Lenker (80) erfasst Velofahrerin und Töfffahrer – kracht danach gegen Ampel und Brückenkopf

(Zürich ZH). Am Samstagmorgen, 17. Oktober 2026, gegen 10.30 Uhr, kollidierte im Kreis 1 ein Personenwagen mit einem Motorradfahrer und einer Fahrradfahrerin.

Durch die Kollision wurden eine Person leicht und zwei mittelschwer verletzt.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Unfall: Samstag, 17. Oktober 2026, gegen 10.30 Uhr
  • Ort: Selnaustrasse, kurz vor der Stauffacherbrücke, Zürich Kreis 1
  • Beteiligte Fahrzeuge: Personenwagen, Motorrad und Fahrrad
  • Autofahrer: 80-jähriger Schweizer, mittelschwer verletzt
  • Velofahrerin: Mittelschwer verletzt
  • Motorradfahrer: Leicht verletzt
  • Weitere Kollisionen: Lichtsignalanlage und Brückenkopf
  • Rettung: Sanität von Schutz & Rettung Zürich
  • Sachschaden: Teilweise erheblich
  • Unfallursache: Noch ungeklärt
  • Spurensicherung: Unfalltechnischer Dienst der Stadtpolizei Zürich

80-jähriger Autofahrer kollidiert mit Velo und Motorrad

Gemäss ersten Erkenntnissen der Stadtpolizei Zürich lenkte ein 80-jähriger Schweizer einen Personenwagen auf der Selnaustrasse in Richtung Sihlhölzlistrasse.

Kurz vor der Stauffacherbrücke kollidierte er aus noch ungeklärten Gründen mit einer vor ihm fahrenden Fahrradfahrerin und einem ebenfalls vor ihm fahrenden Motorradfahrer.

Auto prallt gegen Ampel und Brückenkopf

Bevor das Fahrzeug in den Brückenkopf prallte, kollidierte es zuvor noch mit einer Lichtsignalanlage.

Zwei Personen mittelschwer verletzt – Töfffahrer leicht verletzt

Durch die Kollision wurden der Autolenker und die Fahrradfahrerin mittelschwer verletzt und mussten mit der Sanität von Schutz & Rettung Zürich in ein Spital gebracht werden.

Der Motorradfahrer wurde leicht verletzt und konnte ambulant vor Ort versorgt werden.

Erheblicher Sachschaden an Fahrzeugen und Infrastruktur

An der angefahrenen Lichtsignalanlage, sämtlichen beteiligten Fahrzeugen und am Brückenkopf enstand teilweise erheblicher Sachschaden.

Unfalltechnischer Dienst untersucht den Unfallhergang

Der genaue Umfallhergang ist Gegenstand laufender Ermittlungen. Für eine umfassende fotografische, massliche und materielle Beweissicherung wurden Spezialisten des Unfalltechnischen Dienstes der Stadtpolizei Zürich aufgeboten.


Polizei.news informiert | Verkehrssicherheit

Velo, Töff und Auto im Stadtverkehr: So lassen sich gefährliche Kollisionen vermeiden

Auf innerstädtischen Strassen treffen Fahrzeuge mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten, Grössen und Bremswegen aufeinander. Besonders gefährdet sind Menschen auf Velos und Motorrädern, weil sie bei einem Zusammenstoss weniger geschützt sind als Insassen eines Personenwagens.

Fünf wichtige Regeln für Autofahrer

  • Ausreichend Abstand: Hinter Velos und Motorrädern genügend Abstand halten, um auch bei einem plötzlichen Bremsmanöver rechtzeitig anhalten zu können.
  • Zweiräder bewusst wahrnehmen: Motorräder und Velos können aufgrund ihrer schmalen Silhouette leichter übersehen werden.
  • Blick weit voraus richten: Neben dem unmittelbar vorausfahrenden Fahrzeug auch Kreuzungen, Fussgängerstreifen und Lichtsignalanlagen beobachten.
  • Keine Ablenkung: Smartphone, Navigation und andere Geräte während der Fahrt nicht bedienen.
  • Tempo anpassen: Die Geschwindigkeit stets so wählen, dass auch bei überraschenden Verkehrssituationen sicher reagiert werden kann.

Warum wenige Sekunden Unaufmerksamkeit gefährlich sind

Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) weist darauf hin, dass Ablenkung die Reaktionszeit verlängert. Wer beispielsweise auf sein Smartphone oder ein Navigationsgerät schaut, kann wichtige Veränderungen im Verkehr zu spät erkennen.

Die BFU empfiehlt deshalb, das Navigationsgerät vor Fahrtbeginn einzustellen und bei notwendigen Bedienhandlungen an einer sicheren Stelle anzuhalten. Die Aufmerksamkeit muss jederzeit dem Verkehr gelten.

Besonders wichtig für Töfffahrer

Auch Motorradfahrer können dazu beitragen, kritische Situationen zu entschärfen. Die BFU empfiehlt eine defensive Fahrweise, Bremsbereitschaft und insbesondere an Kreuzungen den Blickkontakt zu anderen Verkehrsteilnehmern.


 

Quelle: Stadtpolizei Zürich / Polizei.news
Bildquelle: Symbolbild © Stadtpolizei Zürich