Denkmalschutz

Historische Inschriftentafeln am neuen Standort bei Alter Kantonsschule Zürich

Vier Tonnen Stein als Denkmal: Die Inschriftentafeln der abgebrochenen Turnhalle beim Heimplatz haben am Fusse der alten Kantonsschule Zürich ein neues Zuhause gefunden. Vielen Zürchern dürften die zwei Turnhallen an der Kantonsschulstrasse 4 und 8 (1880, 1902) noch ein Begriff sein: Über 110 Jahre prägten diese Baudenkmäler den Heimplatz, bis sie 2015 der Kunsthauserweiterung weichen mussten. Übrig blieben zwei Steintafeln vom älteren Turnhallenbau, der 1880 nach Entwürfen des Architekten Otto Weber entstanden war. Ausgerichtet auf den Heimplatz, sprachen ihre goldenen Inschriften zu den Besuchern und Passanten am Kunsthaus.

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Historisches Baderhaus in Neunkirch: Ein mittelalterliches Juwel

Neunkirch, eine der ältesten Planstädte der Schweiz, beeindruckt durch ihre gut erhaltene mittelalterliche Stadtstruktur. Die Stadtmauer, erstmals 1296 urkundlich erwähnt, bildet das Fundament vieler Gebäude, darunter das historische Baderhaus. Diese alte Badstube, deren Geschichte bis 1478 zurückreicht, wurde bis Ende des 19. Jahrhunderts als Bader- und Schererhaus genutzt. Der Bader, im Mittelalter als "Arzt des einfachen Volkes“ bekannt, bot eine Vielzahl von Dienstleistungen an, von der Versorgung kleinerer Wunden, dem Richten von Knochenbrüchen, dem Schröpfen und dem Aderlass bis hin zur Körperpflege, die in einer Zeit ohne Badezimmer von grosser hygienischer Bedeutung war.

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Burgruine Heitnau: Dokumentarfilm und Infotafel lassen Geschichte neu aufleben

Versteckt im dichten Wald und auf einem Hügel thront die geheimnisvolle Burgruine Heitnau, die einst der stolze Sitz der Herren von Heitnau war. Dank einer innovativen Initiative des Amtes für Archäologie Thurgau erwacht die Geschichte dieser Burgruine jetzt zu neuem Leben. In der zweiten Jahreshälfte 2023 nahm ein ambitioniertes Projekt Gestalt an: Das Amt für Archäologie, vertreten durch Miriam Derungs und Gregor Bächi von Magic Motions Filmproduktionen schlossen sich zusammen, um den Dokumentarfilm "Burg Heitnau. Von Schuld und Sühne" zu realisieren. Diese filmische Erkundung bringt die wenig bekannte Geschichte der Burgruine ans Licht.

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Neues 3D-Stadtmodell zeigt Zürich um 1500: Online in "Zürich 4D" verfügbar

Das dritte und neueste historische 3D-Stadtmodell zeigt Zürich, wie es um 1500 ausgesehen hat. Es ist ab sofort online in "Zürich 4D" öffentlich zugänglich. Die Webapplikation "Zürich 4D" macht die bauliche Entwicklung der Stadt von der Jungsteinzeit bis in die mittelfristige Zukunft öffentlich zugänglich und zeigt verschiedene Zeitabschnit...

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„Altes Archiv Stadt Rapperswil“ als bewegliches Kulturerbe unter Schutz

Der Kanton St.Gallen hat den Bestand „Altes Archiv Stadt Rapperswil“ als bewegliches Kulturerbe unter Schutz gestellt. Der bedeutende Bestand umfasst die Jahre 1229 bis 1803 und gehört zum Stadtarchiv der Ortsgemeinde Rapperswil-Jona. Am 4. Juli überreichte Regierungsrätin Laura Bucher der Eigentümerschaft das St.Galler Kulturerbe-L...

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Stadt Zürich fordert Anpassungen bei ISOS-Direktanwendung

Die Stadt Zürich fordert Anpassungen bei der Direktanwendung des Bundesinventars der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz. Das Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung (ISOS) ist als behördenverbindliche Grundlage für Kantone und Gemeinden unbestritten und geschätzt. Losgelöst von der breit akzeptierten Umsetzung über die Nutzungsplanung gewinnt aber die Direktanwendung des ISOS aktuell unverhältnismässig an Bedeutung.

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Kanton NW: Neues Denkmalschutzgesetz greift ab 1. Juni 2024

Auf den 1. Juni 2024 tritt das geänderte Denkmalschutzgesetz in Kraft. Dieses schafft die Möglichkeit von Schutzverträgen zwischen der Eigentümerschaft und dem Kanton. Dadurch kann individueller auf die Bedürfnisse aller Beteiligten eingegangen werden. Basierend auf einer landrätlichen Motion ist im Kanton Nidwalden vor kurzem das Denkmalschutzgesetz einer Teilrevision unterzogen worden. Der Regierungsrat hat entschieden, die Anpassungen per 1. Juni 2024 in Kraft zu setzen.

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Museum Sasso San Gottardo/Weltpremiere – Einjodeln der legendären Gotthardfestung

Am 1. Juni 2024 startet das Museum Sasso San Gottardo in der legendären Gotthardfestung in die dreizehnte Sommersaison seiner Geschichte. Der Saisonstart wird traditionellerweise alternierend mit Partnern aus dem Kanton Tessin und Uri gefeiert. Heuer ist dies der Jodelclub Seerose aus Flüelen. Die Jodler werden den Hauptstollen der Festung einjodeln. Eine Weltpremiere, die ihresgleichen sucht! Die Veranstaltung ist öffentlich und beginnt um 10.30 Uhr. Der Präsident der Fondazione Sasso San Gottardo, Dr. Fritz Gantert, wird Grussworte an die Anwesenden richten; nach einem kurzen Festungsrundgang mit den Jodlern lädt das Museum zum Risotto für alle. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Die Sommersaison 2024 dauert bis zum 13. Oktober. Während dieser Zeit werden einmal mehr zahlreiche interessante Veranstaltungen durchgeführt.

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Zeitschrift Heimatschutz / Patrimoine: Die neue Generation Baudenkmäler

Die Mitgliederzeitschrift Heimatschutz/Patrimoine ist 118 Jahre alt und fester Bestandteil des Schweizer Heimatschutzes. Ab der soeben erschienenen Ausgabe Nr. 4/2023 zeigt sie sich neu strukturiert und in einem frischen Layout. Sie präsentiert Hintergründe, Interviews, Entdeckungen und Geschichten aus der Welt des Heimatschutzes, diesmal mit einem Schwerpunkt zur Baukultur der Jahre 1975 bis 2000.

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Die Bedeutung von modernen Denkmälern in der heutigen Zeit

Moderne Denkmäler haben in der heutigen Zeit eine zunehmende Bedeutung. Sie können eine wichtige Rolle bei der Aufrechterhaltung und Vermittlung von kulturellem Erbe und Geschichte spielen. Moderne Denkmäler können dazu beitragen, unsere Geschichte und Kultur aus einem zeitgenössischen Blickwinkel zu betrachten und somit ein breiteres Verständnis für unsere Gesellschaft zu schaffen. Dabei ist es wichtig, sie nicht nur als Kunstwerke zu betrachten, sondern als Ausdruck unserer Werte und Ideen, die uns als Gesellschaft definieren.

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Stadt Luzern: Villa Auf Musegg 1 soll saniert werden

Der Stadtrat will die Villa Auf Musegg 1 und die dazugehörige Remise sanieren, um sie für Wohnzwecke zu vermieten und das Erdgeschoss öffentlich zugänglich zu machen. Zudem soll die historische Gartenanlage nach den Grundsätzen des Labels „Grünstadt Schweiz“ saniert werden. Für die Gesamtsanierung beantragt der Stadtrat beim Grossen Stadtrat einen Sonderkredit für die Ausführung von 7,36 Mio. Franken. Das Parlament wird voraussichtlich am 9. Februar 2023 über den Kredit entscheiden.

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