7'093 Einbrüche in einem Jahr: Polizei warnt und informiert in Einkaufszentren

(Kanton Waadt VD). Am Montag, 26. Oktober 2026, lancieren die Schweizer Polizeikorps und die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) die Präventionskampagne „Einbruch in Sicht?“.

Im Rahmen dieser nationalen Kampagne findet am Samstag, 14. November 2026, im gesamten Kantonsgebiet eine Sensibilisierungsaktion statt.

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Das Wichtigste auf einen Blick
  • Kampagnenstart: Montag, 26. Oktober 2026.
  • Kampagne: „Einbruch in Sicht?“ – eine schweizweite Präventionsaktion der Polizei und der Schweizerischen Kriminalprävention.
  • Aktionstag: Samstag, 14. November 2026, im Kanton Waadt.
  • Vor Ort: Waadtländer Polizeikorps informieren in verschiedenen Einkaufszentren und verteilen Präventionsmaterial.
  • Einbrüche im Kanton Waadt 2025: 7’093 Fälle gegenüber 6’517 im Jahr 2024.
  • Zunahme im Kanton: 8,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
  • Schweizweite Zahlen: 46’636 Einbruchdiebstähle und Einschleichdiebstähle 2025 gegenüber 46’070 im Jahr 2024.
  • Besonderes Risiko: Dämmerungseinbrüche zwischen September und März.
  • Wichtige Schutzmassnahmen: Türen und Fenster abschliessen, Anwesenheit simulieren und Abwesenheiten nicht öffentlich machen.
  • Verdächtige Beobachtungen: Polizeinotruf 117.

Schweizweite Kampagne gegen Einbruchdiebstähle gestartet

Am Montag, 26. Oktober 2026, beginnt die Präventionskampagne „Einbruch in Sicht?“. Diese Kampagne, die von den Polizeikorps in der ganzen Schweiz unterstützt wird, soll die Bevölkerung auf die Risiken von Einbruchdiebstählen aufmerksam machen und ihr Ratschläge geben, damit sie nicht selbst Opfer eines Einbruchs wird. Am Samstag, 14. November 2026, werden die Waadtländer Polizeikorps in verschiedenen Einkaufszentren mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen, sie über Massnahmen zur Bekämpfung von Einbrüchen informieren und entsprechendes Präventionsmaterial verteilen.

Einbruchszahlen steigen – im Kanton Waadt um 8,8 Prozent

In der Schweiz zeigen die Statistiken, dass die Zahl der Einbruchdiebstähle und Einschleichdiebstähle im vergangenen Jahr um 1,2 Prozent gestiegen ist (46’636 im Jahr 2025 gegenüber 46’070 im Jahr 2024). Zum dritten Mal in Folge liegt ihre Zahl über dem Wert vor der Pandemie (36’419 im Jahr 2019). Insbesondere im Kanton Waadt wurden im Jahr 2025 insgesamt 7’093 Einbrüche registriert, während es 2024 noch 6’517 waren (+8,8 Prozent). Angesichts dieses Risikos ist die Wachsamkeit aller gefragt.

Dämmerungseinbrüche zwischen September und März besonders häufig

Im Herbst, wenn die Nächte länger werden, können Einbrecherinnen und Einbrecher leichter Häuser und Wohnungen erkennen, die unbewohnt erscheinen. Zwischen September und März treten sogenannte Dämmerungseinbrüche in Privatwohnungen und Wohnhäusern deshalb häufiger auf.

Diese Massnahmen empfiehlt die Polizei zum Einbruchschutz

Die Polizei erinnert deshalb an einige einfache und wirksame Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen. Wer die folgenden Vorsichtsmassnahmen beachtet, kann das Risiko ohne besonderen Aufwand erheblich verringern:

  • Lassen Sie Ihre Wertsachen nicht sichtbar liegen oder leicht zugänglich stehen.
  • Simulieren Sie Anwesenheit, wenn Sie Ihr Zuhause verlassen.
  • Schliessen Sie Türen und Fenster konsequent ab.
  • Verstecken Sie Ihre Schlüssel niemals ausserhalb Ihrer Wohnung oder Ihres Hauses.
  • Leeren Sie Ihren Briefkasten regelmässig.
  • Informieren Sie Ihre Nachbarn, wenn Sie abwesend sind.
  • Geben Sie Ihre Abwesenheiten nicht in sozialen Netzwerken bekannt.
  • Rufen Sie bei einem Einbruch oder verdächtigem Verhalten die Nummer 117 an.
  • Lassen Sie sich beraten: Zahlreiche Polizeikorps sowie private Unternehmen verfügen über spezialisierte Sicherheitsberaterinnen und Sicherheitsberater.

Weitere Informationen zur Einbruchprävention finden Sie auf der Website der Schweizerischen Kriminalprävention: https://www.skppsc.ch/fr/sujets/cambriolage/.


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Aktionstag am 14. November: Polizei berät Bevölkerung in Einkaufszentren

Wer sein Zuhause besser vor Einbrechern schützen möchte, erhält am Samstag, 14. November 2026, im Kanton Waadt Gelegenheit, sich direkt bei der Polizei zu informieren. Die Waadtländer Polizeikorps gehen an diesem Tag in verschiedenen Einkaufszentren auf die Bevölkerung zu.

14.11.
Aktionstag 2026
7’093
Einbrüche im Kanton 2025
+8,8 %
gegenüber 2024

Was ist am Aktionstag geplant?

Persönliche Gespräche: Die Polizeikorps informieren über Einbruchrisiken und konkrete Schutzmassnahmen für Wohnungen und Häuser.

Präventionsmaterial: Besucherinnen und Besucher erhalten Informationsmaterial zur Einbruchprävention.

Standorte: Die Aktion findet in verschiedenen Einkaufszentren im gesamten Kantonsgebiet statt. Welche Einkaufszentren beteiligt sind und zu welchen Uhrzeiten die Informationsstände besetzt werden, wird in der Mitteilung nicht angegeben.

Drei Fragen für das Gespräch mit der Polizei

1. Wo sind die Schwachstellen meines Zuhauses? Besonders ältere Fenster, Nebeneingänge, Kellerzugänge und schlecht gesicherte Türen verdienen Aufmerksamkeit.

2. Welche Massnahmen haben den grössten Nutzen? Lassen Sie sich erklären, welche mechanischen Sicherungen für Ihre Wohnsituation sinnvoll sein könnten und welche einfachen Verhaltensregeln zusätzlich helfen.

3. Wann sollte ich die Polizei rufen? Fragen Sie nach typischen verdächtigen Beobachtungen in Wohnquartieren. Bei einem konkreten Verdacht gilt: Nicht selbst eingreifen, sondern die Polizei über 117 verständigen.


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Einbruchschutz im Herbst: Der praktische Sicherheitscheck

Viele Einbrüche beginnen mit einer leicht zugänglichen Tür, einem nicht vollständig geschlossenen Fenster oder dem Eindruck, dass niemand zu Hause ist. Ein kurzer Kontrollgang vor dem Verlassen der Wohnung kann helfen, unnötige Risiken zu reduzieren.

Fünf Punkte vor dem Verlassen der Wohnung

1. Fenster vollständig schliessen: Auch gekippte Fenster können eine Schwachstelle sein. Prüfen Sie besonders leicht erreichbare Fenster im Erdgeschoss und bei Balkonen.

2. Tür tatsächlich abschliessen: Die Haustür nur ins Schloss fallen zu lassen, bietet weniger Schutz als eine korrekt verriegelte Tür.

3. Beleuchtung planen: Zeitschaltuhren können während der frühen Abendstunden den Eindruck vermitteln, dass jemand zu Hause ist.

4. Hilfsmittel wegräumen: Leitern und andere Gegenstände, mit denen höher gelegene Fenster erreicht werden können, sollten nicht frei zugänglich bleiben.

5. Nachbarschaft einbeziehen: Bei längerer Abwesenheit kann eine Vertrauensperson den Briefkasten leeren und gelegentlich nach dem Rechten sehen.

Verdächtiges beobachtet? So handeln Sie richtig

Wenn unbekannte Personen auffällig um Häuser schleichen, Türen überprüfen oder sich verdächtig verhalten, können Ihre Beobachtungen für die Polizei wichtig sein.

Rufen Sie bei konkretem Verdacht 117 an. Merken Sie sich nach Möglichkeit Ort, Zeitpunkt, Personenbeschreibung und Fluchtrichtung. Versuchen Sie nicht, Personen selbst anzuhalten oder zu verfolgen.

Weitere Hinweise finden Sie bei Polizeinews Prävention sowie in unseren Meldungen über Einbruchdiebstähle.

 

Quelle: Kantonspolizei Waadt
Bildquelle: Kantonspolizei Waadt