Wirtschaft

Sions neues Stadion nimmt Form an – 450-Millionen-Projekt geht voran

Das geplante neue Stadion des FC Sion ist einen wichtigen Schritt weiter. Der Klub hat das Projekt "Sion 2030" offiziell zur Vorprüfung beim Kanton Wallis und bei der Stadt Sitten eingereicht. Das sogenannte Cervin Coliseum soll das alte Tourbillon langfristig ersetzen und mit Kosten von rund 450 Millionen Franken weit mehr als ein gewöhnliches Fussballstadion werden. Nach den nun veröffentlichten Projektunterlagen sind bei Fussballspielen bis zu 21'000 Plätze vorgesehen, bei Konzerten soll die Kapazität auf rund 33'000 Personen steigen können. Geplant sind unter anderem ein schliessbares Dach, eine fest integrierte Konzertbühne, ein Hotel mit rund 80 Zimmern und weitere kommerzielle Nutzungen. Selbst eine rund um den Gebäudekomplex führende Achterbahn ist Teil der präsentierten Visualisierungen. Christian Constantin treibt das Projekt seit Jahren voran. Nach Angaben von "Le Nouvelliste" soll der Sion-Präsident die Finanzierung des rund 450 Millionen Franken schweren Vorhabens tragen. Der bestehende Tourbillon bleibt zunächst in Betrieb und soll erst ersetzt werden, wenn die neue Arena bereitsteht. Sportlich befindet sich der FC Sion gleichzeitig in einer starken Phase: Zuletzt sorgte auch das Heimspiel gegen den FC Zürich im bestehenden Tourbillon für Schlagzeilen.

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25 Jahre Swissair-Grounding – der Tag, an dem Zürich stillstand

Am 2. Oktober 2001 geschah am Flughafen Zürich etwas, das bis dahin kaum vorstellbar schien: Die Swissair konnte ihre Flugzeuge nicht mehr starten lassen. Der einstige nationale Stolz hatte nicht mehr genügend Geld, um den laufenden Flugbetrieb zu finanzieren. Rund 260 Maschinen blieben weltweit am Boden, Tausende Passagiere strandeten – und Zürich wurde zum Schauplatz eines der einschneidendsten Ereignisse der Schweizer Wirtschaftsgeschichte. Kurz nach Mittag war Schluss. Auf den Anzeigetafeln erschienen immer mehr Annullierungen, Swissair-Flugzeuge standen dicht nebeneinander auf dem Vorfeld und Passagiere wussten teilweise nicht, wie sie ihre Reise fortsetzen sollten. Rund 19'000 Reisende waren nach damaligen Angaben weltweit unmittelbar betroffen. Am Flughafen Zürich selbst herrschten chaotische Szenen, während Mitarbeitende einer Gesellschaft, die jahrzehntelang als "fliegende Bank" gegolten hatte, fassungslos zusahen. Heute, exakt 25 Jahre später, wirkt Zürich völlig anders. 2025 wurden am Flughafen mehr als 32,5 Millionen Passagiere gezählt und SWISS ist wieder mit grossem Abstand die wichtigste Fluggesellschaft am Standort. Rund jeder zweite Passagier in Zürich fliegt heute mit SWISS. Der 2. Oktober 2001 bleibt dennoch tief im Gedächtnis der Schweizer Luftfahrt verankert.

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Haaland verklagt Norwegian wegen Werbung mit seinem früheren Zopf

Erling Haaland zieht gegen die norwegische Fluggesellschaft Norwegian vor Gericht. Der Stürmer und sein Unternehmen York Promotions werfen der Airline vor, während der Fussball-WM charakteristische Merkmale Haalands ohne Zustimmung für die Vermarktung von Flugtickets verwendet zu haben. Im Zentrum des Streits steht offenbar ein inzwischen gelöschter Social-Media-Beitrag mit einem Norwegian-Flugzeug und einem montierten blonden Pferdeschwanz. Haalands Anwalt Thomas Hagen bestätigte, dass im Namen des Spielers und von York Promotions Klage gegen Norwegian Air Shuttle ASA eingereicht wurde. Nach Angaben aus Norwegen geht es um einen möglichen Verstoss gegen das Marketingrecht. Welche konkrete Entschädigung Haaland verlangt, ist bislang nicht öffentlich bekannt. Besonders kurios ist der Zeitpunkt: Der blonde Zopf, der während der WM zu einem der auffälligsten äusseren Merkmale des Norwegers geworden war, gehört inzwischen der Vergangenheit an. Haaland trägt seit Saisonbeginn deutlich kürzere Haare. Sportlich änderte sich mit seinem neuen Look allerdings wenig – der Manchester-City-Stürmer trifft weiterhin regelmässig.

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Wie viele Flughäfen hat die Schweiz wirklich?

Die Schweiz wirkt auf der Landkarte klein, verfügt aber über ein erstaunlich dichtes Netz an Flugplätzen. Wer lediglich Zürich, Genf und Basel-Mulhouse kennt, sieht nur die Spitze des Eisbergs: Neben den drei Landesflughäfen gibt es elf Regionalflugplätze sowie zahlreiche Flugfelder und Heliports. Wie viele «Flughäfen» die Schweiz tatsächlich hat, hängt deshalb stark von der verwendeten Definition ab. Im Alltag wird der Begriff Flughafen oft für jede grössere Anlage mit Start- und Landebahn verwendet. Luftfahrtrechtlich unterscheidet das Bundesamt für Zivilluftfahrt jedoch genauer. Flughäfen verfügen über eine Betriebskonzession, während Flugfelder mit einer Betriebsbewilligung geführt werden. Zu den konzessionierten Flughäfen zählen die Landes- und Regionalflughäfen. :chatgpt-content-reference{index="0"} Damit kommt die Schweiz auf insgesamt 14 Landes- und Regionalflughäfen: drei Landesflughäfen und elf Regionalflugplätze. Hinzu kommen Dutzende kleinere Flugfelder, Heliports und teilweise zivil mitgenutzte Militärflugplätze. Das erklärt, warum je nach Statistik ganz unterschiedliche Zahlen genannt werden.

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Kennzahlen für Dienstleistungsunternehmen: Welche Werte wirklich steuerungsrelevant sind

Dienstleistungsunternehmen verkaufen Wissen, Zeit, Verfügbarkeit und verlässliche Ergebnisse. Gerade deshalb genügt der Umsatz allein kaum zur Steuerung. Er zeigt, was fakturiert wurde, aber nicht, ob Kapazitäten sinnvoll eingesetzt, Projekte rentabel abgewickelt und Rechnungen rechtzeitig bezahlt werden. Ein tragfähiges Kennzahlensystem verbindet finanzielle Resultate mit den Ursachen im Tagesgeschäft. Steuerungsrelevant ist eine Kennzahl erst, wenn sie eine konkrete Entscheidung unterstützt. Eine hohe Auslastung kann positiv wirken, zugleich aber Überlastung, Qualitätsprobleme oder fehlende Zeit für Akquisition verdecken. Aussagekräftig werden Werte daher im Zusammenhang: Auslastung mit Marge, Wachstum mit Liquidität und Kundenzufriedenheit mit Wiederkaufs- oder Vertragsverlängerungsraten.

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Boehly geht – Schweizer Wyss bleibt Chelsea-Eigentümer

Beim FC Chelsea werden die Machtverhältnisse neu geordnet. Todd Boehly und Mark Walter verkaufen ihre Beteiligungen an Clearlake Capital, das damit die volle Kontrolle über den Premier-League-Klub übernimmt. Der Schweizer Unternehmer Hansjörg Wyss bleibt dagegen als Minderheitseigentümer an Chelsea beteiligt. Clearlake übernimmt die Anteile von Boehly und Walter und erhöht seine Beteiligung damit nach Angaben von Sky Sports auf 86,5 Prozent. Wyss hält weiterhin 13,5 Prozent. Die Transaktion bewertet Chelsea mit rund fünf Milliarden Pfund. Boehly gibt gleichzeitig seinen Posten als Chairman des Londoner Klubs ab. Damit bleibt aus Schweizer Sicht ausgerechnet Hansjörg Wyss als einziger der bisherigen drei Minderheitsinvestoren an Bord. Der Berner Unternehmer gehörte bereits 2022 zu jener Investorengruppe, die Chelsea gemeinsam mit Clearlake nach dem Ende der Ära von Roman Abramovich übernommen hatte.

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CH Media übernimmt Radio Swiss Pop von der SRG und führt den Musiksender ab 2027 weiter

CH Media kauft „Radio Swiss Pop“ von der SRG und übernimmt den Musiksender per 5. Januar 2027. CH Media wird den Sender mit seinem etablierten Musikprofil weiterführen. CH Media hat im Rahmen des von der SRG durchgeführten Auswahlverfahrens den Zuschlag für „Radio Swiss Pop“ erhalten. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

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Luzern stärkt Spezialkulturen: Bessere Rahmenbedingungen für den regionalen Anbau

Die Optimierung der Rahmenbedingungen in den Bereichen Raumplanung und Wasserbezug sind ein zentrales Handlungsfeld der „Offensive Spezialkulturen“, mit welcher der Anbau und die Entwicklung von Spezialkulturen im Kanton Luzern gezielt gefördert werden. An einem Feldtag zum Thema verschaffte sich Regierungsrat Fabian Peter, Vorsteher des Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartements, ein Bild vor Ort und erhielt zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Verbänden und der Verwaltung praxisnahe Einblicke in den Anbau von Spezialkulturen.

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Lieferanten professionell bewerten: Qualität, Zuverlässigkeit und Gesamtkosten

Ein niedriger Einkaufspreis macht einen Lieferanten noch lange nicht wirtschaftlich. Fehlerhafte Ware, verspätete Lieferungen, hohe Prüfkosten oder fehlende Ersatzteile können einen scheinbaren Preisvorteil rasch aufzehren. Eine professionelle Lieferantenbewertung verbindet deshalb messbare Leistungsdaten mit einer systematischen Betrachtung von Risiken und Gesamtkosten. Eine belastbare Bewertung schafft Transparenz für Einkauf, Qualitätsmanagement, Logistik und Geschäftsleitung. Sie erleichtert die Auswahl neuer Partner, zeigt Verbesserungsbedarf bei bestehenden Lieferanten und macht Abhängigkeiten sichtbar. Entscheidend sind klare Kriterien, einheitliche Messregeln und nachvollziehbare Konsequenzen.

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Teilzeitarbeit mit Verantwortung: 12 Regeln, damit Führung wirklich funktioniert

Teilzeitarbeit in einer verantwortungsvollen Funktion scheitert selten am Pensum allein. Kritisch wird sie, wenn eine Vollzeitrolle unverändert bestehen bleibt, Entscheidungen an freien Tagen auflaufen und Erreichbarkeit stillschweigend zur Dauerpflicht wird. Tragfähig ist das Modell erst, wenn Arbeitsmenge, Befugnisse, Stellvertretung und Informationsfluss zum vereinbarten Pensum passen. Die Ausgangslage ist für Schweizer Unternehmen relevant: Im zweiten Quartal 2024 arbeiteten 38,7 Prozent der Erwerbstätigen weniger als 90 Prozent und galten damit in der Schweizer Statistik als teilzeiterwerbstätig. Unter Arbeitnehmenden mit Unternehmensleitungs- oder Vorgesetztenfunktion lag der Anteil im Jahresdurchschnitt 2024 jedoch bei 24,0 Prozent, gegenüber 45,5 Prozent bei Beschäftigten ohne Vorgesetztenfunktion. Die Lücke zeigt: Teilzeit ist verbreitet, der Zugang zu Verantwortung bleibt aber deutlich enger.

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Vom Marktstand in die Restaurantküche: Gute Produzenten finden

Gute Produkte entstehen lange vor dem ersten Handgriff am Herd. Herkunft, Reifegrad, Sortenwahl, Tierhaltung, Verarbeitung und Transport prägen die Qualität, die später auf dem Teller ankommt. Für Küchenchefs bedeutet Beschaffung deshalb mehr als Preislisten zu vergleichen: Gesucht sind Produzenten, deren Erzeugnisse zum Konzept passen und die im anspruchsvollen Gastronomiealltag zuverlässig liefern können. Wochenmärkte, Hofläden und Empfehlungen aus der Branche erleichtern den Einstieg. Ob daraus eine tragfähige Zusammenarbeit entsteht, zeigt sich jedoch erst bei Produkttests, Lieferabsprachen und einer transparenten Dokumentation. Ein systematisches Vorgehen verbindet kulinarischen Anspruch mit Kalkulation, Lebensmittelsicherheit und einer saisonal belastbaren Menüplanung.

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OLMA 2026 in St.Gallen: Tiere, Technik und Genuss mit Gastkanton Schwyz und Brauchtum

Rinder in der Arena, regionale Spezialitäten, Landtechnik und gelebtes Brauchtum: Die OLMA bringt Landwirtschaft, Ernährung und gesellschaftliche Themen mitten nach St.Gallen. Was 1943 als Leistungsschau in einer schwierigen Zeit begann, hat sich zu einer der bedeutendsten Publikumsmessen der Schweiz entwickelt. Die elftägige Herbstmesse verbindet Fachwissen mit Unterhaltung und direkte Begegnungen mit wirtschaftlichem Austausch. Bauernfamilien, Lebensmittelproduzenten, Verbände, Unternehmen und Kantone präsentieren ihre Arbeit einem breiten Publikum. Die nächste Ausgabe findet vom 8. bis 18. Oktober 2026 statt. Gastkanton der 83. OLMA ist Schwyz.

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HostPress SUMMIT 2026: Grosses WordPress-Event startet am 17. September

Am Donnerstag, 17. September 2026, wird Eppelborn im Saarland zum Treffpunkt der WordPress-Branche. Beim HostPress SUMMIT 2026 erwarten die Teilnehmer Fachvorträge, praxisnahe Einblicke, Networking und eine grosse Jubiläumsfeier zum zehnjährigen Bestehen von HostPress. Das Tagesevent im Veranstaltungszentrum Big Eppel richtet sich an alle, die beruflich mit WordPress, Webentwicklung, Hosting, IT-Sicherheit oder digitalem Marketing arbeiten. Die Teilnahme am gesamten Tagesprogramm ist kostenlos.

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B2B-Verhandlungen vorbereiten: Ziele, Spielräume und Zugeständnisse festlegen

Der Ausgang einer B2B-Verhandlung wird oft schon entschieden, bevor sich die Beteiligten an einen Tisch setzen. Wer Ziele, Mindestbedingungen, Alternativen und mögliche Zugeständnisse erst während des Gesprächs entwickelt, reagiert auf Forderungen statt die Verhandlung zu steuern. Eine strukturierte Vorbereitung schafft dagegen einen belastbaren Rahmen: Sie zeigt, welche Ergebnisse angestrebt werden, wo echte Spielräume bestehen und ab welchem Punkt ein Abschluss schlechter wäre als die vorhandenen Alternativen. Gerade im Geschäftskundenbereich bestehen Verhandlungen selten aus einer einzigen Preisfrage. Zahlungsziele, Liefermengen, Vertragsdauer, Serviceleistungen, Gewährleistung, Exklusivität, Mindestabnahmen, Implementierung, Support oder Kündigungsfristen können ebenso wichtig sein. Dadurch entstehen zusätzliche Möglichkeiten für Lösungen. Voraussetzung ist, dass diese Variablen vor dem Gespräch bewertet und miteinander verknüpft werden.

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Wann sich externe Beratung lohnt: Bedarf erkennen und Anbieter richtig auswählen

Externe Beratung kann einem Unternehmen fehlendes Spezialwissen, eine unabhängige Perspektive oder zusätzliche Kapazität für ein begrenztes Projekt verschaffen. Sie lohnt sich jedoch nicht automatisch, sobald eine Aufgabe schwierig wird. Bevor ein Beratungsunternehmen beauftragt wird, sollte klar sein, welches Problem gelöst werden soll, welches Ergebnis erwartet wird und weshalb die benötigte Kompetenz intern nicht ausreichend verfügbar ist. Je genauer diese Ausgangslage beschrieben ist, desto leichter lassen sich geeignete Anbieter vergleichen und unnötig offene Beratungsmandate vermeiden. Besonders bei strategischen Veränderungen, Nachfolge, Digitalisierung, Finanzierung, Recht, Steuern, Cybersecurity oder der Einführung neuer Prozesse kann externes Fachwissen sinnvoll sein. Gleichzeitig bleibt die Verantwortung für Entscheidungen beim Unternehmen. Gute Beratung ersetzt weder Führung noch interne Kompetenz. Sie schafft vielmehr zusätzliche Analyse-, Methoden- oder Umsetzungskraft für eine klar abgegrenzte Aufgabe und sollte so gestaltet sein, dass Ergebnisse anschliessend im Unternehmen weiter genutzt werden können.

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Liquiditätsplanung für KMU: Einnahmen, Ausgaben und Reserven realistisch steuern

Ein Unternehmen kann Aufträge haben, Gewinne ausweisen und trotzdem in Zahlungsschwierigkeiten geraten. Entscheidend ist nicht allein, ob langfristig mehr Ertrag als Aufwand entsteht, sondern ob zu jedem Fälligkeitstermin genügend Geld verfügbar ist. Löhne, Mieten, Lieferantenrechnungen, Leasingraten, Steuern und Investitionen müssen bezahlt werden, auch wenn Kunden ihre Rechnungen erst Wochen später begleichen. Eine systematische Liquiditätsplanung macht solche zeitlichen Lücken sichtbar und verschafft KMU die Möglichkeit, früh gegenzusteuern. Der Liquiditätsplan unterscheidet sich deshalb grundlegend vom Jahresbudget. Er betrachtet tatsächliche Ein- und Auszahlungen und ordnet sie dem Zeitpunkt zu, an dem Geld auf dem Konto eintrifft oder dieses verlässt. Das Schweizer KMU-Portal empfiehlt eine laufende Liquiditätskontrolle und weist darauf hin, dass selbst profitable Unternehmen in Schwierigkeiten geraten können, wenn Zahlungsströme zeitlich schlecht zusammenpassen.

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Stadion Wankdorf in Bern: Fussballgeschichte, Architektur und Heimat von YB

Das Stadion Wankdorf gehört zu den geschichtsträchtigsten Sportorten der Schweiz. Auf diesem Gelände wurde 1954 ein Fussballweltmeister gekürt, der BSC Young Boys feierte hier nationale Erfolge, und Generationen von Berner Fussballfans verbanden den Namen Wankdorf mit grossen Spielen, gemeinsamen Ritualen und persönlichen Erinnerungen. Das heutige Stadion nahm 2005 den Betrieb auf und bietet bei Fussballspielen 31’500 Zuschauern Platz. Es steht am Standort seiner berühmten Vorgängerbauten, ist jedoch ein eigenständiges modernes Bauwerk. Seine Architektur verbindet eine kompakte Fussballarena mit Energiegewinnung, Gastronomie, Handel, Arbeitsplätzen und Veranstaltungsräumen.

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Kundenbeschwerden professionell bearbeiten und für Verbesserungen nutzen

Kundenbeschwerden zeigen unmittelbar, wo Erwartungen und tatsächliche Leistung auseinanderliegen. Eine verspätete Lieferung, eine fehlerhafte Rechnung oder eine unfreundlich empfundene Antwort kann zunächst wie ein einzelnes Serviceproblem wirken. Häufen sich ähnliche Rückmeldungen, weisen sie jedoch häufig auf Schwächen in Prozessen, Kommunikation oder Produktqualität hin. Professionelles Beschwerdemanagement verbindet deshalb zwei Aufgaben: Das konkrete Anliegen wird schnell und fair gelöst, gleichzeitig werden die gewonnenen Informationen systematisch genutzt, um wiederkehrende Fehler zu verhindern. Eine gute Bearbeitung beginnt mit einfacher Erreichbarkeit und endet nicht mit einer Gutschrift oder Entschuldigung. Beschwerden müssen dokumentiert, nach Ursachen ausgewertet und bei Bedarf an verantwortliche Stellen weitergegeben werden. Die internationale Norm ISO 10002 beschreibt Beschwerdemanagement entsprechend als Prozess, der von der Entgegennahme bis zur kontinuierlichen Verbesserung reicht und für Organisationen unterschiedlicher Grösse geeignet ist.

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