Kunst

Ruhe im Wellnessbereich: Beleuchtung, Nachhall und Geräusche richtig planen

Ein Ruheraum im Spa erfüllt seine Aufgabe nicht allein durch bequeme Liegen und zurückhaltende Farben. Licht, Geräusche, Nachhall und die Lage innerhalb des Wellnessbereichs bestimmen wesentlich mit, ob ein Raum tatsächlich ruhig wirkt. Blendende Leuchten, Gespräche aus dem Korridor oder das gleichmässige Brummen technischer Anlagen können eine sorgfältig gestaltete Atmosphäre innerhalb weniger Minuten beeinträchtigen. Eine überzeugende Planung behandelt Licht und Akustik deshalb als Teil derselben Aufenthaltsqualität. Tageslicht schafft Orientierung und Verbindung nach draussen, künstliche Beleuchtung begleitet unterschiedliche Tageszeiten. Gleichzeitig müssen Schallquellen begrenzt, Reflexionen kontrolliert und ruhige Zonen räumlich von belebten Bereichen getrennt werden. Das Ziel ist keine vollkommen reizfreie Umgebung, sondern ein Raum, der Erholung unterstützt, ohne Aufmerksamkeit einzufordern.

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Aromatherapie im Wellnessbereich: Wie Düfte wirken und wo Vorsicht nötig ist

Aromatherapie gehört in vielen Wellnessbereichen zur Atmosphäre: Lavendel begleitet eine ruhige Massage, Zitrusnoten beleben einen Ruheraum und Kräuterdüfte prägen Sauna- oder Dampfbadrituale. Ätherische Öle sind jedoch hoch konzentrierte Vielstoffgemische und keine harmlosen Raumparfums. Eine professionelle Anwendung verbindet deshalb eine zurückhaltende Dosierung mit transparenter Produktwahl, guter Lüftung und klaren Möglichkeiten, duftfreie Angebote zu nutzen. Wie ein Duft wahrgenommen wird, hängt von Erfahrungen, Erwartungen, Tagesform und körperlicher Verfassung ab. Was eine Person als angenehm empfindet, kann bei einer anderen Kopfschmerzen, Übelkeit, Atemwegsbeschwerden oder Hautreaktionen auslösen. Aromatherapie kann Entspannung unterstützen, ersetzt aber weder eine medizinische Abklärung noch eine notwendige Behandlung.

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Bluttransfusion im Spital: So funktionieren Ablauf und Sicherheitskontrollen

Eine Bluttransfusion gehört in Schweizer Spitälern zu den streng kontrollierten medizinischen Behandlungen. Blutprodukte werden nicht einfach aus einem Kühlschrank geholt und angehängt. Zwischen der ärztlichen Entscheidung und dem Beginn der Transfusion liegen mehrere Schritte: Identität und Blutgruppe werden geprüft, Laboruntersuchungen durchgeführt, das passende Blutprodukt ausgewählt und unmittelbar vor der Verabreichung nochmals kontrolliert. Die vielen Kontrollen verfolgen ein gemeinsames Ziel: Das richtige Blutprodukt muss zur richtigen Person gelangen und fachgerecht verabreicht werden. Gleichzeitig wird während und nach der Transfusion beobachtet, ob unerwartete Reaktionen auftreten. Der gesamte Ablauf ist Teil eines Qualitätssicherungssystems, das von der Blutspende über Labor und Blutlager bis zum Patientenbett reicht.

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Telemedizin im Spital: Chancen, Grenzen und geeignete Einsatzbereiche

Telemedizin im Spital umfasst weit mehr als ein Gespräch vor der Webcam. Digitale Sprechstunden, fachärztliche Telekonsile und die Fernüberwachung medizinischer Werte können Behandlungen ergänzen, Anfahrtswege verkürzen und spezialisiertes Wissen schneller verfügbar machen. Sinnvoll sind diese Angebote jedoch nur, wenn die medizinische Fragestellung aus der Distanz zuverlässig beurteilt werden kann. Ob ein digitaler Termin geeignet ist, entscheidet sich deshalb nicht allein nach dem Wunsch nach mehr Komfort. Krankheitsbild, Behandlungsphase, technische Voraussetzungen und mögliche Risiken müssen zusammen betrachtet werden. Sobald eine körperliche Untersuchung, eine unmittelbare Behandlung oder eine dringliche Abklärung erforderlich ist, bleibt die persönliche Vorstellung im Spital unverzichtbar.

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Spitalkeime verstehen: Wie Übertragung geschieht und wer besonders gefährdet ist

Spitalkeime sind keine besondere Gruppe von Mikroorganismen, sondern Bakterien, Viren, Pilze oder andere Erreger, die während einer medizinischen Behandlung übertragen werden oder eine Infektion auslösen können. Das Risiko entsteht durch das Zusammentreffen erkrankter Menschen, invasiver Eingriffe, häufiger Kontakte und zahlreicher medizinischer Geräte. Konsequente Hygiene, sorgfältige Arbeitsabläufe und ein gezielter Einsatz von Antibiotika können viele dieser Infektionen verhindern. Nicht jede im Spital erworbene Infektion geht auf mangelnde Sauberkeit zurück. Manche Erreger stammen aus der körpereigenen Flora und gelangen während einer Operation oder über einen Katheter an eine empfindliche Stelle. Besonders gefährdet sind Menschen mit geschwächtem Immunsystem, schweren Grunderkrankungen, offenen Wunden oder längeren Spitalaufenthalten.

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Sturzprävention im Spital: Risiken früh erkennen und Mobilität sicher fördern

Sturzprävention im Spital soll Verletzungen verhindern, ohne Patientinnen und Patienten unnötig in ihrer Bewegungsfreiheit einzuschränken. Akute Erkrankungen, Operationen, neue Medikamente, Schmerzen und die ungewohnte Umgebung können das Gleichgewicht vorübergehend verändern. Eine sorgfältige Risikoeinschätzung, sichere Wege und individuell begleitete Mobilisation bilden deshalb eine gemeinsame Aufgabe von Medizin, Pflege, Physiotherapie und den betroffenen Personen. Vollständige Ruhe erscheint zunächst sicher, kann jedoch innerhalb kurzer Zeit Kraft, Ausdauer und Selbstständigkeit vermindern. Dadurch wird das spätere Aufstehen schwieriger und das Sturzrisiko kann weiter steigen. Eine wirksame Prävention verbindet daher Schutz mit angemessener Aktivität: Hilfe wird dort angeboten, wo sie erforderlich ist, während vorhandene Fähigkeiten gezielt erhalten und gefördert werden.

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Medikationsabgleich im Spital: Diese Angaben verhindern gefährliche Fehler

Beim Eintritt ins Spital muss innerhalb kurzer Zeit geklärt werden, welche Medikamente bisher tatsächlich verwendet wurden. Eine unvollständige Erinnerung oder ein veralteter Medikamentenplan kann dazu führen, dass ein wichtiges Präparat fehlt, doppelt verordnet oder in einer falschen Dosierung weitergeführt wird. Originalpackungen, eine aktuelle Liste und genaue Angaben zur Anwendung liefern dem Behandlungsteam deshalb entscheidende Informationen. Der sogenannte Medikationsabgleich ist mehr als das Abschreiben einer Medikamentenliste. Fachpersonen vergleichen die bisherige Therapie mit den neuen Verordnungen im Spital und klären jede Abweichung. Dabei zählen verschreibungspflichtige Arzneimittel ebenso wie Tropfen, Sprays, Pflaster, Spritzen, pflanzliche Präparate und gelegentlich verwendete Schmerzmittel.

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Gesichtspflege bei Perimenopause: Hautveränderungen und passende Wirkstoffe

Während der Perimenopause kann sich die Gesichtshaut spürbar verändern. Sie wirkt trockener, reagiert empfindlicher, verliert an Spannkraft oder entwickelt erneut Unreinheiten. Eine passende Pflegeroutine versucht nicht, jede Veränderung gleichzeitig zu behandeln. Sie stärkt zuerst die Hautbarriere, schützt konsequent vor UV-Strahlung und ergänzt Wirkstoffe schrittweise nach dem tatsächlichen Hautzustand. Die hormonelle Übergangsphase verläuft individuell und kann mehrere Jahre dauern. Schwankende Östrogen- und Progesteronspiegel treffen dabei auf natürliche Hautalterung, frühere Sonnenschäden, Stress und veränderten Schlaf. Deshalb gibt es keine einheitliche „Menopause-Creme“. Sinnvoller ist eine übersichtliche Routine, die sich bei Trockenheit, Akne, Pigmentflecken oder zunehmender Empfindlichkeit gezielt anpassen lässt.

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Rettungsgasse auf Schweizer Autobahnen: 10 Tipps, damit Hilfe schnell ankommt

Wenn sich auf der Autobahn ein Stau bildet, können wenige Meter darüber entscheiden, wie schnell Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienst zu einer Unfallstelle gelangen. In der Schweiz ist die Rettungsgasse deshalb obligatorisch und muss bereits bei stockendem Verkehr beziehungsweise spätestens bei Schrittgeschwindigkeit gebildet werden. Wer erst reagiert, wenn das Blaulicht im Rückspiegel auftaucht, ist häufig bereits zu spät. Die Grundregel ist einfach: Auf einer zweispurigen Autobahn fahren die Fahrzeuge auf der linken Spur möglichst weit nach links, jene auf der rechten Spur möglichst weit nach rechts. Bei drei oder mehr Fahrstreifen entsteht die Rettungsgasse immer zwischen dem äussersten linken und dem unmittelbar rechts danebenliegenden Fahrstreifen. Dabei bleibt der Pannenstreifen grundsätzlich frei. Die Rettungsgasse ist kein zusätzlicher Fahrstreifen für Autofahrer, die schneller zur nächsten Ausfahrt gelangen möchten. Auch nachdem ein erstes Einsatzfahrzeug passiert hat, muss die Gasse offen bleiben, weil weitere Rettungs-, Polizei-, Feuerwehr- oder Bergungsfahrzeuge folgen können.

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Manchester United klopft bei Dani Olmo an

Dani Olmo rückt bei Manchester United in den Fokus. Nach aktuellen Berichten haben Vermittler die Red Devils über eine mögliche Verfügbarkeit des spanischen Nationalspielers im kommenden Winter informiert. Von einem konkreten Angebot oder direkten Verhandlungen mit dem FC Barcelona kann derzeit allerdings noch nicht gesprochen werden. Neben Manchester United wurden auch weitere englische Spitzenklubs auf Olmos Situation aufmerksam gemacht. Arsenal, Chelsea, Liverpool, Manchester City und Tottenham sollen ebenfalls kontaktiert worden sein. Mehrere der angesprochenen Vereine signalisierten grundsätzliches Interesse – United gehört zu diesem Kreis, die Situation befindet sich jedoch klar in einer frühen Sondierungsphase. Barcelona besitzt bei Olmo eine komfortable Vertragsposition. Der 28-Jährige unterschrieb bei seiner Rückkehr nach Katalonien einen Vertrag bis zum 30. Juni 2030, zudem wurde eine Ausstiegsklausel über 500 Millionen Euro festgeschrieben. Der Klub führt Olmo weiterhin als festen Bestandteil der ersten Mannschaft. Eine offizielle Verkaufsabsicht gibt es bislang nicht.

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Inter blockt Barça ab: Lautaro ist unverkäuflich

Inter Mailand setzt bei Lautaro Martínez eine klare Grenze: Der Captain steht nicht zum Verkauf. Das Interesse des FC Barcelona ist inzwischen sogar von Präsident Joan Laporta und Sportdirektor Deco bestätigt worden, doch die Nerazzurri lehnten einen Transfer schon ab, bevor überhaupt echte Verhandlungen beginnen konnten. Für Inter bleibt der Argentinier eine zentrale Figur der sportlichen Zukunft. Laporta bestätigte, Inter-Präsident Giuseppe Marotta persönlich wegen Lautaro kontaktiert zu haben. Die Antwort fiel eindeutig aus: Der 29-Jährige sei nicht zu verkaufen. Barcelona respektierte diese Position und verzichtete darauf, die Gespräche mit einem konkreten Angebot weiterzuführen. Auch Deco erklärte zuletzt, Lautaro habe zu jenen Stürmern gehört, die Barça interessant fand. Die harte Haltung von Inter überrascht kaum. Lautaro besitzt einen Vertrag bis zum 30. Juni 2029, trägt die Captainbinde und gehört auch sportlich weiterhin zu den entscheidenden Spielern. In der vergangenen Saison führte er Inter mit 17 Ligatoren zum Meistertitel und wurde zum besten Stürmer der Serie A gewählt. Auch in der neuen Spielzeit hat er bereits mehrfach gezeigt, weshalb der Klub keinerlei Interesse an einem Verkauf besitzt.

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Pestoni besteht die Tests – und meldet sich eindrucksvoll zurück

Inti Pestoni ist zurück. Der 35-jährige Stürmer bestand am Donnerstag die entscheidenden physischen Tests und erhielt damit grünes Licht für sein erstes Meisterschaftsspiel der Saison. Zwei Tage später stand die Ambri-Identifikationsfigur beim 2:1-Auswärtssieg gegen Meister Fribourg-Gottéron wieder auf dem Eis. Hinter Pestoni liegen schwierige Wochen. Er hatte den Saisonstart verpasst und musste sich seinen Platz unter Trainer Jussi Tapola über intensive körperliche Arbeit neu verdienen. Vor seinem Comeback sprach Pestoni offen von vielen Gedanken und grosser Anspannung, weil er wusste, dass bei seiner Rückkehr besonders genau auf ihn geschaut werden würde. Sportlich verlief das Comeback überzeugend. Tapola lobte Pestoni nach der Partie ausdrücklich für seine Ruhe, Effizienz und Bedeutung für die junge Mannschaft. Von "fitter denn je" kann ohne entsprechende Leistungsdaten zwar nicht gesprochen werden, klar ist aber: Pestoni hat hart an seiner körperlichen Verfassung gearbeitet und präsentierte sich bei seinem ersten Einsatz bereit für National-League-Tempo.

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Verfahren gegen Bachofner nach Check gegen Schlumpf

Jérôme Bachofner drohen nach dem 6:2-Sieg der SCL Tigers gegen den EHC Kloten weitere Konsequenzen. Gegen den Langnauer Stürmer wurde ein ordentliches Verfahren eröffnet. Untersucht wird ein möglicher Check gegen den Kopf oder Nacken von Kloten-Verteidiger Dominik Schlumpf. Die Szene ereignete sich im zweiten Drittel der Partie vom Samstag. Bachofner traf Schlumpf bei einem Check, worauf die Schiedsrichter die Aktion überprüften und gegen den Tigers-Stürmer eine Fünfminutenstrafe plus Spieldauerdisziplinarstrafe aussprachen. Bachofner musste die Partie damit vorzeitig beenden. Sportlich hatte die Strafe für Langnau keine entscheidenden Folgen. Kloten konnte die lange Überzahlsituation nicht nutzen und verlor am Ende klar mit 2:6. Für Bachofner persönlich könnte die Szene allerdings ein Nachspiel haben. Die Disziplinarinstanzen prüfen nun anhand der Bilder und der weiteren Unterlagen, ob zusätzlich eine Sperre ausgesprochen wird.

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Montella kämpft weiter – Verband hält noch zu ihm

Vincenzo Montella steht bei der Türkei so stark unter Druck wie kaum zuvor in seiner Amtszeit. Drei Niederlagen aus drei Nations-League-Spielen, heftige Kritik von Fans und Medien und nun ausgerechnet das Rückspiel gegen Italien: Der 52-Jährige denkt trotzdem nicht ans Aufgeben. Auch der türkische Fussballverband hält bislang an seinem Nationaltrainer fest. Die sportliche Bilanz ist brutal. Nach dem 0:1 gegen Frankreich verlor die Türkei zuhause 1:4 gegen Italien und anschliessend 0:3 in Belgien. Mit null Punkten und 1:8 Toren liegt der WM-Teilnehmer abgeschlagen am Tabellenende der Gruppe A1. Bereits beim Italien-Spiel in Bursa forderten Teile des Publikums lautstark Montellas Rücktritt, nach der Niederlage in Lüttich nahm der Druck nochmals zu. Montella will davon nichts wissen. Nach dem Belgien-Spiel erklärte er, die Mannschaft müsse sich weiterentwickeln, ihr Bestes geben und weiterarbeiten. Rückhalt besitzt der Italiener zumindest weiterhin beim Verband: Sein Vertrag läuft bis zum Ende der EM 2028, TFF-Präsident İbrahim Hacıosmanoğlu hatte Montella selbst nach dem enttäuschenden WM-Auftritt öffentlich verteidigt und Kontinuität eingefordert. Hinter Montella liegen zudem persönlich schwere Monate: Im Juli starb seine Schwester Caterina nach einem schweren Unfall im eigenen Haus.

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Schweizerinnen drehen 0:2 und schlagen Tschechien

Die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft beendet das Turnier der Women’s Euro Hockey Tour in Lahti mit einem spektakulären Erfolg. Gegen Tschechien dreht das Team von Head Coach Shannon Miller in den letzten Minuten einen 0:2-Rückstand und gewinnt nach Penaltyschiessen mit 3:2. Leoni Balzer verwandelt als einzige Schützin ihren Penalty, während Andrea Brändli alle fünf tschechischen Versuche stoppt. Lange deutete wenig auf einen Schweizer Sieg hin. Tschechien war über weite Strecken spielbestimmend und ging im Schlussdrittel durch Ellen Jarabkova und Tereza Vanisova innerhalb kurzer Zeit mit 2:0 in Führung. Noch drei Minuten vor Schluss stand die Schweiz vor der dritten Niederlage im dritten Turnierspiel. Dann folgte die grosse Wende. Rahel Enzler verkürzte in der 57. Minute auf 1:2. Nur zwei Minuten später traf Sinja Leemann bei sechs gegen fünf zum 2:2. Nach einer torlosen Verlängerung fiel die Entscheidung im Penaltyschiessen, wo Balzer traf und Brändli sämtliche tschechischen Schützinnen bezwang.

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Basel-Frauen verlieren nach spätem Comeback in Yverdon

Die Frauen des FC Basel haben in der AXA Women’s Super League einen Rückschlag erlitten. Rotblau verlor am Samstagabend auswärts bei Yverdon Sport mit 2:3, nachdem die Baslerinnen zwischenzeitlich bereits 0:3 zurückgelegen hatten. Zwei späte Treffer machten die Partie nochmals spannend, zum Ausgleich reichte es jedoch nicht mehr. Yverdon erwischte den deutlich besseren Start. Khiri brachte die Gastgeberinnen bereits in der 9. Minute mit 1:0 in Führung. Unmittelbar nach der Pause erhöhte Sogan in der 47. Minute auf 2:0, ehe Le Franc nur sieben Minuten später sogar das 3:0 erzielte. Basel stand damit nach 54 Minuten vor einer schwierigen Aufgabe. Erst in der Schlussphase fand der FCB den Weg zurück ins Spiel. Sow verkürzte in der 82. Minute per Penalty auf 1:3. In der 90. Minute brachte Eisenring Basel mit dem 2:3 nochmals heran. Für einen dritten Treffer blieb Rotblau jedoch keine Zeit mehr. Basel bleibt nach acht Meisterschaftsspielen bei zwölf Punkten und fällt auf Rang fünf zurück.

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Asllani trifft – Kosovo ringt Österreich ein 1:1 ab

Kosovo hat Tabellenführer Österreich in Pristina ein 1:1 abgerungen und bleibt damit im Rennen um die Spitzenplätze der Nations-League-Gruppe B3. Fisnik Asllani brachte die Mannschaft von Franco Foda in der 70. Minute in Führung, ehe Christoph Lang fünf Minuten vor Schluss noch für Österreich ausglich. Aus Schweizer Sicht standen Amir Saipi und Leon Avdullahu beide in der Startformation. Kosovo zeigte gegenüber dem 1:3 im Hinspiel eine deutlich stabilere Leistung. Österreich hatte zwar mehr Ballbesitz und insgesamt mehr Abschlüsse, die Gastgeber hielten defensiv aber lange dagegen. Saipi bestätigte nach seinem starken Auftritt beim 0:0 gegen Israel erneut das Vertrauen von Foda. Die Führung fiel nach 70 Minuten. Der eingewechselte Asllani nutzte Kosovos beste Phase und brachte das Fadil-Vokrri-Stadion zum Kochen. Österreich reagierte spät: Der ebenfalls eingewechselte Christoph Lang erzielte in der 85. Minute nach Vorarbeit von Sasa Kalajdzic das 1:1.

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Modrić nach 0:7-Blamage: "Ich schäme mich"

Kroatien erlebt gegen England einen der bittersten Abende seiner Fussballgeschichte. Die Mannschaft von Slaven Bilić verliert in Rijeka mit 0:7 und kassiert damit die höchste Niederlage seit der Unabhängigkeit. Captain Luka Modrić fand danach ungewöhnlich deutliche Worte und erklärte, dass er sich erstmals in seinen 20 Jahren im Nationalteam nach einem Spiel schäme. England zerlegte die Kroaten bereits vor der Pause. Harry Kane, Jude Bellingham, Anthony Gordon und Bukayo Saka sorgten für eine 4:0-Führung nach 45 Minuten. Nach dem Seitenwechsel trafen Kane und Saka jeweils ein zweites Mal, ehe Morgan Rogers kurz vor Schluss den siebten Treffer erzielte. Für Kroatien ist das 0:7 ein neuer Negativrekord. Die bislang höchste Niederlage war das 0:6 gegen Spanien im Jahr 2018 gewesen. Besonders bitter: Bereits am Dienstag wartet ausgerechnet wieder Spanien auf die Mannschaft von Bilić.

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