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Studie aus Osaka zeigt Einfluss von Ernährung und Testosteron auf Lebergesundheit

Niedrige Testosteronwerte sowie schlechte Ernährung verschlimmern bereits vorhandene Erkrankungen. Ein Beispiel dafür ist die stoffwechselbedingte Leberkrankheit (MASLD). Derzeit sind weltweit 40 Prozent der Männer davon betroffen. Eine Fettleber, das Anfangsstadium von MASLD, steht mit Risikofaktoren wie Fettleibigkeit, Typ-2-Diabetes, verringerten Testosteronwerten und einem hohen Konsum an Fruchtzucker in Zusammenhang, so Forscher der Osaka Metropolitan University. Das Team hat sich mit dem verringerten Testosteron und einem hohen Konsum von Fruktose auf zwei konkrete Faktoren konzentriert. Hiroki Takahashi und Naoki Harada haben die Auswirkungen auf die Leber untersucht. Acht Wochen alte männliche Mäuse wurden kastriert oder nur scheinbar operiert und in sechs Gruppen aufgeteilt. Zu den Testosteronwerten und dem Fruktosekonsum wurden auch Antibiotika bei den verschiedenen untersuchten Kombinationen berücksichtigt. Zusätzlich ist eine Analyse von Leberzellen, Gewebe, Plasma, organischen Säuren im Blinddarm und Proben der Darmikrobiota, also der Darmflora, durchgeführt worden.

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Gefässerweiterung als Schlüssel: Östrogen bewahrt Frauen vor hohem Blutdruck

Das Hormon Östrogen bewahrt Frauen von einem zu hohen Blutdruck, wie Forscher der University of Waterloo um Anita Layton ermittelt haben. Die Fähigkeit des Hormons, die Blutgefässe zu entspannen und zu erweitern, also die Gefässerweiterung, ist der Schlüsselfaktor. Mit diesem Wissen lassen sich künftig wirksamere Behandlungsmöglichkeiten für Frauen nach den Wechseljahren entwickeln, da dann die Östrogenwerte natürlich abnehmen. Details sind in „Math Biosci“ nachzulesen. Mittels eines mathematischen Modells der Herz-Kreislauf- und Nierensysteme hat das Team identifiziert, welche der vielen Auswirkungen von Östrogen die wichtigste Rolle spielt. Hierfür wurde jahrelang an einem mathematischen Modell der Nieren von Frauen und des Herz-Kreislauf-Systems gearbeitet. Dieses ermöglicht mehr Flexibilität und Präzision als bei Tests mit menschlichen Teilnehmern im Labor, heisst es.

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Studie zeigt: Das menschliche Gehirn reagiert auf Snacks selbst ohne Hunger oder Appetit

Das menschliche Gehirn reagiert auf verlockende Essensreize, auch wenn der Appetit eigentlich gestillt ist. Zu dem Schluss kommen Forscher von der University of East Anglia. In einer Welt voll Werbung und Hinweisen auf Snacks an jeder Ecke sagen diese Forschungsergebnisse viel darüber aus, warum so viele Menschen Probleme damit haben, ein gesundes Gewicht zu halten. Laut Forschungsleiter Thomas Sambrook ist der weltweite Anstieg der Fettleibigkeit nicht nur auf die Willenskraft zurückzuführen. Es gehe vielmehr darum, dass eine Umgebung voller Lebensmittel und erlernte Reaktionen auf appetitanregende Reize die natürlichen Appetitkontrollen des Körpers überwältigen. „Wir wollten besser verstehen, wie unser Gehirn auf Essensreize reagiert, auch wenn wir längst satt sind.“

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Zusammenspiel von DNA und Verhalten entscheidend für gesundes Altern

Lebensstil und Verhalten sowie der sozioökonomische Status spielen wichtige Rollen für ein gesundes Alter. Diese Schlüsselfaktoren können in Abhängigkeit von der DNA eines Menschen jedoch unterschiedlich wirken. Zu diesem Ergebnis kommt eine internationale Studie unter der Leitung der Adelaide University. Sie zeigt erstmals, wie die Qualität der Ernährung, körperliche Aktivität, Rauchen, Bildung, das Arbeitsverhältnis und soziales Engagement sich auf den Alterungsprozess auswirken – je nach genetischer Veranlagung. Die Ergebnisse der Studie sind kürzlich in „The Journals of Gerontology: Biological Sciences“ publiziert worden.

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DGG veröffentlicht neue Patientenflyer zu Mangelernährung und Proteinbedarf im Alter

Die Arbeitsgruppe Ernährung und Stoffwechsel der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) hat zwei neue Patientenflyer veröffentlicht, die praxisnahe Hilfen in den Bereichen Mangelernährung und Proteinversorgung für den Alltag älterer Menschen bieten. „Hausarztpraxen, Geriaterinnen und Geriater, Pflegeeinrichtungen und weitere Versorgungspartner bieten die Flyer ein niedrigschwelliges Instrument, um Mangelernährung und unzureichende Proteinaufnahme strukturiert anzusprechen, zu erklären und erste Massnahmen einzuleiten“, sagt AG-Leiterin Dr. Mirja Katrin Modreker. Beide Flyer können über die Website der Arbeitsgruppe kostenlos heruntergeladen, in Arztpraxen ausgedruckt und mit Praxisstempel versehen an Patientinnen und Patienten, Angehörige und andere Interessierte weitergegeben werden.

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Venenerkrankungen nehmen stark zu: Immer mehr junge Menschen betroffen

Chronische Venenerkrankungen zählen zu den häufigsten Gefässerkrankungen in Deutschland, werden aber oft unterschätzt. Die bislang grösste deutsche Bevölkerungsstudie zu diesem Thema, die Bonner Venenstudie, zeigt: Rund 59 Prozent der Erwachsenen weisen bereits Veränderungen am Venensystem auf, etwa 23 Prozent leiden an behandlungsbedürftigen Krampfadern. Fortgeschrittene Formen einer chronischen Venenschwäche betreffen sechs bis sieben Prozent der Bevölkerung. Auch aktuelle europäische Leitlinien bestätigen: Venenerkrankungen sind weit verbreitet und medizinisch relevant. Vor allem, wenn sie nicht frühzeitig erkannt und behandelt werden. Gleichzeitig beobachten Fachärzte einen klaren Trend: Immer häufiger zeigen auch jüngere Menschen erste Beschwerden. Bewegungsmangel, lange Sitzzeiten im Berufsalltag und veränderte Lebensgewohnheiten gelten als wesentliche Risikofaktoren.

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Biohacking im Alltag: Zwischen Selbstoptimierung und echter Gesundheit

Eisbäder, Fastenfenster, Nahrungsergänzungsmittel und smarte Wearables – Biohacking hat sich in den letzten Jahren vom Nischentrend zur breiten Gesundheitsbewegung entwickelt. Die Idee dahinter ist verlockend: Mit gezielten Massnahmen den eigenen Körper optimieren, die Energie steigern und den Alterungsprozess verlangsamen. Doch zwischen wissenschaftlich fundierten Ansätzen und kurzfristigen Hypes liegt ein entscheidender Unterschied. Was dabei oft vergessen wird: Der Körper ist kein Projekt – sondern ein komplexes System.

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Frauengesundheit 2026: Ganzheitliche Pflege von Kopf bis Fuss – Hormone, Haut und Darm

Die Gesundheit der Frau ist komplex, fein abgestimmt und einzigartig. Sie verändert sich stetig – im Monatsrhythmus, im Jahreslauf und durch die verschiedenen Lebensphasen hinweg. 2026 rückt ein ganzheitlicher Blick auf den weiblichen Körper stärker in den Fokus: von Kopfhaut bis Fusssohle, von mentaler Balance bis hormoneller Stabilität. „Frauengesundheit von top to toe“ beschreibt einen neuen Ansatz, der den Körper nicht in Einzelteile zerlegt, sondern als zusammenhängendes System versteht. Ein System, das Aufmerksamkeit, Wissen und liebevolle Pflege verdient.

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Hörverlust vorbeugen: Wichtige Tipps für langfristige Hörgesundheit

Gutes Hören ist eine Voraussetzung für Lebensqualität, soziale Teilhabe und Sicherheit im Alltag. Trotzdem wird die Hörgesundheit oft vernachlässigt – in der Regel, weil sich Hörveränderungen schleichend einstellen und lange unbemerkt bleiben. Dabei betrifft Hörverlust nicht nur ältere Menschen: Lärm, Stress, Kopfhörer, Erkrankungen oder berufliche Belastungen können das Gehör in jedem Alter beeinträchtigen. Umso wichtiger ist es, frühzeitig auf Warnzeichen zu achten und das Gehör regelmässig überprüfen zu lassen. Wissenswertes und Tipps rund um die Vorsorge und moderne Hörakustik präsentiert xund24.ch in Kooperation mit Hörmelodie.

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„Puls“: Pränatale Diagnostik zwischen Hoffnung und schwerer Entscheidung

Die pränatale Diagnostik liefert seit den 1950er-Jahren immer präzisere Resultate, ist aber nicht unfehlbar. Was tun, wenn man sich während der Schwangerschaft dafür entschieden hat, der Befund aber nicht wie erhofft ausfällt? „Puls“ zeigt, wie Eltern mit schwierigen Entscheidungen umgehen. Die Sendung wird von Tama James-Vakeesan moderiert.

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EU-Rechnungshof kritisiert Olivenöl-Kontrollen: Risiken für Qualität und Rückverfolgbarkeit

Mängel in den Kontrollsystemen der EU für Olivenöl gefährden die Qualität, Lebensmittelsicherheit und Rückverfolgbarkeit des Öls. Dies geht aus einem aktuellen Bericht des Europäischen Rechnungshofs hervor. Zwar seien Kontrollen auf Pestizidrückstände in Olivenöl aus EU-Produktion durch die Mitgliedstaaten klar geregelt und würden im Allgemeinen auch gut funktionieren. Aber Kontrollen auf andere Verunreinigungen seien weit weniger gut ausgebaut, und einige Vorschriften – zum Beispiel über Kontrollen in Bezug auf gemischte Öle und Rückverfolgbarkeit – seien nicht klar genug.

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Neue S3-Leitlinie Delir: Klare Standards für die Versorgung im höheren Lebensalter

Die neue S3-Leitlinie Delir im höheren Lebensalter ist seit heute bei der AWMF publiziert. So fängt das neue Jahr wirklich gut an: Koordiniert von der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) und der Deutschen Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie (DGGPP), wurde eine Langfassung, eine Kurzfassung, wie auch eine Patientenleitlinie von mehr als 30 weiteren Fachgesellschaften und Berufsverbänden erarbeitet.

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Gesund ins Jahr 2026 starten – mit kleinen Veränderungen und neuen Gewohnheiten

Neues Jahr, neue Vorsätze, und oft auch neuer Druck. Viele nehmen sich im Januar zu viel vor, dann kommt der Alltag, und plötzlich fühlt sich alles wie ein Scheitern an. Dabei braucht ein gesunder Start ins 2026 keine Perfektion, sondern Gewohnheiten, die auch an müden Tagen Platz haben. Kleine Veränderungen wirken wie ein gut sitzender Schuh, sie drücken nicht, sie tragen. Wer im Kleinen beginnt, bleibt eher dran. Und wer dranbleibt, spürt Wirkung, im Körper wie auch im Kopf. xund24.ch setzt dabei auf das, was wirklich funktioniert: machbare Schritte und klare Ideen.

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Immunsystem im Winter stärken, aber richtig: Ernährung, Bewegung und Schlaf

Januar in der Schweiz fühlt sich oft an wie Dauerlauf im dicken Pulli. Draussen ist’s kalt, drinnen trocken, und in ÖV, Schule und Büro trifft man viele Menschen auf engem Raum. Kein Wunder, dass Erkältungen in dieser Zeit häufiger sind. Wer jetzt das Immunsystem stärken will, sollte realistisch bleiben. Infekte lassen sich nicht immer verhindern, aber der Körper kann besser vorbereitet sein, schneller regenerieren und sich weniger „ausgelaugt“ anfühlen.

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