Europameisterschaft

Tresoldi lässt Klopp und Mancini warten

Nicolò Tresoldi bleibt im Tauziehen zwischen Deutschland und Italien vorerst bei seiner Linie. Der 22-jährige Stürmer des FC Brügge bestätigte Gespräche mit Jürgen Klopp und Roberto Mancini, will sich aber erst nach der U21-EM 2027 endgültig für eine A-Nationalmannschaft entscheiden. Bis dahin konzentriert er sich vollständig auf Deutschlands U21. Tresoldi bezeichnet sein Verhältnis zu beiden Ländern als ausgeglichen. Er wurde in Cagliari geboren, wuchs bis zu seinem 13. Lebensjahr in Italien auf und wechselte danach nach Deutschland. Seit 2022 durchlief er mehrere deutsche Nachwuchsauswahlen. Weil er noch kein Pflichtspiel für eine A-Nationalmannschaft bestritten hat, bleibt eine spätere Entscheidung zwischen Deutschland und Italien weiterhin möglich. Sowohl Klopp als auch Mancini haben bereits persönlich mit ihm gesprochen. Deutschland sieht in Tresoldi einen Kandidaten für die Zukunft des A-Teams, Italien möchte den Angreifer ebenfalls gewinnen. Mancini sucht im Rahmen seines Neuaufbaus der italienischen Nationalmannschaft gezielt nach jungen Spielern mit Entwicklungspotenzial.

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Sneijder über Van Persie: Auf dem Platz Freunde, privat nicht

Wesley Sneijder hat überraschend offen über sein Verhältnis zu Robin van Persie während der gemeinsamen Zeit in der niederländischen Nationalmannschaft gesprochen. Auf dem Platz hätten beide hervorragend funktioniert, privat sei von Freundschaft dagegen keine Rede gewesen. Sneijder erklärte sogar, dass er ausserhalb des Fussballs praktisch nicht mit Van Persie gesprochen habe. Sportlich bildeten die beiden über viele Jahre eine der wichtigsten Achsen der niederländischen Nationalmannschaft. Sneijder agierte meist als offensiver Mittelfeldspieler hinter Mittelstürmer Van Persie. Der frühere Inter-Star beschreibt das Verhältnis deshalb als rein professionell: Beide hätten gewusst, dass sie sich auf dem Platz brauchten, um Spiele zu gewinnen. Persönliche Nähe sei dafür nicht nötig gewesen. Sneijder betont, dass beide ihre Distanz akzeptiert hätten und trotzdem gemeinsam für Oranje funktionierten. Der ehemalige niederländische Rekordnationalspieler steht sinnbildlich für eine Generation, die 2010 bis in den WM-Final vorstiess. Die heutige Nationalmannschaft befindet sich dagegen längst in einer neuen Ära und wird inzwischen von Xavi Hernández geführt.

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