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Siegenthaler zurück auf dem Eis – wieder neben Hamilton

Jonas Siegenthaler ist rechtzeitig zum Trainingscamp der New Jersey Devils zurück auf dem Eis. Der Schweizer Verteidiger absolvierte am ersten Camp-Tag die reguläre Einheit und wurde von Trainer Sheldon Keefe gleich wieder an der Seite von Dougie Hamilton eingesetzt. Damit deutet vieles darauf hin, dass Siegenthaler für den NHL-Saisonstart bereit sein soll. Der 29-jährige Zürcher gehörte in der ersten Trainingsgruppe zu den etablierten NHL-Verteidigern. Besonders auffällig: Die Devils vereinten Siegenthaler erneut mit Hamilton, mit dem er bereits in früheren Spielzeiten ein eingespieltes Verteidigerpaar gebildet hatte. New Jersey führt den Schweizer weiterhin fest unter seinen sechs vorgesehenen Stammverteidigern. Für Siegenthaler ist die Rückkehr ein wichtiges Signal nach einem Sommer mit gesundheitlichen Fragezeichen. Wegen einer nicht näher bezeichneten Verletzung, die gegen Ende der vergangenen Saison untersucht worden war, musste er auf die Heim-WM 2026 in Zürich und Fribourg verzichten. Nun konnte er beim Start des NHL-Camps wieder gemeinsam mit seinen Teamkollegen trainieren.

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Kings peilen Fiala-Comeback bis Anfang November an

Bei Kevin Fiala gibt es erstmals einen konkreteren Zeitplan für das NHL-Comeback. Die Los Angeles Kings hoffen, den Schweizer Stürmer spätestens um den 1. November wieder im Lineup zu haben. General Manager Ken Holland betont allerdings, dass es sich dabei um ein Best-Case-Szenario handelt und jeder Reha-Schritt vom Heilungsverlauf abhängt. Fiala darf nach seinem zusätzlichen Eingriff zunächst rund zwei Wochen kaum trainieren, damit die Operationswunde vollständig verheilen kann. Danach soll der 30-Jährige individuell aufs Eis zurückkehren, anschliessend hockeyspezifisch trainieren und bei positivem Verlauf einige Wochen später wieder zur Mannschaft stossen. Die Kings rechnen im günstigsten Fall Anfang Oktober mit ersten Einheiten im Teamtraining. Der Schweizer hatte sich im Februar bei den Olympischen Winterspielen Frakturen am linken Unterschenkel zugezogen. Nachdem sich sein Bein bei höherer Trainingsintensität im Sommer nicht wie erhofft anfühlte, wurde ein weiterer Eingriff notwendig. Noch am 11. September war deshalb lediglich klar, dass sich Fialas NHL-Comeback nach der Nachoperation verzögern würde – einen konkreteren Zeithorizont gab es damals noch nicht.

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Patientenzimmer und Stationsalltag: So funktionieren Visiten, Ruhezeiten und Abläufe

Ein stationärer Spitalaufenthalt folgt einem festen, aber nicht starren Rhythmus. Pflegekontrollen, Untersuchungen, Visiten, Mahlzeiten und Therapien greifen ineinander. Für Patienten wirkt dieser Ablauf anfangs oft unübersichtlich, weil zahlreiche Berufsgruppen beteiligt sind und sich Termine abhängig von Notfällen oder Untersuchungsergebnissen verschieben können. Das Patientenzimmer ist zugleich Rückzugsort, Behandlungsraum und Arbeitsplatz. Besonders im Mehrbettzimmer treffen medizinische Erfordernisse, persönliche Bedürfnisse und die Rücksicht auf Mitpatienten aufeinander. Wer die gemeinsamen Abläufe kennt, kann Informationen besser einordnen, Fragen gezielt stellen und Ruhephasen bewusster nutzen.

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Häberlin triumphiert in Gatineau – erster internationaler Sieg

Steffi Häberlin hat wenige Tage vor der Strassen-WM in Montréal ein starkes Zeichen gesetzt. Die Schweizer Meisterin gewann die Tour de Gatineau im Sprint einer Spitzengruppe vor der Australierin Georgia Baker und der Kanadierin Ava Holmgren. Für Häberlin ist es der erste internationale Sieg ihrer Karriere. Nach 121,2 Kilometern überquerte Häberlin die Ziellinie nach 2:53:26 Stunden. Die Entscheidung fiel aus einer elfköpfigen Spitzengruppe, die sich im letzten Teil des Rennens entscheidend vom Feld absetzen konnte. Häberlin ging bereits aus der letzten Linkskurve an die Spitze und eröffnete den leicht ansteigenden Schlusssprint früh. Baker kam nochmals heran, konnte die Schweizerin aber nicht mehr abfangen. Auch insgesamt präsentierte sich Swiss Cycling in Gatineau stark. Ginia Caluori erreichte mit derselben Zeit wie die Siegerin den neunten Platz, Noemi Rüegg wurde mit 1:33 Minuten Rückstand 17. Für Häberlin kommt der Erfolg zum optimalen Zeitpunkt: Bereits am 26. September bestreitet sie mit der Schweizer Auswahl das Elite-Strassenrennen der Weltmeisterschaft in Montréal.

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Staubsauger mit oder ohne Beutel: Was bei Leistung, Filtern und Haustieren wirklich zählt

Ob ein Staubsauger mit Beutel oder Staubbehälter besser in den Haushalt passt, lässt sich nicht allein an Wattzahl, Preis oder Bauform erkennen. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Bodendüse, Luftführung, Filtersystem, Gerätekonstruktion und regelmässiger Wartung. Auch die Wohnungsgrösse, Teppichflächen, Haustiere und mögliche Allergien beeinflussen die Wahl. Beutelstaubsauger ermöglichen meist eine staubarme Entsorgung, verursachen jedoch laufende Kosten für passende Beutel. Beutellose Geräte vermeiden diesen Verbrauch, verlangen dafür eine sorgfältige Reinigung des Behälters und der Filter. Ein realistischer Vergleich berücksichtigt deshalb die gesamte Nutzungsdauer: Anschaffung, Verbrauchsmaterial, Strom, Ersatzteile und persönlicher Arbeitsaufwand.

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Steildach richtig konstruieren: Tragwerk, Dämmung und Eindeckung im System

Ein Steildach funktioniert als abgestimmtes System: Das Tragwerk leitet Eigengewicht, Schnee und Wind in das Gebäude ab. Die Dämmung begrenzt Wärmeverluste, eine luftdichte Ebene schützt die Konstruktion vor feuchter Raumluft, das Unterdach führt eingedrungenes Wasser ab und die Eindeckung übernimmt den direkten Wetterschutz. Schwachstellen entstehen meist dort, wo diese Ebenen unterbrochen werden. Dachform, Neigung und Materialwahl prägen die Architektur eines Gebäudes. Für die technische Qualität sind jedoch die weniger sichtbaren Details entscheidend: Anschlüsse an Traufe und First, Durchdringungen, Befestigungen, Lüftungswege und die lückenlose Verbindung der Schutzschichten. Ein langlebiges Steildach wird deshalb von innen nach aussen und zugleich vom Tragwerk bis zum letzten Ziegel geplant.

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Gesünder leben ohne Druck: Wie gute Gewohnheiten im Alltag dauerhaft gelingen

Gesündere Ernährung, mehr Bewegung, ausreichend Schlaf oder bewusste Erholung beginnen meist mit einem guten Vorsatz. Dauerhaft wirksam wird daraus erst eine Gewohnheit: eine Handlung, die in einer vertrauten Situation immer leichter ausgelöst wird und zunehmend weniger bewusste Überwindung verlangt. Der entscheidende Hebel liegt deshalb selten in einem besonders ehrgeizigen Ziel, sondern in einem kleinen Verhalten, das zuverlässig in den Alltag passt. Gewohnheiten entstehen durch Wiederholung unter ähnlichen Bedingungen. Eine feste Alltagssituation dient als Auslöser, darauf folgt eine klar definierte Handlung und schliesslich eine unmittelbar wahrnehmbare Rückmeldung. Dieser Prozess dauert unterschiedlich lange. Einzelne Unterbrechungen sind dabei weniger problematisch als ein Plan, der zu gross, zu ungenau oder im entscheidenden Moment kaum umsetzbar ist.

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Bellinzona dreht 0:2 und schlägt Basel im Penalty-Krimi

Die GDT Bellinzona Snakes sind mit einem spektakulären Sieg in die neue Swiss-League-Saison gestartet. Die Tessiner bezwangen den EHC Basel nach einem 0:2-Rückstand mit 5:4 nach Penaltyschiessen. Lenny Schenk verwandelte den entscheidenden Versuch und sicherte Bellinzona die ersten zwei Punkte der Saison 2026/27. Basel erwischte im Centro Sportivo den deutlich besseren Start. Marcell Révész traf in der 12. Minute zum 0:1, David Hamr erhöhte in der 18. Minute auf 0:2. Doch nach der ersten Pause explodierten die Snakes im Powerplay: Jacopo De Luca, William Hedlund und Ian Marchetti drehten die Partie zwischen der 23. und 26. Minute innerhalb von weniger als drei Minuten auf 3:2. Dario Kummer glich für Basel noch im zweiten Drittel zum 3:3 aus. Nach der erneuten Bellinzona-Führung durch Dean Schwenninger antwortete Gianluca Barbei in der 51. Minute mit dem 4:4. Nach einer torlosen Verlängerung musste das Penaltyschiessen entscheiden. Damit startet ausgerechnet Bellinzona, das in unserer Swiss-League-Saisonvorschau als Entwicklungsteam im Fokus stand, mit einem emotionalen Erfolg in die neue Meisterschaft.

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Gesundes, graues Haar als Statement: Pflege, Schnitt, Styling und Accessoires

Graues Haar ist keine einzelne Farbe: Silberne Strähnen, kühles Weiss, dunkles Anthrazit und natürliche Salz-und-Pfeffer-Mischungen ergeben ein lebendiges Spektrum. Damit diese Nuancen klar wirken, braucht es eine Pflege, die Haarstruktur, Kopfhaut und mögliche Verfärbungen berücksichtigt. Ein passender Schnitt, kontrolliertes Styling und gezielt gesetzte Farben rücken das Grau zusätzlich ins richtige Licht. Der Verlust der Haarpigmente gehört zum natürlichen Älterwerden, kann jedoch bereits in jungen Jahren beginnen. Wann die ersten grauen Haare erscheinen, bestimmen vor allem genetische Voraussetzungen. Pflegeprodukte können verlorene Pigmente in der Regel nicht dauerhaft zurückbringen. Sie beeinflussen jedoch Glanz, Geschmeidigkeit, Kämmbarkeit und Farbeindruck erheblich.

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Juventus zerlegt NEC zum Europa-League-Start mit 5:0

Juventus ist mit einem Kantersieg in die Europa League gestartet. Die Mannschaft von Luciano Spalletti bezwang NEC Nijmegen im Allianz Stadium mit 5:0 und sorgte bereits vor der Pause für klare Verhältnisse. Nico Gonzalez, Kerim Alajbegovic, Nick Woltemade, Zeki Celik und Randal Kolo Muani erzielten die Tore. Gonzalez eröffnete den Torreigen bereits in der 9. Minute, ehe Alajbegovic nach 24 Minuten auf 2:0 erhöhte. Noch vor der Pause verwandelte Woltemade in der 35. Minute einen Penalty zum 3:0. Damit war die Partie gegen den niederländischen Vertreter praktisch entschieden. Für Juventus war die klare Reaktion nach dem bitteren 2:3 bei Sassuolo besonders wichtig. Dort hatte die Mannschaft zwei Rückstände ausgeglichen, ehe der von Juventus ausgeliehene Vasilije Adžić in der 94. Minute den entscheidenden Treffer erzielt hatte. Vier Tage später präsentierten sich die Bianconeri auf europäischer Bühne deutlich souveräner.

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Kriens-Luzern bei Heim-Premiere chancenlos gegen Magdeburg

Der HC Kriens-Luzern hat sein historisches erstes Champions-League-Heimspiel deutlich verloren. Der Schweizer Meister unterlag dem deutschen Spitzenklub SC Magdeburg in der Pilatus Arena mit 29:39. Bereits zur Pause lagen die Innerschweizer mit 11:20 zurück. Magdeburg setzte sich früh ab und bestrafte technische Fehler der Mannschaft von Andy Schmid konsequent. Auch die frühe Umstellung von Kriens-Luzern auf sieben Feldspieler brachte nicht den erhofften Effekt. Einen grossen Anteil an der klaren Führung der Gäste hatte Torhüter Matej Mandic, der zur Pause eine Abwehrquote von 45 Prozent aufwies. Trotz der Niederlage bleibt der Abend ein Meilenstein für den Schweizer Klub: 3899 Zuschauer verfolgten die erste Champions-League-Partie von Kriens-Luzern vor eigenem Publikum. Nach dem äusserst knappen 29:30 bei Industria Kielce zum Auftakt steht der Schweizer Meister in der Gruppe F nun allerdings nach zwei Spielen noch ohne Punkt da.

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Garcia startet – Marseille geht bei Besiktas 1:4 unter

Ulisses Garcia hat bei Olympique Marseille erstmals in dieser Saison von Beginn an gespielt – doch die erhoffte Wende blieb aus. Der Schweizer Verteidiger stand beim Europa-League-Auftakt bei Besiktas Istanbul in der Startelf, Marseille verlor jedoch deutlich mit 1:4. Für den französischen Traditionsklub ist es bereits die vierte Pflichtspiel-Niederlage in Serie. Besiktas ging durch Ilhan Fakili in der 15. Minute in Führung, ehe Keyliane Abdallah nach 29 Minuten zum 1:1 ausglich. Nach der Pause entschieden die Türken die Partie innerhalb weniger Minuten: Vaclav Cerny traf in der 56. Minute zum 2:1, Amir Murillo erhöhte drei Minuten später. Ernest Poku setzte in der 81. Minute mit dem vierten Treffer den Schlusspunkt. Für Garcia war der Abend trotz des Resultats persönlich bedeutend. Der 30-jährige Schweizer hatte in den ersten vier Pflichtspielen der Saison insgesamt nur eine Minute erhalten. In Istanbul bekam er von Trainer Bruno Genesio nun erstmals eine Chance in der Startformation und besetzte die linke Seite der Marseiller Defensive.

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Stricker eröffnet gegen Fonseca – Wawrinka folgt

Die Reihenfolge für das Davis-Cup-Duell zwischen Brasilien und der Schweiz in Rio de Janeiro steht fest. Dominic Stricker eröffnet am Freitag gegen Brasiliens Topspieler João Fonseca, anschliessend trifft Stan Wawrinka auf Gustavo Heide. Für die Schweiz geht es um den Einzug in die Qualifiers 2027. Der erste Ballwechsel in der Farmasi Arena ist am Freitag um 15.00 Uhr Ortszeit beziehungsweise 20.00 Uhr Schweizer Zeit vorgesehen. Stricker, aktuell die Nummer 262 der Welt, trifft erstmals auf den Weltranglisten-29. Fonseca. Danach bekommt es Wawrinka mit Heide zu tun, der derzeit auf ATP-Rang 123 geführt wird. Besondere Bedeutung erhält die Begegnung durch Wawrinkas Abschied vom Davis Cup. Der 41-Jährige bestreitet in Rio seine letzte Begegnung für das Schweizer Team. Der dreifache Grand-Slam-Sieger und Davis-Cup-Champion von 2014 führt die Mannschaft von Captain Severin Lüthi bei diesem wichtigen Aufstiegsduell nochmals an.

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Lausanne verpflichtet NHL-Routinier Curtis Lazar

Der Lausanne HC verstärkt seine Offensive mit reichlich NHL-Erfahrung. Die Waadtländer verpflichten den 31-jährigen Kanadier Curtis Lazar für den Rest der Saison 2026/27. Der vielseitige Center und Flügelstürmer bringt 617 NHL-Spiele mit in die National League. Lazar wurde 2013 an 17. Stelle von den Ottawa Senators gedraftet und lief in der NHL für Ottawa, Calgary, Buffalo, Boston, Vancouver, New Jersey und zuletzt Edmonton auf. Der Rechtsschütze ist weniger als klassischer Scorer bekannt, sondern vor allem für sein defensives Verantwortungsbewusstsein, seine physische Spielweise, seine Arbeit ohne Scheibe und seine Qualitäten im Boxplay. Für Lausanne ist Lazar bereits der siebte ausländische Spieler im aktuellen Kader. Der Zeitpunkt der Verpflichtung ist bemerkenswert: Die Mannschaft von Geoff Ward startete am Dienstag mit einer 0:5-Heimniederlage gegen den EV Zug in die neue National-League-Saison. Wann Lazar erstmals eingesetzt werden kann, ist noch offen, da der Klub auf die notwendigen administrativen Bewilligungen wartet.

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Schwimm-EM 2027 in Basel droht wegen Millionenloch das Aus

Die für Dezember 2027 in Basel geplante Kurzbahn-EM steht auf der Kippe. Den Organisatoren fehlen für den Grossanlass in der St. Jakobshalle noch rund zwei Millionen Franken. Bis Ende September müssen mindestens Zusagen über 1,2 Millionen Franken vorliegen – andernfalls droht die Absage. Das Gesamtbudget für die Europameisterschaften beträgt nach Angaben von Swiss-Aquatics-Präsident Ewen Cameron 7,8 Millionen Franken. Trotz intensiver Sponsorensuche ist ein beträchtlicher Teil der Finanzierung weiterhin offen. Cameron macht deutlich, dass eine abgespeckte Variante nicht infrage kommt: Die EM könne entweder im vorgesehenen Umfang durchgeführt werden oder müsse abgesagt werden. Für den Schweizer Schwimmsport wäre ein Scheitern besonders bitter. Erstmals würde die Schweiz einen Schwimm-Grossanlass dieser Grössenordnung austragen. Gleichzeitig erlebt das Land mit internationalen Aushängeschildern wie Noè Ponti und Roman Mityukov eine sportlich aussergewöhnlich erfolgreiche Phase. Ponti gehört seit Jahren zur Weltspitze auf der Kurzbahn und wäre bei einer Heim-EM eines der grossen Zugpferde.

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Rubin verlässt Bern nach vier Spielen – zurück in der Bundesliga

Das Gastspiel von Lenny Rubin beim BSV Bern ist nach wenigen Wochen bereits wieder beendet. Der 30-jährige Schweizer Nationalspieler wechselt per sofort zum TBV Lemgo Lippe und kehrt damit in die deutsche Bundesliga zurück. In Lemgo unterschreibt der Rückraumspieler einen Vertrag bis zum 30. Juni 2027. Der TBV reagiert mit Rubins Verpflichtung auf die schwere Verletzung von Captain Tim Suton, der mit einem Kreuzbandriss länger ausfällt. Rubin soll möglichst schnell in die Mannschaft von Trainer Florian Kehrmann integriert werden. Falls die Spielberechtigung rechtzeitig erteilt wird, könnte der Schweizer bereits am Sonntag gegen den HC Erlangen erstmals für seinen neuen Klub auflaufen. Für Rubin endet damit ein ausgesprochen kurzes Kapitel in der Schweiz. Erst im August hatte sich der 2,05 Meter grosse Rückraumspieler nach acht Jahren in Deutschland dem BSV Bern angeschlossen. Nach Angaben von SRF absolvierte er für die Berner vier Partien und erzielte dabei elf Treffer. Nun erhält er deutlich früher als erwartet die Möglichkeit zur Rückkehr in die Bundesliga.

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Bürki führt St. Louis mit Shutout in den Cup-Final

Roman Bürki steht mit St. Louis CITY SC im Final des U.S. Open Cup. Der Schweizer Captain führte seine Mannschaft im Halbfinal zu einem klaren 3:0-Auswärtssieg gegen die Colorado Rapids und blieb dabei ohne Gegentor. Für den erst 2023 in die MLS eingestiegenen Klub ist es der erste Open-Cup-Final der Geschichte. Sangbin Jeong brachte St. Louis in der 32. Minute in Führung. Nach der Pause sorgten Simon Becher in der 52. Minute und Alexandru Mățan sieben Minuten später für die Entscheidung. Colorado kam zwar auf 13 Abschlüsse, brachte während der gesamten Partie aber lediglich einen einzigen Schuss auf Bürkis Tor. Für den 35-jährigen Berner war es der zweite Shutout seiner Karriere im U.S. Open Cup. Bürki führte St. Louis erneut als Captain aufs Feld und musste lediglich in der 27. Minute ernsthaft eingreifen. Mit dem Sieg baute CITY seine beeindruckende Serie auf 17 Pflichtspiele ohne Niederlage aus.

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Ambri verstärkt Goalie-Bereich mit Peter Mettler

Der HC Ambri-Piotta verstärkt seinen Trainerstab mitten zum Start der neuen National-League-Saison. Peter Mettler stösst als Goaltending Consultant zu den Leventinern und erhält einen Teilzeitvertrag bis zum Ende der Saison 2026/27. Der erfahrene Schweizer Goalie-Spezialist soll eng mit Torhütertrainer Pauli Jaks zusammenarbeiten. Ambri will mit der Verpflichtung zusätzliches Know-how in die Arbeit mit seinen Torhütern bringen. Mettler verfügt über langjährige Erfahrung im Schweizer Eishockey: Auf Klubebene arbeitete er unter anderem beim EV Zug und beim HC Davos als Torhütertrainer, zudem war er in verschiedenen Funktionen für die Schweizer Nationalmannschaften tätig – sowohl bei der A-Nationalmannschaft als auch im U20-Bereich. Die Verpflichtung erfolgt unmittelbar nach dem gelungenen Saisonauftakt der Tessiner. Ambri gewann am Dienstag beim HC Ajoie mit 3:2 nach Penaltyschiessen und holte damit die ersten beiden Punkte der neuen Meisterschaft. Bereits am Freitag wartet mit dem Heimspiel gegen die Rapperswil-Jona Lakers die nächste Aufgabe.

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