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Die grösste Lawine der Geschichte: Als Yungay unter Millionen Tonnen verschwand

Am 31. Mai 1970 löste ein schweres Erdbeben am höchsten Berg Perus eine gewaltige Eis-, Fels- und Schuttlawine aus. Zwischen 50 und 100 Millionen Kubikmeter Material rasten vom Nevado Huascarán ins Tal und begruben die Stadt Yungay. Das Ereignis gilt als eine der gewaltigsten und verheerendsten Lawinenkatastrophen der dokumentierten Geschichte. Die Dimensionen waren aussergewöhnlich: Die Masse aus Fels, Eis, Schnee und Erde legte rund 14,5 Kilometer zurück und überwand dabei fast 4'000 Höhenmeter. Untersuchungen des U.S. Geological Survey kamen auf eine durchschnittliche Geschwindigkeit von etwa 280 bis 335 km/h. Selbst grosse Geländeformen konnten die Lawine nicht stoppen. Yungay lag direkt im Katastrophengebiet. Innerhalb weniger Minuten wurde praktisch die gesamte damalige Stadt unter den Ablagerungen begraben. Historische Angaben zur Zahl der Todesopfer unterscheiden sich teilweise erheblich. Frühere wissenschaftliche Untersuchungen gingen allein im Bereich von Yungay und Ranrahirca von mehr als 18'000 Todesopfern aus.

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Wie entsteht eine Lawine – und welche ist am gefährlichsten?

Lawinen entstehen, wenn die Schneedecke an einem Hang ihre Stabilität verliert und grosse Schneemassen ins Rutschen geraten. Entscheidend sind dabei nicht nur Neuschnee und Steilheit, sondern vor allem der Aufbau der Schneedecke, Wind, Temperatur und schwache Schichten im Schnee. Für Wintersportler besonders gefährlich sind Schneebrettlawinen: Sie verursachen laut dem WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF mehr als 90 Prozent der Lawinenopfer. Eine Lawine beginnt häufig mit einem kleinen Bruch in der Schneedecke. Besonders kritisch ist die Kombination aus einer gebundenen, relativ festen Schneeschicht und einer darunterliegenden Schwachschicht. Gibt diese Schwachschicht nach, kann sich der Bruch innerhalb von Sekunden über einen grossen Teil des Hanges ausbreiten. Das darüberliegende Schneebrett löst sich und gleitet talwärts. Schneebrettlawinen benötigen in der Regel Hänge von mindestens rund 30 Grad Neigung. Doch Lawinen entstehen nicht alle auf dieselbe Weise. Neben Schneebrettlawinen gibt es Lockerschneelawinen, Nassschneelawinen, Gleitschneelawinen und besonders schnelle Staublawinen. Welche davon am gefährlichsten ist, hängt davon ab, ob man die Gefahr für einzelne Wintersportler oder die mögliche Zerstörungskraft betrachtet.

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Brienz/Brinzauls nach dem Bergsturz: Zwischen Rückkehr und Umsiedlung

Brienz/Brinzauls ist wieder bewohnt – doch die Zukunft des Bündner Bergdorfs bleibt offen. Nach zwei Evakuierungen, gewaltigen Felsbewegungen und jahrelang zunehmenden Verschiebungen hat ein aufwendiger Entwässerungsstollen die Rutschung inzwischen massiv verlangsamt. Gleichzeitig liegen 42 Gesuche für eine präventive Umsiedlung vor. Seit dem 25. August 2026 steht zudem fest: Tiefencastel und Alvaneu sollen zu neuen Wohnorten für jene Brienzerinnen und Brienzer werden, die ihr Dorf verlassen wollen. Die Situation wirkt beinahe paradox. Noch 2024 bewegten sich Teile des Dorfes mit Geschwindigkeiten von mehreren Metern pro Jahr. Über Monate mussten die Menschen ihre Häuser verlassen. Heute sind die Bewegungsraten in wichtigen Bereichen auf wenige Zentimeter pro Jahr zurückgegangen, die Bevölkerung durfte heimkehren und eine erneute Evakuierung gilt nach aktuellem Kenntnisstand als deutlich weniger wahrscheinlich.

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Basel BS: Brutaler Angriff im De-Wette-Park – Fahndung nach zwei Männern läuft

Am Montag, 3. August 2026, um circa 23.20 Uhr, ist es an der Elisabethenstrasse, im De-Wette-Park, zu einer Körperverletzung gekommen. Dabei sind ein 45-jähriger und ein 27-jähriger Mann verletzt worden. Die Sanität der Rettung Basel-Stadt sowie der Rettungsdienst Kantonsspital Baselland (KSBL) haben die Verletzten ins Universitätsspital Basel gebracht. Die Täterschaft ist geflüchtet.

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St.Gallen SG: Tragischer Unfall – 4-jähriger Bub stirbt nach Kollision mit Auto (Zeugenaufruf)

Am Montagabend (11.08.2025) ereignete sich auf der Stahlstrasse ein Verkehrsunfall, bei welchem ein Kind tödlich verletzt wurde. Das Kind wurde bei andauernder Reanimation ins Kinderspital verbracht. Rund zwei Stunden später verstarb es. Die Stadtpolizei St.Gallen sucht Zeugen.

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Die Polizeien in der Schweiz: Ein Überblick über Organisation und Zuständigkeiten

Struktur der Polizei in der Schweiz Die Schweiz verfügt über ein föderalistisches Polizeisystem, das sich aus verschiedenen Behörden auf nationaler, kantonaler und kommunaler Ebene zusammensetzt. Die Polizeien sind in erster Linie kantonal organisiert, da die öffentliche Sicherheit in die Hoheit der einzelnen Kantone fällt. Zusätzlich gibt es einige nationale Behörden, die für spezifische Aufgaben zuständig sind.

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Warum Polizist werden? Voraussetzungen, Perspektiven und Karrierechancen

Der Polizeiberuf gehört zu den vielseitigsten und anspruchsvollsten Tätigkeiten unserer Gesellschaft. Polizisten sorgen für Sicherheit, bewahren die Ordnung und stehen Menschen in Notlagen zur Seite. Ob als Schulabgänger, Quereinsteiger oder Hundeführer – der Weg in den Polizeidienst bietet zahlreiche Möglichkeiten, Verantwortung zu übernehmen und aktiv zur Gesellschaft beizutragen. Ein Beruf mit gesellschaftlicher Bedeutung Polizisten stehen tagtäglich im Einsatz, um Sicherheit und Ordnung zu gewährleisten. Sie schützen Menschen, lösen Konflikte und reagieren auf Notfälle.

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Welche Fahrzeuge kontrolliert die Polizei in der Schweiz am häufigsten?

In der Schweiz werden Motorräder, Sportwagen und auffällige Fahrzeuge besonders häufig kontrolliert. Die Polizei konzentriert sich auf Fahrzeuge, die durch Lärmbelästigung, technische Mängel oder illegale Modifikationen auffallen. Auch das Verhalten der Fahrer sowie potenzielle Straftaten spielen eine Rolle bei den verstärkten Kontrollen. Die Schweizer Polizei ist bekannt für ihre strikte Kontrolle im Strassenverkehr, um Sicherheit und Ordnung zu gewährleisten.

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Bussen und Strafenkatalog für Fahren ohne gültigen Führerschein in der Schweiz

Wer in der Schweiz ohne gültigen Führerschein fährt, riskiert hohe Strafen und schwerwiegende Konsequenzen. Das Verkehrsrecht ist darauf ausgerichtet, die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten und Verstösse rigoros zu ahnden. Ob jemand nie einen Führerschein hatte, dieser entzogen wurde oder die Vorschriften für Lernfahrer missachtet wurden – in jedem Fall drohen empfindliche Bussen, Strafregistereinträge oder sogar Freiheitsstrafen. Ein gültiger Führerschein ist nicht nur ein Dokument, sondern auch ein Garant für die nötigen Fähigkeiten im Strassenverkehr.

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Flugunfall in Leeuwarden (NL): Anklage gegen Patrouille Suisse-Piloten erhoben

Der Auditor der Militärjustiz hat Anklage gegen einen Piloten der Patrouille Suisse erhoben. Dieser kollidierte während eines Trainingsflugs für die «Netherland Air Force Open Days 2016» mit einem zweiten Kampfjet der Patrouille Suisse. Der Pilot konnte sich mit dem Schleudersitz retten und wurde dabei nur leicht verletzt.

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