Servette hält Berlin kalt – Traumstart in die CHL
von belmedia Redaktion Eishockey Europa Genf Magazine nachrichtenticker.ch News Orte Regionen Schweiz Schweiz Spiele Sport Sport & Spiel sportaktuell.ch swisshockey.ch Themen Vereine Ⳇ Verbreitung
Genève-Servette startet mit einem starken Statement in die Champions Hockey League. Die Genfer bezwingen die Eisbären Berlin am Freitagabend in den Vernets mit 2:0 und feiern damit einen perfekten Auftakt in die europäische Saison. Besonders bemerkenswert: Gegen den dreifachen deutschen Meister bleibt der GSHC ohne Gegentor.
Für Genève-Servette war es das erste Pflichtspiel der Saison 2026/27 – und gleich ein echter Härtetest. Berlin reiste als eines der Schwergewichte aus der DEL in die Schweiz. Die Mannschaft von Trainer Sam Hallam hielt dagegen und sicherte sich vor eigenem Publikum die ersten Punkte.
Servette bezwingt deutschen Meister
Das nackte Resultat spricht für einen konzentrierten Genfer Auftritt. Servette setzte sich mit 2:0 durch und liess die offensiv gefährlichen Berliner über die gesamte Partie ohne Treffer.
Damit gelingt den Genfern die Rückkehr in die Champions Hockey League nach Mass. Servette kennt Europas wichtigsten Clubwettbewerb bestens: 2024 gewann der Club als erste Schweizer Mannschaft überhaupt die CHL und schrieb damit Vereinsgeschichte.
Berlin war allerdings alles andere als ein leichter Auftaktgegner. Die Eisbären gehen als dreifacher deutscher Meister in Serie in die neue europäische Kampagne und verfügen über einen erfahrenen Kader. Entsprechend hoch ist der Wert des Genfer Erfolgs einzuschätzen.
Schweizer Clubs legen stark los
Der Sieg setzt gleichzeitig den guten Schweizer Start in die neue CHL-Saison fort. Fribourg-Gottéron hatte bereits am Donnerstag auswärts bei den Graz99ers mit 4:2 gewonnen.
Auch der HC Davos ist am Freitag in den Wettbewerb gestartet. Für die Schweizer Clubs geht es dabei nicht nur um sportliches Prestige. Die Teilnahme an der Champions Hockey League ist finanziell durchaus anspruchsvoll. Wie gross die Belastung sein kann, zeigt der Blick auf die hohen Kosten einer CHL-Kampagne für den HC Davos.
Sportlich bietet der Wettbewerb dafür Vergleiche mit einigen der stärksten Mannschaften Europas. Insgesamt treten 24 Clubs aus elf verschiedenen Ligen an. Jede Mannschaft bestreitet in der Ligaphase sechs Spiele gegen unterschiedliche Gegner – drei zuhause und drei auswärts. Die besten 16 Teams erreichen anschliessend die K.-o.-Phase.
Schon am Sonntag geht es weiter
Viel Zeit zum Feiern bleibt Genève-Servette nicht. Bereits am Sonntag wartet in den Vernets die nächste europäische Aufgabe. Um 14.00 Uhr empfangen die Genfer den norwegischen Club Storhamar.
Danach folgen zwei CHL-Auswärtsspiele: Am 10. September tritt Servette bei Skellefteå in Schweden an, zwei Tage später folgt die Partie beim polnischen Vertreter Tychy.
Mit dem 2:0 gegen Berlin hat sich Genève-Servette für diese nächsten Aufgaben eine ausgezeichnete Ausgangslage geschaffen. Noch wichtiger dürfte für Hallam die Art des Auftakts sein: Gegen einen hochkarätigen Gegner blieb seine Mannschaft defensiv stabil und startete mit einem Sieg in die Pflichtspielsaison.
Der frühere CHL-Champion ist damit sofort wieder in Europa angekommen.
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert