U21-Nati startet in Lugano in den entscheidenden EM-Endspurt

Für die Schweizer U21-Nationalmannschaft beginnt die entscheidende Phase der EM-Qualifikation. Das Team von Alex Frei ist am Montag ins Tessin eingerückt und bereitet sich dort auf das Heimspiel gegen Luxemburg vom Freitagabend in Lugano vor. Danach folgen mit Island und Frankreich zwei schwierige Auswärtspartien.

Die Ausgangslage verlangt einen konzentrierten Start in diesen letzten Qualifikationsblock. Gegen Luxemburg hat die Schweiz noch eine Rechnung offen: Im Hinspiel im November 2025 setzte es auswärts eine 1:2-Niederlage. Seitdem reagierte die Mannschaft mit einem 1:1 gegen Frankreich sowie Siegen gegen die Färöer und Estland.

Für Alex Frei beginnt damit der bislang wichtigste Zusammenzug seit seiner Übernahme der U21. Der Nationaltrainer hat 25 Spieler aufgeboten, darunter neun Akteure, die erstmals zur «Nati der Zukunft» gehören. Gleichzeitig sind mehrere bisherige U21-Spieler inzwischen ins A-Nationalteam aufgerückt.

Luxemburg soll diesmal nicht zum Stolperstein werden

Das Heimspiel am Freitag um 19.30 Uhr in der AIL Arena besitzt besondere Bedeutung. Luxemburg hatte die Schweiz im Hinspiel überraschend mit 2:1 geschlagen und damit gezeigt, dass die Aufgabe keineswegs unterschätzt werden darf.

Die Schweiz wird deshalb von Beginn weg gefordert sein, das Spiel zu kontrollieren und unnötige Fehler zu vermeiden. Vor den beiden anschliessenden Auswärtsspielen gegen Island und Frankreich wäre ein Punktverlust besonders ärgerlich.

Die bisherige Direktbilanz spricht grundsätzlich für die Schweiz. In drei bisherigen U21-Duellen gab es zwei Schweizer Siege und eine Niederlage. Das jüngste Aufeinandertreffen ging allerdings an Luxemburg.

Frei hat den Kader deutlich umgebaut

Im Vergleich zum letzten Zusammenzug im März gibt es 13 Veränderungen. Erstmals dabei sind unter anderem Lutfi Dalipi, Bung Hua Freimann, Nico Rissi, Joel Ruiz, Loun Srdanovic, Ruben Salchli, Leandro Schödler, Andrej Vasovic und Neil Volken.

Dazu kehren Labinot Bajrami, Alessio Besio, Dorian Derbaci und Alessandro Vogt ins Aufgebot zurück.

Über diesen personellen Umbau hatten wir bereits im Beitrag Alex Frei baut U21 für EM-Endspurt massiv um berichtet.

Drei Spiele innerhalb von zwölf Tagen

Nach dem Heimspiel gegen Luxemburg bleibt kaum Zeit zur Erholung. Bereits am 29. September tritt die Schweiz in Reykjavik gegen Island an. Anpfiff ist um 17.00 Uhr Schweizer Zeit.

Zum Abschluss wartet am 6. Oktober in Orléans das Auswärtsspiel gegen Frankreich. Die Franzosen führen die Gruppe an und hatten im Hinspiel in Lausanne beim 1:1 zwei Punkte liegen gelassen.

Für die Schweizer U21 geht es damit innerhalb kurzer Zeit gegen drei sehr unterschiedliche Gegner. Entscheidend wird sein, bereits gegen Luxemburg die richtige Basis für den weiteren Qualifikationsendspurt zu legen.

Neue Generation soll Verantwortung übernehmen

Der aktuelle Zusammenzug besitzt auch über die laufende Qualifikation hinaus Bedeutung. Mehrere Spieler erhalten erstmals die Gelegenheit, sich auf U21-Stufe zu zeigen und sich für eine grössere Rolle zu empfehlen.

Gleichzeitig fehlen mit Zachary Athekame, Winsley Boteli und Sascha Britschgi drei Spieler, die inzwischen den Sprung ins A-Nationalteam geschafft haben.

Für Frei bedeutet das einerseits Qualitätsverlust, andererseits öffnet sich die Tür für die nächste Generation. Gerade in einem entscheidenden Qualifikationsfenster wird sich zeigen, welche der neuen Kräfte sofort Verantwortung übernehmen können.

🏆 DER U21-EM-ENDSPURT

  • 25. September, 19.30 Uhr: Schweiz – Luxemburg in Lugano.
  • 29. September, 17.00 Uhr Schweizer Zeit: Island – Schweiz in Reykjavik.
  • 6. Oktober, 19.00 Uhr: Frankreich – Schweiz in Orléans.
  • Das Hinspiel gegen Luxemburg verlor die Schweiz mit 1:2.

 

Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert