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Kurashev-Poker spitzt sich zu – Lugano und Zug im Fokus

Der Poker um Philipp Kurashev geht in die entscheidende Phase. Der 26-jährige Schweizer steht weiterhin ohne NHL-Vertrag da und eine Rückkehr in die National League wird immer konkreter. Im Mittelpunkt stehen nun vor allem der HC Lugano und der EV Zug, während auch der SC Bern und die ZSC Lions als Optionen gelten. Besonders Lugano bleibt im Rennen sehr interessant. Kurashev kennt die Bianconeri bereits aus eigener Erfahrung: In der Saison 2020/21 lief er während 13 National-League-Partien für den HCL auf und bereitete dabei neun Treffer vor. Der Klub weiss damit genau, welchen Spielertyp er bekommen würde, während Kurashev das Umfeld, die Cornèr Arena und den Tessiner Hockeyalltag bereits kennt. Auch der EV Zug ist eine sehr ernsthafte Option. Der Klub verfügt über die sportlichen und finanziellen Möglichkeiten, einen Spieler mit Kurashevs NHL-Erfahrung zu integrieren. Gleichzeitig könnte Zug dem Schweizer eine zentrale offensive Rolle bieten. Neben Lugano und Zug bleiben der SC Bern und die ZSC Lions im Kreis der möglichen Destinationen, während andere zuletzt gehandelte Klubs für diesen Entscheid derzeit weniger im Vordergrund stehen.

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Jovin Trachsel: Das nächste Goalie-Talent der SCL Tigers klopft an

Mit Jovin Trachsel wächst bei den SCL Tigers ein weiterer spannender Torhüter aus dem eigenen Nachwuchs heran. Der 18-Jährige gehört in der Saison 2026/27 zum Kader der SCL Young Tigers in der U21-Elit und erhielt bereits Einblicke in das Umfeld des Partnerteams EHC Chur. Auch auf internationaler Ebene hat sich Trachsel mit Einsätzen und Aufgeboten für Schweizer Nachwuchs-Nationalteams empfohlen. Trachsel wurde am 8. Oktober 2007 geboren und läuft bei den Young Tigers mit der Nummer 1 auf. In der laufenden U21-Saison stand er bereits als Startgoalie im Einsatz, unter anderem Anfang September gegen Biel. In weiteren Partien gehörte er zum Torhüterduo der Emmentaler. Sein Weg wird dabei nicht ausschliesslich auf Nachwuchsstufe geplant: Während des Sommers sammelte er im Rahmen der Partnerschaft zwischen den SCL Tigers und dem EHC Chur Trainings- und Spielerfahrung im Umfeld des Swiss-League-Klubs. Auch Swiss Ice Hockey hat Trachsel seit mehreren Jahren auf dem Radar. 2025 gehörte er zum Schweizer Aufgebot an der U18-Weltmeisterschaft, im April 2026 folgte das Aufgebot für das U19-Fünf-Nationen-Turnier in Kungsbacka. Für Langnau ist das ein weiterer Hinweis darauf, dass im eigenen Nachwuchs ein Torhüter mit Perspektive heranwächst.

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Wer erinnert sich an Petr Malkov? Das macht die Ambri-Legende heute

Petr Malkov gehört zu jener Generation von Spielern, die den HC Ambri-Piotta Anfang der 1990er-Jahre nachhaltig prägten. Gemeinsam mit Yuri Leonov brachte der Ukrainer eine neue technische und spielerische Qualität in die Leventina und wurde innerhalb kürzester Zeit zum Publikumsliebling. Heute ist es deutlich ruhiger um den inzwischen 66-Jährigen geworden. Malkov kam 1991 nach Ambri und sammelte während seiner Zeit als Spieler für die Biancoblù 121 Skorerpunkte in lediglich 83 Partien – 48 Tore und 73 Assists. Gemeinsam mit Leonov und Schweizer Leistungsträgern wie Peter Jaks gehörte er zu einer Mannschaft, die 1992 und 1993 bis in den Playoff-Halbfinal vorstiess und die Valascia regelmässig zum Kochen brachte. Nach seiner aktiven Laufbahn blieb Malkov dem Eishockey praktisch durchgehend verbunden. Er arbeitete als Trainer, Assistent und Nachwuchsverantwortlicher in der Schweiz, war von 2008 bis 2010 Assistenztrainer bei Torpedo Nischni Nowgorod in der KHL und kehrte später erneut nach Ambri zurück. Seine letzte klar dokumentierte Tätigkeit führte ihn nach Italien zu Hockey Como.

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ZSC mit perfektem Start – wie lange hält die Serie?

Die ZSC Lions haben einen Traumstart in die neue National-League-Saison hingelegt. Nach sieben Spielen stehen die Zürcher bei sieben Siegen und dem Punktemaximum von 21 Zählern. Am Samstag gegen Lausanne wartet nun die nächste Bewährungsprobe für das bislang einzige makellose Team der Liga. Der ZSC gewann zum Auftakt 5:3 gegen Bern, setzte sich danach 4:3 in Langnau durch und schlug Genève-Servette zuhause mit 3:0. Es folgten Siege in Ajoie und Ambri sowie ein 3:2 im Derby gegen Kloten. Am Dienstag kam mit dem 6:3 gegen Biel der siebte Erfolg dazu. Dabei war nicht jeder Sieg souverän. Gegen Langnau drehte der ZSC einen Rückstand, in Ambri musste die Mannschaft ebenfalls reagieren und gegen Biel liessen die Lions nach einer 4:1-Führung nochmals Spannung aufkommen. Genau darin liegt jedoch eine der auffälligsten Qualitäten dieses Saisonstarts: Zürich findet bislang in sehr unterschiedlichen Spielsituationen einen Weg zum Sieg.

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Sierre will höher hinaus – ist der Aufstieg schon 2027 möglich?

Der HC Sierre macht keinen Hehl aus seinen grossen Ambitionen. Nach dem Gewinn der Swiss League 2025/26 spricht der Klub selbst davon, «noch höher hinaus» zu wollen, während Chris McSorley seine Mannschaft erneut im Kampf um die höchsten Ziele sieht. Ein Aufstieg in die National League bereits im Frühjahr 2027 ist sportlich möglich – automatisch ist der Weg nach oben aber keineswegs frei. Sierre hat seinen Meisterkader weitgehend zusammengehalten und ist erneut stark in die Saison gestartet. Auf das 8:4 gegen La Chaux-de-Fonds folgte ein 3:2 nach Verlängerung gegen die GCK Lions und zuletzt ein beeindruckendes 8:2 in Arosa. Nach drei Partien standen die Walliser bei acht Punkten und einem Torverhältnis von 19:8. Der Titelverteidiger zeigt damit früh, dass der Erfolg der vergangenen Saison kein Ausreisser war. Entscheidend ist jedoch die Unterscheidung zwischen sportlichem Anspruch und einem formellen Aufstiegsprojekt. Die SIHF schreibt für 2026/27 vor, dass der Swiss-League-Meister nur mit einer entsprechenden Aufstiegsbewilligung die Ligaqualifikation gegen den Verlierer der National-League-Playouts bestreiten darf. Eine öffentlich bestätigte Aufstiegsbewilligung für Sierre für die laufende Saison liegt derzeit noch nicht vor.

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Chur fordert Tabellenführer Basel – Bündner brauchen die Trendwende

Der EHC Chur empfängt am Dienstagabend um 20.00 Uhr den EHC Basel. Die Bündner stehen nach vier Swiss-League-Spielen bei vier Punkten und warten seit dem 6:3-Auftaktsieg gegen die GCK Lions auf den nächsten Vollerfolg. Basel reist dagegen als Tabellenführer mit 13 Punkten aus fünf Partien und vier Siegen in Serie nach Graubünden. Chur begann die Saison mit einem überzeugenden 6:3 bei den GCK Lions, kassierte danach aber beim 4:9 gegen Olten eine deutliche Niederlage. Es folgte ein 2:3 nach Penaltyschiessen gegen Thurgau, ehe die Bündner am Samstag trotz einer klaren Überlegenheit bei den Abschlüssen mit 1:2 in Bellinzona verloren. Nach vier Partien steht Chur bei einem Torverhältnis von 13:17. Basel präsentiert sich dagegen bereits früh in starker Form. Nach dem 4:5 nach Penaltyschiessen zum Auftakt in Bellinzona gewann der EHCB viermal hintereinander: 4:2 gegen Thurgau, 3:2 in Olten, 4:3 gegen La Chaux-de-Fonds und zuletzt 4:2 gegen Olten. Mit 19 erzielten und 14 kassierten Treffern führt Basel die Tabelle an.

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Visp empfängt Arosa – Walliser wollen starken Start bestätigen

Der EHC Visp empfängt am Dienstagabend um 19.30 Uhr den EHC Arosa in der Lonza Arena. Die Walliser haben aus ihren ersten drei Swiss-League-Spielen sechs Punkte geholt und dabei nur sechs Gegentore kassiert. Arosa reist nach dem deutlichen 2:8 gegen Meister Sierre ins Wallis und sucht nach dem starken 5:2-Auswärtssieg in La Chaux-de-Fonds die nächste Reaktion. Visp ist mit einem 1:0 nach Verlängerung bei Thurgau und einem 5:2 gegen Bellinzona in die Saison gestartet. Am Samstag folgte bei den GCK Lions die erste Niederlage, allerdings erst nach Verlängerung mit 3:4. Damit haben die Oberwalliser in allen drei bisherigen Meisterschaftsspielen mindestens einen Punkt geholt und stehen bei einem Torverhältnis von 9:6. Arosa erlebte bislang deutlich grössere Ausschläge. Auf das 2:4 zum Auftakt bei den Bellinzona Snakes folgte ein überraschendes 5:2 beim HC La Chaux-de-Fonds. Am Sonntag gerieten die Bündner zuhause gegen Titelverteidiger Sierre allerdings mit 2:8 unter die Räder. Nach drei Spielen steht Arosa damit bei drei Punkten und 9:14 Toren.

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Langnau empfängt Lugano – Tigers wollen Heimstärke nutzen

Die SCL Tigers empfangen am Dienstagabend um 19.45 Uhr den HC Lugano in der emmental versicherung arena. Langnau steht nach sechs Meisterschaftsspielen bei sechs Punkten und zeigte zuletzt trotz der 3:4-Niederlage nach Verlängerung in Freiburg eine kämpferisch starke Leistung. Lugano reist mit fünf Punkten aus vier Partien ins Emmental und sucht nach der 3:5-Derbyniederlage gegen Ambri die Reaktion. Die Tigers kommen mit einer wechselhaften Formkurve in die Partie. Nach Niederlagen gegen Davos und die ZSC Lions folgte ein 4:3 nach Penaltyschiessen in Biel, danach ein 3:5 gegen Lausanne und ein wichtiger 5:3-Heimsieg gegen den EV Zug. Am Samstag holte Langnau beim 3:4 nach Verlängerung in Freiburg immerhin einen weiteren Punkt. Lugano hat erst vier Meisterschaftsspiele absolviert. Die Bianconeri starteten mit einem 6:3 gegen Genève-Servette, verloren danach 2:5 in Kloten und gewannen zuhause 3:2 nach Verlängerung gegen Zug. Im Tessiner Derby gegen Ambri führte Lugano dreimal, musste sich am Ende aber mit 3:5 geschlagen geben. Damit stehen die Tessiner bei fünf Punkten und einem Torverhältnis von 14:15.

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Meister Fribourg fordert Bern – Gottéron in engen Spielen stark

Fribourg-Gottéron empfängt am Dienstagabend um 19.45 Uhr den SC Bern in der BCF Arena. Der Schweizer Meister hat nach sechs Meisterschaftsspielen acht Punkte gesammelt und musste in drei seiner letzten vier Partien über die reguläre Spielzeit hinaus. Bern steht nach erst vier Einsätzen bei sieben Punkten und will nach dem 2:3 nach Verlängerung gegen Ajoie wieder zum Siegen zurückkehren. Gottéron kommt mit einer wechselhaften, zuletzt aber punkteträchtigen Formkurve in das Duell. Nach Niederlagen gegen Biel und Rapperswil folgten ein 2:1 nach Penaltyschiessen in Davos, ein 3:4 nach Penaltyschiessen bei Genève-Servette und am Samstag ein 4:3 nach Verlängerung gegen die SCL Tigers. Insgesamt stehen für Fribourg nach sechs Partien 17 erzielte und 17 kassierte Tore zu Buche. Bern hat aufgrund des Spielplans erst vier Meisterschaftspartien absolviert. Auf das 3:5 zum Auftakt bei den ZSC Lions reagierte der SCB mit einem 5:2 gegen Davos und einem überzeugenden 4:1 in Kloten. Zuletzt stoppte Ajoie die kleine Berner Siegesserie mit einem 3:2 nach Verlängerung. Die Berner weisen damit ein Torverhältnis von 14:11 auf und haben in drei der vier bisherigen Spiele mindestens einen Punkt geholt.

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Servette mit Rückenwind – Kloten sucht in Genf die Wende

Genève-Servette empfängt am Dienstagabend um 19.45 Uhr den EHC Kloten in den Vernets. Die Genfer haben nach einem schwierigen Saisonstart drei Meisterschaftsspiele in Serie gewonnen und sich mit neun Punkten auf Rang drei vorgeschoben. Kloten reist dagegen nach drei Niederlagen hintereinander und mit sechs Punkten aus sechs Spielen in die Westschweiz. Die Formkurven könnten derzeit kaum unterschiedlicher sein. Servette schlug zunächst die Rapperswil-Jona Lakers mit 4:2, setzte sich danach gegen Fribourg-Gottéron mit 4:3 nach Penaltyschiessen durch und gewann am Sonntag beim EHC Biel mit 2:0. Kloten verlor dagegen nach dem gelungenen Saisonstart zuletzt 1:4 gegen Bern, 0:6 gegen Biel und am Samstag das Zürcher Derby beim ZSC knapp mit 2:3. Auch die Torverhältnisse zeigen die unterschiedliche Entwicklung. Genève steht nach sechs Partien bei 16:18 Toren und neun Punkten, Kloten bei 15:22 Toren und sechs Zählern. Für die Zürcher Unterländer geht es in Genf deshalb darum, nach zuletzt drei Niederlagen wieder offensiv mehr Durchschlagskraft und defensiv mehr Stabilität zu finden.

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Makelloser ZSC empfängt Biel – Lions jagen den siebten Sieg

Die ZSC Lions empfangen am Dienstagabend um 19.45 Uhr den EHC Biel in der Swiss Life Arena. Zürich ist mit sechs Siegen aus sechs Spielen makellos in die neue National-League-Saison gestartet und führt die Liga mit dem Punktemaximum an. Biel reist dagegen nach der 0:2-Heimniederlage gegen Genève-Servette mit sieben Punkten aus fünf Partien nach Zürich. Der ZSC hat bislang jede Aufgabe gelöst. Nach Siegen gegen Bern, Langnau, Genève-Servette, Ajoie und Ambri setzten sich die Lions zuletzt auch im Zürcher Derby mit 3:2 gegen Kloten durch. Chris Baltisberger, Jesper Frödén und Sven Andrighetto drehten dabei einen frühen Rückstand. Nach sechs Spielen steht Zürich bei 18 Punkten und einem Torverhältnis von 25:13. Biel zeigte in den ersten Wochen dagegen eine deutlich wechselhaftere Formkurve. Auf den 4:2-Auftaktsieg gegen Meister Fribourg folgten Niederlagen gegen Langnau und Ambri, ehe die Seeländer Kloten auswärts mit 6:0 zerlegten. Am Sonntag blieb Biel beim 0:2 gegen Genève-Servette jedoch erstmals in dieser Saison ohne eigenen Treffer.

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Lakers wollen mit Gian-Marco Wetter verlängern – Ambri und Lugano zeigen Interesse

Bei den Rapperswil-Jona Lakers zeichnet sich eine spannende Personalie für die Saison 2027/28 ab. Gian-Marco Wetters Vertrag läuft im kommenden Frühjahr aus, die Lakers möchten den Schweizer Stürmer halten. Gleichzeitig ist aus dem Tessin zu hören, dass sowohl der HC Ambri-Piotta als auch der HC Lugano die Situation des vielseitigen Angreifers verfolgen. Wetter gehört seit Jahren zum Schweizer Kern der Lakers. In den vergangenen beiden Spielzeiten konnte er zwar nicht immer jene Dominanz entwickeln, die man ihm aufgrund seines Potenzials zutraut, blieb aber dennoch ein wertvoller und vielseitig einsetzbarer Stürmer. Besonders seine Geschwindigkeit, seine Spielintelligenz und seine Fähigkeit, sowohl im Zentrum als auch auf dem Flügel eingesetzt zu werden, machen ihn interessant. Für Wetter dürfte bei der Entscheidung über seine Zukunft vor allem die sportliche Rolle entscheidend sein. Der 26-Jährige möchte auch künftig Verantwortung übernehmen und nicht lediglich Teil der Kadertiefe sein. Rapperswil kann ihm diese Perspektive grundsätzlich bieten, doch mit Ambri und Lugano stehen zwei Klubs bereit, die den Schweizer Markt für die kommende Saison ebenfalls intensiv bearbeiten.

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Ambri zeigt Interesse an Benjamin Quinn – Lakers-Vertrag läuft aus

Beim HC Ambri-Piotta rückt eine weitere Personalie für die Saison 2027/28 in den Fokus. Nach Informationen von swisshockey.ch beschäftigen sich die Leventiner mit Benjamin Quinn von den Rapperswil-Jona Lakers. Der Vertrag des 22-jährigen Verteidigers läuft nach der aktuellen Saison aus, eine Verlängerung mit Rapperswil ist bislang nicht bekannt. Quinn gehört bei den Lakers zur jüngeren Schweizer Verteidigergeneration. Der Rechtsschütze ist 190 Zentimeter gross, wiegt rund 90 Kilogramm und trägt in Rapperswil die Nummer 64. In der vergangenen Saison absolvierte er acht National-League-Partien und sammelte zusätzliche Spielpraxis beim EHC Winterthur. Für Ambri wäre Quinn vor allem als entwicklungsfähiger Schweizer Verteidiger interessant. Eine Einigung gibt es nach aktuellem Stand nicht. Klar ist lediglich: Rapperswil hat den auslaufenden Vertrag bislang nicht verlängert und die Leventiner verfolgen seine Situation.

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Manninen schiesst Servette zum 2:0-Sieg in Biel

Genève-Servette setzt seinen Aufwärtstrend fort und gewinnt am Sonntag beim EHC Biel mit 2:0. Nach zwei torlosen Dritteln entscheidet Sakari Manninen die Partie im Schlussabschnitt mit einem Doppelpack. Stéphane Charlin hält sämtliche 29 Bieler Abschlüsse und feiert seinen ersten Shutout der Saison. Biel kommt vor allem im zweiten Drittel zu mehreren Möglichkeiten und erhält dort drei Powerplays, kann daraus aber kein Kapital schlagen. Victor Söderström trifft früh zudem den Pfosten. Servette bleibt defensiv kompakt und wartet geduldig auf seine Chancen. Die Entscheidung fällt im letzten Drittel. Manninen erzielt in der 46. Minute das 1:0, als Genève bei einer angezeigten Strafe gegen Biel mit sechs Feldspielern agiert. In der 57. Minute legt der Finne das 2:0 nach. Ein vermeintlicher Bieler Anschlusstreffer von Marcus Sylvegard wird danach wegen hohen Stocks aberkannt.

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Jaafri-Hayani hält 43 Schüsse – Bellinzona schlägt Chur 2:1

Die GDT Bellinzona Snakes melden sich nach der ersten Saisonniederlage eindrücklich zurück. Die Tessiner schlagen den EHC Chur zuhause mit 2:1 und feiern damit den dritten Sieg im vierten Meisterschaftsspiel. Matchwinner ist Goalie Nassim Jaafri-Hayani, der 43 von 44 Schüssen pariert. Nach einem torlosen Startdrittel bringt Gioele Pedrazzini Bellinzona in der 32. Minute in doppelter Überzahl mit 1:0 in Führung. William Hedlund erhöht zu Beginn des Schlussdrittels auf 2:0. Chur wirft danach nochmals alles nach vorne und verkürzt durch Sandis Smons im Powerplay auf 1:2. Die Bündner dominieren die Schussstatistik deutlich mit 44:21, finden aber kein zweites Mal einen Weg an Jaafri-Hayani vorbei. Bellinzona verteidigt den knappen Vorsprung auch in der turbulenten Schlussphase und steht nach vier Spielen bei acht Punkten auf Rang zwei der Swiss League.

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Davos beendet Negativserie – HCD schlägt Lausanne 4:2

Der HC Davos findet nach vier Niederlagen in Serie zum Siegen zurück. Die Bündner schlagen den Lausanne HC zuhause mit 4:2 und drehen dabei einen 1:2-Rückstand nach dem ersten Drittel. Beni Waidacher und Brendan Lemieux bringen den HCD im Mitteldrittel auf Kurs, Valentin Nussbaumer macht mit einem Treffer ins leere Tor alles klar. Lausanne erwischt vor 5128 Zuschauern den besseren Start. Romain Loeffel bringt die Waadtländer bereits nach 90 Sekunden in Führung, Filip Zadina antwortet allerdings nur eine halbe Minute später mit dem 1:1. In der achten Minute stellt Lausanne durch Sandro Rüegsegger erneut auf 2:1 und nimmt diesen Vorsprung mit in die erste Pause. Davos zeigt nach der 2:3-Niederlage vom Vorabend bei den Rapperswil-Jona Lakers eine starke Reaktion. Waidacher gleicht in der 31. Minute aus, vier Minuten später erzielt Lemieux im Powerplay das 3:2. Lausanne findet im Schlussdrittel keine Antwort mehr, ehe Nussbaumer in der 58. Minute ins verwaiste Tor zum 4:2-Endstand trifft.

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Ambri überzeugt auch im Derby – 5:3-Sieg in Lugano

Der HC Ambri-Piotta bestätigt seinen starken Saisonstart und gewinnt das erste Tessiner Derby der Saison beim HC Lugano mit 5:3. Die Leventiner geraten in der ausverkauften Cornèr Arena dreimal in Rückstand, antworten aber jedes Mal und entscheiden die Partie mit drei Treffern innerhalb von gut acht Minuten im Mitteldrittel. Lugano führt nach Toren von Alessio Bertaggia, Calvin Thürkauf und Nick Shore dreimal, doch Ambri lässt sich nicht abschütteln. Roby Järventie und Tommaso De Luca gleichen im ersten Drittel zweimal aus, ehe Nathan Borradori nur 37 Sekunden nach dem 2:3 erneut auf 3:3 stellt. Michael Joly und Lukas Landry drehen das Derby anschliessend endgültig zugunsten der Gäste. Für Ambri ist der Erfolg eine eindrückliche Reaktion auf das 3:6 gegen die ZSC Lions vom Vorabend. Die Mannschaft aus der Leventina steht nach sechs Spielen bei elf Punkten und bestätigt damit ihren überraschend starken Saisonauftakt. Lugano findet dagegen nach dem Heimsieg gegen Zug nicht nach und bleibt bei fünf Punkten.

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Zürcher Derby mit klaren Vorzeichen – ZSC empfängt angeschlagenes Kloten

Am Samstagabend steigt in der Swiss Life Arena das erste Zürcher Derby der National-League-Saison zwischen den ZSC Lions und dem EHC Kloten. Die Ausgangslage könnte unterschiedlicher kaum sein: Der ZSC führt die Tabelle nach fünf Siegen aus fünf Spielen mit dem Punktemaximum an, während Kloten nach starkem Start zuletzt drei Niederlagen in Serie kassierte. Die Lions kommen direkt vom 6:3-Auswärtssieg beim bisherigen Tabellenzweiten Ambri-Piotta. Nach einem 0:1-Rückstand drehte Zürich die Partie mit einem starken Mitteldrittel und vier Powerplaytoren. Damit steht der ZSC nach fünf Spielen bei 15 Punkten und einem Torverhältnis von 22:11. Kloten muss dagegen eine empfindliche 0:6-Heimniederlage gegen den EHC Biel verdauen. Die Mannschaft von Michael Liniger lag bereits nach dem ersten Drittel 0:4 zurück und blieb erstmals in dieser Saison ohne eigenen Treffer. Nach zwei Siegen zum Auftakt haben die Flughafenstädter nun dreimal hintereinander verloren.

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