Architektur

Baubewilligung für Sicherung der Pfahlbaufundstelle im Inkwilersee erteilt

Der Regierungsstatthalter des Verwaltungskreises Oberaargau hat dem Archäologischen Dienst des Kantons Bern die Baubewilligung für die Sicherung der Pfahlbaufundstelle auf der grossen Insel im Inkwilersee erteilt. Die Baubewilligung für die Sicherung der Pfahlbaufundstelle auf der grossen Insel im Inkwilersee durch das Verlegen eines Nagetierschutz-Gitters konnte am 16. Juli 2024 nun erteilt werden. Mit dem Bauentscheid wurde zugewartet, bis auch das Verfahren im Kanton Solothurn abgeschlossen werden konnte.

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Historische Inschriftentafeln am neuen Standort bei Alter Kantonsschule Zürich

Vier Tonnen Stein als Denkmal: Die Inschriftentafeln der abgebrochenen Turnhalle beim Heimplatz haben am Fusse der alten Kantonsschule Zürich ein neues Zuhause gefunden. Vielen Zürchern dürften die zwei Turnhallen an der Kantonsschulstrasse 4 und 8 (1880, 1902) noch ein Begriff sein: Über 110 Jahre prägten diese Baudenkmäler den Heimplatz, bis sie 2015 der Kunsthauserweiterung weichen mussten. Übrig blieben zwei Steintafeln vom älteren Turnhallenbau, der 1880 nach Entwürfen des Architekten Otto Weber entstanden war. Ausgerichtet auf den Heimplatz, sprachen ihre goldenen Inschriften zu den Besuchern und Passanten am Kunsthaus.

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Volksfest zur Eröffnung von Scoulina & Chüra Marmotta in Silvaplana

In Silvaplana wird am Samstag, 10. August, das Zentrum Scoulina & Chüra Marmotta mit einem „Volksfest“ eröffnet. Am Montag, 12. August, kann der Nachwuchs in sein neues Reich einziehen. Der moderne Neubau gehört in einen Reigen von Projekten, welche Silvaplana seit der Eröffnung des Umfahrungstunnels 2018 zum besonders lebenswerten Ort für Einheimische, Zweitheimische und Feriengäste machen.

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Historisches Baderhaus in Neunkirch: Ein mittelalterliches Juwel

Neunkirch, eine der ältesten Planstädte der Schweiz, beeindruckt durch ihre gut erhaltene mittelalterliche Stadtstruktur. Die Stadtmauer, erstmals 1296 urkundlich erwähnt, bildet das Fundament vieler Gebäude, darunter das historische Baderhaus. Diese alte Badstube, deren Geschichte bis 1478 zurückreicht, wurde bis Ende des 19. Jahrhunderts als Bader- und Schererhaus genutzt. Der Bader, im Mittelalter als "Arzt des einfachen Volkes“ bekannt, bot eine Vielzahl von Dienstleistungen an, von der Versorgung kleinerer Wunden, dem Richten von Knochenbrüchen, dem Schröpfen und dem Aderlass bis hin zur Körperpflege, die in einer Zeit ohne Badezimmer von grosser hygienischer Bedeutung war.

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Oskar Eberle: Theaterpionier im 20. Jh. – Ausstellung im Museum Nidwalden

Oskar Eberle (1902–1956) prägte als Theaterwissenschaftler und Regisseur die Theaterszene der Schweiz im 20. Jahrhundert in entscheidender Weise. Auf nationaler Ebene wurde er durch die Inszenierung der Festspiele anlässlich der Landesausstellung 1939 und der Bundesfeier 1941 einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Die Ausstellung im Nidwaldner Museum Winkelriedhaus vermittelt Einblicke in die Lebens- und Arbeitsbedingungen Eberles, dessen Ausbildung und berufliche Tätigkeit durch familiäre Tragödien, wirtschaftliche Not und zwei Weltkriege überschattet waren. Als Wanderausstellung konzipiert, öffnet die Ausstellung im Nidwaldner Museum zusätzlich ein "lokales Schaufenster".

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Burgruine Heitnau: Dokumentarfilm und Infotafel lassen Geschichte neu aufleben

Versteckt im dichten Wald und auf einem Hügel thront die geheimnisvolle Burgruine Heitnau, die einst der stolze Sitz der Herren von Heitnau war. Dank einer innovativen Initiative des Amtes für Archäologie Thurgau erwacht die Geschichte dieser Burgruine jetzt zu neuem Leben. In der zweiten Jahreshälfte 2023 nahm ein ambitioniertes Projekt Gestalt an: Das Amt für Archäologie, vertreten durch Miriam Derungs und Gregor Bächi von Magic Motions Filmproduktionen schlossen sich zusammen, um den Dokumentarfilm "Burg Heitnau. Von Schuld und Sühne" zu realisieren. Diese filmische Erkundung bringt die wenig bekannte Geschichte der Burgruine ans Licht.

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Museum Rietberg: Kunst der Welt in Zürich entdecken

Indische Miniaturmalerei, jahrhundertealte afrikanische Masken, geheimnisvoll lächelnde Buddhas, aztekische Götterskulpturen, feinste chinesische Keramik – im Museum Rietberg können Besuchende die Kunst der Welt in Zürich entdecken. Die Sammlungen mit bedeutenden Werken aus Asien, Afrika, Amerika und Ozeanien sind einzigartig in der Schweiz und von internationalem Rang. So besitzt das Museum Rietberg eine in Europa einmalige Sammlung von über 1'600 Miniaturmalereien und Zeichnungen aus dem indisch-pakistanischen Kulturraum. Die China-Abteilung des Museums mit der weltberühmten Meiyintang-Sammlung umfasst chinesische Keramikkunst aus sechs Jahrtausenden.

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Führungskraft im Kloster: Äbtissinnen als mittelalterliche CEOs

Was haben ein mittelalterliches Kloster und eine heutige Firma gemeinsam? Auf den ersten Blick nur wenig. Beim genaueren Hinschauen sind jedoch durchaus Parallelen zu erkennen. Am Museumshäppli vom Donnerstag, 25. Juli 2024, beleuchtet Kunsthistorikerin Betty Sonnberger die Struktur früherer Frauenklöster im Thurgau und richtet das Scheinwerferlicht auf deren tatkräftige, weibliche Führungskräfte. Eine Äbtissin würde man heute als CEO bezeichnen. Als Vorsteherin eines Frauenklosters war sie Dreh- und Angelpunkt des klösterlichen Lebens. Sie leitete Gebete und Gottesdienste, verwaltete die materiellen Güter des Klosters, plante und organisierte die tägliche Routine, sorgte für die Einhaltung der Disziplin, war verantwortlich für die Instandhaltung der klösterlichen Gebäude und überwachte nicht zuletzt die Finanzen. Ihre Stellung innerhalb des Klosters, aber auch in der Gemeinschaft, machte sie zu einer mächtigen Person in einer männerdominierten Welt.

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Neues 3D-Stadtmodell zeigt Zürich um 1500: Online in "Zürich 4D" verfügbar

Das dritte und neueste historische 3D-Stadtmodell zeigt Zürich, wie es um 1500 ausgesehen hat. Es ist ab sofort online in "Zürich 4D" öffentlich zugänglich. Die Webapplikation "Zürich 4D" macht die bauliche Entwicklung der Stadt von der Jungsteinzeit bis in die mittelfristige Zukunft öffentlich zugänglich und zeigt verschiedene Zeitabschnit...

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Ostschweizer Filmprojekt "Die stillen Helden vom Säntis" vor Premiere

Das lupenreine Ostschweizer Filmprojekt DIE STILLEN HELDEN VOM SÄNTIS biegt auf die Zielgerade ein. Erfreulicherweise konnten die Dreharbeiten nach Plan abgeschlossen und bereits mit der Postproduktion gestartet werden. Jetzt ist die Filmmusik das grosse Thema. Die Premiere findet wie geplant Ende November statt. Die Verhandlungen mit dem Schweizer Fernsehen konnten erfolgreich abgeschlossen werden. DIE STILLEN HELDEN VOM SÄNTIS werden, nachdem der Film in den Kinos gelaufen ist, auch im Fernsehen gezeigt. Damit kann der Film allein im Fernsehen Zuschauer im sechsstelligen Bereich erreichen. Die Zusammenarbeit mit SRF freut den Initianten Victor Rohner ganz speziell. Er arbeitete während über 20 Jahren als TV-Kommentator bei SRF. Die Zusammenarbeit mit SRF bedeutet für den Film und für alle daran Beteiligten eine grosse Aufwertung.

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Sammlung Bührle im Fokus: Experten-Bericht hebt Forschungsbedarf hervor

Der Historiker Prof. Raphael Gross hat im Auftrag von Stadt und Kanton Zürich und der Zürcher Kunstgesellschaft die bisherige Provenienzforschung zur Sammlung Bührle überprüft. Er kommt unter anderem zum Schluss, dass erheblicher weiterer Forschungsbedarf mit Fokus auf die Klärung jüdischen Vorbesitzes besteht. Die Zürcher Kunstgesellschaft und die Eigentümerin der Werke, die Stiftung Sammlung E. G. Bührle, haben Gespräche vereinbart, um zukunftsfähige Lösungen zu finden. Seit Oktober 2021 werden die Werke der Sammlung Bührle im Chipperfield-Bau des Kunsthaus Zürich als Dauerleihgabe gezeigt. Der Leihvertrag zwischen der Stiftung Sammlung E. G. Bührle und der Zürcher Kunstgesellschaft (Trägerverein des Kunsthaus Zürich) sieht eine feste Vertragsdauer bis Ende 2034 vor. Stadt und Kanton Zürich und die Zürcher Kunstgesellschaft haben im Mai 2023 Prof. Raphael Gross mit einer unabhängigen Überprüfung der bestehenden Provenienzforschung zur Sammlung Bührle beauftragt.

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Stadt Zürich startet Kampagne zur Förderung der Museumslandschaft

Die Stadt Zürich möchte die vielfältige Zürcher Museumslandschaft stärker sichtbar machen. Heute, am 9. Juli 2024, startet die zweijährige Kampagne "Museumsnetz Zürich". Bei 36 Tram- und Bushaltestellen werden Bodenzeichen und Schilder angebracht, die auf das "Museumsnetz Zürich" hinweisen. Mit dieser Kampagne will die Stadt Zürich der Bevölkerung zeigen, dass Zürich auch eine Museumsstadt ist.

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Swiss Prime Site gewinnt Manor als Mieter für neu entwickeltes Jelmoli-Haus in Zürich

Im Februar 2023 hatte Swiss Prime Site entschieden, das Jelmoli-Haus nahe der Zürcher Bahnhofstrasse umzubauen und nachhaltig weiterzuentwickeln. Dabei ist das Ziel, die Retailflächen an die aktuellen Marktbedürfnisse anzupassen und das Gebäude mit neuen Nutzungen fit für die Zukunft zu machen. Für die Retailflächen hat Swiss Prime Site nun mit Manor einen langfristigen Mieter gefunden, mit welchem die Attraktivität des Hauses sowie der unteren Bahnhofstrasse nachhaltig gesichert bleibt. Manor wird eine Fläche von rund 13'000 m² anmieten, voraussichtlich 2027 das Erd- und Untergeschoss sowie das erste Obergeschoss übernehmen und anschliessend einen „Flagship Store“ inklusive direkt von der Sihlstrasse und Seidengasse zugängliche Ladenflächen im Herzen von Zürich eröffnen.

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Publireportagen

Glanzvolle Wiederauferstehung: Hotel Mürren Palace renoviert und erweitert

Nach mehrjähriger Planungs- und Bauphase wird das Hotel Mürren Palace vor der beeindruckenden Kulisse von Eiger, Mönch und Jungfrau seit Herbst 2023 umfassend renoviert und erweitert. Mit einer Investition von rund 30 Millionen Schweizer Franken erstrahlt das Hotel zur Wintersaison 2024/25 in neuem Glanz. Die Geschichte vom Hotel Palace in Mürren könnte Bücher füllen. Mehrere Brände, Besitzerwechsel, illustre Gäste, Konkurse und immer wieder ist das Hotel auferstanden. Im Jahr 2018 wurde die mit Nutzungsrechten belastete Liegenschaft von einer lokalen Besitzergruppe übernommen. Mittels Pop-up Betrieb wurden erstmals die Kosten gedeckt, während man die Projektierung vorantrieb. Die nötige Überbauungsordnung wurde von der Einwohnergemeinde einstimmig angenommen und die Baubewilligung ging ohne eine einzige Einsprache über die Bühne.

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Archäologische Einblicke in prähistorische Pfahlbausiedlungen

In der Umgebung der UNESCO Fundstellen Arbon-Bleiche 2 und 3 werden zurzeit weitere Pfahlbausiedlungen archäologisch untersucht. Die bislang gefassten Befunde und Funde bezeugen nicht nur grossflächige jungsteinzeitliche Überreste, sondern auch eine durch ein Starkwetterereignis verursachte Überschwemmung in der Neuzeit. Dabei wurden die pfahlbauzeitlichen Schichten weggeschwemmt. Am Mittwoch, 10. Juli, können die laufenden Grabungsarbeiten zwischen 14 und 16 Uhr besichtigt werden. Seit Anfang Juni und noch bis Ende August finden auf dem „Rossweidli“ bei Arbon archäologische Grabungen statt. Damit werden Sondierungsarbeiten der vergangenen beiden Jahre fortgesetzt. Ziel der Untersuchungen ist, die Ausdehnung, Erhaltung und Zeitstellung von weiteren Pfahlbausiedlungen in der Umgebung der UNESCO-Fundstellen Arbon-Bleiche 2 und 3 abzuklären.

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Stadt Zürich: Aktualisierung der Hochhausrichtlinien und BZO-Teilrevision

Der Stadtrat hat die Hochhausrichtlinien nach der Überarbeitung beschlossen. Die Richtlinien begegnen den drängenden ökologischen und sozialen Herausforderungen beim Hochhausbau und sichern eine hohe Qualität. Der Stadtrat hat die aktualisierten Hochhausrichtlinien und die entsprechende Teilrevision der Bau- und Zonenordnung (BZO) beschlossen. Dies, nachdem die Instrumente nach der öffentlichen Auflage überarbeitet worden sind. Stadtrat André Odermatt betonte an der Medienkonferenz: „Mit der Aktualisierung begegnen wir drängenden Herausforderungen in den Bereichen Ökologie, Freiraum und Gesellschaft.“

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„Altes Archiv Stadt Rapperswil“ als bewegliches Kulturerbe unter Schutz

Der Kanton St.Gallen hat den Bestand „Altes Archiv Stadt Rapperswil“ als bewegliches Kulturerbe unter Schutz gestellt. Der bedeutende Bestand umfasst die Jahre 1229 bis 1803 und gehört zum Stadtarchiv der Ortsgemeinde Rapperswil-Jona. Am 4. Juli überreichte Regierungsrätin Laura Bucher der Eigentümerschaft das St.Galler Kulturerbe-L...

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Triebwagen 53 „Tirano“: Neues Highlight im Bahnmuseum Albula

Am Donnerstag, 04. Juli 2024, hat das Bahnmuseum Albula von der Rhätischen Bahn den Triebwagen 53 „Tirano“ als neues Ausstellungs- und Sammlungsstück erhalten. Der auf der Berninastrecke beheimatete Triebwagen hat somit seinen ersten (und letzten) Einsatz an seinem neuen Standort im Bahndorf Bergün, im Albulatal gefunden. Die 1988 und 1990 gebauten 6 Gleichstromtriebwagen waren die ersten RhB-Triebfahrzeuge in Umrichtertechnik mit Drehstrom-Asyonchronmotoren. Mit einer Stundenleistung von 1016 kW waren sie die stärksten Gleichstromtriebwagen der RhB und konnten damit auf 70 Promille Steigung einen Zug mit 95 Tonnen Anhängelast befördern. Zudem gehörten die Triebwagen zu den ersten Gleichstromfahrzeugen mit GTO-Thyristoren.

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