Atalanta schlägt Venezia dank Krstović-Doppelpack
von belmedia Redaktion Allgemein Europa Fussball Magazine nachrichtenticker.ch News Orte Schweiz Serie A soccer.ch Spiele Sport Sport & Spiel sportaktuell.ch sportnachrichten.ch Themen Ⳇ Verbreitung
Atalanta Bergamo hat am Montagabend, 12. Oktober 2026, Venezia mit 3:1 besiegt und damit drei Niederlagen in Folge beendet. Nikola Krstović traf beim Heimsieg doppelt, nachdem Franck Kessié die Gastgeber bereits in der vierten Minute in Führung gebracht hatte. Für Venezia erzielte Antoine Hainaut den Anschlusstreffer. Der Schweizer Nationalspieler Simon Sohm stand bei den Gästen in der Startelf.
Atalanta begann in der New Balance Arena mit hohem Tempo. Kessié traf in der vierten Minute, Krstović erhöhte nur zwei Minuten später per Kopf. In der 30. Minute erzielte der Montenegriner seinen zweiten Treffer. Venezia verkürzte noch vor der Pause auf 1:3 und erarbeitete sich anschliessend weitere Möglichkeiten.
Der Erfolg bringt Atalanta nach sechs Meisterschaftsspielen auf neun Punkte und Tabellenrang zehn. Venezia bleibt dagegen auch nach der sechsten Partie ohne Zähler. Für Sohm und seine Mannschaft verschärft sich damit die Lage im Abstiegskampf.
Atalanta entscheidet das Spiel früh
Bereits in der vierten Minute brachte Franck Kessié die Gastgeber in Führung. Nikola Krstović bereitete den Treffer vor, Kessié überwand Torhüter Filip Stanković mit einem Heber.
Nur zwei Minuten später schlug Atalanta erneut zu. Eljif Elmas brachte einen Eckball in den Strafraum, wo Krstović per Kopf zum 2:0 traf.
Venezia fand zunächst kaum Mittel gegen die entschlossenen Bergamasken. In der 30. Minute erhöhte Krstović auf 3:0 und machte seinen Doppelpack perfekt.
Die Mannschaft von Maurizio Sarri zeigte in dieser Phase jene offensive Durchschlagskraft, die ihr während der drei vorangegangenen Niederlagen gefehlt hatte.
Venezia kommt nochmals zurück
Trotz des deutlichen Rückstands gaben die Gäste nicht auf. In der 37. Minute flankte Richie Sagrado in den Strafraum, Antoine Hainaut verkürzte per Kopf auf 1:3.
Nach dem Seitenwechsel übernahm Venezia zunehmend die Initiative. Die Gäste verzeichneten mehr Ballbesitz und erarbeiteten sich weitere Chancen.
Zweimal landete der Ball am Aluminium, zudem wurde ein Treffer wegen einer Abseitsstellung aberkannt.
Atalanta wirkte nach der Pause weniger überzeugend als in der Anfangsphase. Dennoch gelang es der Mannschaft, den Vorsprung über die Zeit zu bringen.
In der 89. Minute sah Eljif Elmas die Rote Karte. Am Resultat änderte sich nichts mehr.
Simon Sohm mit schwierigem Auswärtsspiel
Der Schweizer Nationalspieler Simon Sohm stand bei Venezia im zentralen Mittelfeld in der Startelf.
Der frühere Parma-Spieler sollte der Mannschaft Stabilität verleihen und beim Spielaufbau helfen. Die drei frühen Gegentore erschwerten diese Aufgabe erheblich.
Venezia zeigte nach dem Seitenwechsel zwar eine verbesserte Leistung, blieb im Abschluss jedoch ohne weiteren Erfolg.
Die Zahlen verdeutlichen die Schwierigkeiten der Mannschaft von Giovanni Stroppa. Nach sechs Begegnungen stehen erst fünf erzielte Tore und bereits 16 Gegentreffer zu Buche.
Für Sohm bleibt die Situation anspruchsvoll. Seine Mannschaft muss dringend die Balance zwischen offensiver Entwicklung und defensiver Sicherheit finden.
Sarri kann zunächst aufatmen
Nach drei Niederlagen in Folge stand Atalanta unter erheblichem Druck. Der Sieg gegen Venezia bringt dem Team von Maurizio Sarri die dringend benötigte Entlastung.
Die Bergamasken profitierten besonders von ihrer Effizienz in der ersten halben Stunde. Krstović war an allen drei Treffern unmittelbar beteiligt: zunächst als Vorbereiter, anschliessend zweimal als Torschütze.
Allerdings offenbarte die zweite Halbzeit weiterhin Schwächen. Venezia kam trotz des grossen Rückstands zu gefährlichen Möglichkeiten.
Auch bei der Niederlage gegen die AS Roma hatte Atalanta bereits wichtige Punkte durch späte Gegentreffer verloren.
Der Heimsieg verbessert nun die Ausgangslage in der Serie A. Gegen stärkere Gegner wird Atalanta jedoch eine konstantere Leistung über die gesamte Spielzeit benötigen.
Venezia bleibt am Tabellenende
Mit null Punkten aus sechs Spielen bleibt Venezia Schlusslicht der italienischen Meisterschaft.
Trotz der verbesserten zweiten Halbzeit in Bergamo steht die Mannschaft erneut ohne Ertrag da. Vor allem die frühe defensive Unordnung erwies sich als entscheidender Nachteil.
Atalanta erreicht dagegen neun Punkte und verbessert sich auf Tabellenrang zehn. Krstović setzt mit seinem Doppelpack ein wichtiges Zeichen im Angriff.
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert