Zug ZG: Tempo 30 auf Allmend-, Feld- und Weststrasse wird dauerhaft eingeführt

Der Stadtrat hat beschlossen, auf der Achse Allmendstrasse-Feldstrasse sowie auf einem Abschnitt der Weststrasse dauerhaft Tempo 30 einzuführen.

Die Signalisationen wurden inzwischen umgesetzt.

Die Massnahme erhöht die Verkehrssicherheit, insbesondere für Schulkinder und den Veloverkehr, und integriert die betroffenen Strassenabschnitte in die bestehenden Tempo-30-Zonen Herti und Gartenstadt. Ein vergleichbarer Ansatz wird auf der Brückenstrasse in Trimbach verfolgt, wo Tempo 30 den Schulweg sicherer machen soll.

Die Einführung von Tempo 30 ist Teil der langfristigen Verkehrsstrategie der Stadt Zug. Der kommunale Richtplan sieht vor, die Geschwindigkeiten auf dem kommunalen Strassennetz an die jeweiligen örtlichen Verhältnisse anzupassen. Damit sollen die Verkehrssicherheit verbessert, der Verkehrsfluss verstetigt sowie Lärm- und Trennwirkungen reduziert werden. Die Massnahme auf der Allmendstrasse, Feldstrasse und Weststrasse entspricht dieser strategischen Stossrichtung.

Auch bei der Neugestaltung der Herrengasse in Schwyz werden Tempo 30, Schulwegsicherheit und eine verträglichere Gestaltung des Strassenraums miteinander verbunden.

Die nun umgesetzte Signalisation entspricht dem vom Grossen Gemeinderat positiv zur Kenntnis genommenen Konzept „Tempo 30 und Begegnungszonen“. Dieses wurde auf Grundlage der Motion „Stadtweites Konzept zu Tempo-30-Zonen“ erarbeitet und legt fest, auf welchen Strassen Tempo 30 prioritär geprüft werden soll. Die Achse Allmendstrasse-Feldstrasse gehört zu diesen prioritären Abschnitten.

Bereits während der Bauarbeiten zur Auffüllung der General-Guisan-Strasse wurde der Verkehr vorübergehend über die Achse Allmendstrasse-Feldstrasse umgeleitet. Auf Wunsch der Quartierbevölkerung ordnete der Stadtrat damals temporär Tempo 30 an und kündigte an, eine dauerhafte Lösung zu prüfen. Ein externes Verkehrsgutachten bestätigte in der Folge, dass die rechtlichen Voraussetzungen für eine dauerhafte Einführung erfüllt sind. Mit der nun erfolgten Umsetzung löst der Stadtrat dieses Versprechen ein.

„Mit Tempo 30 erhöhen wir die Sicherheit auf wichtigen Schul- und Velowegen und machen den Verkehr im Quartier verträglicher“, sagt Barbara Gysel, Vorsteherin des Departements Soziales, Umwelt und Sicherheit. „Gleichzeitig setzen wir eine Massnahme um, die auf dem kommunalen Richtplan, dem Konzept Tempo 30 und Begegnungszonen sowie den Rückmeldungen aus der Bevölkerung aufbaut.“

Die Eltern-/Lehrer- und Lehrerinnengruppe Herti sowie der Quartierverein Zugwest unterstützen die dauerhafte Einführung von Tempo 30.

 

Quelle: Stadt Zug
Bildquelle: Stadt Zug