(Moutier JU). Am Montag, 2. November 2026, gegen 9.45 Uhr brach in einem Bauernhof südöstlich der Stadt Moutier ein Kaminbrand aus.
Die alarmierte Feuerwehr rückte rasch aus und konnte den Brand unter Kontrolle bringen. Insgesamt standen acht Feuerwehrleute mit fünf Einsatzfahrzeugen im Einsatz.
Polizei.news | Schweiz | Täglich aktuell
Das Wichtigste auf einen Blick
- Ort: Bauernhof südöstlich von Moutier, Kanton Jura.
- Zeitpunkt: Montag, 2. November 2026, gegen 9.45 Uhr.
- Ereignis: Kaminbrand in einem landwirtschaftlichen Gebäude.
- Feuerwehr: Centre de Renfort d’Intervention et de Secours de Moutier (CRISM).
- Personal: Acht Feuerwehrleute.
- Fahrzeuge: Fünf Einsatzfahrzeuge.
- Weitere Einsatzkräfte: Kantonspolizei Jura und Ambulanz.
- Brandbekämpfung: Feuer rasch unter Kontrolle gebracht.
- Verletzte: Keine Personen verletzt.
Kaminbrand auf Bauernhof löst Feuerwehreinsatz aus
Am Montag, 2. November 2026, gegen 9.45 Uhr, brach in einem Bauernhof südöstlich der Stadt Moutier ein Kaminbrand aus.
Acht Feuerwehrleute mit fünf Fahrzeugen im Einsatz
Das alarmierte Einsatz- und Rettungszentrum Moutier (CRISM) begab sich rasch vor Ort und konnte den Brand unter Kontrolle bringen.
Für den Einsatz wurden acht Feuerwehrleute sowie fünf Einsatzfahrzeuge aufgeboten.
Auch Kantonspolizei und Ambulanz vor Ort
Die Kantonspolizei sowie eine Ambulanz rückten ebenfalls zum Ereignisort aus.
Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt.
Quelle: Kantonspolizei Jura (aus dem Französischen übersetzt von Polizei.news)
Bildquelle: Symbolbild © Kantonspolizei Jura
Polizei.news informiert | Brandschutz und Heizen
Kaminbrand vermeiden: Fünf Tipps für sicheres Heizen mit Holz
Ein Cheminée oder Holzofen sorgt in der kalten Jahreszeit für angenehme Wärme. Damit Feuerstätten sicher betrieben werden können, müssen Feuerraum, Rauchrohre und Kamin in gutem Zustand sein. Regelmässige Wartung, geeignetes Brennholz und die richtige Bedienung helfen, das Brandrisiko zu reduzieren.
1. Kamin und Feuerstätte regelmässig kontrollieren lassen
Beim Verbrennen von Holz können sich Russ und andere Ablagerungen in den Abgaswegen bilden. Unter ungünstigen Bedingungen sind solche Rückstände entzündlich.
Eine fachgerechte Reinigung und Kontrolle durch den Kaminfeger hilft, gefährliche Ablagerungen zu entfernen und Mängel frühzeitig zu erkennen. Die erforderlichen Kontroll- und Reinigungsintervalle richten sich nach der Anlage, ihrer Nutzung und den örtlichen Vorschriften.
2. Nur geeignetes und trockenes Holz verbrennen
Naturbelassenes, ausreichend trockenes Brennholz eignet sich für dafür zugelassene Holzfeuerungen. Feuchtes Holz verbrennt weniger effizient und kann die Bildung von Ablagerungen in den Abgaswegen begünstigen.
Behandeltes Holz, beschichtete Bretter, Abfälle und Verpackungsmaterial gehören nicht in den Ofen. Sie können Schadstoffe freisetzen und sind je nach Material und Feuerstätte zum Verbrennen nicht zugelassen.
3. Auf ausreichende Luftzufuhr achten
Für eine möglichst vollständige Verbrennung benötigt Holz genügend Sauerstoff. Eine ungeeignete Luftzufuhr kann zu verstärkter Rauch- und Russbildung führen.
Beachten Sie die Bedienungsanleitung Ihrer Feuerstätte und verändern Sie Luftklappen oder Abgasführungen nicht eigenmächtig. Bei ungewöhnlicher Rauchentwicklung oder wiederkehrenden Problemen sollte eine Fachperson beigezogen werden.
4. Brennbare Gegenstände auf Abstand halten
Vor und neben einer Feuerstätte können hohe Temperaturen entstehen. Holzvorräte, Textilien, Möbel und andere brennbare Materialien müssen deshalb in sicherem Abstand aufbewahrt werden.
Massgebend sind die Sicherheitsabstände und Installationsvorgaben für das jeweilige Gerät. Verwenden Sie bei offenen Feuerstellen einen geeigneten Funkenschutz und lassen Sie ein brennendes Feuer nicht unbeaufsichtigt.
5. Bei einem Kaminbrand sofort die Feuerwehr alarmieren
Ein Kaminbrand kann sich unter anderem durch ungewöhnlich laute Geräusche im Kamin, Funkenflug oder starke Hitze bemerkbar machen.
Alarmieren Sie bei einem vermuteten Kaminbrand umgehend die Feuerwehr über die Notrufnummer 118. Versuchen Sie nicht, den Kamin mit Wasser zu löschen: Die schlagartige Dampfbildung kann Schäden verursachen und gefährlich sein. Halten Sie Abstand und befolgen Sie die Anweisungen der Einsatzkräfte.
Gut zu wissen: Auch bei einer scheinbar normal funktionierenden Holzfeuerung können sich Ablagerungen in den Abgaswegen bilden. Die regelmässige Kontrolle durch eine Fachperson ist deshalb eine wichtige Vorsorgemassnahme.
Praktischer Tipp: Notieren Sie den letzten Reinigungstermin Ihrer Feuerstätte und vereinbaren Sie rechtzeitig den nächsten Kaminfegerbesuch. Kontrollieren Sie vor Beginn der Heizsaison zudem den Zustand von Rauchmeldern und halten Sie geeignete Löschmittel bereit.
Weitere Informationen: Nachrichten rund um Feuerwehreinsätze und Brandschutz finden Sie auf Feuerwehr-News.
Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion