Kunst

Basel empfängt Visp – Spitzenkampf in der St. Jakob Arena

Der EHC Basel empfängt am Samstag um 18.00 Uhr den EHC Visp in der St. Jakob Arena. Basel führt die Sky Swiss League mit 16 Punkten aus sechs Spielen an und hat nach der Auftaktniederlage in Bellinzona fünfmal in Serie gewonnen. Visp reist mit neun Punkten aus vier Partien und einer zuletzt starken Defensive nach Basel. Der Leader kommt mit viel Selbstvertrauen in dieses Duell. Nach dem 4:5 nach Penaltyschiessen bei den Bellinzona Snakes gewann Basel gegen Thurgau, zweimal gegen Olten, gegen La Chaux-de-Fonds und zuletzt 3:1 in Chur. Visp musste sich bislang nur den GCK Lions geschlagen geben und gewann zuletzt zuhause gegen Arosa deutlich mit 5:0. Auch die Vorgeschichte macht das Duell interessant. Visp hatte Basel in den vergangenen Playoffs im Viertelfinal ausgeschaltet und gehört auch in dieser Saison wieder zu den ambitioniertesten Teams der Liga. In der Saisonvorschau wurde Visp erneut als einer der engsten Titelanwärter eingeordnet. Nun folgt der erste direkte Vergleich der beiden Mannschaften in der neuen Qualifikation.

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Olten unter Druck – La Chaux-de-Fonds kommt mit Rückenwind

Der EHC Olten empfängt am Samstag um 17.30 Uhr den HC La Chaux-de-Fonds im Kleinholz. Für die Solothurner ist die Partie nach drei Niederlagen in Serie bereits richtungsweisend, während der HCC mit einem deutlichen 6:2 gegen Thurgau im Rücken anreist. In der Tabelle trennen die beiden Teams derzeit drei Punkte. Olten startete mit einem spektakulären 9:4-Sieg in Chur in die Meisterschaft, verlor danach aber 2:3 gegen Basel, 2:4 erneut gegen Basel und zuletzt zuhause 5:7 gegen die GCK Lions. Damit kassierte der EHCO in den vergangenen drei Spielen 14 Gegentore. La Chaux-de-Fonds steht nach fünf Partien bei sechs Punkten und besitzt mit 20:20 Toren eine ausgeglichene Bilanz. Der HCC fand zuletzt wieder zurück in die Spur. Beim 6:2 gegen den HC Thurgau zogen die Neuenburger nach einem ausgeglichenen ersten Drittel davon. Yanick Gil Antenen erzielte im Schlussabschnitt einen Doppelpack und entschied die Partie endgültig.

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Langstreckenrennen erklärt: Klassen, Boxenstopps und Strategien verstehen

Langstreckensport misst Geschwindigkeit nicht über eine einzelne perfekte Runde, sondern über viele Stunden unter wechselnden Bedingungen. Mehrere Fahrer teilen sich ein Fahrzeug, unterschiedliche Klassen fahren gleichzeitig und jede Entscheidung beeinflusst den weiteren Rennverlauf. Erst das Zusammenspiel von Fahrtempo, Energieverbrauch, Reifenmanagement, Boxenarbeit und technischer Zuverlässigkeit macht aus einem schnellen Auto einen ernsthaften Anwärter auf den Klassensieg.  Le Mans, Daytona, Spa-Francorchamps und der Nürburgring stehen für verschiedene Ausprägungen derselben Disziplin. Manche Rennen dauern sechs oder acht Stunden, die grossen Klassiker einen ganzen Tag. Für den Einstieg sind deshalb weniger einzelne Marken und Fahrernamen entscheidend als die grundlegenden Abläufe: Klassen werden getrennt gewertet, Strategien in Stints geplant und Zwischenstände stets im Zusammenhang mit noch ausstehenden Boxenstopps betrachtet.

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Schweizerinnen verlieren auch gegen Finnland klar mit 1:4

Die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft hat auch ihr zweites Spiel beim Turnier der Women’s Euro Hockey Tour in Lahti verloren. Zwei Tage nach dem 0:5 gegen Schweden unterlag das Team von Head Coach Shannon Miller Gastgeber Finnland mit 1:4. Nicole Vallario erzielte den einzigen Schweizer Treffer. Die Schweiz erwischte erneut einen denkbar schlechten Start. Bereits nach 31 Sekunden ging Finnland mit 1:0 in Führung. Die Reaktion folgte allerdings schnell: In der 6. Minute traf Vallario mit einem präzisen Handgelenkschuss zum 1:1. Auch der Beginn des zweiten Drittels missriet den Schweizerinnen – nur 14 Sekunden nach Wiederbeginn stellte Finnland auf 2:1. Damit konnte die Schweiz die deutliche 0:5-Auftaktniederlage gegen Schweden nicht mit einer Reaktion im Resultat beantworten. Die Ausgangslage ist vor dem letzten Turnierspiel klar: Am Samstag um 13.00 Uhr trifft die Nati in Lahti auf Tschechien und erhält dort die letzte Chance auf einen Erfolg bei diesem Zusammenzug.

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Sina Frei greift in Lake Placid nach der Kristallkugel

Sina Frei steht vor dem entscheidenden Wochenende ihrer herausragenden Mountainbike-Saison. Beim Weltcup-Finale in Lake Placid kämpft die 29-jährige Zürcherin heute zunächst um den Gesamtsieg im Short Track und besitzt dort die deutlich bessere Ausgangslage als Jenny Rissveds. Auch im Cross-Country-Gesamtweltcup ist der Titel rechnerisch noch möglich. Im Short Track führt Frei vor dem letzten Rennen mit 100 Punkten Vorsprung auf Rissveds. Sollte die Schwedin das Finale gewinnen, benötigt Frei mindestens Rang drei, um die Kristallkugel aus eigener Kraft zu sichern. Wird Rissveds Zweite, genügt der Schweizerin bereits Rang neun. Gestartet wird heute um 17.45 Uhr Schweizer Zeit. Deutlich schwieriger ist die Situation im olympischen Cross Country. Dort führt Rissveds vor dem Saisonfinale mit 220 Punkten Vorsprung, insgesamt sind aus Short Track und Cross Country noch maximal 330 Punkte für die kombinierte XCO-Gesamtwertung zu holen. Frei hat den Titel damit noch nicht abgeschrieben, braucht aber ein nahezu perfektes Wochenende und gleichzeitig einen Rückschlag ihrer schwedischen Rivalin. Ihre aktuelle Form stimmt: in Soldier Hollow fuhr Frei zuletzt auch im Cross Country als Dritte aufs Podest.

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Rundstreckensport verstehen: Linienwahl, Rennen und Technik

Rundstreckensport ist weit mehr als das möglichst schnelle Fahren auf einem geschlossenen Kurs. Fahrer müssen Bremspunkte, Kurvenradien, Reifen, Fahrzeugbalance und Gegner gleichzeitig beherrschen, während Teams Daten auswerten und ihre Strategie fortlaufend anpassen. Erst das Zusammenspiel aus Präzision, Technik, Regelkenntnis und kontrollierter Risikobereitschaft macht aus schnellen Runden einen vollständigen Wettbewerb. Vom seriennahen Markenpokal bis zum Prototypenrennen unterscheiden sich Leistung, Kosten und technische Freiheit erheblich. Der grundlegende Ablauf bleibt dennoch vergleichbar: Nach Trainings und Qualifying folgt ein Rennen, in dem Start, Zweikämpfe, Reifenmanagement und mögliche Boxenstopps über das Ergebnis entscheiden. Für Schweizer Aktive spielt zudem die besondere Entwicklung des nationalen Rundstreckensports eine Rolle, denn viele Trainings und Rennen finden weiterhin auf Kursen im europäischen Ausland statt.

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Ronaldo-Streit eskaliert – Polizei greift bei Portugals Ankunft ein

Der Streit zwischen Cristiano Ronaldo und Portugals Nationaltrainer Jorge Jesus sorgt nun auch ausserhalb des Platzes für heftige Szenen. Bei der Ankunft der portugiesischen Nationalmannschaft am Flughafen Francisco Sá Carneiro in Porto wurde Jesus von einem Anhänger massiv beschimpft. Als anschliessend auch unter den wartenden Fans ein Streit ausbrach, musste die Polizei eingreifen und die Beteiligten voneinander trennen. Portugal war nach dem 4:2-Sieg gegen Dänemark nach Porto gereist, wo sich die Mannschaft auf das Nations-League-Heimspiel gegen Norwegen vorbereitet. Beim Verlassen des Terminals richtete ein Ronaldo-Anhänger eine ganze Serie von Beschimpfungen gegen Jesus. Er warf dem Nationaltrainer unter anderem ein übergrosses Ego vor und erklärte lautstark, Jesus sei im Vergleich mit Cristiano Ronaldo "nichts wert". Zu einem bestätigten körperlichen Angriff auf den Trainer kam es jedoch nicht. Die Stimmung verschärfte sich zusätzlich, als sich andere Anhänger in die Diskussion einmischten und unterschiedliche Positionen zum Konflikt zwischen Ronaldo und Jesus vertraten. Beamte der PSP trennten die Beteiligten und sorgten dafür, dass die portugiesische Delegation sicher zum Mannschaftsbus gelangte. Die neue Eskalation folgt nur einen Tag nach Cristiano Ronaldos spektakulärer Abreise aus dem Nationalteam.

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Rallye verstehen: Prüfungen, Aufschrieb, Technik und der Kampf um Sekunden

Rallyesport verbindet hohe Geschwindigkeit mit einer besonderen Form der Zusammenarbeit. Fahrer und Beifahrer bewegen ein Wettbewerbsfahrzeug über abgesperrte Strassen, deren Kurven, Kuppen und wechselnde Oberflächen ständig neue Entscheidungen verlangen. Gewonnen wird durch die kleinste Gesamtzeit aus den Wertungsprüfungen und allfälligen Zeitstrafen. Entscheidend sind deshalb Präzision, Vorbereitung, technische Zuverlässigkeit und ein gemeinsamer Rhythmus im Cockpit. Zwischen den schnellen Prüfungen liegen Verbindungsetappen, Zeitkontrollen und begrenzte Servicephasen. Eine Rallye ist damit ein Wettbewerb über einen ganzen Veranstaltungsablauf, dessen Anforderungen weit über die sichtbaren Drifts hinausreichen. Die Grundlagen reichen von der Streckenbesichtigung und dem Aufschrieb bis zur Reifenwahl, zur Fahrzeugabstimmung und zur Sicherheit entlang der Strecke.

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Bergrennen erklärt: Strecke, Fahrzeugtechnik und Sicherheit

Bergrennen verdichten den Automobilsport auf eine einzige Aufgabe: Eine abgesperrte Bergstrasse soll vom stehenden Start bis ins Ziel möglichst schnell bewältigt werden. Gegner fahren dabei nicht Rad an Rad, sondern nacheinander gegen die Uhr. Kurvenfolge, Steigung, Fahrbahnbreite, Belag und Wetter machen jede Strecke zu einer eigenen technischen Prüfung, bei der Präzision mehr zählt als spektakuläre Überholmanöver. Die scheinbar einfache Grundidee verlangt ein komplexes Zusammenspiel aus Streckenkenntnis, Fahrzeugabstimmung, Reifenmanagement und mentaler Vorbereitung. Weil öffentliche Strassen kaum Auslaufzonen besitzen und Fehler nur begrenzt aufgefangen werden können, prägt Sicherheit jede organisatorische und sportliche Entscheidung. Die Schweizer Bergrennszene verbindet diese Anforderungen mit einer langen Tradition, vielfältigen Fahrzeugklassen und Veranstaltungen, die moderne Rennwagen ebenso einbeziehen wie historische Wettbewerbsfahrzeuge.

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Stirbt das Schalten beim Autofahren aus?

Das manuelle Schaltgetriebe verschwindet langsam aus dem Alltag. Elektroautos brauchen in der Regel keine klassische Gangschaltung, Hybride setzen fast ausschliesslich auf automatische Systeme und selbst bei Benzinern und Dieseln wird der Handschalter immer seltener. Vollständig aussterben dürfte das Schalten trotzdem nicht – als günstige Lösung und vor allem als emotionales Fahrerlebnis wird es noch eine Weile weiterleben. Die Entwicklung ist technisch nachvollziehbar. Moderne Automatik-, Doppelkupplungs- und Hybridgetriebe arbeiten schnell, komfortabel und effizient, während Elektroautos meistens mit einer einzigen festen Übersetzung auskommen. Der Fahrer muss deshalb weder kuppeln noch den richtigen Gang wählen. Was jahrzehntelang selbstverständlich zum Autofahren gehörte, wird bei immer mehr Neuwagen überflüssig. Der Wandel beschleunigt sich mit der Elektrifizierung des europäischen Automarktes. Bis Ende August 2026 entfielen in der EU bereits 21,7 Prozent aller Neuzulassungen auf reine Elektroautos und weitere 36,6 Prozent auf klassische Hybridfahrzeuge. Gleichzeitig sank der gemeinsame Marktanteil von Benzin- und Dieselfahrzeugen auf 29 Prozent. Wer wissen möchte, welche automatischen Systeme heute noch bei Verbrennern eingesetzt werden, findet im Vergleich von Wandlerautomatik, Doppelkupplungsgetriebe und CVT die wichtigsten technischen Unterschiede.

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Jesus blockt Ronaldo-Fragen ab – Portugal antwortet auf dem Platz

Portugal hat nach dem Wirbel um Cristiano Ronaldo die sportlich deutlichste Antwort gegeben: Die Seleção gewann in Kopenhagen 4:2 gegen Dänemark und steht nach drei Nations-League-Spielen bei der maximalen Ausbeute von neun Punkten. Nationaltrainer Jorge Jesus wollte nach der Partie kaum noch über den abgereisten Captain sprechen. Für ihn stand die Leistung seiner Mannschaft klar im Vordergrund. João Cancelo, Gonçalo Ramos, Vitinha und João Félix erzielten die portugiesischen Treffer. Dänemark kam durch Mikkel Damsgaard und Rasmus Højlund zweimal zum Ausgleich, doch Portugal blieb ruhig und setzte sich in der zweiten Halbzeit entscheidend ab. Jesus bezeichnete die Vorstellung als die beste unter seiner Leitung und hob vor allem hervor, wie konsequent seine Mannschaft die zuvor trainierten Abläufe umgesetzt habe. Die Fragen zu Ronaldo verschwanden damit trotzdem nicht. Der Superstar hatte die portugiesische Auswahl nach dem Konflikt um seine sportliche Rolle vorzeitig verlassen. Seine Abreise hatte bereits am Flughafen für weitere Aufregung gesorgt. Jesus vermied nach dem 4:2 jedoch jede neue Eskalation und wiederholte lediglich seinen Grundsatz: Spieler könnten unterschiedliche Rollen und unterschiedlichen Status besitzen, die Regeln seien aber für alle gleich.

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Yakin warnt vor Slowenien – Nati will dritten Sieg

Die Schweizer Nationalmannschaft geht mit zwei Siegen und 6:0 Toren in das Nations-League-Heimspiel gegen Slowenien. Murat Yakin verlangt am Samstagabend in Luzern dennoch volle Konzentration und einen starken Auftritt. Von einer möglichen frühen Vorentscheidung im Kampf um den Aufstieg will der Nationaltrainer noch nichts wissen. Die Schweiz führt die Gruppe B1 nach dem 3:0 in Nordmazedonien und dem 3:0 in Schottland mit sechs Punkten an. Slowenien folgt mit vier Zählern unmittelbar dahinter und hat ebenfalls noch kein Gegentor kassiert. Yakin kündigte an, "ein, zwei Bewegungen" speziell auf den Gegner auszurichten. Gleichzeitig betonte er, dass seine Mannschaft ihren eigenen Rhythmus finden und das Spiel kontrollieren wolle. Für die Nati ist es das erste Heimspiel dieser Nations-League-Kampagne. Anpfiff ist am Samstag um 20.45 Uhr in der thermoplan arena in Luzern. Die Ausgangslage ist ausgezeichnet, trotzdem bleibt Yakin bei seiner Linie von Spiel zu Spiel. Der aktuelle Länderspielblock mit den Partien gegen Slowenien und Nordmazedonien ist Teil eines kompakten Nations-League-Programms mit insgesamt sechs Gruppenspielen.

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Italien muss bei Inacio aufpassen – Brasilien bleibt im Hintergrund

Samuele Inacio steht bei Italien plötzlich im Mittelpunkt einer heiklen Personalfrage. Der 18-jährige Offensivspieler von Borussia Dortmund gehört zwar zum erweiterten Kreis von Roberto Mancini, hat in der laufenden Nations League aber noch keine Pflichtspielminute erhalten. Sollte sich daran auch gegen die Türkei am Montag nichts ändern, bleibt die Tür für Brasilien weiter offen. Inacio wurde für die Partien gegen Belgien, die Türkei und Frankreich nominiert, schaffte es bislang aber nicht in ein Pflichtspiel. Beim 0:2 gegen Belgien und beim 4:1 in der Türkei kam er nicht zum Einsatz, für das heutige Spiel gegen Frankreich reiste er gar nicht mit nach Paris. Stattdessen blieb er mit acht weiteren Spielern in Coverciano und absolvierte dort ein eigenes Trainingsprogramm. Der Fall ist deshalb brisant, weil Inacio international noch nicht endgültig an Italien gebunden ist. Zwar debütierte er am 3. Juni beim Testspielsieg in Luxemburg für die Azzurri, doch es blieb bei einer Minute in einem Freundschaftsspiel. Mancini hält grosse Stücke auf den Dortmunder und will ihn behutsam heranführen. Beim 4:1 gegen die Türkei erhielten bereits mehrere junge Italiener ihre Chance – Inacio wartet dagegen weiter.

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Borradori für ein Spiel gesperrt – Ambri ohne ihn in Freiburg

Der HC Ambri-Piotta muss im nächsten National-League-Spiel auf Nathan Borradori verzichten. Der 23-jährige Stürmer wurde nach einem Slew-Footing gegen Gian Meier von den SCL Tigers für eine Partie gesperrt und zusätzlich mit 1'000 Franken inklusive Verfahrenskosten gebüsst. Damit fehlt Borradori am Samstag auswärts bei Fribourg-Gottéron. Der Vorfall ereignete sich beim 1:5 gegen die SCL Tigers am Donnerstagabend in der Gottardo Arena. Borradori wurde nachträglich für die Aktion gegen Meier sanktioniert. Die Sperre umfasst genau ein Pflichtspiel und trifft Ambri in einer Phase, in der die Leventiner nach zwei klaren Heimniederlagen in Serie ohnehin unter Druck stehen. Für Ambri ist der Ausfall auch deshalb ärgerlich, weil Borradori regelmässig zum Aufgebot von Jussi Tapola gehört und mit seiner Intensität sowie seinem Tempo wichtige Elemente ins Spiel bringt. Die 1:5-Niederlage gegen Langnau hatte bereits weitere Fragen aufgeworfen, nachdem Ambris starker Saisonstart zuletzt deutlich ins Stocken geraten war.

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Brännström fällt sechs bis acht Wochen aus – harter Schlag für Lausanne

Der Lausanne HC muss mehrere Wochen auf Erik Brännström verzichten. Der schwedische Verteidiger hat sich im Léman-Derby gegen Genève-Servette an der Schulter verletzt und fällt nach aktuellen Angaben sechs bis acht Wochen aus. Damit verliert Lausanne einen seiner bislang auffälligsten Spieler der neuen National-League-Saison. Brännström wurde im ersten Drittel des 6:5-Siegs nach Penaltyschiessen bei einer Aktion mit Jesse Puljujärvi getroffen. Der Schwede konnte die Partie zwar fortsetzen und verwandelte später sogar den entscheidenden Penalty, doch die Untersuchungen brachten anschliessend die schlechte Nachricht. Die Verletzung betrifft die Schulter und zwingt den 27-Jährigen zu einer längeren Pause. Besonders bitter ist der Zeitpunkt. Brännström hat in den ersten sieben Meisterschaftsspielen bereits vier Tore und einen Assist gesammelt und war damit offensiv einer der produktivsten Verteidiger der Liga. Die betreffende Szene hat auch disziplinarische Folgen: gegen Jesse Puljujärvi läuft wegen des Checks ein ordentliches Verfahren, zudem wurde der Servette-Stürmer vorsorglich gesperrt.

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Manchester City legt Rekurs ein – Finanzverfahren geht weiter

Manchester City hat offiziell Rekurs gegen den Schuldspruch der unabhängigen Premier-League-Kommission eingelegt. Der englische Meister reichte die Berufung beim Vorsitzenden des Judicial Panel ein und will damit die Feststellungen zu den schweren Verstössen gegen die Finanzregeln anfechten. Das Verfahren geht nun vor ein unabhängiges Appeal Board und bleibt bis zur zulässigen Veröffentlichung des Entscheids vertraulich. Die unabhängige Kommission hatte City am 29. September wegen sämtlicher schwerwiegender Finanzvorwürfe über den Zeitraum von 2009/10 bis 2017/18 schuldig gesprochen. Nach ihren Feststellungen wurden unter anderem Scheinverträge verwendet, Einnahmen künstlich erhöht und Kosten reduziert. Der finanzielle Effekt dieser Konstruktionen belief sich laut Kommission auf mehr als 900 Millionen Pfund. Zudem wurden drei von vier Vorwürfen wegen mangelnder Kooperation mit der Premier League bestätigt. Manchester City bestreitet die Vorwürfe weiterhin und nutzt nun die im Regelwerk vorgesehene Berufungsmöglichkeit. Der Schritt war bereits angekündigt worden und erfolgte fristgerecht. Bereits nach dem Schuldspruch hatte sich die Diskussion um mögliche Sanktionen verschärft. Auch frühere Premier-League-Spieler hatten sich öffentlich zum City-Urteil und seinen möglichen Folgen geäussert.

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Mara Winter sprintet sensationell zu U23-EM-Gold

Mara Winter ist U23-Europameisterin im Strassenrennen. Die 20-jährige Schweizerin setzte sich in Ljubljana nach 88,4 Kilometern im Sprint einer Dreiergruppe gegen die Niederländerin Nienke Vinke und die slowakische Weltmeisterin Viktoria Chladonova durch. Nur acht Tage nach ihrem bitteren vierten Rang an der WM in Montreal holt Winter damit ihren bisher grössten Erfolg auf der Strasse. Die Entscheidung fiel aus einer kleinen Spitzengruppe heraus. Winter ging gemeinsam mit Vinke und Chladonova auf die Zielgerade und behielt im entscheidenden Sprint die Nerven. Die Schweizerin setzte sich vor der Niederländerin durch, während Chladonova Bronze gewann. Für Winter war die Erleichterung unmittelbar nach der Zieldurchfahrt riesig. "Ich kann es nicht glauben. Ich glaube, ich träume", sagte sie nach ihrem Triumph. Der Erfolg unterstreicht den bemerkenswerten Aufstieg der jungen Schweizerin. Erst vor wenigen Tagen gehörte Winter bei der U23-WM in Montreal bereits zu den stärksten Fahrerinnen und verpasste als Vierte eine Medaille nur knapp. Damals fehlte ihr im Sprint um Bronze der letzte Schritt. Nun folgte in Ljubljana die perfekte Antwort. Winter gehörte bereits zum Schweizer Aufgebot für die Weltmeisterschaften in Montreal und bestätigt innerhalb weniger Tage, dass sie international an der Spitze ihrer Altersklasse angekommen ist.

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Lugano empfängt die Lakers – wichtige Punkte in der Cornèr Arena

Der HC Lugano empfängt heute Abend um 19.45 Uhr die SC Rapperswil-Jona Lakers in der Cornèr Arena. Lugano steht nach fünf Spielen erst bei fünf Punkten und braucht nach zuletzt zwei Niederlagen dringend eine Reaktion. Die Lakers liegen mit neun Punkten aus sieben Partien auf Rang neun und könnten sich mit einem Auswärtssieg im Mittelfeld festsetzen. Luganos Saisonstart bleibt wechselhaft. Auf den 6:3-Auftaktsieg gegen Genève-Servette folgten das 2:5 in Kloten, ein 3:2 nach Verlängerung gegen Zug, die 3:5-Derbyniederlage gegen Ambri und zuletzt ein 3:4 bei den SCL Tigers. Rapperswil hat ebenfalls Höhen und Tiefen erlebt, zuletzt aber unter anderem gegen Davos und Ajoie gewonnen, bevor gegen Zug wieder ein Rückschlag folgte. Für Lugano geht es deshalb darum, die Qualität des Kaders endlich konstanter aufs Eis zu bringen. Der Klub verfügt mit Calvin Thürkauf weiterhin über einen der wichtigsten Schweizer Center der Liga und hat seinen Kader im Sommer gezielt verstärkt. Bereits in der Saisonvorschau zu Lugano war klar, dass die individuelle Qualität gestiegen ist – gleichzeitig aber auch der Erwartungsdruck.

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