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Ski-Weltcup startet in Sölden – 18 Schweizer mit zwei besonderen Rückkehrern

Der alpine Ski-Weltcup startet am Wochenende vom 24. und 25. Oktober 2026 in Sölden in die neue Saison. Swiss-Ski schickt zehn Frauen und acht Männer auf den Rettenbachgletscher. Besonders im Fokus stehen die Rückkehr von Corinne Suter in den Riesenslalom und das Comeback von Gino Caviezel nach seiner langen Verletzungspause. Am Samstag eröffnen die Frauen den Weltcupwinter mit zwei Riesenslalomläufen um 10.00 und 13.00 Uhr. Am Sonntag folgen die Männer zu denselben Zeiten. Camille Rast und Wendy Holdener zählen zu den Schweizer Hoffnungsträgerinnen, während Marco Odermatt und Loïc Meillard das Männerteam anführen. Der Saisonauftakt besitzt für die Schweiz besondere Bedeutung. Vom 1. bis 14. Februar 2027 finden die alpinen Weltmeisterschaften in Crans-Montana statt. Sölden liefert damit den ersten internationalen Formvergleich einer Saison, die für die Schweizer Mannschaft einen Höhepunkt im eigenen Land bereithält.

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Jolanda Neff wechselt zu Fenix-Premier Tech – Vertrag bis 2028

Die sportliche Zukunft von Jolanda Neff ist geklärt. Die Schweizer Mountainbike-Olympiasiegerin wechselt auf die Saison 2027 zum belgischen Team Fenix-Premier Tech und unterschreibt einen Vertrag bis Ende 2028. Nach der angekündigten Auflösung von Cannondale Factory Racing erhält die 33-jährige Ostschweizerin damit eine neue Perspektive im internationalen Spitzensport. Ihr neuer Arbeitgeber bestätigte den Wechsel am Donnerstag, 22. Oktober 2026. Bei Fenix-Premier Tech wird Neff unter anderem Teamkollegin der niederländischen Weltmeisterin Puck Pieterse. Die belgische Mannschaft gehört zur höchsten Kategorie im Frauen-Strassenradsport und verfügt gleichzeitig über Strukturen im Mountainbike und Cyclocross. Für die Olympiasiegerin von Tokio eröffnet der Wechsel neue sportliche Möglichkeiten. Neff möchte weiterhin im Mountainbike auf höchstem Niveau antreten, könnte künftig aber auch häufiger bei Strassenrennen und im Cyclocross starten. Damit setzt sie ihre Karriere in einem Team fort, das gezielt auf vielseitige Fahrerinnen und die Entwicklung des Frauenradsports ausgerichtet ist.

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Lugano gegen Kloten – Müller kehrt zurück, zwei weitere Spieler fallen aus

Der HC Lugano empfängt am Freitag, 23. Oktober 2026, um 19.45 Uhr den EHC Kloten in der Cornèr Arena. Nach dem überzeugenden 5:2-Auswärtssieg gegen Genève-Servette wollen die Tessiner erstmals in dieser Saison zwei Meisterschaftsspiele hintereinander gewinnen. Trainer Tomas Mitell kann wieder mit Mirco Müller rechnen, muss jedoch zwei neue gewichtige Ausfälle verkraften. Lugano belegt mit 18 Punkten aus 13 Begegnungen den zehnten Tabellenplatz. Kloten liegt mit zwölf Zählern aus 14 Spielen auf Rang 13. Die Zürcher Unterländer reisen nach einem bemerkenswerten 4:3-Heimsieg gegen Lausanne ins Tessin und wollen den Aufwärtstrend bestätigen. Das erste Saisonduell vom 18. September gewann Kloten mit 5:2. Lugano will sich dafür revanchieren und den Anschluss an die Playoffplätze verbessern. Beide Mannschaften stehen zudem vor einem intensiven Wochenende mit weiteren Meisterschaftsspielen.

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Lakers unter Druck – Ambri will Siegesserie fortsetzen

Die SCRJ Lakers empfangen am Freitag, 23. Oktober 2026, um 19.45 Uhr den HC Ambri-Piotta in der St. Galler Kantonalbank Arena. Die Ausgangslage könnte unterschiedlicher kaum sein: Rapperswil-Jona hat fünf Meisterschaftsspiele hintereinander verloren, während Ambri mit drei Siegen in Folge auf den zweiten Tabellenplatz geklettert ist. Für die Lakers wird das Heimspiel zur nächsten Gelegenheit, ihre Negativserie zu beenden. Die St. Galler stehen mit elf Punkten aus 14 Partien am Tabellenende der National League. Ambri hat aus 13 Begegnungen bereits 24 Zähler gesammelt. Zuletzt gewannen die Tessiner gegen Kloten mit 5:0, gegen Genève-Servette mit 6:3 und gegen Fribourg-Gottéron mit 3:2. Auch das erste Saisonduell spricht für die Gäste. Am 18. September setzte sich Ambri in der Gottardo Arena mit 6:3 durch. Für die Lakers geht es deshalb nicht nur um wichtige Punkte im Tabellenkeller, sondern auch um die Revanche gegen einen Gegner in ausgezeichneter Form.

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PSG gegen Lyon verschoben – Sicherheitslage sorgt für neuen Spieltermin

Das Spitzenspiel der französischen Ligue 1 zwischen Paris Saint-Germain und Olympique Lyon findet nicht wie geplant am Sonntag statt. Die französische Profiliga LFP hat die Begegnung am Freitag, 23. Oktober 2026, offiziell auf Montagabend verschoben. Grund sind erhebliche Sicherheitsbedenken wegen angekündigter Grossdemonstrationen in Paris und der hohen Belastung der Polizeikräfte. Ursprünglich sollten sich PSG und Lyon am Sonntag, 25. Oktober, um 20.45 Uhr im Parc des Princes gegenüberstehen. Der neue Termin lautet Montag, 26. Oktober, 20.30 Uhr. Die Pariser Polizeipräfektur hatte die Austragung zum ursprünglichen Zeitpunkt untersagt, woraufhin die LFP gemeinsam mit dem Fernsehsender Ligue 1+ die Neuansetzung beschloss. Sportlich besitzt die Begegnung besondere Brisanz. Lyon führt die Ligue 1 nach sieben Spielen mit 14 Punkten an, PSG folgt punktgleich auf Rang zwei. Auch für Fussballfans in der Schweiz verschiebt sich damit eines der wichtigsten europäischen Ligaspiele des Wochenendes um einen Tag.

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Muslera hält drei Penaltys – Estudiantes wirft Flamengo raus

Estudiantes de La Plata steht im Final der Copa Libertadores 2026. Die Argentinier schalten Titelverteidiger Flamengo am Donnerstagabend, 22. Oktober, im Maracanã von Rio de Janeiro mit 3:2 im Penaltyschiessen aus. Zum überragenden Spieler wird Torhüter Fernando Muslera, der gleich drei brasilianische Penaltys pariert und seiner Mannschaft den ersten Finaleinzug seit 2009 ermöglicht. Nach dem 0:0 im Hinspiel bleibt auch das Rückspiel vor 72'492 Zuschauern torlos. Besonders bemerkenswert: Estudiantes muss ab der 50. Minute nach der Gelb-Roten Karte gegen Baltasar Rodríguez in Unterzahl spielen. Flamengo nutzt seine numerische Überlegenheit jedoch nicht und scheitert schliesslich vom Penaltypunkt. Im Endspiel wartet Palmeiras auf die Mannschaft von Trainer Alexander Medina. Der brasilianische Spitzenklub hatte sich bereits am Mittwoch gegen Fluminense durchgesetzt. Der Libertadores-Final findet am 28. November im traditionsreichen Estadio Centenario in Montevideo statt.

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Fribourg-Gottéron gegen Biel – Dragons wollen zurück auf die Siegerstrasse

Fribourg-Gottéron empfängt am Freitag, 23. Oktober 2026, um 19.45 Uhr den EHC Biel-Bienne in der BCF Arena. Nach der knappen 2:3-Niederlage gegen Ambri-Piotta wollen die Dragons vor heimischem Publikum wieder gewinnen. Biel reist mit einem 4:3-Erfolg gegen die Rapperswil-Jona Lakers an, muss allerdings weiterhin auf mehrere wichtige Spieler verzichten. Die Freiburger liegen mit 21 Punkten aus 13 Spielen auf dem fünften Tabellenplatz. Biel belegt mit 16 Zählern aus ebenfalls 13 Partien Rang zwölf. Das erste Saisonduell vom 15. September gewannen die Seeländer zu Hause mit 4:2. Für Gottéron geht es darum, den Anschluss an die Spitzengruppe zu halten. Biel möchte den jüngsten Erfolg bestätigen und sich in der Tabelle nach vorne arbeiten. Zusätzliche Brisanz erhält das Duell durch die angespannte Personalsituation beider Mannschaften.

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Flughafen im Alarmzustand: Wie schnell lässt sich ein Airport sichern?

Ein Brand, eine Bombendrohung, ein schwerer Unfall oder ein Cyberangriff: An einem internationalen Flughafen kann ein Zwischenfall weitreichende Folgen haben. Doch wie schnell lässt sich ein Airport wie Zürich im Ernstfall sichern oder vollständig abriegeln? Erste Schutzmassnahmen können unmittelbar eingeleitet werden, während eine umfassende Sicherung je nach Gefahrenlage deutlich aufwendiger ist. Am Flughafen Zürich stehen Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und technische Einsatzstellen rund um die Uhr bereit. Bei einem Flugzeugnotfall müssen die alarmierten Feuerwehrkräfte die Einsatzorte auf Pisten, Rollwegen und Standplätzen innerhalb von drei Minuten erreichen können. Diese Vorgabe betrifft die Brandbekämpfung und Rettung, nicht die vollständige Abriegelung des Flughafens. Entscheidend ist deshalb die Art des Zwischenfalls. Ein betroffenes Terminal kann gesondert behandelt werden, während andere Flughafenbereiche weiterarbeiten. Bei einer grossflächigen Gefahrenlage müssen dagegen zahlreiche Organisationen zusammenwirken, um Passagiere, Mitarbeitende und den Flugverkehr gleichzeitig zu schützen.

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Davos empfängt Bern – HCD will den Schwung aus Zürich nutzen

Der HC Davos empfängt am Freitag, 23. Oktober 2026, um 19.45 Uhr den SC Bern in der VAT Arena. Nach dem überraschenden 3:2-Auswärtssieg gegen die ZSC Lions wollen die Bündner ihren Aufwärtstrend bestätigen. Bern reist nach der 1:3-Derbyniederlage gegen die SCL Tigers mit dem Ziel an, sofort wieder zu punkten. Die Ausgangslage verspricht ein enges Duell. Bern belegt mit 20 Punkten aus zwölf Spielen den siebten Tabellenplatz, Davos folgt mit 19 Zählern aus 14 Partien unmittelbar dahinter. Das erste Saisonduell vom 18. September entschieden die Berner mit 5:2 für sich. Für beide Traditionsklubs geht es darum, den Anschluss an die vorderen Tabellenplätze zu halten. Davos möchte vor heimischem Publikum an die starke Leistung in Zürich anknüpfen, während Bern nach vier Siegen hintereinander zuletzt einen Rückschlag hinnehmen musste.

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Zündkerzen defekt: So erkennen Autofahrer die Warnzeichen rechtzeitig

Der Motor ruckelt, springt schlecht an oder verbraucht plötzlich mehr Benzin? Dahinter können verschlissene oder defekte Zündkerzen stecken. Oft zeigen sich die ersten Probleme schleichend, bevor deutliche Zündaussetzer auftreten. Wer die typischen Warnzeichen erkennt, kann teure Folgeschäden vermeiden. Zündkerzen entzünden im Benzinmotor das Luft-Kraftstoff-Gemisch. Mit zunehmender Laufleistung nutzen sich ihre Elektroden ab, während Ablagerungen den Zündfunken beeinträchtigen können. Der Motor läuft dann unter Umständen unregelmässig, verliert Leistung oder benötigt mehr Treibstoff. Allerdings sind nicht immer die Zündkerzen verantwortlich. Auch defekte Zündspulen, Probleme mit der Einspritzung oder eine schwache Starterbatterie können ähnliche Beschwerden verursachen. Entscheidend ist deshalb, die Symptome richtig einzuordnen und nicht auf Verdacht Teile auszutauschen.

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Ajoie fordert Genève-Servette – Jurassier wollen erneut überraschen

Der HC Ajoie empfängt am Freitag, 23. Oktober 2026, um 19.45 Uhr Genève-Servette in der Raiffeisen Arena. Die Jurassier erleben ihren besten Saisonstart seit der Rückkehr in die National League und haben das erste Duell gegen Genf bereits gewonnen. Die Gäste wollen nach zwei Niederlagen reagieren, kämpfen aber weiterhin mit erheblichen Personalproblemen. Ajoie belegt mit 19 Punkten aus 14 Spielen den neunten Tabellenplatz. Genève-Servette steht trotz der jüngsten Rückschläge mit 24 Zählern auf Rang drei. Die Mannschaft von Sam Hallam verlor zuletzt mit 3:6 bei Ambri-Piotta und anschliessend mit 2:5 gegen Lugano. Das Westschweizer Duell verspricht eine interessante Ausgangslage. Während Ajoie seine überraschend gute Frühform bestätigen will, benötigen die Genfer wieder mehr defensive Stabilität. Beide Mannschaften stehen zudem vor einem intensiven Wochenende mit weiteren Meisterschaftsspielen.

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Zürich will Leichtathletik-EM 2034 – Swiss Athletics und Weltklasse bündeln Kräfte

Die Schweiz nimmt einen neuen Anlauf für die Leichtathletik-Europameisterschaften 2034. Swiss Athletics und Weltklasse Zürich wollen die Titelkämpfe gemeinsam in die Limmatstadt holen. Am Freitag, 23. Oktober 2026, bekräftigten beide Organisationen ihre Pläne für eine Kandidatur. Verbandspräsident Christoph Seiler erneuerte das Interesse an der EM während einer Versammlung des europäischen Leichtathletikverbandes in Lausanne. Bevorzugt wird eine Austragung innerhalb eines grösseren Multisport-Anlasses mit weiteren Europameisterschaften in der Schweiz. Die Vergabe der Leichtathletik-EM 2034 wird frühestens für das Jahr 2030 erwartet. Für Zürich wäre es die Rückkehr der kontinentalen Titelkämpfe nach 20 Jahren. Bereits 2014 hatte die Stadt eine erfolgreiche Europameisterschaft im Letzigrund organisiert. Nun wollen die Verantwortlichen an diese Erfahrungen anknüpfen und der Schweizer Leichtathletik einen weiteren Entwicklungsschub ermöglichen.

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Thun verliert gegen Hajduk Split – Christoffersson vergibt den Ausgleich

Der FC Thun wartet in der Conference League weiterhin auf den ersten Punkt. Der Schweizer Meister verliert am Donnerstagabend, 22. Oktober 2026, sein Heimspiel gegen Hajduk Split mit 0:1. Dalisson de Almeida erzielt in der 17. Minute das entscheidende Tor. Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung nach der Pause bleiben die Berner Oberländer ohne Treffer. Thun wird für eine passive Anfangsphase bestraft. Ein missglückter Rückpass von Nico Maier ermöglicht den Kroaten die frühe Führung. Anschliessend erarbeiten sich die Gastgeber mehrere gute Möglichkeiten. Torhüter Niklas Steffen hält in der 68. Minute einen Penalty von Michele Sego. Sieben Minuten später vergibt Noah Christoffersson die grosse Ausgleichschance vor dem praktisch leeren Tor. Für die Mannschaft von Gian-Luca Privitelli ist es nach dem 0:1 bei Twente Enschede die zweite Niederlage in der Ligaphase. Thun steht mit null Punkten und einem Torverhältnis von 0:2 auf Rang 32. Währenddessen feiert der FC Lugano einen deutlichen Auswärtssieg in Spanien und klettert auf den zweiten Tabellenplatz. Am Sonntag kommt es in Thun zum direkten Duell der beiden Schweizer Europacup-Vertreter.

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Biel fordert härtere Strafe für Carr – auch Zivilklage wird geprüft

Der EHC Biel akzeptiert die Strafe gegen Daniel Carr vom HC Ajoie nicht. Die Seeländer haben beim Verbandssportgericht Berufung gegen die fünf Spielsperren eingelegt und verlangen eine Verdoppelung auf zehn Partien. Das bestätigt der Klub am Freitag, 23. Oktober 2026. Gleichzeitig prüft Biel gemeinsam mit seinem verletzten Captain Gaëtan Haas zivilrechtliche Schritte gegen den kanadischen Stürmer. Auslöser ist der Vorfall vom 16. Oktober beim 5:2-Auswärtssieg des HC Ajoie in Biel. Während einer Auseinandersetzung schlug Carr dem bereits auf dem Eis knienden und helmfreien Haas mit der Faust ins Gesicht. Der Bieler Captain erlitt eine Gehirnerschütterung und fällt auf unbestimmte Zeit aus. Der Einzelrichter verhängte fünf Spielsperren sowie eine Busse von 7600 Franken inklusive Verfahrenskosten. Für Biel geht die Sanktion nicht weit genug. Der Verein kritisiert insbesondere, dass die Wehrlosigkeit des Gegenspielers und das erhebliche Verletzungsrisiko bei der Strafzumessung zu wenig berücksichtigt worden seien. Der Fall erhält zusätzliche Bedeutung, weil Haas bereits vor zwei Jahren wegen einer schweren Gehirnerschütterung monatelang ausgefallen war. Nun muss sich das Verbandssportgericht erneut mit dem Faustschlag befassen.

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Freulers Olympiakos siegt weiter – González entscheidet gegen Sparta Prag

Olympiakos Piräus setzt seine erfolgreiche Serie in der Europa League fort. Die Griechen gewinnen am Donnerstag, 22. Oktober 2026, zu Hause gegen Sparta Prag mit 1:0 und feiern den dritten Sieg im dritten Spiel. Der eingewechselte Armando González entscheidet die Begegnung in der 78. Minute mit einem abgefälschten Kopfball. Der Schweizer Nationalspieler Remo Freuler steht während der gesamten Partie auf dem Platz. Im Georgios-Karaiskakis-Stadion übernimmt Olympiakos früh die Kontrolle, scheitert aber wiederholt an der tschechischen Defensive. Auch Freuler besitzt zwei Abschlussmöglichkeiten. Die Gastgeber verzeichnen schliesslich 23 Torschüsse und 60 Prozent Ballbesitz. Erst die Einwechslungen von Trainer Imanol Alguacil bringen den entscheidenden Durchbruch. Mit neun Punkten und einem Torverhältnis von 4:1 steht Olympiakos nach drei Spieltagen auf Rang fünf der Europa League. Freuler spielt dabei eine wichtige Rolle im zentralen Mittelfeld. Nach dem Auswärtssieg in Marseille bestätigt die Mannschaft ihre ausgezeichnete internationale Form. Am 5. November wartet Stade Rennes.

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Infantino erhält Rückendeckung aus Asien – Schweiz bleibt auf Distanz

Gianni Infantino erhält im Kampf um seine Wiederwahl als FIFA-Präsident wichtige Unterstützung aus Asien. Der asiatische Fussballverband AFC stellt sich am Freitag, 23. Oktober 2026, beim ausserordentlichen Kongress in Tokio öffentlich hinter den Walliser. Präsident Scheich Salman bin Ebrahim Al Khalifa sichert Infantino seine Unterstützung für eine weitere Amtszeit zu. Noch im August hatte die AFC dessen Führungsstil scharf kritisiert. Die Kehrtwende erfolgt nach wochenlangen Auseinandersetzungen um das inzwischen aufgegebene Milliardenprojekt FIFA Forward Enterprise. Dabei sollten private Investoren an kommerziellen Aktivitäten rund um die FIFA-Wettbewerbe beteiligt werden. Die asiatische Führung hatte gemeinsam mit der UEFA und Concacaf einen grundlegenden Vertrauensbruch beanstandet. Nun spricht Salman von Zusammenarbeit und einem gemeinsamen Weg nach vorne. Aus Schweizer Sicht ist die Entwicklung besonders bemerkenswert. Der Schweizerische Fussballverband hat seine Unterstützung für Infantino am 25. September ausdrücklich zurückgezogen. SFV-Präsident Peter Knäbel verlangt weiterhin Transparenz und nachvollziehbare Entscheidungsprozesse. Während der Schweizer Heimatverband auf Distanz bleibt, erhält Infantino aus Asien und Afrika bedeutende Rückendeckung für die Wahl vom 18. März 2027.

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Fünf Gegentore gegen Lugano – Getafe-Trainer wertet Schweizer Fussball ab

Der FC Lugano gewinnt in der Conference League auswärts bei Getafe mit 5:2 und wird anschliessend vom gegnerischen Trainer abgewertet. José Bordalás vergleicht die Tessiner nach der Niederlage mit einem spanischen Zweitligisten. Bereits nach Luganos 3:2 gegen Roter Stern Belgrad hatten die Reaktionen des Gegners für Diskussionen gesorgt. Warum fällt es manchen internationalen Gegnern so schwer, die Leistungen eines Schweizer Vereins anzuerkennen? Dabei sprechen die Ergebnisse eine deutliche Sprache. Innerhalb einer Woche bezwingt Lugano zwei international erfahrene Mannschaften und erzielt dabei acht Tore. In Spanien trifft Albian Ajeti zweimal, dazu kommen Treffer von Yanis Cimignani, Uran Bislimi und Kevin Behrens. Die Mannschaft von Mattia Croci-Torti reagiert auf einen frühen Rückstand und gewinnt gegen den Vertreter der spanischen La Liga überraschend deutlich. Die Aussagen aus Spanien werfen eine grundsätzliche Frage auf: Wird die Schweizer Super League international unterschätzt? Zwischen den finanziellen Möglichkeiten der grossen europäischen Ligen und jenen der Schweizer Vereine liegen erhebliche Unterschiede. Daraus lässt sich jedoch nicht automatisch auf die Qualität einzelner Mannschaften schliessen. Lugano liefert derzeit den sportlichen Gegenbeweis.

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Kyshawn George glänzt mit 18 Punkten – Washington startet mit Sieg

Kyshawn George gelingt ein überzeugender Start in die NBA-Saison 2026/27. Der 22-jährige Walliser erzielt beim 128:116-Heimsieg seiner Washington Wizards gegen die Milwaukee Bucks 18 Punkte, holt fünf Rebounds und verteilt drei Assists. Besonders im Schlussviertel übernimmt der schweizerisch-kanadische Basketballprofi Verantwortung und steuert acht Punkte zum ersten Saisonsieg bei. Washington entscheidet die umkämpfte Begegnung erst im letzten Viertel. Nach drei Spielabschnitten führen die Bucks noch mit 93:90, doch die Wizards drehen das Spiel mit einem starken Schlussspurt. Anthony Davis ist mit 34 Punkten und zwölf Rebounds der erfolgreichste Spieler des Abends. Trae Young ergänzt 20 Punkte und 13 Assists. Für George ist der erfolgreiche Auftakt besonders erfreulich. Eine Ellbogenverletzung hatte seine vergangene Saison im März vorzeitig beendet. Nun steht der frühere Nachwuchsspieler des BBC Monthey wieder in der Startformation und überzeugt mit einer Trefferquote von 57,1 Prozent aus dem Feld. Washington feiert erstmals seit 2022 wieder einen Sieg im ersten Saisonspiel.

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