Einbruchsversuch an Kiosk: Vier minderjährige Marokkaner und ein Rumänen festgenommen

(Gimel VD). Am Mittwoch, 21. Oktober 2026, gegen 22.45 Uhr, wurde die Waadtländer Polizeieinsatzzentrale (CVP) darüber informiert, dass verdächtige Personen versuchten, in ein Geschäft in Gimel einzubrechen.

Die Polizei leitete einen Grosseinsatz ein, bei dem fünf Minderjährige festgenommen werden konnten. Das Jugendgericht führt ein Verfahren.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Ort: Gimel, Kanton Waadt
  • Zeitpunkt: Mittwoch, 21. Oktober 2026, gegen 22.45 Uhr
  • Vorfall: Versuchte Einbruchshandlung in einen Kiosk
  • Festnahmen: Fünf Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren
  • Nationalitäten: Vier Marokkaner und ein Rumäne
  • Weitere Fälle: Rund zehn ähnliche Vorfälle in Gimel, Longirod und Marchissy registriert
  • Zusammenhang: Zwischen den einzelnen Fällen bisher nicht eindeutig nachgewiesen
  • Ermittlungen: Sicherheitspolizei unter Leitung des Jugendgerichts
  • Einsatzkräfte: Waadtländer Gendarmerie mit Hundebrigade, Sicherheitspolizei und Regionalpolizei Morges (PRM)

Vier Jugendliche flüchten vor der Polizei

Am Mittwoch, 21. Oktober 2026, gegen 22.45 Uhr, wurde die CVP darüber informiert, dass mehrere Personen versuchten, gewaltsam in einen Kiosk in Gimel einzudringen, bevor sie vom Hinweisgeber in die Flucht geschlagen wurden.

Mehrere Patrouillen der Waadtländer Gendarmerie begaben sich vor Ort und sahen vier Personen mit verdeckten Gesichtern, die beim Anblick der Polizei flüchteten. Sie wurden festgenommen. Ein fünfter Verdächtiger wurde am frühen nächsten Morgen in Marchissy festgenommen. Es handelt sich um vier marokkanische und einen rumänischen Staatsangehörigen im Alter von 14 bis 17 Jahren. Einige von ihnen sind in einer Betreuungseinrichtung in Genf untergebracht, andere haben keinen festen Wohnsitz.

Rund zehn weitere ähnliche Fälle registriert

Am selben Abend wurden in Gimel, Longirod und Marchissy rund zehn ähnliche Fälle registriert. Ein Zusammenhang zwischen diesen verschiedenen Fällen ist bislang nicht eindeutig nachgewiesen.

Jugendgericht führt die Ermittlungen

Die Ermittlungen werden von der Sicherheitspolizei unter der Leitung des Jugendgerichts geführt. Für zwei der fünf mutmasslichen Täter wird die Anordnung von Untersuchungshaft beantragt. Die übrigen werden nach Abschluss der Verfahrenshandlungen freigelassen.

Der Einsatz erforderte das Aufgebot mehrerer Patrouillen der Waadtländer Gendarmerie, darunter die Hundebrigade, sowie der Sicherheitspolizei und von Patrouillen der Regionalpolizei Morges (PRM).

Polizei.news informiert | Einbruch in ein Geschäft

Einbruch beobachtet: Diese Angaben helfen der Polizei besonders

Wer spätabends verdächtige Personen bei einem geschlossenen Geschäft bemerkt, sollte möglichst rasch die Polizei verständigen. Gerade bei einer laufenden Tat können genaue Beobachtungen die Fahndung erleichtern.

1. Sofort 117 wählen: Melden Sie den genauen Standort, die Anzahl der Personen und die beobachtete Handlung. Warten Sie nicht ab, ob die Täter tatsächlich ins Gebäude gelangen.

2. Fluchtrichtung merken: Falls die Personen wegrennen oder wegfahren, können Angaben zur Richtung, zu Fahrzeugen und zu auffälligen Kleidungsstücken entscheidend sein.

3. Sich nicht selbst gefährden: Verdächtige Personen nicht verfolgen, festhalten oder konfrontieren. Beobachtungen möglichst aus sicherer Entfernung machen.

4. Spuren schützen: Ist ein Einbruch bereits erfolgt, den Tatort möglichst unverändert lassen. Beschädigte Türen oder Fenster und zurückgelassene Gegenstände nicht unnötig berühren.

Für Geschäftsinhaber: Alarmanlagen, funktionierende Aussenbeleuchtung, widerstandsfähige Türen und ein geregelter Schlüsselzugang können den Einbruchschutz verbessern. Bei einem Vorfall sollten vorhandene Überwachungsaufnahmen gesichert und der Polizei zur Verfügung gestellt werden.

Weitere Meldungen und Informationen finden Sie in der Kategorie Einbrüche auf Polizei.news.

 

Quelle: Kantonspolizei Waadt (aus dem Französischen übersetzt von Polizei.news) / Polizei.news
Bildquelle: Symbolbild © Kantonspolizei Waadt