Kunst

Genève leiht Akeson an La Chaux-de-Fonds aus

Der HC La Chaux-de-Fonds verstärkt seine Offensive mit viel Erfahrung. Jason Akeson wechselt per Leihe von Genève-Servette zum Swiss-League-Klub und bleibt für mindestens zehn Spiele bei den Neuenburgern. Der 36-jährige Kanadier mit Schweizer Lizenz stand bereits am Donnerstag mit seinen neuen Teamkollegen auf dem Eis. Akeson kam in der laufenden National-League-Saison bislang in zwei Partien für Genève-Servette zum Einsatz. Nun soll er beim HCC zusätzliche Spielpraxis sammeln und gleichzeitig die Offensive verstärken. Weil Akeson mit einer Schweizer Lizenz spielt, belastet er in La Chaux-de-Fonds das Ausländerkontingent nicht. Für den HCC ist der Transfer auch mit Blick auf die ambitionierten Saisonziele interessant. La Chaux-de-Fonds gehört trotz des 4:8 zum Auftakt in Sierre weiterhin zum erweiterten Kreis der Titelkandidaten und reagierte zuletzt mit einem klaren 5:1 gegen die GCK Lions. In unserer Saisonvorschau haben wir den HCC auf Rang 3 eingestuft.

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Nations League wird abgespeckt – Liga D verschwindet

Die UEFA baut die Nations League ab 2028/29 grundlegend um. Statt der bisherigen vier Leistungsstufen wird es künftig nur noch drei Ligen geben, Liga D verschwindet vollständig. Gleichzeitig wachsen die einzelnen Gruppen deutlich: In den Ligen A, B und C sollen grundsätzlich je 18 Nationalteams spielen. Für die Mannschaften bedeutet das allerdings nicht automatisch weniger Länderspiele. Jede Nation bestreitet in der neuen Ligaphase weiterhin sechs Partien. Neu trifft ein Team dabei auf fünf verschiedene Gegner statt wie bisher in einer Vierergruppe zweimal auf dieselben drei Nationen. Die UEFA verspricht sich davon mehr Abwechslung, weniger sportlich bedeutungslose Begegnungen und ausgeglichenere Wettbewerbe. Für die Schweiz hat bereits die laufende Nations League 2026/27 besondere Bedeutung, weil mit ihr die neue Struktur vorbereitet wird. Das Team von Murat Yakin spielt derzeit in Liga B und trifft in der Gruppe B1 auf Schottland, Slowenien und Nordmazedonien. Am Samstag beginnt die Schweizer Kampagne mit dem Auswärtsspiel in Skopje gegen Nordmazedonien.

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Jamiro Reber vor Comeback bei Gottéron

Fribourg-Gottéron erhält vor dem Westschweizer Derby gegen Genève-Servette eine wichtige Option zurück. Jamiro Reber ist wieder fit, trainierte am Donnerstag vollständig mit der Mannschaft und soll am Freitagabend in Les Vernets sein Comeback geben. Der 20-jährige Stürmer hatte seit seiner Verletzung Anfang September praktisch keinen Ernstkampf mehr bestreiten können. Reber verletzte sich am 3. September beim Champions-League-Spiel gegen die Graz99ers. Der Schweizer absolvierte damals lediglich einen Shift, ehe Beschwerden im Bereich einer bereits zuvor betroffenen Stelle wieder auftraten. In den folgenden Wochen trainierte er zeitweise mit einem speziellen Trikot und verpasste sowohl weitere CHL-Partien als auch den Start in die National-League-Saison. Am Donnerstag folgte nun der entscheidende Schritt: Reber trainierte wieder regulär mit seinen Teamkollegen und wurde in einer Formation mit Samuel Walser und Kevin Nicolet eingesetzt. Wenn bis zum Spieltag keine Reaktion auftritt, soll er am Freitag beim Auswärtsspiel gegen Genève-Servette wieder zur Verfügung stehen.

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Juventus hat Alessandro Romano im Visier

Alessandro Romano hat sich mit seinem starken Start bei Cagliari offenbar bereits auf den Radar von Juventus Turin gespielt. Nach Informationen von soccer.ch beobachten die Bianconeri den 20-jährigen Mittelfeldspieler intensiv und beschäftigen sich mit einem möglichen Transfer. Ein Wechsel könnte bereits im Januar zum Thema werden, spätestens für die Saison 2027/28 soll Romano bei Juventus konkret geprüft werden. Der in Winterthur geborene Mittelfeldspieler wechselte erst im Sommer von der AS Roma zu Cagliari. Offiziell handelt es sich um eine Leihe mit Kaufpflicht, sobald bestimmte sportliche Bedingungen erfüllt sind. Romano unterschrieb bei den Sarden gleichzeitig einen langfristigen Vertrag bis zum 30. Juni 2032 und trägt in dieser Saison die Rückennummer 4. Für Juventus ist vor allem seine Entwicklung interessant. Romano schaffte nach seinem Serie-A-Debüt für die Roma und einer erfolgreichen Leihe zu Spezia den direkten Schritt in Cagliaris Startformation. Bei seinem ersten Serie-A-Einsatz von Beginn an erzielte er auswärts gegen Parma gleich das entscheidende Tor zum 1:0 und bestätigte seine Leistung anschliessend auch gegen Inter.

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Deutschland gegen Niederlande – Klassiker zum Klopp-Debüt

In Amsterdam steigt am Donnerstagabend um 20.45 Uhr eines der grossen Spiele zum Auftakt der neuen Nations-League-Saison. Die Niederlande empfangen Deutschland in der Johan Cruijff ArenA – und beide Teams starten mit einem neuen Nationaltrainer in eine neue Ära. Jürgen Klopp gibt sein Debüt als deutscher Bundestrainer, bei Oranje steht erstmals Xavi Hernández an der Seitenlinie. Für beide Mannschaften ist der Klassiker gleichzeitig der erste Schritt in einer anspruchsvollen Gruppe A2 mit Serbien und Griechenland. Die Ausgangslage verspricht viel: Deutschland beginnt nach der enttäuschenden WM 2026 einen personellen und taktischen Neuaufbau, während die Niederlande nach der Weltmeisterschaft ebenfalls einen neuen Zyklus starten. Das Duell besitzt zusätzlich historische Bedeutung. Es ist bereits das 49. Aufeinandertreffen zwischen Deutschland und den Niederlanden. Oranje gewann bislang 12 Partien, Deutschland 18, zwölf Begegnungen endeten unentschieden. Die jüngsten beiden Duelle in der Nations League 2024 brachten ein 2:2 in Amsterdam und einen 1:0-Sieg Deutschlands in München.

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Bichsel vor wichtiger Saison – Dallas plant mit grösserer Rolle

Lian Bichsel steht bei den Dallas Stars vor einer richtungsweisenden NHL-Saison. Der 22-jährige Schweizer Verteidiger ist gesund ins Trainingscamp gestartet, trug beim 2:0-Testspielsieg gegen die Minnesota Wild die Nummer 6 und wird in Dallas weiterhin als fester Bestandteil der Defensive eingeplant. Gleichzeitig geht Bichsel ins letzte Jahr seines Entry-Level-Vertrags. Beim 2:0 gegen Minnesota stand Bichsel am Mittwoch im Aufgebot der Stars. Dallas testet während der Vorbereitung verschiedene Verteidiger-Paarungen, wobei auch die Zusammenarbeit mit Tyler Myers eine Rolle spielt. Myers sprach vor der Partie ausdrücklich über die Kommunikation mit dem Schweizer und die gemeinsame Abstimmung auf dem Eis. Für Bichsel geht es damit um mehr als nur einen Platz im NHL-Kader. Nach 50 Regular-Season-Spielen in der vergangenen Saison und einer durchschnittlichen Eiszeit von 15:40 Minuten soll der nächste Entwicklungsschritt folgen. Dazu kommt der wieder geöffnete Weg in die Schweizer Nationalmannschaft, nachdem die frühere interne Sperre inzwischen aufgehoben worden ist.

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Nächster Rückschlag für Biel – Lias Andersson verletzt

Der EHC Biel muss den nächsten personellen Rückschlag verkraften. Lias Andersson hat sich am Dienstag beim 3:4 gegen den HC Ambrì-Piotta eine Unterkörperverletzung zugezogen und musste die Partie vorzeitig beenden. Wie lange der schwedische Center ausfällt, ist derzeit noch offen – weitere medizinische Untersuchungen sollen Klarheit bringen. Der Ausfall trifft die Seeländer in einer ohnehin schwierigen personellen Phase. Bereits Jeff Skinner steht wegen einer Muskelverletzung nicht zur Verfügung, dazu befinden sich mit Niklas Blessing und weiteren Spielern zusätzliche Akteure im Bieler Lazarett. Nun fällt mit Andersson ein weiterer wichtiger Bestandteil der Offensive zumindest vorläufig weg. Der 27-Jährige gehört in dieser Saison zudem zum erweiterten Captain-Team des EHC Biel. Sportlich war Andersson ordentlich gestartet: In seinen ersten drei Meisterschaftsspielen sammelte er zwei Skorerpunkte – ein Tor und einen Assist. Besonders beim 4:2-Auftaktsieg gegen Meister Fribourg-Gottéron spielte der Schwede eine wichtige Rolle.

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Ajoie verliert Jeremi Gerber für bis zu drei Monate

Der HC Ajoie muss mehrere Wochen auf Jeremi Gerber verzichten. Der 26-jährige Schweizer Stürmer hat sich im Spiel bei Genève-Servette am Unterkörper verletzt und fällt nach Angaben des Klubs voraussichtlich acht bis zwölf Wochen aus. Für die Jurassier ist das ein empfindlicher Rückschlag, denn Gerber war erst im Sommer vom Schweizer Meister Fribourg-Gottéron nach Porrentruy gewechselt. Gerber bestritt bislang erst zwei Meisterschaftsspiele für seinen neuen Klub. Die Verletzung zog er sich beim 4:3-Sieg nach Penaltyschiessen in Genf zu. Dort feierte Ajoie seinen ersten Saisonsieg und bestätigte den deutlich verbesserten Eindruck der ersten Wochen, musste diesen Erfolg nun aber mit einem längerfristigen Ausfall bezahlen. Besonders bitter ist der Zeitpunkt, weil Gerber im neuen Ajoie-Kader nicht nur als Ergänzung vorgesehen ist. In unserer Saisonvorschau zum grossen Neustart beim HC Ajoie gehörte der frühere Gottéron-Stürmer bereits zum erweiterten Führungskreis. Nun muss Trainer Ville Peltonen für einen beträchtlichen Teil des Herbstes ohne ihn planen.

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Saisonende für Simon Ryfors – schwerer Schlag für Davos

Schwerer Rückschlag für den HC Davos: Simon Ryfors fällt für den Rest der Saison 2026/27 aus. Der 29-jährige Schwede hat sich beim Spiel gegen Fribourg-Gottéron einen Kreuzbandriss sowie eine Meniskusverletzung im Knie zugezogen. Damit verliert der HCD einen seiner wichtigsten Offensivspieler bereits nach wenigen Meisterschaftsrunden. Ryfors verletzte sich am Dienstag bei der 1:2-Niederlage nach Penaltyschiessen gegen Fribourg-Gottéron. Nach einem Check seines schwedischen Landsmanns Marcus Sörensen musste der Davoser Stürmer das Eis verletzt verlassen. Untersuchungen brachten nun die schwerwiegende Diagnose. Eine Rückkehr in dieser Saison ist nicht mehr möglich. Für Davos kommt der Ausfall in einer ohnehin schwierigen Phase. Die Bündner haben nach vier Meisterschaftsspielen erst einen Sieg gefeiert und müssen bereits rund sechs Wochen auf Verteidiger Nico Gross verzichten. Auf den Ausfall von Gross reagierte der HCD mit der Verpflichtung von Martin Gernát. Der langfristige Verlust von Ryfors trifft nun zusätzlich die Offensive.

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Lausanne wochenlang ohne Czarnik

Der Lausanne HC muss mehrere Wochen auf Austin Czarnik verzichten. Der 33-jährige Amerikaner wurde nach einer Handverletzung operiert und fällt voraussichtlich sechs bis acht Wochen aus. Für die Waadtländer ist das ein schwerer Rückschlag, denn Czarnik war in der vergangenen Saison mit 51 Punkten aus 57 Meisterschaftsspielen der produktivste Lausanner. Die Verletzung zog sich Czarnik bereits am 15. September beim Saisonauftakt gegen den EV Zug zu. Medizinische Untersuchungen zeigten anschliessend, dass ein operativer Eingriff notwendig sein würde. Weil nach Angaben des Klubs kein Risiko bestand, die Verletzung durch weitere Einsätze zu verschlimmern, konnte der Center bis zu seiner Operation trotzdem für Lausanne auflaufen. Der Zeitpunkt ist für den LHC unangenehm. Nach Niederlagen gegen Zug und Fribourg reagierte Lausanne zuletzt mit Siegen gegen Ambrì und die SCL Tigers und hat sich damit sportlich stabilisiert. Nun verliert das Team eine zentrale Figur der Offensive ausgerechnet vor einem intensiven Programm mit mehreren Spielen innerhalb weniger Tage.

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Schweiz startet in Skopje in die Nations League

Die Schweizer Nationalmannschaft startet am Samstagabend um 20.45 Uhr auswärts gegen Nordmazedonien in die neue Nations-League-Kampagne. Nach dem WM-Viertelfinal im Sommer beginnt für Murat Yakins Team damit eine neue Phase – allerdings ohne Granit Xhaka, der beim aktuellen Zusammenzug fehlt. Gleichzeitig erhalten mehrere jüngere Spieler die Chance, sich auf A-Nati-Niveau zu zeigen. Die Schweiz tritt in der Gruppe B1 gegen Nordmazedonien, Schottland und Slowenien an. Nach dem Auftakt in Skopje geht es bereits am Dienstag im Hampden Park gegen Schottland weiter, bevor Anfang Oktober die beiden Heimspiele gegen Slowenien und erneut Nordmazedonien folgen. Die ersten vier Nations-League-Partien werden damit innerhalb von nur elf Tagen ausgetragen. Yakin hat für diesen Block 25 Spieler aufgeboten. 20 davon gehörten bereits zum WM-Kader, mit Winsley Boteli und Sascha Britschgi stehen aber auch zwei Neulinge im Team. Dazu kehren Zachary Athekame, Adrian Bajrami und Alvyn Sanches zurück. Die Nomination von Boteli und Britschgi haben wir bereits ausführlich eingeordnet.

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Bern peilt dritten Sieg in Serie an – Ajoie kommt mit neuem Selbstvertrauen

Der SC Bern empfängt am Freitagabend um 19.45 Uhr den HC Ajoie in der PostFinance Arena. Nach dem 5:2 gegen Davos und dem 4:1 in Kloten wollen die Berner ihren dritten Sieg in Serie feiern. Ajoie reist allerdings mit deutlich mehr Widerstandskraft an als noch in der vergangenen Saison und hat aus den ersten vier Partien bereits fünf Punkte geholt. Bern steht nach drei Meisterschaftsspielen bei sechs Punkten und einem Torverhältnis von 12:8. Auf die 3:5-Auftaktniederlage bei den ZSC Lions folgten zwei überzeugende Reaktionen. Ajoie weist nach vier Partien 12:13 Tore auf und hat bereits gegen Genève-Servette sowie Kloten gewonnen. Nur gegen die ZSC Lions blieb das Team zuletzt ohne Punkt. Die Ausgangslage ist damit klar, aber keineswegs einseitig. Der SCB besitzt mehr individuelle Qualität und kommt mit zwei Siegen im Rücken, während Ajoie unter dem neuen Trainer Ville Peltonen deutlich stabiler und konkurrenzfähiger wirkt. Genau diese Entwicklung hatten wir bereits in unserer Saisonvorschau zum grossen Neustart beim HC Ajoie eingeordnet.

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Zug will in Langnau reagieren – Tigers unter Druck

Der EV Zug reist am Freitagabend mit einer starken Frühform ins Emmental. Nach zwei klaren Siegen und der ersten Saisonniederlage nach Verlängerung steht das Team von Lauri Marjamäki bei sieben Punkten aus drei Spielen und auf Rang 3. Die SCL Tigers dagegen haben nach vier Partien erst zwei Punkte gesammelt und benötigen vor eigenem Publikum dringend ein Erfolgserlebnis. Die statistische Ausgangslage ist deutlich: Zug hat in drei Meisterschaftsspielen 13 Tore erzielt und nur fünf Gegentreffer kassiert. Langnau steht nach vier Partien bei 11:16 Toren. Trotzdem waren die Tigers mehrfach näher an Punkten, als die Resultate vermuten lassen – gegen die ZSC Lions verloren sie nur 3:4, in Biel gelang ein 4:3 nach Penaltyschiessen. Für Zug ist die Partie gleichzeitig die erste Reaktion auf das 2:3 nach Verlängerung in Lugano. Die Zentralschweizer führten dort zweimal, mussten sich aber nach dem Ausgleich im Schlussdrittel und dem Treffer von David Aebischer nach 61:28 Minuten geschlagen geben. Unseren Spielbericht zum Overtime-Krimi in Lugano gibt es hier.

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Unerwarteter Spitzenkampf: Ambrì fordert den ZSC

In der Gottardo Arena kommt es am Freitagabend zu einem Spitzenkampf, den vor Saisonbeginn kaum jemand in dieser Konstellation erwartet hätte. Der HC Ambrì-Piotta empfängt um 19.45 Uhr als Tabellenzweiter den verlustpunktlosen Leader ZSC Lions. Während Zürich mit vier Siegen aus vier Spielen und dem Punktemaximum anreist, hat das stark verjüngte Ambrì bereits acht Punkte gesammelt. Die Zahlen machen die Ausgangslage besonders interessant. Der ZSC führt die National League mit 12 Punkten und einem Torverhältnis von 16:8 an. Ambrì folgt nach ebenfalls vier Partien mit acht Punkten und 14:12 Toren direkt dahinter. Die Zürcher haben sämtliche vier Meisterschaftsspiele gewonnen, die Leventiner drei ihrer bisherigen vier Partien – darunter zuletzt ein 4:3-Auswärtssieg in Biel. Damit trifft der grosse Favorit unserer Saisonprognose auf eine der bisherigen positiven Überraschungen. Die ZSC Lions haben wir vor Saisonbeginn auf Rang 1 eingestuft, während wir Ambrì mit seiner jungen Mannschaft einen deutlichen Schritt nach vorne und Rang 10 zugetraut haben. Nach vier Runden liegt das Team von Jussi Tapola deutlich über dieser Prognose.

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Bern und ZSC heute gefordert – Doppelrunde in der Women’s League

In der PostFinance Women’s League stehen am Donnerstagabend zwei Partien auf dem Programm. Der SC Bern tritt um 20.15 Uhr bei der Neuchâtel Hockey Academy an, gleichzeitig empfangen die ZSC Lions die HC Davos Ladies in der Swiss Life Arena. Für Bern geht es darum, den guten Saisonstart zu bestätigen, während Zürich und Davos nach bislang wechselhaften Resultaten wichtige Punkte suchen. Der SC Bern reist mit Rückenwind nach Neuchâtel. Nach der 0:2-Auftaktniederlage bei Fribourg-Gottéron reagierten die Bernerinnen mit einem 6:2 gegen Lausanne und einem 4:1 gegen Davos. Neuchâtel wartet dagegen nach Niederlagen gegen Zug, Fribourg und die ZSC Lions noch auf die ersten Punkte der neuen Meisterschaft. In Zürich treffen zwei Teams aufeinander, die bereits gegeneinander gespielt haben: Davos gewann zum Saisonauftakt zuhause mit 2:0 gegen die ZSC Lions. Seither feierte Zürich einen deutlichen 7:0-Erfolg in Neuchâtel, verlor am vergangenen Sonntag aber 2:3 gegen Fribourg-Gottéron. Davos wiederum unterlag zuletzt in Bern mit 1:4.

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Ambrìs Schulden richtig einordnen

Beim HC Ambrì-Piotta sorgen Berichte über eine konsolidierte Verschuldung von gegen 30 Millionen Franken für Schlagzeilen. Die Summe ist ernst zu nehmen, sie darf aber nicht mit einem über Jahre angehäuften Verlust des Eishockeybetriebs gleichgesetzt werden: Ein grosser Teil hängt mit der Finanzierung der Gottardo Arena zusammen. Hinzu kommen noch Covid-Kredite und weitere Verpflichtungen. Gerade die Finanzierung der 2021 eröffneten Gottardo Arena ist für die Einordnung zentral. Die Halle wird über die zur HCAP-Gruppe gehörende Valascia Immobiliare SA getragen, womit die langfristigen Infrastrukturverpflichtungen direkt in der konsolidierten Rechnung erscheinen. Viele andere National-League-Klubs spielen dagegen in Arenen, die Städten, Gemeinden oder externen Gesellschaften gehören. Gleichzeitig hat in Ambrì eine neue Phase begonnen. Seit Februar führt Davide Mottis als Präsident den neu aufgestellten Verwaltungsrat, am 1. Oktober übernimmt Ivan Fanconi die operative Führung als CEO. Parallel dazu hat die junge Mannschaft mit drei Siegen aus den ersten vier Meisterschaftsspielen sportlich für neuen Rückenwind gesorgt.

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Croci-Torti in Italien im Blick – Atalanta beobachtet, Milan behält ihn auf dem Radar

Mattia Croci-Torti macht sich mit seiner Arbeit beim FC Lugano zunehmend auch in Italien einen Namen. Nach Informationen von soccer.ch ist Atalanta auf den 44-jährigen Tessiner aufmerksam geworden und hat ihn bereits mehrfach beobachten lassen. Auch bei der AC Milan ist sein Name weiterhin bekannt, wobei weder in Bergamo noch in Mailand aktuell ein unmittelbarer Trainerwechsel bevorsteht. Atalanta hat im Sommer Maurizio Sarri verpflichtet und setzt bewusst auf einen erfahrenen Fussballlehrer, dem man Zeit geben will. Sollte die sportliche Entwicklung mittelfristig jedoch nicht den Erwartungen entsprechen oder die gewünschte Spielqualität ausbleiben, könnte Croci-Torti nach Informationen von soccer.ch zu einem ernsthaften Namen für die Zukunft werden. Bei Milan wiederum hat sich die Lage von Rúben Amorim nach dem überzeugenden 3:0 gegen Lecce etwas entspannt. Die Rossoneri sind nach fünf Serie-A-Spielen weiterhin ungeschlagen und stehen bei elf Punkten. Gleichzeitig bleiben die Erwartungen hoch, weil Amorim im Sommer einen kostspielig verstärkten Kader erhalten hat und die Mannschaft spielerisch wie resultatmässig liefern muss.

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Kloten empfängt Biel – beide Teams wollen ihre Negativserie stoppen

Der EHC Kloten und der EHC Biel treffen am Donnerstagabend um 20.00 Uhr in der SWISS Arena aufeinander. Beide Mannschaften sind seit zwei Partien ohne Sieg und wollen im Direktduell wieder auf die Erfolgsspur zurückfinden. Kloten geht mit sechs Punkten aus vier Spielen in die Partie, Biel steht nach drei Einsätzen bei vier Zählern. Kloten startete mit einem 4:3 nach Verlängerung bei den Rapperswil-Jona Lakers und einem 5:2-Heimsieg gegen Lugano stark in die Saison. Danach folgten jedoch ein 3:4 nach Verlängerung in Ajoie und zuletzt die 1:4-Heimniederlage gegen den SC Bern. Damit kassierten die Flughafenstädter erstmals in dieser Spielzeit eine Niederlage ohne Punktgewinn. Biel wiederum gewann zum Auftakt 4:2 gegen Fribourg-Gottéron, musste danach aber zweimal als Verlierer vom Eis. Gegen die SCL Tigers setzte es ein 3:4 nach Penaltyschiessen, gegen Ambri-Piotta folgte am Dienstag ein 3:4 nach regulärer Spielzeit. Für beide Teams erhält das direkte Duell damit bereits früh in der Saison eine gewisse Bedeutung.

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