Kulturelle Bauten prägen das Gesicht von Städten weit über ihre Funktion hinaus.
Sie sind Orte der Begegnung, Ausdruck von Identität und Treiber für urbane Entwicklung.
Micro-Living gilt als Antwort auf steigende Mieten, knapper werdende Flächen und den Trend zur Urbanisierung. Kleine Einheiten mit durchdachter Architektur prägen zunehmend die Stadtplanung.
Die Nachfrage nach Wohnraum in Metropolen steigt, während verfügbare Flächen abnehmen. Architekten und Stadtplaner reagieren mit innovativen Konzepten, die trotz geringer Quadratmeterzahlen hohen Wohnkomfort versprechen. Micro-Living wird damit zu einem zentralen Faktor in der Diskussion um die Zukunft urbaner Lebensräume.
Diese 1976 am Chemin de la Fraidieu in Cologny erbaute Villa zeigt die volle Reife ihres Architekten.
Ihr ausdrucksstarkes Volumen und ihre skulpturale Materialität stellen eine Verbindung zur Brutalismus-Bewegung her.
In den Alpen entscheidet nicht nur das Bauwerk selbst, sondern wie es sich in Topografie, Klima und Sichtfeld einfügt. Gelungene Projekte zeigen: Lokale Materialien, respektvolle Formen und kluge Platzierung bewirken Harmonie statt Dominanz.
Schweizer Architektur setzt schon lange international Massstäbe. Büros wie Herzog & de Meuron und Valerio Olgiati stehen exemplarisch dafür, wie Räume geschaffen werden, die sowohl kulturprägend als auch innovativ sind – und dabei immer wieder neue Impulse geben.
Dieser Artikel erläutert, was diese Büros besonders macht, mit ausgewählten Projekten und Einblicken in Stil, Philosophie und Wirkung.
Bild: ETH-Professor Arno Schlüter: „Nachhaltigkeit wird oft eindimensional mit Verzicht verbunden. Die Frage sollte vielmehr sein: Was ist die Chance dieser Aufgabe, wie sieht ein positives Danach aus?“
ETH-Professor und Architekt Arno Schlüter über nachhaltiges Bauen, neue Ästhetik und die Rolle der Lehre. Und warum eine klimafreundliche Lösung beim Entwurf beginnt.
Wasser prägt nicht nur Landschaften, sondern auch Lösungen – ob am Fluss, See oder Meer: Bauwerke müssen Resilienz, Ästhetik und Funktion vereinen.
Erfolgreiche Projekte zeigen, wie mit klugen Konzepten und Technik Wasser Architektonik bereichert und Risiken gemindert werden.
In der Schweiz verbergen sich unzählige architektonische Bijoux – „Architektour“ öffnet Türen hinter verschlossenen Fassaden.
Architektin Manon Bigler und Architekturstudentin Laurine Grützmacher besuchen gemeinsam exklusive Häuser, gewähren überraschende Einblicke hinter sonst verschlossene Türen und machen Architektur erlebbar. Wer schon immer einmal einen Blick hinter die Fassade werfen wollte, ist bei „Architektour“ genau richtig. Ab 19.09. bei Joyn und ab 26.09. in SAT.1 Schweiz.
Verlassene Fabrikhallen, leerstehende Lagerhallen oder Altindustriebauten eröffnen heute Chancen: Städte gewinnen neue Wohn-, Kultur- und Gemeinschaftsräume, ohne Tabula rasa.
Architekturprojekte zeigen, wie durch behutsame Umnutzung Bestand erhalten, Identität gestärkt und Nachhaltigkeit gefördert werden kann.
Das junge Berliner Studio RHO hat die neue Firmenzentrale von Design Hotels gestaltet – im Zeichen von Kreativität, Nachhaltigkeit und Gemeinschaft.
Nach 30 Jahren im ursprünglichen Bürostandort schlägt Design Hotels mit einer neuen Firmenzentrale ein frisches Kapitel auf. Das neue Zuhause der Marke wurde vom jungen Berliner Design- und Architekturstudio RHO entworfen. Es verkörpert den Geist von Design Hotels, indem es lokale Nachwuchstalente fördert und innovative sowie nachhaltige Arbeitsweisen unterstützt.
Durch intelligente Innenhofführung entstehen Oasen der Ruhe mitten im urbanen Gefüge. Moderne Architektur nutzt Innenhöfe als lebendige Ruhepole, belebt und dennoch abgeschirmt.
Innenhöfe sind keine Rückzugsorte von gestern, sondern gestalten im urbanen Raum Lebensqualität und private Atmosphäre neu. Moderne Konzepte verbinden Licht, Natur und räumliche Offenheit – selbst in dicht bebauten Städten.
Das Schauspielhaus am Heimplatz muss zwingend instand gesetzt werden. Den Architektur-Wettbewerb gewinnt das Projekt des Büros EMI Architekten AG aus Zürich.
Neben dem Erhalt der Gebäudesubstanz soll der Pfauen mit einem neuen Foyer, einer Öffnung zum Stadtraum und behutsamer Modernisierung für die Zukunft fit gemacht werden.
Mit einer innovativen und architektonisch überzeugenden Brückenidee hat der Appenzeller Bauingenieur-Student Rouven Inauen den Studierendenwettbewerb im Rahmen des Footbridge Symposiums 2025 gewonnen.
Der angehende Bauingenieur der Fachhochschule Graubünden hat eine Fuss- und Velobrücke über den Rhein entworfen und damit eine internationale Jury überzeugt.
Anlässlich der 82. Internationalen Filmfestspiele von Venedig ist Fast technischer Partner des Keramikherstellers Atlas Concorde, der mit der Gestaltung von La Terrazza, einem der symbolträchtigsten Bereiche des Hotels Excelsior am Lido di Venezia beauftragt wurde.
Das legendäre Fünf-Sterne-Hotel, das 1908 eröffnet wurde und für seine maurische Architektur berühmt ist, befindet sich direkt an der Lagune.
Reduzierte Architektur bietet nicht nur optischen Rückzug, sie bringt Klarheit, Funktion und Ruhe in zeitgenössische Lebensräume. In einer Welt voller Ablenkung schafft sie Rückhalt und zukunftsfähige Werte.
Die Philosophie des architektonischen Weniger ist heute aktueller denn je. Architektur, die sich auf das Wesentliche beschränkt, erfüllt funktionale Anforderungen, setzt auf natürliche Materialien und fördert psychisches Wohlbefinden durch klare Formen und offene Räume. Minimalismus zeigt sich nicht nur als Stil, sondern als Haltung im digitalen Zeitalter, in dem Qualität wichtiger ist als Menge.
Architektur erlebt derzeit einen tiefgreifenden Wandel. Parametrisches Design eröffnet neue Dimensionen in der Gestaltung, die ohne Algorithmen kaum denkbar wären. Was vor wenigen Jahren noch experimentell wirkte, prägt heute zunehmend die Praxis von Planungsbüros weltweit.
Mit Hilfe digitaler Tools entstehen Gebäude, die sich anpassen, reagieren und in ihrer Form dynamisch entwickelt werden. Diese neue Ästhetik verbindet Technik, Kreativität und Nachhaltigkeit auf ungeahnte Weise.
Architektur und Mobilität sind untrennbar miteinander verbunden. Neue Bauprojekte definieren die Schnittstelle von Infrastruktur und städtischem Leben.
Mobilitätskonzepte werden zunehmend zu einem zentralen Bestandteil von Neubauten in der Schweiz. Sie beeinflussen nicht nur die Architektur selbst, sondern auch deren Funktionalität, Akzeptanz und Nachhaltigkeit im urbanen Raum.
Architektur prägt den Alltag und spiegelt zugleich gesellschaftliche Entwicklungen. Organische Bauformen stellen dabei einen Gegenentwurf zu strengen geometrischen Strukturen dar.
Der Trend zur organischen Architektur zeigt, dass Bauen mehr sein kann als die Umsetzung von statischen Vorgaben. Fliessende Formen, natürliche Materialien und raumgreifende Konzepte schaffen Atmosphären, die sich von monotonen Rasterfassaden abheben und neue Lebensqualität eröffnen.