Nutztiere

Pferdesport und Reiten: Was Ausbildung, Training, Haltung und Tierwohl heute ausmacht

Pferdesport entsteht aus dem Zusammenspiel zweier Lebewesen. Kraft, Gleichgewicht und präzise Hilfen bilden seine sichtbare Seite. Dahinter stehen Ausbildung, tägliche Pflege, Bewegung, Gesundheitskontrollen und ein Verständnis für das Verhalten des Pferdes. Die Bandbreite reicht vom ersten Reitunterricht über den Vereinssport bis zu internationalen Prüfungen. Damit verbindet die Sportart körperliche Aktivität, Tierhaltung, Naturerlebnis und jahrhundertealtes Wissen. In der Schweiz besitzt das Pferd weiterhin eine sportliche, kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung. Reitschulen, Pensionsställe, Zuchtbetriebe, Veranstalter und Fachberufe bilden ein weit verzweigtes Umfeld. Zugleich steigen die Anforderungen an Tierwohl, Sicherheit und transparente Trainingsmethoden. Die Zukunft des Pferdesports hängt deshalb ebenso von sportlichen Leistungen wie von einem verantwortbaren Umgang mit dem Partner Pferd ab.

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Schweizer Junioren gewinnen EM-Bronze mit Teamleistung im europäischen Springsport

Die Schweizer Nachwuchsreiter präsentierten sich während der Teamentscheidung auf höchstem Niveau und behaupteten sich gegen die besten Nationen Europas. Mit einer überzeugenden Teamleistung gelang es der Equipe, sich die Bronzemedaille zu sichern – ein weiterer bedeutender Erfolg für den Schweizer Springsportnachwuchs.

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Ziegen in der Schweiz: Rassen, Alpwirtschaft, Haltung und Produkte aus Ziegenmilch

Ziegen gehören zur Schweiz wie Alpweiden, Trockenmauern und kleine Bergdörfer. Doch hinter dem vertrauten Bild steckt ein bemerkenswert vielseitiges Nutztier: Ziegen liefern Milch und Fleisch, pflegen anspruchsvolle Weideflächen und stehen für eine erstaunliche Vielfalt regionaler Rassen. Wer genauer hinschaut, entdeckt selbst innerhalb der Schweiz grosse Unterschiede. Eine elegante Saanenziege hat optisch wenig mit der langhaarigen Walliser Schwarzhalsziege gemeinsam. Und eine Milchziege auf einem professionellen Landwirtschaftsbetrieb stellt andere Anforderungen als zwei Zwergziegen in einer privaten Hobbyhaltung.

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Swiss Equestrian nominiert Team für die Eventing-Weltmeisterschaften in Aachen 2026

Die Selektionskommission Eventing von Swiss Equestrian hat die Selektion für die Elite-Weltmeisterschaften Eventing vorgenommen, die vom 12. bis 16. August 2026 in Aachen (Deutschland) stattfinden. Das Schweizer Team will dort nicht nur um Spitzenplätze kämpfen, sondern auch eines der begehrten Teamtickets für die Olympischen Spiele 2028 gewinnen. Für die Schweiz treten Robin Godel mit Grandeur de Lully CH, Mélody Johner mit Erin, Nadja Minder mit Top Job’s Jalisco sowie Felix Vogg mit Frieda in der Teamwertung an. Angelika Dubach wurde mit Felin de Chignan CH als fünfte Reiterin selektioniert und startet in der Einzelwertung.

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Kanton Bern im Porträt: Sehenswürdigkeiten, Natur, Wirtschaft und Ausflugsziele

Kaum ein anderer Schweizer Kanton wechselt sein Gesicht so häufig wie Bern. Zwischen den französischsprachigen Höhen des Berner Juras und den vergletscherten Gipfeln des Oberlands liegen die Bundesstadt, alte Marktorte, Industriestandorte, Weinberge, Bauernland und drei grosse Seenlandschaften. Wer Bern nur mit Bundeshaus, Bär und Berner Oberland verbindet, kennt deshalb erst einen Teil der Geschichte. Der Kanton ist zugleich politisches Zentrum, grösster Industriekanton der Schweiz, zweisprachiger Lebensraum und eine der vielfältigsten Ferienregionen des Landes.

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97 Schafe durch Blitz getötet: Herdenschutz senkt laut Fachstellen das Risiko

Im Oberwallis wurden auf der Alp Eggerhorn 97 Schwarznasenschafe durch einen Blitzschlag getötet. Die Schafe befanden sich zum Schutz des Wolfes in einem Nachtpferch. Die Behauptung, dass der Herdenschutz mit Nachtpferchen das Risiko für solche Ereignisse erhöht, hält einer Überprüfung jedoch nicht Stand. Sowohl die Empfehlungen der Herdenschutzfachstellen für sichere Übernachtungsplätze für behirtete Schafe als auch die Einhaltung der Sömmerungsvorschriften der Direktzahlungsverordnung senken das Risiko für Todesfälle von Schafen durch Blitzschläge.

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Heimsieg in Avenches: Schweizer Eventing-Team überzeugt vor der WM in Aachen

Die Schweizer Eventing-Equipe hat beim Heim-Nationenpreis in Avenches ein starkes Ausrufezeichen gesetzt. Mélody Johner mit Erin, Felix Vogg mit Colero, Robin Godel mit Grandeur de Lully CH und Angelika Dubach mit Felin de Chignan führten die Schweiz mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung zum Sieg im FEI Eventing Nations Cup. Nach der Dressur lag die Schweizer Equipe mit 83,5 Minuspunkten auf dem zweiten Zwischenrang hinter Deutschland (79,2 Punkte). Felix Vogg und Colero sorgten mit 25,4 Punkten für das beste Schweizer Dressurergebnis. Mélody Johner und Erin starteten mit 28,3 Punkten in den Wettkampf, Robin Godel und Grandeur de Lully CH mit 29,8 Punkten sowie Angelika Dubach und Felin de Chignan mit 36,5 Punkten.

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Swiss Equestrian nominiert Vierspänner-Team für die Weltmeisterschaften in Aachen

Die Selektionskommission der Disziplin Fahren von Swiss Equestrian hat die Auswahl für die Weltmeisterschaften der Vierspänner getroffen, die vom 17. bis 23. August 2026 in Aachen (Deutschland) stattfinden werden. Seit mehreren Jahren hat Swiss Equestrian wieder die erfreuliche Möglichkeit, ein ganzes Team für die Weltmeisterschaften der Vierspänner in Aachen zu nennen. Ein Projekt, das mit viel Herzblut und Einsatz in den letzten Monaten nun seine Früchte trägt, sodass sich mehrere Schweizer Fahrer qualifizieren konnten.

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Hühner artgerecht halten: Alles Wichtige zu Stall, Auslauf, Fütterung und Gesundheit

Morgens, wenn die Stalltüre aufgeht, stolzieren sie hinaus ins Gras, scharren, picken, staubbaden und gackern miteinander. Hühner, die wirklich artgerecht leben dürfen, sind faszinierende, gesellige Tiere mit klaren Bedürfnissen und einer ausgeprägten sozialen Intelligenz. Wer das versteht, legt den Grundstein für glückliche Tiere und ein erfülltes Zusammenleben. Immer mehr Menschen in der Schweiz entscheiden sich dafür, ein paar Hühner zu halten – für frische Eier, das Beobachten der Tiere und den Wunsch nach mehr Naturnähe im Alltag. Laut dem Schweizer Tierschutz STS hat die Geflügelhaltung in der Schweiz in den letzten zwanzig Jahren um über 70 Prozent zugenommen. Damit geht eine grosse Verantwortung einher – denn artgerecht zu halten bedeutet deutlich mehr, als einen Stall hinzustellen und Körner hineinzuwerfen.

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Neue Plattform macht rund 60 Kleinseilbahnen in Uri und Nidwalden sichtbar

Eine neue Erlebnisplattform verbindet Wanderungen, Naturerlebnisse und regionale Angebote um rund 60 Kleinseilbahnen in Uri, Obwalden und Nidwalden. Das kantonsübergreifende Projekt fokussiert auf die touristische Vernetzung einer zusammenhängenden Erlebnisregion. Nun wurde es der Öffentlichkeit vorgestellt.

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Flugzeugtreibstoff aus Rinderdung: Start-up produziert nachhaltiges Kerosin für Airlines

Ein US-Start-up hat erfolgreich Flugzeugtreibstoff aus Rinderdung hergestellt. Circularity Fuels wandelte in einem Pilotprojekt auf einem Milchviehbetrieb in Kalifornien methanreiches Biogas aus den Ausscheidungen von Rindern in nachhaltigen Flugkraftstoff um, der die ASTM-Standards für die kommerzielle Luftfahrt erfüllt. Die Anlage wurde während sechs Monaten auf einem Milchviehbetrieb mit mehr als 5'000 Tieren nahe Madera im US-Bundesstaat Kalifornien getestet. Ziel war die Produktion von Sustainable Aviation Fuel (SAF), also nachhaltigem Flugzeugtreibstoff.

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Von Delfinarien bis Eselritten: VIER PFOTEN empfiehlt tierfreundliche Alternativen

In vielen Feriendestinationen in Asien, Afrika sowie in Süd- und Zentralamerika locken Angebote, die Reisende nahe an Wildtiere bringen – Tigerselfies, Kuscheln mit Faultieren, Elefantenbaden oder Spaziergänge mit Löwen. Doch problematische Tierattraktionen finden sich auch in Europa: von Delfinarien über Eselritte bis hin zu vermeintlichen Schutzzentren. Die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN empfiehlt, solche Angebote kritisch zu prüfen. Die Sommerferien stehen vor der Tür. Zahlreiche Menschen möchten sich in dieser Zeit nicht nur erholen, sondern auch Neues entdecken, lokale Traditionen und Speisen probieren und Andenken mit nach Hause bringen. Für viele gehören auch Begegnungen mit Tieren dazu, etwa bei Shows, auf Ausritten oder im Rahmen anderer touristischer Attraktionen.

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Bern präsentiert als Ehrengast am Marché-Concours lebendige Pferdekultur & Pferdesport

Der Kanton Bern ist vom 7. bis 9. August 2026 Ehrengast am Marché-Concours national de chevaux in Saignelégier. Unter dem Motto «Berne au galop» präsentiert er sich als dynamischer, traditionsreicher und vielfältiger Pferdekanton. Über 200 Pferde und mehr als 600 Mitwirkende werden die Vielfalt der Berner Pferdekultur erlebbar machen. Der Marché-Concours in Saignelégier gilt als bedeutendste Pferdeveranstaltung der Schweiz und zieht jährlich 50 000 Besucherinnen und Besucher an. Der Kanton Bern als Ehrengast dieser Ausgabe zeigt die Vielfalt der Berner Regionen und die Bedeutung der Pferdekultur.

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Von Honigbienen inspiriert: Bee Nav steuert Drohnen sicher durch Gewächshäuser

Die neue Navigationstechnik „Bee-Nav“ von Forschern der Technischen Universität Delft, der Universität Wageningen und der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg reduziert den Rechenbedarf von Drohnen und macht deren Flüge sicherer. Das von Honigbienen abgeleitete Verfahren ermöglicht es selbst sehr kleinen Robotern, sich weit von ihrem Ausgangspunkt zu entfernen und erfolgreich zurückzukehren – und das mit einem neuronalen Speicher von nur 42 Kilobyte.

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Hundeschlachthaus in Yulin geschlossen: Neun Hunde vor "Hundefleisch"-Festival gerettet

Nur wenige Tage vor Beginn des berüchtigten Hundfleisch-„Festivals“ in Yulin in der chinesischen Provinz Guangxi haben Tierschützer ein Hundeschlachthaus in der Stadt dauerhaft geschlossen – die erste Massnahme des Lebenswandel-Programms der Stadt. Neun Hunde, die auf dem Gelände gefunden wurden, entgingen dem Tod. Darunter befinden sich drei, die noch ihre Halsbänder trugen und eindeutig gestohlene Haustiere waren: ein Labrador, den die Retter An An genannt haben, ein Beagle mit dem Namen Moli und ein Pudel, den sie Lian nannten.

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Heimsieg in St. Gallen: Schweizer Springreiter holen erneut den Nationenpreis

Das Schweizer Springreiterteam bestehend aus Martin Fuchs mit Lorde, Jason Smith mit Piccobello van’t Roosakker, Alain Jufer und Dante MM sowie Steve Guerdat mit Albführens Iashin Sitte gewinnen nach 2022 und 2023 innerhalb von vier Jahren zum dritten Mal den Nationenpreis des CSIO St. Gallen. Zweiter wurde das Team von Österreich vor Grossbritannien.

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Internationaler Druck auf Australien wegen grausamer Lämmerverstümmelung

Die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN hat heute in Bern eine weltweite Petition mit 500’000 Unterschriften an die australische Botschaft übergeben. Die Forderung: Ein Ende der grausamen Lämmerverstümmelung (auch Mulesing genannt) bis spätestens 2030. Von dieser tierquälerischen Prozedur, welche noch ausschliesslich in Australien praktiziert wird, sind jährlich rund zehn Millionen Merinolämmer betroffen. Die Übergabe in Bern war Teil einer internationalen Aktion, die zeitgleich in Berlin, Den Haag, London, Sofia und Washington stattfand; weitere Übergaben folgen in Wien und Sydney.

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Studie zeigt starken Rückgang der Insektenvielfalt seit Mitte des 20. Jahrhunderts

Ein Schweizer Forschungsteam rekonstruierte erstmals die Entwicklung der Insektenvielfalt in der Schweiz über fast ein Jahrhundert. Es zeigte sich, dass die untersuchten Tagfalter- und Totholzkäferarten vor allem Mitte des 20. Jahrhunderts stark zurückgingen. Ein Schweizer Forschungsteam rekonstruierte erstmals die Entwicklung der Insektenvielfalt in der Schweiz über fast ein Jahrhundert. Die immer intensivere Landnutzung führte Mitte des 20. Jahrhunderts zu einem starken Rückgang von Tagfalter- und Totholzkäferarten, seither konnten sich einige Arten zumindest teilweise erholen. Die Bemühungen zum Schutz der Biodiversität zeigen teilweise Wirkung, es braucht aber weitere Anstrengungen.

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