Denkmalpflege

Swiss Design Collection AG übernimmt Klosterhotel St. Petersinsel ab 2025

Die Burgergemeinde Bern hat eine neue Betreiberin für das Klosterhotel auf der St. Petersinsel bestimmt. Ab 2025 übernimmt die Swiss Design Collection AG den Betrieb. Die Berner Firma, die unter der Marke "Swiss Design Hotels" bereits mehrere Betriebe im Kanton Bern führt, überzeugte mit einem innovativen Betriebskonzept. Die St. Petersinsel und das Klosterhotel sind ein beliebter Ausflugsort und weit über die Bielersee-Region hinaus bekannt. Die Burgergemeinde Bern übergibt den Betrieb an diesem attraktiven Standort ab kommendem Jahr der Swiss Design Collection AG. Das Berner Unternehmen überzeugte in einem mehrstufigen Auswahlverfahren mit seinen Ideen, die neu einen Ganzjahresbetrieb an dem historischen Standort ermöglichen sollen. Das qualitativ gute Angebot richtet sich gleichermassen an anspruchsvolle Hotelgäste wie auch an Ausflugsgäste.

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Vernetzt: Kulturelles Erbe und Denkmalpflege in Zürich 2024

Die Europäischen Tage des Denkmals 2024 finden unter dem Titel "Vernetzt" statt. Vom 7. bis 8. September befasst sich die Denkmalpflege und Gartendenkmalpflege der Stadt Zürich mit den vielfältigen Verbindungen unseres kulturellen Erbes. Die Denkmaltage 2024 stehen ganz im Zeichen der Vernetzung, der Zusammenarbeit und des Austauschs. Im Fokus steht ein breites Netz aus Denkmälern, die vielfältige Verbindungen zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart schaffen. Gemeinsam gilt es, Altes zu entdecken und Neues kennenzulernen.

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"Im Dialog mit Benin": Ausstellung beleuchtet Kulturerbe und Restitution

Die Ausstellung "Im Dialog mit Benin" zeigt Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Kulturerbes aus dem Königtum Benin im heutigen Nigeria. Sie wurde in enger Zusammenarbeit mit Vertretern aus Nigeria und der Diaspora erarbeitet. Erstmals wird die Kunstgeschichte Benins historisch und kulturvergleichend eingeordnet sowie die Bedeutung der Werke für Benin herausgearbeitet. Gleichzeitig thematisiert die Ausstellung die Plünderung der Objekte durch die britische Kolonialmacht, den Verkauf des Raubgutes über den internationalen Kunstmarkt und stellt die Frage nach Restitution.

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Baubewilligung für Sicherung der Pfahlbaufundstelle im Inkwilersee erteilt

Der Regierungsstatthalter des Verwaltungskreises Oberaargau hat dem Archäologischen Dienst des Kantons Bern die Baubewilligung für die Sicherung der Pfahlbaufundstelle auf der grossen Insel im Inkwilersee erteilt. Die Baubewilligung für die Sicherung der Pfahlbaufundstelle auf der grossen Insel im Inkwilersee durch das Verlegen eines Nagetierschutz-Gitters konnte am 16. Juli 2024 nun erteilt werden. Mit dem Bauentscheid wurde zugewartet, bis auch das Verfahren im Kanton Solothurn abgeschlossen werden konnte.

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Historische Inschriftentafeln am neuen Standort bei Alter Kantonsschule Zürich

Vier Tonnen Stein als Denkmal: Die Inschriftentafeln der abgebrochenen Turnhalle beim Heimplatz haben am Fusse der alten Kantonsschule Zürich ein neues Zuhause gefunden. Vielen Zürchern dürften die zwei Turnhallen an der Kantonsschulstrasse 4 und 8 (1880, 1902) noch ein Begriff sein: Über 110 Jahre prägten diese Baudenkmäler den Heimplatz, bis sie 2015 der Kunsthauserweiterung weichen mussten. Übrig blieben zwei Steintafeln vom älteren Turnhallenbau, der 1880 nach Entwürfen des Architekten Otto Weber entstanden war. Ausgerichtet auf den Heimplatz, sprachen ihre goldenen Inschriften zu den Besuchern und Passanten am Kunsthaus.

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Historisches Baderhaus in Neunkirch: Ein mittelalterliches Juwel

Neunkirch, eine der ältesten Planstädte der Schweiz, beeindruckt durch ihre gut erhaltene mittelalterliche Stadtstruktur. Die Stadtmauer, erstmals 1296 urkundlich erwähnt, bildet das Fundament vieler Gebäude, darunter das historische Baderhaus. Diese alte Badstube, deren Geschichte bis 1478 zurückreicht, wurde bis Ende des 19. Jahrhunderts als Bader- und Schererhaus genutzt. Der Bader, im Mittelalter als "Arzt des einfachen Volkes“ bekannt, bot eine Vielzahl von Dienstleistungen an, von der Versorgung kleinerer Wunden, dem Richten von Knochenbrüchen, dem Schröpfen und dem Aderlass bis hin zur Körperpflege, die in einer Zeit ohne Badezimmer von grosser hygienischer Bedeutung war.

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Burgruine Heitnau: Dokumentarfilm und Infotafel lassen Geschichte neu aufleben

Versteckt im dichten Wald und auf einem Hügel thront die geheimnisvolle Burgruine Heitnau, die einst der stolze Sitz der Herren von Heitnau war. Dank einer innovativen Initiative des Amtes für Archäologie Thurgau erwacht die Geschichte dieser Burgruine jetzt zu neuem Leben. In der zweiten Jahreshälfte 2023 nahm ein ambitioniertes Projekt Gestalt an: Das Amt für Archäologie, vertreten durch Miriam Derungs und Gregor Bächi von Magic Motions Filmproduktionen schlossen sich zusammen, um den Dokumentarfilm "Burg Heitnau. Von Schuld und Sühne" zu realisieren. Diese filmische Erkundung bringt die wenig bekannte Geschichte der Burgruine ans Licht.

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Neues 3D-Stadtmodell zeigt Zürich um 1500: Online in "Zürich 4D" verfügbar

Das dritte und neueste historische 3D-Stadtmodell zeigt Zürich, wie es um 1500 ausgesehen hat. Es ist ab sofort online in "Zürich 4D" öffentlich zugänglich. Die Webapplikation "Zürich 4D" macht die bauliche Entwicklung der Stadt von der Jungsteinzeit bis in die mittelfristige Zukunft öffentlich zugänglich und zeigt verschiedene Zeitabschnit...

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Schulthess Gartenpreis 2024: Stadt Bern für vorbildliche Sanierung der Englischen Anlagen ausgezeichnet

Der Schweizer Heimatschutz zeichnet die Stadt Bern für die Sanierung der Englischen Anlagen mit dem Schulthess Gartenpreis 2024 aus. Gesellschaftsgeschichtlich ist die Anlage von hoher Bedeutung, weshalb der stark vernachlässigte Freiraum am Hang durch Gartendenkmalpflege und Landschaftsarchitektinnen mit viel Sorgfalt und im Sinn der Entstehungszeit aufgewertet und der Gesellschaft zurückgegeben wurde. Die Inwertsetzung des historischen Freiraums steht beispielhaft für die Bemühungen der Stadt, die Grünräume an der Aareschlaufe nach und nach als innerstädtische Naherholungsräume weiterzuentwickeln. Zusammen mit dem Kirchenfeldquartier entstand in der Belle Époque am steilen Hang des Aareufers eine geschwungene Promenade, die später um eine Parkanlage, zwei Plätze und diverse Wege erweitert wurde. Der Verschönerungsverein Bern begann mit dem Projekt auf einer ehemaligen Deponie 1911, acht Jahre später breiteten sich die Englischen Anlagen gegen Osten aus.

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Online-Zugang zu historischen Pass- und Wanderbuchregistern des Staatsarchivs Appenzell Ausserrhoden (1806-1903)

Das Staatsarchiv Appenzell Ausserrhoden stellt die Register der Pässe und der sogenannten Wanderbücher aus dem Zeitraum 1806 bis 1903 online zur Verfügung. Die kantonalen Kanzleien in Trogen und Herisau hatten den gesetzlichen Auftrag, Register über die von ihnen ausgestellten Reisepässe und Wanderbücher für Handwerkergesellen zu führen. Die Passregister sind wertvolle Quellen zur Ausserrhoder Auswanderungs- und Migrationsgeschichte sowie für die Rekonstruktion von Handelsnetzen.

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Kanton NW: Neues Denkmalschutzgesetz greift ab 1. Juni 2024

Auf den 1. Juni 2024 tritt das geänderte Denkmalschutzgesetz in Kraft. Dieses schafft die Möglichkeit von Schutzverträgen zwischen der Eigentümerschaft und dem Kanton. Dadurch kann individueller auf die Bedürfnisse aller Beteiligten eingegangen werden. Basierend auf einer landrätlichen Motion ist im Kanton Nidwalden vor kurzem das Denkmalschutzgesetz einer Teilrevision unterzogen worden. Der Regierungsrat hat entschieden, die Anpassungen per 1. Juni 2024 in Kraft zu setzen.

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Museum Sasso San Gottardo/Weltpremiere – Einjodeln der legendären Gotthardfestung

Am 1. Juni 2024 startet das Museum Sasso San Gottardo in der legendären Gotthardfestung in die dreizehnte Sommersaison seiner Geschichte. Der Saisonstart wird traditionellerweise alternierend mit Partnern aus dem Kanton Tessin und Uri gefeiert. Heuer ist dies der Jodelclub Seerose aus Flüelen. Die Jodler werden den Hauptstollen der Festung einjodeln. Eine Weltpremiere, die ihresgleichen sucht! Die Veranstaltung ist öffentlich und beginnt um 10.30 Uhr. Der Präsident der Fondazione Sasso San Gottardo, Dr. Fritz Gantert, wird Grussworte an die Anwesenden richten; nach einem kurzen Festungsrundgang mit den Jodlern lädt das Museum zum Risotto für alle. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Die Sommersaison 2024 dauert bis zum 13. Oktober. Während dieser Zeit werden einmal mehr zahlreiche interessante Veranstaltungen durchgeführt.

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10 historische Wegunterführungen werden saniert: Luzern–Küssnacht–Immensee

Die SBB setzt zehn Wegunterführungen auf der Strecke Luzern Verkehrshaus–Küssnacht–Immensee in Stand. Die Bauwerke stammen aus der Entstehungszeit der Bahnlinie im 19. Jahrhundert. Die Sanierung ermöglicht eine langjährige Nutzung und gewährleistet einen weiterhin sicheren Bahnverkehr.

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Das Breitenhaus im Kanton Nidwalden soll für die Zukunft fit gemacht werden

Beim Breitenhaus in Stans stehen Instandhaltungs- und Sanierungsarbeiten an. Das Gebäude, in welchem die kantonale Baudirektion beheimatet ist, wird hindernisfrei erschlossen, erdbebenertüchtigt und hinsichtlich Statik, Brandschutz, Arbeitssicherheit und Wärmedämmung verbessert. In diesem Schritt sollen auch neue Arbeitsflächen für den künftigen Bedarf entstehen. Es wird mit Kosten von 2.88 Millionen Franken gerechnet. Das historische Breitenhaus in Stans stammt aus dem 18. Jahrhundert. Ende der 1960er-Jahre wurde es vom Kanton Nidwalden erworben und vollständig erneuert. Seither wird es für die kantonale Verwaltung genutzt, aktuell bietet es der Baudirektion 18 Büroräume und zwei Besprechungszimmer.

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