Transferwahnsinn zum Schluss – zehn Stars kosteten rund 625 Millionen Franken
von belmedia Redaktion Europa Fussball La Liga Ligue 1 Magazine nachrichtenticker.ch News Orte Premier League Regionen Schweiz Schweiz Serie A soccer.ch Sport sportaktuell.ch Themen Transfers Ⳇ Verbreitung
Der europäische Transfersommer 2026 endete mit einem gewaltigen Millionen-Finale. Allein zehn der teuersten Wechsel, die zwischen dem 30. August und dem Deadline Day am 1. September abgeschlossen wurden, kosteten zusammen rund 625 Millionen Franken. Mit möglichen Bonuszahlungen nähert sich die Summe sogar 650 Millionen Franken. An der Spitze steht Enzo Fernández, doch auch Liverpool, Manchester City, Newcastle und Aston Villa griffen unmittelbar vor Transferschluss nochmals tief in die Tasche.
Die letzten Stunden des Transferfensters zeigten eindrücklich, welche finanziellen Dimensionen der europäische Spitzenfussball inzwischen erreicht hat. Besonders dominant war einmal mehr die Premier League.
Für die Umrechnung wurden die Wechselkurse vom 2. September 2026 verwendet. Ein britisches Pfund entspricht rund 1,10 Franken, ein Euro rund 0,94 Franken.
1. Enzo Fernández – rund 137,5 Millionen Franken
Der spektakulärste Deal kam am Deadline Day zustande. Manchester City verpflichtete Enzo Fernández vom FC Chelsea für rund 125 Millionen Pfund – umgerechnet etwa 137,5 Millionen Franken.
Der argentinische Weltmeister unterschrieb bei City einen langfristigen Vertrag. Allein dieser Transfer bewegt sich damit in der Dimension der teuersten Wechsel der Fussballgeschichte.
2. Bradley Barcola – bis zu 135,3 Millionen Franken
Liverpool setzte mit Bradley Barcola ebenfalls ein gewaltiges Ausrufezeichen. Der französische Offensivspieler wechselte von Paris Saint-Germain an die Anfield Road.
Die fixe Ablöse beträgt rund 106 Millionen Pfund beziehungsweise 116,6 Millionen Franken. Durch Bonuszahlungen kann das Gesamtpaket auf 123 Millionen Pfund und damit rund 135,3 Millionen Franken steigen.
Damit setzt sich eine Entwicklung fort, die bereits Wochen vor dem Deadline Day erkennbar war. Schon Mitte August hatten die zehn teuersten Transfers des Sommers zusammen fast eine Milliarde Euro erreicht.
3. Iliman Ndiaye – bis zu 71,5 Millionen Franken
Manchester City beliess es nicht bei Fernández. Iliman Ndiaye kam am letzten Transfertag vom FC Everton.
Die Ablöse beträgt rund 60 Millionen Pfund, also etwa 66 Millionen Franken. Mit Bonuszahlungen kann das Paket auf 65 Millionen Pfund beziehungsweise rund 71,5 Millionen Franken steigen.
4. Matias Fernandez-Pardo – rund 56 Millionen Franken
Auch Newcastle United handelte spät. Matias Fernandez-Pardo wechselte vom OSC Lille nach England.
Das Transferpaket wird auf rund 51 Millionen Pfund geschätzt. Das entspricht ungefähr 56,1 Millionen Franken.
5. Ollie Watkins – rund 55 Millionen Franken
Bereits am 30. August sorgte Ollie Watkins für einen prominenten Wechsel. Der englische Nationalstürmer verliess Aston Villa und schloss sich Al-Hilal an.
Rund 50 Millionen Pfund beziehungsweise 55 Millionen Franken fliessen dafür nach Birmingham.
6. Ibrahim Mbaye – rund 51,7 Millionen Franken
Aston Villa investierte einen grossen Teil seiner Einnahmen unmittelbar wieder. Der erst 18-jährige Ibrahim Mbaye wechselte von Paris Saint-Germain für rund 47 Millionen Pfund zu den Villans.
Umgerechnet entspricht dies etwa 51,7 Millionen Franken.
7. Allan Elias – rund 37,8 Millionen Franken
Manchester City verpflichtete ausserdem Allan Elias von Palmeiras. Das Paket für den Brasilianer bewegt sich bei rund 34,4 Millionen Pfund.
In Schweizer Währung sind das etwa 37,8 Millionen Franken.
8. Rafael Leão – rund 35,8 Millionen Franken
Auch ausserhalb Englands gab es einen prominenten Deal. Rafael Leão verliess die AC Milan und wechselte zu Galatasaray.
Die Ablöse beträgt 38 Millionen Euro. Zum aktuellen Wechselkurs entspricht dies rund 35,8 Millionen Franken.
9. Malick Fofana – rund 34,1 Millionen Franken
Sunderland investierte ebenfalls kräftig und holte Malick Fofana von Olympique Lyon.
Rund 31 Millionen Pfund beziehungsweise etwa 34,1 Millionen Franken kostet der belgische Flügelspieler.
10. Taylor Harwood-Bellis – rund 33 Millionen Franken
Die Top Ten komplettiert Taylor Harwood-Bellis. Aston Villa bezahlte für den englischen Innenverteidiger rund 30 Millionen Pfund an Southampton.
Das entspricht ungefähr 33 Millionen Franken.
Fast 650 Millionen Franken mit Boni
Rechnet man nur die genannten fixen beziehungsweise gemeldeten Grundablösen zusammen, bewegen sich die zehn Transfers bei rund 625 Millionen Franken.
Werden sämtliche möglichen Bonuszahlungen insbesondere bei Barcola und Ndiaye fällig, steigt das Volumen auf knapp 650 Millionen Franken.
Manchester City sticht dabei besonders heraus. Allein Fernández, Ndiaye und Allan Elias stehen für potenzielle Investitionen von weit über 240 Millionen Franken.
Der Deadline Day 2026 war damit kein gewöhnliches Finale mit einigen letzten Kaderkorrekturen. Mehrere der grössten Transfers des gesamten Sommers wurden erst in den letzten drei Tagen abgeschlossen – und für nur zehn Spieler wechselte weit mehr als eine halbe Milliarde Franken den Besitzer.
Quelle: belmedia-Redaktion
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