BVB verlängert mit Niko Kovac bis 2029
von belmedia Redaktion Allgemein Bundesliga Europa Fussball Magazine nachrichtenticker.ch News Orte Schweiz soccer.ch Sport Sport & Spiel sportaktuell.ch sportnachrichten.ch Themen Transfermarkt Ⳇ Verbreitung
Borussia Dortmund setzt langfristig auf Niko Kovac. Der Bundesligist hat den Vertrag mit seinem 54-jährigen Cheftrainer am Dienstag, 13. Oktober 2026, vorzeitig bis zum 30. Juni 2029 verlängert. Auch die beiden Assistenztrainer Robert Kovac und Filip Tapalovic bleiben beim BVB. Die Dortmunder Führung setzt damit nach der sportlichen Aufwärtsentwicklung auf Kontinuität.
Kovac übernahm Borussia Dortmund im Februar 2025 auf dem elften Tabellenplatz und führte die Mannschaft noch in derselben Saison zurück in die Champions League. In seiner ersten vollständigen Spielzeit 2025/26 erreichte der BVB mit 73 Punkten die deutsche Vizemeisterschaft. Diese Entwicklung überzeugte die Verantwortlichen, den ursprünglich bis Sommer 2027 laufenden Vertrag bereits jetzt um zwei Jahre zu verlängern.
Die Entscheidung betrifft auch den Schweizer Nationaltorhüter Gregor Kobel. Der 28-Jährige gehört zu den wichtigsten Leistungsträgern der Dortmunder und wird weiterhin unter Kovac arbeiten. Nach dem jüngsten 2:2 gegen Werder Bremen richtet sich der sportliche Fokus bereits auf die Champions-League-Partie am Mittwoch beim norwegischen Vertreter Bodø/Glimt.
Vom elften Platz zurück an die Spitze
Als Niko Kovac im Februar 2025 die Verantwortung bei Borussia Dortmund übernahm, befand sich der Verein in einer schwierigen sportlichen Situation.
Der BVB lag auf dem elften Tabellenplatz und drohte die Qualifikation für die Champions League zu verpassen.
Kovac stabilisierte die Mannschaft und leitete eine bemerkenswerte Aufholjagd ein. In den letzten zwölf Bundesligaspielen der Saison 2024/25 sammelte Dortmund mehr Punkte als jede andere Mannschaft.
Dabei holten die Schwarzgelben einen Rückstand von acht Punkten auf und sicherten sich noch einen Platz in der Königsklasse.
73 Punkte und die Vizemeisterschaft
In der darauffolgenden Saison bestätigte Dortmund seine Entwicklung.
Die Mannschaft erreichte 2025/26 insgesamt 73 Punkte und beendete die Bundesliga auf dem zweiten Platz.
Damit führte Kovac den Verein erneut in die Champions League und etablierte die Dortmunder wieder in der nationalen Spitzengruppe.
Besonders die verbesserte defensive Organisation und die mannschaftliche Geschlossenheit prägten den Aufschwung.
Aus Sicht der Vereinsführung war diese Entwicklung ausschlaggebend für die vorzeitige Vertragsverlängerung.
Ricken setzt auf Stabilität
Sportgeschäftsführer Lars Ricken bezeichnete die Zusammenarbeit mit Kovac als ausgesprochen positiv.
Der Trainer habe die Mannschaft kontinuierlich weiterentwickelt und geniesse innerhalb des Vereins eine hohe Akzeptanz.
Mit der Vertragsverlängerung wolle der BVB ein klares Zeichen für Kontinuität setzen.
Auch Geschäftsführer Carsten Cramer hob die Identifikation des Trainers mit Borussia Dortmund hervor.
Kovac selbst betonte, dass seine Mannschaft bereits wichtige Grundlagen geschaffen habe. Nun gehe es darum, sich nicht mit dem bisher Erreichten zufriedenzugeben und die sportliche Entwicklung konsequent fortzusetzen.
Auch das gesamte Trainerteam bleibt
Die Verlängerung betrifft nicht nur den Cheftrainer.
Robert Kovac, der 52-jährige Bruder von Niko, und der 49-jährige Filip Tapalovic erhalten ebenfalls neue Verträge bis zum 30. Juni 2029.
Damit bleibt die bestehende sportliche Arbeitsstruktur erhalten.
Für Borussia Dortmund bedeutet dies, dass die Verantwortlichen keine kurzfristige Veränderung auf der Trainerbank planen, sondern auf die Fortsetzung des eingeschlagenen Weges setzen.
Gregor Kobel bleibt eine zentrale Figur
Für den Schweizer Nationaltorhüter Gregor Kobel schafft die Entscheidung zusätzliche Klarheit.
Kobel hat sich bei Borussia Dortmund als Stammkeeper etabliert und spielt sowohl in der Bundesliga als auch international eine wichtige Rolle.
Unter Kovac ist der Schweizer ein zentraler Bestandteil der Mannschaft.
Die sportlichen Anforderungen bleiben allerdings hoch. Nach dem 2:2 gegen Werder Bremen muss Dortmund insbesondere die Konzentration in der Schlussphase verbessern.
Am Mittwoch wartet in der Champions League das Auswärtsspiel bei Bodø/Glimt. Anschliessend folgt in der Bundesliga die Begegnung mit Union Berlin.
Mit der langfristigen Bindung des Trainers sind die personellen Weichen gestellt. Nun soll die Mannschaft ihre Entwicklung mit weiteren Erfolgen bestätigen.
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert