Europa

Amdouni mit Doppelpack – Schweiz startet mit 3:0-Sieg in die Nations League

Die Schweizer Nationalmannschaft startet überzeugend in die neue Nations-League-Kampagne. Das Team von Murat Yakin gewinnt in Skopje gegen Nordmazedonien verdient mit 3:0. Zeki Amdouni wird mit zwei Toren und einem Assist zum entscheidenden Mann, während auch Debütant Zachary Athekame mit zwei Vorlagen einen starken Einstand feiert. Remo Freuler bringt die Schweiz in der 22. Minute nach Vorarbeit von Amdouni in Führung. Kurz vor der Pause erhöht Amdouni nach Zuspiel von Athekame auf 2:0. Auch nach dem Seitenwechsel bleibt die Schweiz klar spielbestimmend, ehe Amdouni in der 74. Minute nach einer weiteren Vorlage Athekames mit seinem zweiten Treffer den Endstand herstellt. Der Erfolg ist für die Schweiz auch deshalb wertvoll, weil mehrere erfahrene Kräfte fehlen. Granit Xhaka und Breel Embolo stehen für diesen Zusammenzug nicht zur Verfügung, Denis Zakaria und Ruben Vargas fehlen verletzt. Trotzdem tritt die Nati in Skopje über weite Strecken dominant auf und setzt im Kampf um den Wiederaufstieg in Liga A ein erstes Ausrufezeichen.

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Anja Grossmann holt WM-Bronze im Strassenrennen der Juniorinnen

Anja Grossmann gewinnt an der Strassen-WM in Montréal die Bronzemedaille im Strassenrennen der Juniorinnen. Die 17-jährige Schweizerin gehört auf dem anspruchsvollen 80,4-Kilometer-Kurs zur entscheidenden Spitzengruppe und muss sich im Sprint um den WM-Titel nur der Spanierin Alejandra Neira und der Italienerin Matilde Rossignoli geschlagen geben. Grossmann fährt ein offensives Rennen und setzt sich in der entscheidenden Phase gemeinsam mit Neira und Rossignoli vom Feld ab. Kurz vor dem Ziel schliessen Zeitfahr-Weltmeisterin Maria Okrucińska aus Polen und die Niederländerin Mirthe Mons nochmals auf, womit fünf Fahrerinnen um die Medaillen kämpfen. Im Sprint wartet Neira lange und setzt sich schliesslich vor Rossignoli und Grossmann durch. Für die Schweizerin ist Bronze eine besonders starke Reaktion auf die hauchdünne Enttäuschung im Einzelzeitfahren. Dort hatte Grossmann den dritten Platz lediglich um sieben Hundertstelsekunden verpasst. Nun belohnt sie sich im Strassenrennen doch noch mit einer WM-Medaille und bestätigt damit ihre Stellung als eines der grössten Schweizer Nachwuchstalente im Radsport.

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Italien schon wieder in der Krise – Pfiffe, Frust und ein Fehlstart für Mancini

Italien wollte unter Roberto Mancini einen Neustart einleiten – der erste Auftritt endete jedoch in einem ernüchternden 0:2 gegen Belgien. Die Azzurri wurden bereits zur Pause und erneut nach dem Schlusspfiff ausgepfiffen. Noch schwerer wiegt, dass sich viele der alten Probleme sofort wieder zeigten: wenig Tempo, wenig Durchschlagskraft, Unsicherheit im Aufbau und eine Nationalmannschaft, die längst um die Verbindung zu ihren eigenen Fans kämpft. Belgien war im ersten Durchgang klar besser und hätte nach mehreren guten Möglichkeiten durchaus höher führen können. Italien wirkte gegen das hohe Pressing unsicher, verlor zu viele Bälle im Zentrum und fand offensiv kaum Lösungen. Auch Debütant Alessandro Romano erwischte einen schwierigen Abend. Sein Ballverlust leitete das 0:1 ein, später wurde er ausgewechselt. Damit steht Mancini nach nur einem Spiel seiner zweiten Amtszeit bereits wieder unter erheblichem Druck. Erst wenige Tage zuvor hatte er angekündigt, Italien wieder dauerhaft an die internationale Spitze führen zu wollen. Der erste Auftritt erinnerte jedoch vielmehr an jene Probleme, die die Azzurri bereits in den vergangenen Jahren begleitet haben.

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Erstes Tessiner Derby: Ambri unter Druck, Lugano will Heimvorteil nutzen

Keine 24 Stunden nach dem 3:6 gegen die ZSC Lions wartet auf den HC Ambri-Piotta bereits das nächste emotionale Highlight. Am Samstagabend steigt in der Cornèr Arena das erste Tessiner Derby der Saison gegen den HC Lugano. Für Ambri geht es darum, die Niederlage gegen den Leader sofort abzuschütteln, während Lugano nach dem 3:2 nach Verlängerung gegen Zug mit Rückenwind ins Prestigeduell geht. Die Ausgangslage ist reizvoll. Ambri hat nach fünf Meisterschaftsspielen acht Punkte gesammelt, Lugano steht nach drei Partien bei fünf Zählern. Die Leventiner haben allerdings bereits ein intensives Programm hinter sich und mussten am Freitag gegen Zürich viel Kraft lassen. Lugano hatte seit dem Heimsieg gegen Zug am Dienstag mehrere Tage zur Vorbereitung. Zusätzliche Brisanz bringt Roby Järventie mit. Der Finne erzielte gegen den ZSC alle drei Ambri-Tore und bestätigte damit seine starke Frühform. Gleichzeitig wird das Derby voraussichtlich vor nahezu ausverkauften Rängen stattfinden: Lugano meldete bereits am Freitag, dass nur noch wenige Tickets für die Cornèr Arena verfügbar seien.

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So reisen die Schweizer wirklich: Ausland, Kurztrips und Ferien vor der Haustür

Herr und Frau Schweizer reisen gerne – und erstaunlich häufig. Nach den neuesten vollständigen Daten des Bundesamts für Statistik unternahm die Schweizer Wohnbevölkerung 2024 durchschnittlich 2,9 Reisen mit mindestens einer Übernachtung pro Person. Dazu kamen durchschnittlich 8,8 Tagesreisen. Besonders deutlich zeigt sich dabei: Für längere Ferien zieht es die Schweizer mehrheitlich ins Ausland, während das eigene Land bei Kurz- und Tagesausflügen eine enorme Bedeutung behält. 89 Prozent der ständigen Wohnbevölkerung ab sechs Jahren unternahmen 2024 mindestens eine Reise mit Übernachtung. Nur 35 Prozent dieser Reisen blieben innerhalb der Schweiz, entsprechend führten rund zwei Drittel ins Ausland. Bei Tagesreisen sieht das Bild genau umgekehrt aus: 90 Prozent fanden innerhalb der Schweiz statt. Das zeigt zwei unterschiedliche Reisevorlieben – für den kurzen Tapetenwechsel bleibt man gerne im eigenen Land, für längere Ferien zieht es deutlich häufiger über die Grenze. Auch finanziell ist die Reiselust bemerkenswert. Gemäss Bundesamt für Statistik gab die Schweizer Wohnbevölkerung 2024 insgesamt 18,9 Milliarden Franken für Auslandreisen aus. Das waren 7,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Allein auf Auslandreisen mit Übernachtungen entfielen 13,2 Milliarden Franken.

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Jashari vor grosser Nati-Chance – Xhakas Ausfall öffnet das Zentrum

Ardon Jashari könnte beim Nations-League-Auftakt gegen Nordmazedonien in eine deutlich grössere Rolle rücken. Weil Granit Xhaka beim gesamten Zusammenzug fehlt und auch Denis Zakaria verletzungsbedingt nicht zur Verfügung steht, muss Murat Yakin sein zentrales Mittelfeld neu ordnen. Für den 24-jährigen Jashari bietet sich damit die grosse Chance, neben Remo Freuler mehr Verantwortung zu übernehmen. Der Ausfall von Xhaka wiegt besonders schwer. Der Captain ist seit Jahren der wichtigste Taktgeber im Schweizer Spielaufbau. Hinzu kommt, dass mit Zakaria eine weitere erfahrene Option im Zentrum fehlt. Der SFV hat deshalb unter anderem Vincent Sierro nachnominiert. Trotzdem rückt Jashari automatisch stärker in den Fokus. Jashari kommt bislang auf elf A-Länderspiele und 360 Einsatzminuten für die Schweiz. Bei der WM 2026 erhielt er ebenfalls Einsatzzeit, unter anderem im Viertelfinal gegen Argentinien. Gegen Nordmazedonien könnte er nun erstmals seit längerer Zeit von Beginn weg eine zentrale Rolle im Schweizer Mittelfeld übernehmen.

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Embolo fehlt – Botelis Chance auf das Nati-Debüt wächst

Winsley Boteli steht vor seinem bislang grössten Schritt im Schweizer Fussball. Der 20-jährige Stürmer des FC Sion gehört erstmals zum Aufgebot der A-Nationalmannschaft und könnte am Samstag in Skopje gegen Nordmazedonien zu seinem Debüt kommen. Durch die aktuelle Personalsituation im Schweizer Angriff ist seine Chance auf Einsatzminuten nochmals gestiegen. Boteli hat sich die Nomination mit einem aussergewöhnlichen Saisonstart verdient. In 14 Pflichtspielen für den FC Sion erzielte er zwölf Tore und bereitete fünf weitere Treffer vor. Nationaltrainer Murat Yakin reagierte darauf mit dem erstmaligen Aufgebot für die vier Nations-League-Partien gegen Nordmazedonien, Schottland, Slowenien und erneut Nordmazedonien. Zusätzliche Bedeutung erhält Botelis Rolle durch die Ausfälle im Schweizer Kader. Granit Xhaka nimmt am gesamten Zusammenzug nicht teil, Denis Zakaria und Aurèle Amenda fehlen angeschlagen. Im Angriff ist Breel Embolo für das Spiel in Skopje zudem gesperrt. Damit rückt Boteli bereits bei seinem ersten A-Nati-Zusammenzug stärker in den Fokus.

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Sinner sagt Peking ab – Zverev greift nach der Nummer 1

Jannik Sinner verschiebt sein Comeback erneut. Der Weltranglistenerste hat seine Teilnahme am ATP-500-Turnier in Peking abgesagt und wird damit seinen Titel in China nicht verteidigen. Für Alexander Zverev öffnet sich dadurch im Kampf um die Nummer 1 eine grosse Chance. Sinner fehlt seit seinem Wimbledon-Triumph im Juli wegen Problemen am rechten Knie auf der Tour. Noch vor wenigen Tagen trainierte der 25-Jährige wieder intensiver in Monte Carlo und hatte Peking als Comeback-Ziel angepeilt. Nun zog er die Konsequenz und verzichtet auf einen Start. Das Turnier in Peking findet vom 30. September bis 6. Oktober statt. Für die Weltrangliste ist die Absage brisant. Sinner führt das ATP-Ranking aktuell mit 11'500 Punkten vor Zverev mit 9690 an. Gleichzeitig liegt der Deutsche in der Jahreswertung bereits vorne: Nach seinem US-Open-Titel steht Zverev im Race to Turin bei 8650 Punkten, Sinner bei 7950.

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Manchester City sportlich makellos – doch das 115-Verfahren bleibt explosiv

Manchester City dominiert sportlich weiterhin die Premier League, doch abseits des Rasens hängt ein gewaltiges Verfahren über dem Klub. Mehr als zwei Jahre nach Beginn der Anhörung zu den 115 von der Premier League erhobenen Vorwürfen gibt es noch immer kein Urteil. Im Raum stehen bei einem Schuldspruch Sanktionen von hohen Geldstrafen über Punktabzüge bis hin zu einem möglichen Ausschluss aus der Premier League. Das Verfahren begann im September 2024 vor einer unabhängigen Kommission und wurde nach zwölf Wochen im Dezember desselben Jahres abgeschlossen. Seitdem wartet der englische Fussball auf den Entscheid. Premier-League-Chef Richard Masters räumte zuletzt ein, dass sich das Verfahren länger hinzieht als erwartet. Einen Termin für die Veröffentlichung des Urteils gibt es weiterhin nicht. Besonders gross ist der Kontrast zur sportlichen Situation. City hat alle fünf Premier-League-Spiele der Saison 2026/27 gewonnen und führt die Tabelle mit 15 Punkten an. Zuletzt setzte sich das Team von Enzo Maresca in einem spektakulären Spiel mit 5:3 gegen Sunderland durch. Der aktuelle Erfolg ändert jedoch nichts daran, dass ein späteres Urteil erhebliche Konsequenzen für den Klub haben könnte.

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Lustrinelli hat zwei Wochen für die Wende – Rijeka wird erster Test

Mauro Lustrinelli bekommt nach dem Fehlstart mit Union Berlin nun genau das, was einem neuen Trainer in einer schwierigen Phase oft fehlt: Zeit auf dem Trainingsplatz. Nach nur einem Punkt aus vier Bundesliga-Spielen und bereits 17 Gegentoren bleiben dem Schweizer gut zwei Wochen bis zum nächsten Ligaspiel gegen Elversberg. Schon am Samstag liefert das Testspiel bei HNK Rijeka einen ersten Hinweis darauf, ob die Korrekturen greifen. Die 0:7-Niederlage bei Bayern München war die höchste Bundesliga-Pleite der Union-Geschichte, ist inzwischen aber abgehakt. Viel wichtiger ist nun, wie Lustrinelli die lange Unterbrechung nutzt. Union steht nach vier Runden mit einem Torverhältnis von 4:17 auf Rang 17 und wartet weiterhin auf den ersten Bundesliga-Sieg unter dem früheren Thun-Trainer. Der nächste Ernstkampf folgt erst am 10. Oktober zuhause gegen Aufsteiger Elversberg. Bis dahin kann Lustrinelli an der defensiven Organisation, den Abständen zwischen den Mannschaftsteilen und der Balance seines offensiveren Spielansatzes arbeiten. Das Testspiel am Samstagabend in Rijeka kommt deshalb zum richtigen Zeitpunkt.

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Antonelli trotz Technikproblemen Zweiter – Mercedes dominiert in Baku

Kimi Antonelli hat einen schwierigen Auftakt in Baku eindrucksvoll abgefangen. Nach einem Hydraulikproblem im ersten Training und einem notwendigen Wechsel der Antriebseinheit verlor der WM-Leader wertvolle Streckenzeit, fuhr im zweiten Training aber trotzdem auf Rang zwei. Schneller war nur Mercedes-Teamkollege George Russell. Russell setzte in 1:43.347 Minuten die Tagesbestzeit und distanzierte Antonelli um 0,552 Sekunden. Max Verstappen folgte mit bereits 0,827 Sekunden Rückstand auf Rang drei. Antonelli absolvierte im zweiten Training lediglich 16 Runden, nachdem Mercedes zunächst noch an seinem Auto arbeiten musste. Bereits im ersten Training war er wegen des Hydraulikdefekts nur auf neun Runden gekommen. Für den 20-jährigen Italiener geht es in Aserbaidschan um die Fortsetzung seiner beeindruckenden Serie. Nach seinen Siegen in Monza und Madrid reist Antonelli mit 81 Punkten Vorsprung in der Fahrer-WM nach Baku. Eine Rückversetzung in der Startaufstellung gibt es für ihn entgegen anderslautenden Meldungen nicht. Die von der FIA bestätigten Motorenstrafen betreffen Fernando Alonso und Lance Stroll.

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Klubs erhöhen Druck auf FIFA – Reformen sollen mehr Mitsprache bringen

Der Druck auf die FIFA wächst weiter. Die European Football Clubs, die mehr als 850 Vereine vertreten, verlangen transparentere Entscheidungsprozesse und eine echte Einbindung der Klubs bei weitreichenden FIFA-Projekten. Ausgelöst wurde die Debatte durch das inzwischen aufgegebene Projekt «FIFA Forward Enterprise», das ohne vorgängige Konsultation zentraler Stakeholder vorbereitet worden war. Die EFC hatte bereits Ende Juli scharf kritisiert, von den FIFA-Plänen erst über die Medien erfahren zu haben. Inzwischen geht die Diskussion aber deutlich weiter. FIFPRO Europe fordert zusammen mit den Vertretern von Spielern und Ligen eine unabhängige Überprüfung der FIFA-Entscheidungsstrukturen und eine formelle Einbindung von Klubs, Ligen und Spielern in wichtige strategische Beschlüsse. FIFA-Präsident Gianni Infantino hat auf den wachsenden Druck reagiert und eine unabhängige externe Überprüfung der Governance-Strukturen vorgeschlagen. Darüber hatten wir bereits im Beitrag Infantino schlägt externe Prüfung der FIFA-Governance vor berichtet. Beim FIFA-Council am 15. Oktober könnten nun erstmals konkrete Reformmodelle diskutiert werden.

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Jokanovic übernimmt den FC Basel – Tedesco sagte vorerst nicht zu

Der FC Basel hat einen neuen Cheftrainer gefunden. Slavisa Jokanovic übernimmt Rotblau mit sofortiger Wirkung und unterschreibt zunächst bis zum Ende der laufenden Saison. Der 58-jährige Serbe folgt auf Stephan Lichtsteiner und soll dem FCB nach einem durchzogenen Saisonstart wieder Stabilität und Erfahrung geben. Jokanovic bringt genau jenes Profil mit, das die Basler Verantwortlichen zuletzt gesucht hatten: Erfahrung, Autorität und eine internationale Vita. Er trainierte unter anderem Watford, Fulham, Sheffield United, Dinamo Moskau und zuletzt Al-Nasr in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Mit Watford und Fulham schaffte er jeweils den Aufstieg in die Premier League. Auch Domenico Tedesco war im Rennen um den Trainerposten. Wie soccer.ch bereits berichtete, beschäftigte sich Basel konkret mit dem 41-Jährigen. Tedesco sagte allerdings nicht direkt zu und nahm sich Bedenkzeit für seinen nächsten Schritt. Dabei wollte er insbesondere mögliche Optionen in der Bundesliga und Serie A abwarten. Basel entschied sich nun für Jokanovic.

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Tottenham schickt Späher wegen Boteli zum Nati-Spiel nach Skopje

Das internationale Interesse an Winsley Boteli wächst weiter. Wie soccer.ch weiss, werden beim Nations-League-Spiel der Schweiz gegen Nordmazedonien auch Beobachter von Tottenham Hotspur im Stadion in Skopje sitzen, um den 20-jährigen Stürmer des FC Sion aus nächster Nähe zu verfolgen. Damit kommt nach Borussia Dortmund, Como und Atalanta ein weiterer prominenter Klub zum Kreis der Interessenten hinzu. Für Boteli ist die Reise mit der Schweizer Nationalmannschaft ohnehin ein besonderer Schritt. Nationaltrainer Murat Yakin hat den Genfer nach seinem starken Saisonstart erstmals für das A-Team aufgeboten. In seinen ersten 14 Pflichtspielen für Sion erzielte Boteli zwölf Tore und bereitete fünf weitere Treffer vor. Das Spiel gegen Nordmazedonien bietet dem jungen Angreifer nun eine internationale Bühne. Die Beobachtung durch Tottenham bedeutet noch nicht, dass konkrete Verhandlungen laufen oder bereits ein Angebot vorbereitet wird. Nach Informationen von soccer.ch wollen sich die Spurs vielmehr vor Ort ein aktuelles Bild von Boteli machen. Dass der Angreifer inzwischen von mehreren Klubs aus europäischen Topligen verfolgt wird, passt allerdings zu seiner rasanten Entwicklung der vergangenen Monate.

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Dembélé mit Traumstart in Europa – nun wartet Frankreichs Auftakt

Ousmane Dembélé reist mit bemerkenswerten Zahlen zum Nations-League-Auftakt der französischen Nationalmannschaft. Der Ballon-d’Or-Sieger von 2025 steht in der laufenden Champions League nach nur 64 Einsatzminuten bereits bei zwei Toren und zwei Assists. Am Freitagabend wartet mit dem Auswärtsspiel gegen die Türkei nun die nächste Bühne. Seinen bislang stärksten Auftritt der jungen Saison hatte Dembélé beim 6:1 von Paris Saint-Germain gegen Slovan Bratislava. Der 29-Jährige traf in der 17. und 23. Minute selbst und bereitete später einen Treffer von Ferran Torres vor. Die UEFA weist für ihn nach dem ersten Champions-League-Spiel zwei Tore, zwei Assists, zehn Abschlüsse und eine Passquote von 85 Prozent aus. Für Frankreich beginnt gleichzeitig eine neue Phase. Dembélé gehört zum ersten Nations-League-Aufgebot unter Nationaltrainer Zinédine Zidane. Neben ihm wurden von PSG auch Désiré Doué und nach der Verletzung von Warren Zaïre-Emery Maghnes Akliouche aufgeboten. Frankreich startet am Freitag um 20.45 Uhr auswärts gegen die Türkei in die Gruppe A1.

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Neuer Haarschnitt, alte Torlust: Haalands Zahlen bleiben aussergewöhnlich

Erling Haaland hat sich optisch verändert, sportlich aber kaum. Der Norweger trägt seit Saisonbeginn deutlich kürzere Haare – und trifft weiterhin in einem Tempo, das selbst für seine Verhältnisse bemerkenswert ist. Für Manchester City steht er 2026/27 bereits bei sieben Toren in sieben Pflichtspielen, für Norwegen traf er zuletzt beim 3:2 gegen Dänemark doppelt. In der Premier League führt Haaland nach fünf Spieltagen mit fünf Toren die Torschützenliste an. Dazu kommen zwei Treffer in einem Champions-League-Spiel gegen Porto. Insgesamt sind es damit sieben Tore in 593 Pflichtspielminuten für Manchester City – im Schnitt also ein Treffer alle 84,7 Minuten. Noch auffälliger ist seine internationale Bilanz: In der Champions League steht er inzwischen bei 59 Toren in 59 Einsätzen. Die Frage, ob Haaland derzeit der beste Goalgetter der Welt ist, lässt sich nicht mit einer einzigen Zahl beantworten. Aber seine aktuelle Quote, seine langfristigen Werte in der Champions League und vor allem 64 Treffer in 56 Länderspielen für Norwegen liefern starke Argumente. Erst am Donnerstag erzielte er beim 3:2-Sieg gegen Dänemark erneut zwei Tore.

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Kosovo jubelt gegen Irland – Schweizer Fussball prägt Fodas Mannschaft

Kosovo ist mit einem 1:0-Heimsieg gegen die Republik Irland in die neue Nations-League-Saison gestartet. Captain Vedat Muriqi erzielte in Pristina kurz vor Schluss per Kopf den entscheidenden Treffer. Besonders aus Schweizer Sicht auffällig: Mit Albian Hajdari und Leon Avdullahu standen gleich zwei in der Schweiz ausgebildete Spieler in der Startelf. Kosovo kontrollierte die Partie über weite Strecken und kam auf 53 Prozent Ballbesitz sowie 84 Prozent Passgenauigkeit. Irland verteidigte lange erfolgreich, ehe Ermal Krasniqi in der 82. Minute die Latte traf und Muriqi den Abpraller aus kurzer Distanz einköpfte. Es blieb beim 1:0, obwohl Kosovo in der Schlussphase noch weitere Möglichkeiten hatte. Der Schweizer Bezug im Team von Franco Foda ist inzwischen deutlich. Hajdari, in Binningen geboren und beim FC Basel ausgebildet, verteidigte von Beginn an. Neben ihm spielte Leon Avdullahu im Mittelfeld, der in Solothurn geboren wurde und ebenfalls durch den Nachwuchs des FC Basel ging. Im Aufgebot stehen zudem Amir Saipi und Dion Kacuri, die beide ebenfalls eng mit dem Schweizer Fussball verbunden sind.

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Alcaraz fordert Ende der Nachtspiele bei Grand Slams

Carlos Alcaraz fordert nach seinem historischen US-Open-Marathon gegen Ben Shelton Änderungen bei der Spielplanung der Grand-Slam-Turniere. Der Spanier spricht sich gegen Matches aus, die bis tief in die Nacht dauern. Sein Viertelfinal in New York war erst um 3.33 Uhr Ortszeit beendet worden – so spät wie noch kein Match zuvor bei den US Open. Alcaraz hatte sich am 9. September nach 4:28 Stunden Ben Shelton mit 7:6 (7:5), 1:6, 3:6, 6:1, 6:7 (7:10) geschlagen geben müssen. Die Partie begann erst kurz nach 23 Uhr und entwickelte sich zu einem Fünfsatz-Krimi, ehe Shelton um 3.33 Uhr mit einem Ass den Sieg perfekt machte. Damit wurde ein neuer Negativrekord für den spätesten Spielschluss in Flushing Meadows aufgestellt. Nun hat Alcaraz vor dem Laver Cup in London deutlich gemacht, dass er solche Spielzeiten problematisch findet. Für Spieler seien derart späte Matches mit Blick auf Erholung und Regeneration schwierig, gleichzeitig seien sie auch für Zuschauer alles andere als ideal. Der 23-Jährige befindet sich derzeit mit Team Europe in London, wo er nach seinem Comeback bei den US Open den nächsten Belastungstest beim Laver Cup bestreitet.

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