Schweiz

DR Automobiles – warum die Marke hierzulande kaum jemand kennt

In Italien gehören die SUV von DR Automobiles längst zum Strassenbild. In der Schweiz ist die Marke dagegen kaum bekannt. Dabei bietet der italienische Hersteller kompakte Stadtfahrzeuge, Familien-SUV und verschiedene Antriebsarten zu vergleichsweise günstigen Preisen an. Der Unterschied liegt vor allem beim Vertrieb: Während DR in Italien auf ein dichtes Händlernetz setzt, fehlt eine ähnlich breite Präsenz auf dem Schweizer Markt. Hinter DR steht ein ungewöhnliches Geschäftsmodell. Das Unternehmen aus Macchia d'Isernia in der Region Molise nutzt Fahrzeugtechnik chinesischer Partner, insbesondere von Chery, und vermarktet darauf basierende Modelle unter eigenen Markennamen. Die Gruppe erzielte 2025 in Italien 34'286 Neuzulassungen. Sie betreibt dort mehr als 400 Verkaufsstandorte und bietet Fahrzeuge unter mehreren Marken an. Für Schweizer Autofahrer stellt sich deshalb eine interessante Frage: Weshalb ist ein Hersteller, der im Nachbarland durchaus erfolgreich ist, hierzulande kaum präsent? Neben dem fehlenden grossflächigen Vertrieb spielen Markenvertrauen, Werkstattversorgung und Wiederverkaufswert eine Rolle. Gerade bei einer wenig bekannten Marke entscheidet nicht allein der Anschaffungspreis darüber, ob sie sich langfristig etablieren kann.

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Von einer Lawine erfasst – so verhält man sich richtig

Eine Lawine kann Menschen innerhalb weniger Sekunden mitreissen und vollständig verschütten. Wer in die Schneemassen gerät, muss sofort handeln: seitlich aus der Lawinenbahn ausweichen, den Airbag auslösen und möglichst an der Oberfläche bleiben. Kurz bevor der Schnee zum Stillstand kommt, wird das Freihalten der Atemwege entscheidend. Die Kräfte einer Lawine sind enorm. Schnee kann einen Menschen umwerfen, über Felsen und durch Hindernisse schleudern und schliesslich metertief begraben. Sobald sich die Schneemassen verfestigen, sind Bewegungen häufig kaum mehr möglich. Deshalb entscheiden nicht nur die Handlungen während des Lawinenabgangs, sondern auch die ersten Minuten danach über die Überlebenschancen. In den Schweizer Alpen ereignen sich die meisten Lawinenunfälle im ungesicherten Gelände. Für Skitourengeher, Freerider und Schneeschuhwanderer gehören deshalb ein Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS), eine Sonde und eine Schaufel zur Grundausrüstung. Ein Lawinenairbag bietet zusätzlichen Schutz. Doch selbst mit guter Ausrüstung bleibt die Vermeidung einer Lawinenverschüttung das wichtigste Ziel.

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Schweizer Doppelsieg in Chicago – Debrunner mit Weltrekord

Die Schweizer Rollstuhlsportler feiern beim Chicago-Marathon einen herausragenden Tag. Marcel Hug gewinnt das Männerrennen in 1:21:34 Stunden und stellt einen Streckenrekord auf. Catherine Debrunner triumphiert bei den Frauen in 1:33:16 Stunden sogar mit einem neuen Weltrekord. Manuela Schär komplettiert mit Rang drei die beeindruckende Schweizer Bilanz. Hug dominiert das Rennen über 42,195 Kilometer und erreicht das Ziel mit 8:37 Minuten Vorsprung auf den Niederländer Lito Anker. Für den Thurgauer ist es bereits der siebte Erfolg in Chicago und der fünfte in Serie. Debrunner setzt sich ebenfalls früh ab und gewinnt vor der Amerikanerin Tatyana McFadden. Schär sichert sich im Schlusssprint den dritten Platz. Nur zwei Wochen nach ihren Siegen beim Berlin-Marathon bestätigen Hug und Debrunner ihre Ausnahmestellung. Auch Patricia Eachus überzeugt als Sechste im Frauenrennen. Damit klassieren sich vier Schweizer Athletinnen und Athleten in den Top sechs ihrer jeweiligen Kategorien. Besonders Debrunners Weltrekord macht den Chicago-Marathon 2026 zu einem historischen Ereignis für den Schweizer Rollstuhlsport.

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Martin Fuchs springt beim Weltcup-Auftakt aufs Podest

Martin Fuchs startet mit einem Podestplatz in die neue Weltcup-Saison der Springreiter. Der 34-jährige Zürcher belegt am Sonntag in Oslo mit Fortjump du Beaumenil den dritten Rang. Im Stechen bleibt das Schweizer Duo fehlerfrei, muss sich zeitlich aber dem Österreicher Max Kühner und dem Niederländer Harrie Smolders geschlagen geben. Kühner gewinnt auf EIC Up Too Jacco Blue mit einer fehlerfreien Runde in 40,52 Sekunden. Smolders benötigt auf Monaco 41,51 Sekunden und sichert sich damit Platz zwei. Fuchs bestätigt mit seinem dritten Rang seine starke Form und sammelt beim ersten Weltcup-Springen der westeuropäischen Liga wichtige Punkte. Für die weiteren Schweizer verläuft der Weltcup-Auftakt weniger erfolgreich. Steve Guerdat mit Lancelotta und Janika Sprunger mit Orelie verpassen das Stechen. Fuchs ist damit der einzige Schweizer auf dem Podest. Der Erfolg unterstreicht seine Ambitionen für die neue Hallensaison.

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Tiger tötet Mann in britischem Wildpark

(Doncaster, England). Im Yorkshire Wildlife Park in Grossbritannien ist am Samstag, 10. Oktober 2026, ein Mann von einem Tiger getötet worden. Er hatte das Gehege des Raubtiers betreten und starb trotz des Einsatzes von Rettungskräften noch am Unglücksort. Die Polizei wurde gegen 13.35 Uhr alarmiert. Weshalb der Mann in das abgesperrte Gehege gelangte, ist bislang ungeklärt. Der Wildpark bei Doncaster wurde evakuiert und blieb auch am Sonntag geschlossen. Die South Yorkshire Police hat Ermittlungen aufgenommen.

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F-35-Rückschlag: RUAG verliert einen Kampfjet

Das Schweizer F-35-Projekt «RIGI» gerät weiter unter Druck. Statt der ursprünglich vorgesehenen vier Kampfjets sollen bei der RUAG in Emmen LU nur noch drei Maschinen teilweise endmontiert und getestet werden. Die Reduktion bedeutet weniger Auftragsvolumen für den staatlichen Rüstungskonzern und wirft Fragen zur Wirtschaftlichkeit des Projekts auf. Der SonntagsBlick berichtet am 11. Oktober 2026 über die Folgen der verkleinerten Schweizer F-35-Beschaffung für die RUAG. Besonders im Fokus stehen die geringeren Skaleneffekte und die Frage, ob sich die Investitionen in den Aufbau von Fachwissen mit weniger Flugzeugen ausreichend auszahlen. Die Reduktion selbst ist allerdings nicht neu. Bereits Anfang Juni hatte SRF unter Berufung auf mehrere unabhängige Quellen berichtet, dass die RUAG nur noch drei statt vier F-35 in Emmen zusammenbauen könne. Nun rückt erneut die Frage in den Vordergrund, wie die Schweiz ihre künftigen Kampfjets möglichst unabhängig warten und unterhalten kann.

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Noé Looser und Sascha Lehmann gewinnen Schweizermeistertitel im Lead-Klettern in Biel

Am 10. Oktober haben die besten Kletterinnen und Kletterer der Schweiz in Biel die Schweizermeistertitel im Lead-Klettern unter sich ausgemacht. Die St. Gallerin Noé Looser holte sich ihren ersten Lead-Titel bei der Elite. Bei den Herren gewann der Berner Sascha Lehmann. Im Nationalen Leistungszentrum Sportklettern in Biel wurden am 10. Oktober die besten Lead-Kletterinnen und Lead-Kletterer der Schweiz gekürt. Der Lead-Spezialist Sascha Lehmann konnte bereits mehrfach Podestplätze an internationalen Wettkämpfen feiern. Die Schweizermeisterschaften seien für ihn aber oft eine Herausforderung gewesen, sagt Lehmann. Weil er sein Training auf die World Climbing Series (ehemals Weltcups) ausrichtet, war er in den vergangenen Jahren meist nicht optimal erholt. „Oder mir unterliefen Fehler beim Klettern der Route“, sagt Lehmann.

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Vaduz zerlegt Basel – Jokanovic-Debüt misslingt

Der FC Vaduz sorgt in der Super League für eine Überraschung und schlägt den FC Basel mit 3:0. Die Liechtensteiner dominieren den Favoriten am Sonntag im Rheinpark Stadion und feiern einen verdienten Heimsieg. Marcel Monsberger trifft vor der Pause zweimal, Lutfi Dalipi sorgt in der 68. Minute für die Entscheidung. Für Basels neuen Trainer Slavisa Jokanovic wird das erste Meisterschaftsspiel zum Fehlstart. Vor 5405 Zuschauern zeigt sich Vaduz von Beginn an entschlossener und spielerisch überzeugender. Monsberger bringt die Gastgeber in der 26. Minute nach Vorarbeit von Dalipi in Führung. Zehn Minuten später erhöht der Österreicher nach einer Flanke von Dominik Schwizer per Kopf auf 2:0. Basel findet gegen die bewegliche Vaduzer Offensive kaum Mittel. Die Niederlage verschärft die sportliche Situation beim FC Basel. Der Schweizer Traditionsklub bleibt nach zehn Spielen bei 13 Punkten und fällt auf den siebten Tabellenplatz zurück. Vaduz verbessert sich dagegen auf neun Zähler und überholt die Grasshoppers. Besonders bemerkenswert ist die Leistung des 20-jährigen Dalipi, der an zwei Toren direkt beteiligt ist.

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St. Gallen schlägt Lausanne dank Görtler-Penalty

Der FC St. Gallen gewinnt den OLMA-Match gegen Lausanne-Sport mit 1:0. Vor 17'631 Zuschauern entscheidet Captain Lukas Görtler die Begegnung in der 29. Minute mit einem Penalty. Die Ostschweizer bringen den knappen Vorsprung über die Zeit und feiern nach dem Auswärtserfolg in Basel ihren zweiten Meisterschaftssieg in Folge. Der Strafstoss folgt auf ein Foul an Lukas Daschner im Lausanner Strafraum. Görtler übernimmt die Verantwortung und verwandelt sicher. Nach der Pause verpasst St. Gallen mehrfach die Vorentscheidung. Alexis Blin lenkt den Ball beinahe ins eigene Tor, trifft aber nur die Latte. Ein weiterer Treffer von Daschner wird wegen eines vorangegangenen Fouls aberkannt. Lausanne bleibt bis zum Schluss im Spiel. In der Schlussphase verhindert St. Gallens Torhüter Lawrence Ati Zigi gegen Enzo Molebe den Ausgleich. Mit dem Heimsieg verbessern sich die Espen auf 16 Punkte und Rang vier. Lausanne bleibt mit sechs Zählern Tabellenletzter und wartet seit acht Meisterschaftsspielen auf einen Sieg.

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Maienfeld GR: Pferderennsport auf der einzigen Naturrennbahn der Schweiz – zweiter Renntag

(Maienfeld GR). Pferderennsport vor der eindrucksvollen Kulisse der Bündner Herrschaft: Am heutigen Sonntag, 11. Oktober 2026, steht das Rossriet in Maienfeld ganz im Zeichen der Internationalen Pferderennen Maienfeld/Bad Ragaz. Nach dem ersten Renntag vom 4. Oktober bildet die zweite Veranstaltung den Abschluss der diesjährigen Renntage auf der einzigen Naturrennbahn der Schweiz. Auf dem Programm stehen Galopp- und Trabrennen. Besonders im Mittelpunkt steht der Grosse Preis des Cross-Club Maienfeld, bei dem mit ON YOUR MARK und KARMA DE REVE zwei interessante Konkurrenten angekündigt waren. Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgt das Comeback des erfahrenen Hindernispferdes AL CUARTO. Die traditionellen Rennen verbinden hochklassigen Pferdesport mit einer besonderen Atmosphäre. Die weitläufige Rennbahn auf dem Rossriet, die umliegenden Berge und das vielfältige Rahmenprogramm machen Maienfeld zu einem der aussergewöhnlichsten Schauplätze des Schweizer Pferderennsports.

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Zug siegt in Kloten – Sorge um Bengtsson

Der EV Zug gewinnt am Sonntagnachmittag beim EHC Kloten mit 3:1 und sichert sich drei wichtige Punkte in der National League. Tobias Geisser bringt die Gäste im Mitteldrittel in Führung, Petteri Puhakka gleicht noch vor der zweiten Pause aus. Im Schlussabschnitt entscheiden Dominik Kubalik und Grégory Hofmann die Begegnung. Überschattet wird der Zuger Erfolg von einer Verletzung des schwedischen Verteidigers Lukas Bengtsson, der kurz vor Spielende mit der Bahre vom Eis gebracht werden muss. Vor 5879 Zuschauern in der SWISS Arena entwickelt sich zunächst eine ausgeglichene Partie. Nach einem torlosen Startdrittel erzielt Geisser in der 36. Minute das 0:1. Kloten antwortet durch Puhakka bei 39:04 Minuten. Im letzten Drittel bringt Kubalik die Innerschweizer in der 52. Minute erneut in Führung. Hofmann trifft in der 59. Minute ins verlassene Klotener Tor und stellt den Endstand her. Für Zug ist es ein wichtiger Erfolg in einer ungewöhnlichen Saisonphase. Wegen des Umbaus der eigenen Arena haben die Innerschweizer bislang ausschliesslich auswärts gespielt und deutlich weniger Begegnungen absolviert als die Konkurrenz. Mit dem Sieg verbessert sich der EVZ auf 13 Punkte aus sieben Spielen. Kloten bleibt nach der erneuten Heimniederlage mit neun Zählern Tabellenletzter.

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GC verliert auch beim Debüt von Olaf Janssen

Der Trainerwechsel bringt den Grasshoppers noch keine Wende. Beim ersten Meisterschaftsspiel unter Olaf Janssen verliert GC am Sonntag im Letzigrund gegen die Young Boys mit 0:2. Die Zürcher halten defensiv zunächst besser dagegen als zuletzt, geraten unmittelbar nach der Pause aber entscheidend ins Hintertreffen. Samuel Essende und Christian Fassnacht treffen innerhalb von drei Minuten für die Berner. Vor 7339 Zuschauern beginnt GC engagiert und versucht, dem favorisierten Gegner die Räume zu nehmen. Manex Gibelalde und Oscar Clemente vergeben in der 27. Minute eine gute Möglichkeit zur Führung. YB steigert danach den Druck und trifft kurz vor der Pause zweimal das Aluminium. Nach dem Seitenwechsel nutzen die Gäste ihre Überlegenheit konsequent: Essende trifft in der 49., Fassnacht in der 52. Minute. Für Janssen bleibt damit ein ernüchternder Einstand. Die Grasshoppers stehen nach zehn Meisterschaftsspielen weiterhin bei acht Punkten und auf Rang zehn. YB bleibt dagegen auch im zehnten Ligaspiel ungeschlagen, erhöht sein Konto auf 22 Punkte und festigt den zweiten Tabellenplatz hinter Lugano.

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Feuer breitet sich bis unters Dach aus

(Wängi TG). Bei einem Brand in einem Einfamilienhaus in Wängi entstand am Sonntagmittag Sachschaden. Verletzt wurde niemand, die Brandursache wird abgeklärt.

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74 neue Polizisten vereidigt – dazu 60 Aspiranten und 11 bewaffnete Sicherheitskräfte

(Genf GE). Die Genfer Kantonspolizei blickt auf mehrere offizielle Zeremonien zurück, bei denen neue Polizeikräfte, Aspirantinnen und Aspiranten sowie bewaffnete Sicherheitskräfte geehrt und vereidigt wurden. Insgesamt traten 74 neue Polizistinnen und Polizisten offiziell in die Reihen der Genfer Kantonspolizei ein.

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Radar-Check Schweiz: Die heute am 11.10.2026 offiziell publizierte aktuelle Übersicht

(Schweiz). Wo stehen aktuell die veröffentlichten Radar- und Geschwindigkeitsmessanlagen? Sieben Kantone informieren öffentlich über feste, semistationäre oder angekündigte Kontrollen. Polizei.news fasst die derzeit publizierten Standorte in einer grossen Schweiz-Übersicht zusammen. Von Luzern über St.Gallen und Solothurn bis Basel und ins Tessin: Die Handhabung unterscheidet sich von Kanton zu Kanton. Wichtig bleibt: Auch ausserhalb der veröffentlichten Standorte können jederzeit mobile Geschwindigkeitskontrollen stattfinden.

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Saarijärvi fällt sechs Wochen aus – Ambri zeigt Interesse

Vili Saarijärvi fällt bei Genève-Servette rund sechs Wochen aus. Der 29-jährige Finne zog sich in der Champions Hockey League gegen die Växjö Lakers eine Oberkörperverletzung zu. Seine sportliche Zukunft könnte dennoch bald eine neue Richtung nehmen: Der HC Ambri-Piotta hat den Offensivverteidiger nach Informationen von swisshockey.ch für die Saison 2027/28 im Visier. Saarijärvi wäre ein möglicher Nachfolger von Tim Heed, der mit einer Rückkehr nach Schweden liebäugelt. Beide Verteidiger stehen noch bis zum kommenden Frühjahr unter Vertrag. Während Servette vorerst den verletzungsbedingten Ausfall Saarijärvis auffangen muss, arbeitet Ambri bereits an seiner künftigen Abwehr. Heed ist bei Södertälje SK und Djurgårdens IF ein Thema. Sollte der erfahrene Schwede die Leventiner verlassen, würde eine wichtige Position im Spielaufbau und Powerplay frei. Saarijärvi kennt die National League bestens. Nach drei Spielzeiten bei den SCL Tigers wechselte er 2025 zu Genève-Servette, wo er seine Stärken als offensiv orientierter Verteidiger einbringt. Seine Erfahrung im Schweizer Eishockey und sein auslaufender Vertrag machen ihn für Ambri besonders interessant.

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Goldener Herbst, eisige Wege: Die Risiken in den Bergen

Goldene Wälder, klare Bergluft und eine beeindruckende Fernsicht: Der Herbst gehört zu den schönsten Jahreszeiten für Wanderungen in den Schweizer Bergen. Doch gerade jetzt können sich vermeintlich einfache Touren innerhalb kurzer Zeit in gefährliche Unternehmungen verwandeln. Schnee, Eis, Nebel, tiefe Temperaturen und die früh einsetzende Dunkelheit werden von Wanderern häufig unterschätzt. Während im Tal noch angenehme Temperaturen herrschen, können auf höher gelegenen Wanderwegen bereits winterliche Verhältnisse auftreten. Ein schattiger Wegabschnitt kann vereist sein, eine Brücke rutschig und ein Bergpfad nach einem frühen Schneefall kaum mehr erkennbar. Hinzu kommen kürzere Tage und rasche Wetterwechsel. Wer im Herbst sicher unterwegs sein möchte, muss deshalb nicht nur seine Route kennen, sondern auch die aktuellen Bedingungen richtig einschätzen. Gute Vorbereitung, geeignete Ausrüstung und die Bereitschaft, eine Wanderung rechtzeitig abzubrechen, können entscheidend sein.

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Genève-Servette holt NHL-Verteidiger Adam Boqvist

Genève-Servette verstärkt seine Defensive mit einem prominenten Neuzugang. Der schwedische Verteidiger Adam Boqvist wechselt mit sofortiger Wirkung zu den Genfern und unterschreibt einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2027/28. Der 26-Jährige wurde 2018 an achter Stelle im NHL-Draft ausgewählt und bringt die Erfahrung aus 280 NHL-Spielen mit. Bereits am Montag soll er erstmals mit seiner neuen Mannschaft trainieren. Boqvist spielte in Nordamerika für die Chicago Blackhawks, Columbus Blue Jackets, Florida Panthers und New York Islanders. In der NHL erzielte er 27 Tore und bereitete 76 weitere Treffer vor. Der offensive Verteidiger gilt als technisch versiert, spielstark und besonders wertvoll im Powerplay. Bei Genève-Servette erhält er die Rückennummer 3. Die Verpflichtung kommt für die Genfer zu einem wichtigen Zeitpunkt. Trotz zahlreicher verletzter Spieler liegt die Mannschaft nach elf Meisterschaftsspielen mit 21 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz. Am Samstag gewann Servette gegen den HC Davos mit 3:2. Boqvist soll der Defensive zusätzliche Qualität geben und insbesondere das Spiel mit der Scheibe verbessern.

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