Gottéron steht vorzeitig in der CHL-K.o.-Phase

Fribourg-Gottéron hat das Ticket für die K.o.-Phase der Champions Hockey League vorzeitig gelöst. Nach dem überzeugenden 6:1-Heimsieg gegen den slowakischen Meister HK Nitra und dem Abschluss des fünften Spieltags steht fest, dass die Freiburger nicht mehr aus den Top 16 verdrängt werden können. Der Schweizer Meister liegt vor der letzten Runde mit neun Punkten auf Rang sieben.

Dabei musste Gottéron gegen Nitra zunächst einem Rückstand hinterherlaufen. Brett Pollock brachte die Gäste bereits nach 6:07 Minuten in Führung, doch Maximilian Streule glich in der 11. Minute aus. Henrik Borgström drehte die Partie 36 Sekunden vor der ersten Pause, ehe Sandro Schmid, Jacob de la Rose, Samuel Walser und Jamiro Reber den Vorsprung bis zum klaren 6:1 ausbauten.

Nach fünf CHL-Spielen stehen für Gottéron drei Siege und zwei Niederlagen zu Buche. Der Schweizer Meister hatte seine europäische Kampagne mit einem 4:2-Auswärtssieg bei den Graz99ers eröffnet und danach auch beim KAC gewonnen. Trotz der anschliessenden Niederlagen gegen Pilsen und Mannheim reicht die Ausgangslage nun bereits vor dem letzten Spiel für die sichere Qualifikation.

Sechs verschiedene Freiburger Torschützen

Gegen Nitra zeigte Gottéron nach einem schwierigen Start seine offensive Breite. Die sechs Treffer wurden von sechs verschiedenen Spielern erzielt.

Streule sorgte nach Vorarbeit von Jacob de la Rose und Christoph Bertschy für das 1:1. Borgström brachte die Freiburger nach einem energischen Vorstoss von Anthony Richard erstmals in Führung.

Im zweiten Drittel erhöhte Schmid nach Zuspiel von Lucas Hedlund und Dmytro Čečekovas auf 3:1. Spätestens im Schlussabschnitt wurde die Partie deutlich: De la Rose traf in der 44. Minute, Walser erhöhte in der 49. Minute und Reber setzte in der 53. Minute den Schlusspunkt.

Gottéron gewann das Schussverhältnis gemäss CHL mit 36:30. Besonders auffällig waren Bertschy und de la Rose, die jeweils zwei Skorerpunkte sammelten.

Galley hält Gottéron nach schwierigem Beginn im Spiel

Der deutliche Endstand täuscht darüber hinweg, dass Nitra in den ersten Minuten durchaus gefährlich war. Die Slowaken starteten aggressiv und erspielten sich mehrere Chancen.

Torhüter Loïc Galley verhinderte in dieser Phase einen höheren Rückstand. Erst nach dem Ausgleich fand Fribourg zunehmend Kontrolle über das Spiel.

Trainer Roger Rönnberg zeigte sich nach der Partie entsprechend differenziert. Mit den ersten 20 Minuten war der Schwede nicht zufrieden, die folgenden beiden Drittel bewertete er dagegen deutlich positiver. Gottéron passte sein Spiel an und übernahm mit zunehmender Dauer immer stärker das Kommando.

Herning entscheidet nur noch über die Platzierung

Nach Abschluss des fünften CHL-Spieltags ist die wichtigste Frage bereits beantwortet: Gottéron gehört sicher zu den 16 Teams der K.o.-Phase.

Am Mittwoch, 14. Oktober, folgt zum Abschluss der Ligaphase das Auswärtsspiel gegen den dänischen Meister Herning Blue Fox. Die Partie beginnt um 19.00 Uhr.

Für Fribourg geht es dort nicht mehr um die Qualifikation selbst, sehr wohl aber um die endgültige Position in der Tabelle. Diese beeinflusst die Ausgangslage und die Paarungen für den Achtelfinal.

Auch Genève-Servette hat mit neun Punkten die K.o.-Phase bereits erreicht. Der HC Davos steht dagegen bei acht Punkten und muss im letzten Heimspiel gegen Bílí Tygři Liberec noch um die Qualifikation kämpfen.

🏆 GOTTÉRONS CHL-LAGE

  • Fribourg-Gottéron steht nach fünf Spielen bei neun Punkten und ist vorzeitig für die K.o.-Phase qualifiziert.
  • Die Freiburger weisen nach fünf Partien ein Torverhältnis von 18:12 auf.
  • Gottéron liegt nach Abschluss des fünften Spieltags auf Rang sieben.
  • Das letzte Spiel der Ligaphase folgt am 14. Oktober auswärts gegen Herning Blue Fox.
📊CHAMPIONS HOCKEY LEAGUE – GOTTÉRONS AKTUELLER STAND
Rang / Team Sp. S N Tore Diff. Pkt. Status
7. Fribourg-Gottéron 5 3 2 18:12 +6 9 qualifiziert

 

Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert