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Senteler vor 600. EVZ-Spiel – Jubiläum ausgerechnet in Davos

Sven Senteler steht vor einem besonderen Meilenstein: Beim Auswärtsspiel des EV Zug am Samstag beim HC Davos soll der 34-jährige Schweizer sein 600. Pflichtspiel für die Zentralschweizer bestreiten. Seit seinem Wechsel von den ZSC Lions im Sommer 2015 ist der Stürmer zu einer festen Grösse beim EVZ geworden. Passend zum Jubiläum reist Senteler nach einem starken persönlichen Saisonstart ins Bündnerland. Beim 5:0 zum Meisterschaftsauftakt in Lausanne erzielte Senteler in der 35. Minute das zwischenzeitliche 3:0 und bereitete später den Treffer von Vinzenz Rohrer zum 4:0 vor. Beim deutlichen Zuger Auftaktsieg in Lausanne gehörte der Routinier damit zu den auffälligsten Akteuren. In der neuen Saison trägt er zudem das «A» auf der Brust und gehört zum Captains-Team des EVZ. Dass sein 600. Einsatz ausgerechnet in Davos ansteht, sorgt für zusätzliche Brisanz. Der HCD war für Zug in den vergangenen beiden Playoffs ein ausgesprochen unangenehmer Gegner. 2025 und 2026 trafen sich die beiden Teams insgesamt neunmal in der entscheidenden Saisonphase – nur eines dieser Spiele konnte der EVZ gewinnen. Am Samstag bietet sich nun die erste Gelegenheit der neuen Saison, diese Bilanz etwas zu korrigieren.

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Kloten muss mehrere Wochen auf Åberg und Meier verzichten

Der EHC Kloten muss bereits zu Beginn der neuen National-League-Saison zwei weitere empfindliche Ausfälle verkraften. Pontus Åberg und Simon Meier haben sich jeweils eine Oberkörperverletzung zugezogen und werden den Zürcher Unterländern mehrere Wochen fehlen. Besonders bitter: Mit Brandon Gignac steht bereits ein weiterer wichtiger Stürmer langfristig nicht zur Verfügung. Åberg verletzte sich am Dienstag beim 4:3-Auswärtssieg nach Verlängerung gegen die Rapperswil-Jona Lakers. Der schwedische Flügelstürmer muss nach Angaben des EHC Kloten voraussichtlich vier bis sechs Wochen pausieren. Beim erfolgreichen Saisonauftakt in Rapperswil kämpfte sich Kloten nach einem 1:3-Rückstand noch zum Sieg – musste diesen Erfolg nun aber teuer bezahlen. Simon Meier erwischte es unabhängig davon Anfang dieser Woche im Eistraining. Der 21-jährige Schweizer Stürmer fällt mit einer Oberkörperverletzung voraussichtlich fünf bis sechs Wochen aus. Damit verliert Trainer Michael Liniger auf einen Schlag zwei weitere Optionen für seine Offensive, bevor am Freitagabend gegen den HC Lugano das erste Meisterschafts-Heimspiel in der SWISS Arena ansteht.

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Ambri legt Wüthrich Mehrjahresvertrag vor – Entscheidung steht noch aus

Der HC Ambri-Piotta will Philip Wüthrich langfristig in der Leventina halten. Nach Informationen von Contropiede hat Sportdirektor Lars Weibel dem 28-jährigen Schweizer Goalie ein konkretes mehrjähriges Vertragsangebot vorgelegt. Wüthrich hat allerdings noch nicht unterschrieben und sich für seine Entscheidung etwas Bedenkzeit erbeten. Der Zeitpunkt ist bedeutend, denn Wüthrichs aktueller Vertrag läuft am Ende der Saison 2026/27 aus. Gleichzeitig wird der frühere Berner seit einiger Zeit mit dem EHC Biel in Verbindung gebracht. Nach Angaben von Contropiede hat Biel bislang allerdings noch kein konkretes Angebot eingereicht. Ambri versucht deshalb offenbar, frühzeitig Klarheit auf einer Schlüsselposition zu schaffen. Wüthrich hat sich in seiner ersten Saison in der Leventina sportlich eine starke Ausgangslage erarbeitet. In der Qualifikation 2025/26 absolvierte er 28 Partien, kam auf eine Fangquote von 90,6 Prozent und einen Gegentorschnitt von 2,84. In den Playouts steigerte er sich nochmals auf 92,0 Prozent gehaltene Schüsse bei durchschnittlich 2,00 Gegentoren. Ambri hat zudem erst kürzlich seinen Goalie-Bereich mit Peter Mettler verstärkt und unterstreicht damit die Bedeutung dieser Position.

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Lausanne holt Floran Douay für einen Monat zurück

Der Lausanne HC reagiert unmittelbar nach dem schwierigen Saisonstart nochmals auf dem Spielermarkt. Floran Douay kehrt per sofort zu den Waadtländern zurück und unterschreibt zunächst einen Vertrag über einen Monat. Der französische Nationalspieler mit Schweizer Lizenz kann bereits am Freitagabend beim Auswärtsspiel gegen Meister Fribourg-Gottéron eingesetzt werden. Für den 31-jährigen Flügelstürmer ist Lausanne bestens bekanntes Terrain. Douay spielte bereits in der vergangenen Saison für den LHC und gehörte auch in den Playoffs zum Kader von Geoff Ward. Der Klub betont deshalb, dass sich der Angreifer ohne längere Eingewöhnungszeit wieder in die Mannschaft integrieren kann. Nach Ablauf des zunächst auf einen Monat beschränkten Engagements besitzen beide Seiten die Möglichkeit, die Zusammenarbeit fortzusetzen. Lausanne verstärkt damit innerhalb kürzester Zeit erneut seine Offensive. Erst am Donnerstag hatten die Waadtländer den NHL-Routinier Curtis Lazar für den Rest der Saison verpflichtet. Während bei Lazar vor seinem ersten Einsatz noch die administrativen Bewilligungen ausstehen, steht Douay dem Trainerstaff bereits für das Gastspiel in Fribourg zur Verfügung.

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Genève-Servette bindet Simon Le Coultre bis 2030

Genève-Servette setzt langfristig auf Simon Le Coultre. Der 27-jährige Schweizer Verteidiger hat seinen Vertrag bei den Grenat um drei weitere Saisons verlängert und bleibt damit bis zum Ende der Spielzeit 2029/30 in Genf. Für den GSHC ist die Einigung besonders wertvoll, weil Le Coultre nach Klubangaben zu den begehrtesten Schweizer Verteidigern auf dem Markt gehörte. Le Coultre spielt bereits seit 2019 für Genève-Servette und hat sich in dieser Zeit zu einer festen Grösse in der Defensive entwickelt. In bislang 383 Partien für die Genfer sammelte der Rechtsschütze 127 Skorerpunkte – 38 Tore und 89 Assists. Seine Qualitäten liegen dabei nicht nur in der Defensive: Der 182 Zentimeter grosse Verteidiger kann das Spiel aus der eigenen Zone aufbauen und sich wirkungsvoll in die Offensive einschalten. Die Vertragsverlängerung sorgt gleichzeitig für wichtige Kontinuität in einer Genfer Mannschaft, die im Sommer auf mehreren Positionen verändert wurde. Genève-Servette geht unter dem neuen Trainer Sam Hallam mit einem prominent besetzten Kader in die Saison 2026/27. Neben Le Coultre stehen in der Verteidigung unter anderem Ramon Untersander, Mika Henauer, Jan Rutta, Vili Saarijärvi und Roger Karrer zur Verfügung.

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National League: Sechs Spiele – Bern empfängt Davos

Die National League geht heute Freitag in ihre zweite Runde. Sechs Partien stehen auf dem Programm, sämtliche Spiele beginnen um 19.45 Uhr. Im Mittelpunkt stehen der Klassiker zwischen dem SC Bern und dem HC Davos sowie das Westschweizer Duell zwischen Meister Fribourg-Gottéron und Lausanne. Für mehrere Teams geht es bereits um die erste Reaktion auf den Saisonstart. Bern verlor zum Auftakt bei den ZSC Lions mit 3:5, Fribourg musste sich in Biel mit 2:4 geschlagen geben und Lausanne kassierte gegen den EV Zug eine deutliche 0:5-Heimniederlage. Davos, Lugano und die ZSC Lions wollen dagegen ihren gelungenen Start bestätigen. Auch Ambri-Piotta und Kloten gehen mit einem Erfolgserlebnis in die zweite Runde. Die Leventiner setzten sich bei Ajoie nach Penaltyschiessen durch, Kloten gewann nach Verlängerung bei den Rapperswil-Jona Lakers. Der EHC Biel und der EV Zug haben heute spielfrei.

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Lausanne verpflichtet NHL-Routinier Curtis Lazar

Der Lausanne HC verstärkt seine Offensive mit reichlich NHL-Erfahrung. Die Waadtländer verpflichten den 31-jährigen Kanadier Curtis Lazar für den Rest der Saison 2026/27. Der vielseitige Center und Flügelstürmer bringt 617 NHL-Spiele mit in die National League. Lazar wurde 2013 an 17. Stelle von den Ottawa Senators gedraftet und lief in der NHL für Ottawa, Calgary, Buffalo, Boston, Vancouver, New Jersey und zuletzt Edmonton auf. Der Rechtsschütze ist weniger als klassischer Scorer bekannt, sondern vor allem für sein defensives Verantwortungsbewusstsein, seine physische Spielweise, seine Arbeit ohne Scheibe und seine Qualitäten im Boxplay. Für Lausanne ist Lazar bereits der siebte ausländische Spieler im aktuellen Kader. Der Zeitpunkt der Verpflichtung ist bemerkenswert: Die Mannschaft von Geoff Ward startete am Dienstag mit einer 0:5-Heimniederlage gegen den EV Zug in die neue National-League-Saison. Wann Lazar erstmals eingesetzt werden kann, ist noch offen, da der Klub auf die notwendigen administrativen Bewilligungen wartet.

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Ambri verstärkt Goalie-Bereich mit Peter Mettler

Der HC Ambri-Piotta verstärkt seinen Trainerstab mitten zum Start der neuen National-League-Saison. Peter Mettler stösst als Goaltending Consultant zu den Leventinern und erhält einen Teilzeitvertrag bis zum Ende der Saison 2026/27. Der erfahrene Schweizer Goalie-Spezialist soll eng mit Torhütertrainer Pauli Jaks zusammenarbeiten. Ambri will mit der Verpflichtung zusätzliches Know-how in die Arbeit mit seinen Torhütern bringen. Mettler verfügt über langjährige Erfahrung im Schweizer Eishockey: Auf Klubebene arbeitete er unter anderem beim EV Zug und beim HC Davos als Torhütertrainer, zudem war er in verschiedenen Funktionen für die Schweizer Nationalmannschaften tätig – sowohl bei der A-Nationalmannschaft als auch im U20-Bereich. Die Verpflichtung erfolgt unmittelbar nach dem gelungenen Saisonauftakt der Tessiner. Ambri gewann am Dienstag beim HC Ajoie mit 3:2 nach Penaltyschiessen und holte damit die ersten beiden Punkte der neuen Meisterschaft. Bereits am Freitag wartet mit dem Heimspiel gegen die Rapperswil-Jona Lakers die nächste Aufgabe.

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Suter startet ins Vertragsjahr – Konkurrenz bei Blues wächst

Pius Suter startet bei den St. Louis Blues in eine Saison mit besonderer Bedeutung. Der 30-jährige Schweizer steht im am Donnerstag eröffneten Hauptcamp und muss sich nach zwei prominenten Verstärkungen im Angriff einem verschärften Konkurrenzkampf stellen. Gleichzeitig beginnt für Suter das letzte Jahr seines aktuellen NHL-Vertrags. St. Louis hat 48 Spieler ins Trainingscamp eingeladen, darunter 27 Stürmer. Suter läuft weiterhin mit der Nummer 22 auf. Neu gehören unter anderem Mason McTavish und Connor McMichael zur Offensive der Blues. Beide verfügen über grosse NHL-Erfahrung und erhöhen die Konkurrenz um die Centerpositionen und Plätze in den ersten drei Sturmreihen deutlich. Für Suter ist die Ausgangslage deshalb spannend. In der vergangenen Saison kam der Schweizer trotz einer längeren Sprunggelenkverletzung auf 64 NHL-Spiele, 13 Tore und 16 Assists. Seine Vielseitigkeit und sein Zwei-Wege-Spiel bleiben wichtige Argumente. Gleichzeitig zählt er seit Jahren zum Kreis der international erfahrenen Schweizer NHL-Spieler und will sich in St. Louis erneut eine feste Rolle erarbeiten.

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Hellebuyck bleibt Camp fern – Jets suspendieren Star-Goalie

Bei den Winnipeg Jets eskaliert der Konflikt mit Connor Hellebuyck unmittelbar zum Start des Trainingscamps. Der dreifache Vezina-Trophy-Gewinner erschien nicht zum vorgeschriebenen Camp-Termin und wurde daraufhin vom Klub suspendiert. Hellebuyck hatte bereits Ende August öffentlich bestätigt, dass er Winnipeg verlassen und zu einem anderen NHL-Team wechseln möchte. Der 33-Jährige hatte die Jets nach eigenen Angaben bereits mehrere Monate zuvor intern um einen Trade gebeten. Nachdem bis Ende August keine Lösung gefunden worden war, machte er seinen Wechselwunsch öffentlich. Seine Haltung hat sich seither nicht verändert. Für Winnipeg ist die Situation besonders heikel, weil Hellebuyck noch fünf Jahre seines langfristigen Vertrags vor sich hat und zu den sportlich wichtigsten Spielern der Organisation gehört. Mitten in dieser Unruhe startet auch Nino Niederreiter in eine für ihn besonders wichtige NHL-Saison. Der Schweizer Flügelstürmer geht nach seinen Knieproblemen ins letzte Jahr seines aktuellen Vertrags und will sich für ein weiteres NHL-Arbeitspapier empfehlen. Statt einer ruhigen Vorbereitung muss sich das Team nun jedoch mit der ungeklärten Zukunft seines langjährigen Nummer-1-Goalies beschäftigen.

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Davos bindet Rasmus Asplund vorzeitig bis 2029

Der HC Davos setzt auf Kontinuität auf einer Schlüsselposition und verlängert den Vertrag mit Rasmus Asplund vorzeitig. Der 28-jährige schwedische Center, dessen bisheriges Arbeitspapier bis 2027 gelaufen wäre, bleibt neu bis zum Ende der Saison 2028/29 im Bündnerland. Damit bindet der HCD einen seiner wichtigsten ausländischen Leistungsträger langfristig. Asplund wechselte 2025 nach Davos und etablierte sich in seiner ersten National-League-Saison sofort als verlässlicher Zwei-Weg-Center. In 61 Meisterschaftsspielen sammelte er 42 Skorerpunkte – 13 Tore und 29 Assists. Gleichzeitig überzeugte der Schwede mit seiner Arbeit gegen den Puck, seiner Spielintelligenz und seiner Präsenz in wichtigen Situationen. Die Verlängerung besitzt auch mit Blick auf die aktuelle Kaderstruktur grosse Bedeutung. Davos verfügt über mehrere hochklassige Imports und hat nach dem Umbruch im Sommer wichtige Rollen neu verteilt. Wie stark die Konkurrenz um die Ausländerplätze ist, haben wir bereits in unserer Saisonvorschau zum HC Davos eingeordnet. Mit Asplund steht nun frühzeitig fest, dass eine zentrale Position auch langfristig besetzt bleibt.

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SC Bern verpflichtet Zug-Verteidiger Nic Balestra

Der SC Bern stellt bereits früh die Weichen für die Saison 2027/28. Die Berner verpflichten Nic Balestra vom EV Zug und statten den 21-jährigen Schweizer Verteidiger mit einem Dreijahresvertrag aus. Balestra bleibt noch bis zum Ende der laufenden Saison in Zug und wechselt danach in die Bundesstadt. Der Rechtsschütze gehört seit 2024/25 zum National-League-Kader des EVZ und trägt dort aktuell die Nummer 94. Balestra ist 182 Zentimeter gross und 80 Kilogramm schwer. Der ehemalige Schweizer Junioren-Internationale durchlief den Zuger Nachwuchs und wurde im vergangenen Sommer auch für das Prospect Camp der Schweizer A-Nationalmannschaft in Davos aufgeboten. Bern sichert sich damit früh einen jungen Schweizer Verteidiger mit Entwicklungspotenzial. Der SCB befindet sich nach der enttäuschenden vergangenen Spielzeit ohnehin in einem grösseren sportlichen Umbau. Wie stark sich der Kader unter dem neuen Trainer Serge Aubin verändert hat, haben wir bereits in unserer Saisonvorschau zum SC Bern ausführlich eingeordnet.

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Basel holt drei Talente vor dem Saisonstart

Der EHC Basel verstärkt sein Kader unmittelbar vor dem Start der Swiss-League-Saison mit drei jungen Spielern. Robin Bisig und Daniels Serkins wechseln mittels B-Lizenz von den Rapperswil-Jona Lakers beziehungsweise vom SC Bern nach Basel, dazu stösst der 19-jährige Verteidiger Alessio Guignard zum Team. Bereits am Donnerstagabend wartet auswärts gegen die Bellinzona Snakes der erste Ernstkampf. Bisig soll der Basler Defensive zusätzliche Stabilität geben, während Guignard nach Ausbildungsstationen beim Lausanne HC und bei Fribourg-Gottéron weitere Optionen in der Abwehr schafft. Für zusätzliche Tiefe im Sturm sorgt Serkins. Der junge Angreifer kennt den EHC Basel bereits aus der vergangenen Saison und kann deshalb auf Erfahrungen mit Mannschaft und Umfeld zurückgreifen. Mit den drei Neuzugängen setzt Basel seinen Weg mit einer Mischung aus etablierten Leistungsträgern und entwicklungsfähigen Spielern fort. Erst vor wenigen Tagen war mit dem französischen Nationalverteidiger Thomas Thiry zusätzliche Erfahrung verpflichtet worden. Die Ausgangslage vor dem Saisonstart haben wir in unserer Saisonvorschau zum EHC Basel ausführlich analysiert.

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Zwei Jahre Sperre für Ex-Ambri-Verteidiger Zündel

Der frühere Ambri-Verteidiger Kilian Zündel ist wegen eines Verstosses gegen die Anti-Doping-Bestimmungen für zwei Jahre gesperrt worden. Die Graz99ers haben den 25-jährigen österreichischen Nationalverteidiger daraufhin fristlos entlassen. Auslöser ist eine intravenöse Infusion von mehr als 100 Millilitern innerhalb von zwölf Stunden. Die Infusion wurde Zündel am 30. April 2026 nach Abschluss der Finalserie und der ICE-Hockey-League-Saison 2025/26 verabreicht. Nach Angaben der Graz99ers informierte die Österreichische Anti-Doping Rechtskommission den Klub über den Verstoss gegen die geltenden Anti-Doping-Regularien. Zündel akzeptiert die Rechtsmassnahme und verzichtet auf Rechtsmittel. Die Sperre läuft nach Angaben des Vereins bis September 2028. Für Schweizer Eishockeyfans ist der Fall besonders wegen Zündels Vergangenheit beim HC Ambri-Piotta relevant. Der Verteidiger wechselte 2022 in die Leventina und stand während der Spielzeiten 2022/23 und 2023/24 beim HCAP unter Vertrag. Sein früherer Schweizer Klub befindet sich inzwischen sportlich in einer neuen Phase, die wir in unserer Saisonvorschau zum HC Ambri-Piotta ausführlich beleuchtet haben.

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Ambri gewinnt Penalty-Krimi bei Ajoie

Der HC Ambri-Piotta startet mit einem 3:2-Sieg nach Penaltyschiessen beim HC Ajoie in die neue National-League-Saison. Die Leventiner verspielen zunächst eine Führung und geraten im Schlussdrittel selbst in Rückstand, retten sich durch Michael Joly aber in die Verlängerung. Im Shootout setzt sich Ambri schliesslich durch. Nate Schnarr bringt die Gäste in der 22. Minute mit 1:0 in Führung. Kristian Tanus gleicht unmittelbar vor der zweiten Pause im Powerplay aus, ehe Jerry Turkulainen Ajoie in der 48. Minute erstmals nach vorne schiesst. Joly erzielt vier Minuten vor Ende der regulären Spielzeit das 2:2 und hält Ambri damit im Spiel. Nach einer torlosen Verlängerung fällt die Entscheidung im Penaltyschiessen. Für Ambri ist der Auswärtssieg ein gelungener erster Schritt in einer Saison, in der unter Jussi Tapola ein verjüngtes Team mehr Verantwortung übernehmen soll. Genau diesen Umbruch haben wir in unserer Saisonvorschau zum HC Ambri-Piotta eingeordnet. Mit Schnarr und Miles Müller spielen beim Auftaktsieg gleich zwei Akteure eine wichtige Rolle, die in der neuen Hierarchie Verantwortung tragen sollen.

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Ruotsalainen führt Kloten nach 1:3-Rückstand zum Sieg

Der EHC Kloten startet mit einem 4:3-Sieg nach Verlängerung bei den Rapperswil-Jona Lakers in die neue National-League-Saison. Die Zürcher Unterländer liegen im Mitteldrittel bereits 1:3 zurück, kämpfen sich aber zurück. Arttu Ruotsalainen trifft doppelt, ehe Petteri Puhakka in der Verlängerung den zweiten Punkt sichert. Kloten geht vor 4'533 Zuschauern zunächst durch Captain Dario Meyer in Führung. Dominic Lammer gleicht für die Lakers aus, ehe Gian-Marco Wetter und Victor Rask die Gastgeber innerhalb von etwas mehr als einer Minute auf 3:1 davonziehen lassen. Noch im Mitteldrittel verkürzt Ruotsalainen, im Schlussabschnitt erzielt der Finne im Powerplay auch den Ausgleich. In der Verlängerung fällt die Entscheidung bereits in der 62. Minute. Nach einem Durcheinander vor dem Tor von Melvin Nyffeler behält Max Lindroth die Übersicht und bedient Puhakka, der zum 4:3 trifft. Für Kloten ist der Auftaktsieg ein erster positiver Hinweis darauf, dass der neu formierte Offensivkern funktionieren kann. In unserer Saisonvorschau zum EHC Kloten gehörte gerade Ruotsalainen zu den zentralen Hoffnungsträgern.

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Thürkauf trifft doppelt: Lugano schlägt Servette 6:3

Der HC Lugano startet mit einem 6:3-Heimsieg gegen Genève-Servette in die neue National-League-Saison. Nach zwei Dritteln steht die Partie noch 3:3, ehe Olle Lycksell die Tessiner im Schlussabschnitt auf die Siegerstrasse bringt. Captain Calvin Thürkauf trifft doppelt. Genève erwischt vor 5'434 Zuschauern in der Cornèr Arena den besseren Start und geht durch Jesse Puljujärvi bereits nach 3:16 Minuten im Powerplay in Führung. Alessio Bertaggia gleicht nur 96 Sekunden später aus. Im Mitteldrittel bringt Thürkauf Lugano erstmals nach vorne, doch Matthew Verboon erzielt in Unterzahl das 2:2. Lorenzo Canonica stellt auf 3:2, bevor Sakari Manninen mit dem zweiten Genfer Shorthander des Abends erneut ausgleicht. Die Entscheidung fällt erst im Schlussdrittel. Lycksell trifft in der 50. Minute zum 4:3, ehe Rasmus Kupari und Thürkauf in der Schlussphase zweimal ins leere Genfer Tor treffen. Damit bestätigt Lugano zum Saisonstart zumindest vorerst die hohen Erwartungen an den verstärkten Kader, den wir in unserer Saisonvorschau zum HC Lugano ausführlich eingeordnet haben.

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ZSC dreht dreimaligen Rückstand gegen Bern zum 5:3

Die ZSC Lions starten mit einem spektakulären 5:3-Heimsieg gegen den SC Bern in die neue National-League-Saison. Die Zürcher geraten in der Swiss Life Arena dreimal in Rückstand und finden jedes Mal eine Antwort. Neuzugang Simon Knak erzielt bei seinem Meisterschaftsdebüt für den ZSC gleich zwei Tore. Bern erwischt den besseren Start: Dario Rohrbach trifft nach 5:20 Minuten im Powerplay zum 0:1, nur 34 Sekunden später gleicht Knak aus. Davyd Barandun bringt den SCB noch vor der ersten Pause erneut in Führung und erzielt im Mitteldrittel sogar seinen zweiten Treffer. Rudolfs Balcers und erneut Knak gleichen für Zürich jedoch jeweils aus, ehe Willy Riedi im Schlussdrittel erstmals die Lions in Führung schiesst. Für den ZSC ist der Sieg zugleich ein gelungener Meisterschaftseinstand unter dem neuen Headcoach Claude Julien. Besonders Knaks Doppelpack passt zum Bild des nochmals verstärkten Kaders, den wir bereits in der Saisonvorschau der ZSC Lions ausführlich analysiert haben. Bern bleibt trotz dreier Führungen ohne Punkt.

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