US Open: Rublev überraschend raus – Shelton, Medvedev und Pegula weiter

Bei den US Open in New York hat der Mittwoch mehrere wichtige Entscheidungen gebracht. Andrey Rublev ist überraschend bereits in der zweiten Runde ausgeschieden. Daniel Mérida bezwang den gesetzten Russen in vier Sätzen. Ben Shelton setzte sich dagegen in einem hochklassigen Duell gegen Hubert Hurkacz durch, während Daniil Medvedev und Jessica Pegula souverän die dritte Runde erreichten.

Damit lichtet sich das Feld in Flushing Meadows weiter. Gerade bei den Männern hat es bereits mehrere prominente Spieler früh erwischt – und für einige verbliebene Titelanwärter öffnet sich der Turnierbaum zunehmend.

Mérida wirft Rublev aus dem Turnier

Die grösste Überraschung des Tages gelang Daniel Mérida. Der Spanier bezwang Andrey Rublev nach verlorenem ersten Satz mit 6:7, 6:2, 6:4 und 6:4.

Rublev konnte damit seinen schwierigen Grand-Slam-Verlauf auch in New York nicht stoppen. Mérida dagegen steht erstmals in der dritten Runde der US Open. Dort wartet mit dem Amerikaner Alex Michelsen bereits der nächste interessante Gegner.

Shelton besteht Härtetest gegen Hurkacz

Ben Shelton setzte sich im Arthur Ashe Stadium gegen Hubert Hurkacz mit 6:3, 5:7, 7:6 und 7:5 durch. Der Amerikaner musste gegen den starken Aufschläger aus Polen über vier Sätze kämpfen, entschied aber gerade die wichtigen Punkte für sich.

Für Shelton ist der Erfolg ein weiteres Zeichen seiner starken Saison. Der 23-Jährige gehört als Nummer 8 der Setzliste zu den grössten Hoffnungen der amerikanischen Fans auf einen tiefen Lauf beim Heim-Grand-Slam.

Medvedev ohne Probleme in Runde drei

Wesentlich weniger Mühe hatte Daniil Medvedev. Der US-Open-Champion von 2021 besiegte den amerikanischen Wildcard-Spieler Sebastian Gorzny mit 6:1, 6:3 und 7:5.

Für Medvedev könnte sich der Turnierbaum günstig entwickeln. Neben Rublev sind in seinem Bereich bereits weitere gesetzte Spieler ausgeschieden. In der dritten Runde trifft der Russe auf den Franzosen Arthur Rinderknech.

Pegula gewinnt amerikanisches Duell klar

Auch Jessica Pegula unterstrich ihre Ambitionen. Die Weltranglisten-Dritte gewann das amerikanische Duell gegen die frühere Australian-Open-Siegerin Sofia Kenin mit 6:3 und 6:1.

Pegula benötigte für ihren Sieg weniger als eine Stunde und dominierte insbesondere im zweiten Satz. Die US-Amerikanerin hatte 2024 bereits den Final in New York erreicht und zählt auch diesmal zum engeren Kreis der Titelanwärterinnen.

Michelsen sorgt für nächste Überraschung

Ein weiteres gesetztes Opfer gab es im rein amerikanischen Duell zwischen Alex Michelsen und Brandon Nakashima. Michelsen setzte sich in drei Sätzen durch und steht ebenfalls in der dritten Runde.

Damit kommt es nun zum Duell zwischen zwei Überraschungsmännern: Michelsen trifft auf Rublev-Bezwinger Mérida.

Alcaraz und Sabalenka folgen in der Nacht

Die grössten Namen des Tages stehen allerdings teilweise noch auf dem Platz. Aryna Sabalenka trifft auf Qualifikantin Polina Iatcenko. Später folgt Titelverteidiger Carlos Alcaraz gegen Jaime Faria.

Gerade Alcaraz steht besonders im Fokus. Nach 139 Tagen ohne professionelles Einzelmatch feierte der Spanier zum Auftakt gegen Roman Safiullin ein erfolgreiches Comeback. Nun wartet der nächste Belastungstest für sein zuletzt verletztes Handgelenk.

Der vierte Turniertag hat damit bereits mehrere Geschichten geliefert – allen voran das überraschend frühe Aus von Andrey Rublev.

 

Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild -Titelbild – KI-generiert