(Fionnay VS). Am Sonntag, 4. Oktober 2026, ist ein Wanderer beim Abstieg vom Mont Pleureur auf dem Gemeindegebiet von Val de Bagnes in die Tiefe gestürzt.
Er kam dabei ums Leben.
Ein Sturz beim Wandern, ein blockierter Kletterer in einer Felswand, eine Lawine, eine vermisste Person oder ein medizinischer Notfall weit entfernt von der nächsten Strasse: Wenn Menschen in den Schweizer Bergen in Not geraten, beginnt ein hoch spezialisiertes Zusammenspiel von Bergrettern, Rettungsflugwacht, Polizei, medizinischen Einsatzkräften und weiteren Spezialisten.
Rund 3’500 Retterinnen und Retter sind heute allein bei der Alpinen Rettung Schweiz organisiert. Sie stehen in 83 Rettungsstationen bereit und gelangen zu Fuss, mit Ski, Geländefahrzeugen oder gemeinsam mit Helikoptercrews dorthin, wo herkömmliche Rettungsdienste an ihre Grenzen stossen.
Ein dumpfes „Wumm“ unter den Skiern oder Schneeschuhen – und plötzlich sackt die Schneedecke spürbar ab. Was zunächst nur wie ein ungewöhnliches Geräusch im Schnee wirkt, ist eines der deutlichsten Warnsignale im winterlichen Gebirge. Ein Wumm kann darauf hinweisen, dass tief in der Schneedecke eine Schwachschicht gebrochen ist.
Das Gefährliche daran: Der Hang muss sich dabei überhaupt nicht bewegen. Es kann weiterhin alles ruhig und stabil aussehen. Unter der Oberfläche kann sich der Bruch jedoch bereits über eine grosse Fläche ausgebreitet haben.
Das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF bezeichnet Wummgeräusche deshalb als Alarmzeichen für eine kritische Lawinensituation. Besonders ernst wird es, wenn zusätzlich Risse in der Schneedecke sichtbar werden.
Ein unberührter Hang, frischer Schnee und die Aussicht auf eine traumhafte Abfahrt: Was nach Winterglück aussieht, kann innerhalb weniger Augenblicke zur lebensgefährlichen Falle werden.
Lawinen gehören zu den eindrücklichsten Naturgefahren der Alpen. Ihre Gefahr beginnt oft unter einer Oberfläche, die völlig harmlos wirkt. Wer versteht, wie Schnee ins Rutschen gerät, Warnzeichen ernst nimmt und rechtzeitig auf eine Tour verzichtet, kann das eigene Risiko deutlich senken.
(Balsthal SO). Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega rettete gestern Montag, 14. September, einen 35-jährigen Mann, der beim Klettern in der Region Balsthal (SO) von einer giftigen Schlange gebissen worden war.
Der Mann kletterte mit einem Begleiter im Gebiet bei Balsthal, als ihn im Vorstieg eine Schlange biss.
Am Samstag, 22. August 2026, ist eine Wanderin im Gebiet Tsapé bei Chandolin auf dem Gemeindegebiet von Anniviers in die Tiefe gestürzt.
Sie zog sich dabei tödliche Verletzungen zu.
Am Sonntagnachmittag (23.08.2026) ist eine 47-jährige Gleitschirmpilotin im Gebiet Lüsis abgestürzt.
Sie wurde dabei erheblich verletzt und von der Alpine Air Ambulance ins Spital geflogen.
Am 19. August 2026 wurde ein seit dem 17. August vermisster Bergsteiger im Gebiet des Zinalrothorns leblos aufgefunden.
Zur Klärung der genauen Todesumstände wurde eine Untersuchung eingeleitet.
Eine aussergewöhnlich anspruchsvolle Rettungsaktion hat die Crew der Air Zermatt am Freitagabend in der Jolischlucht bei Niedergesteln VS durchgeführt.
Drei Personen waren in der tief eingeschnittenen Schlucht blockiert. Um sie zu retten, musste ein Rettungsspezialist an einer 50 Meter langen Longline bis zum Grund der Schlucht abgesenkt werden. Für Pilot und Retter bedeutete der Einsatz höchste Präzision und uneingeschränktes gegenseitiges Vertrauen.
Am Samstagnachmittag verunglückte eine Seilschaft mit zwei Personen auf einer Kletterroute im Gebiet Mittagsgüpfi.
Der Unfall ereignete sich am Samstagnachmittag (08. August 2026, nach 14:00 Uhr) auf einer Kletterroute im Gebiet Mittagsgüpfi.
Ein Flugschüler verunfallte beim Startversuch mit einem Gleitschirm.
Der Verletzte musste mit einem Rettungshelikopter in ein Zentrumsspital geflogen werden.
Am Sonntagmorgen (02.08.2026) ist es im Bereich Scheffloch zu einem tödlichen Wanderunfall gekommen.
Ein 17-jähriger Wanderer stürzte rund 40 Meter in die Tiefe. Der in der Region wohnhafte Schweizer konnte von den Rettungskräften nur noch tot geborgen werden.
Am Donnerstag, 30. Juli 2026, ereignete sich am späten Nachmittag im Val de Valsorey auf dem Gemeindegebiet von Bourg-St-Pierre ein Gleitschirmunfall.
Ein Mann kam dabei ums Leben.
Am Mittwoch (29.07.2026) ist eine Gleitschirmpilotin bei einem Übungsflug abgestürzt.
Die 23-Jährige ist später im Spital verstorben. Die Bundesanwaltschaft untersucht die Absturzursache.
Am Freitagnachmittag ist eine Seilschaft von zwei Männern beim Abstieg vom Blüemlisalphorn in eine Gletscherspalte gestürzt.
Einer der beiden Männer konnte nur noch tot geborgen werden. Der andere verletzte sich leicht. Der Unfallhergang wird untersucht.