Europa

Inter blockt Barça ab: Lautaro ist unverkäuflich

Inter Mailand setzt bei Lautaro Martínez eine klare Grenze: Der Captain steht nicht zum Verkauf. Das Interesse des FC Barcelona ist inzwischen sogar von Präsident Joan Laporta und Sportdirektor Deco bestätigt worden, doch die Nerazzurri lehnten einen Transfer schon ab, bevor überhaupt echte Verhandlungen beginnen konnten. Für Inter bleibt der Argentinier eine zentrale Figur der sportlichen Zukunft. Laporta bestätigte, Inter-Präsident Giuseppe Marotta persönlich wegen Lautaro kontaktiert zu haben. Die Antwort fiel eindeutig aus: Der 29-Jährige sei nicht zu verkaufen. Barcelona respektierte diese Position und verzichtete darauf, die Gespräche mit einem konkreten Angebot weiterzuführen. Auch Deco erklärte zuletzt, Lautaro habe zu jenen Stürmern gehört, die Barça interessant fand. Die harte Haltung von Inter überrascht kaum. Lautaro besitzt einen Vertrag bis zum 30. Juni 2029, trägt die Captainbinde und gehört auch sportlich weiterhin zu den entscheidenden Spielern. In der vergangenen Saison führte er Inter mit 17 Ligatoren zum Meistertitel und wurde zum besten Stürmer der Serie A gewählt. Auch in der neuen Spielzeit hat er bereits mehrfach gezeigt, weshalb der Klub keinerlei Interesse an einem Verkauf besitzt.

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Montella kämpft weiter – Verband hält noch zu ihm

Vincenzo Montella steht bei der Türkei so stark unter Druck wie kaum zuvor in seiner Amtszeit. Drei Niederlagen aus drei Nations-League-Spielen, heftige Kritik von Fans und Medien und nun ausgerechnet das Rückspiel gegen Italien: Der 52-Jährige denkt trotzdem nicht ans Aufgeben. Auch der türkische Fussballverband hält bislang an seinem Nationaltrainer fest. Die sportliche Bilanz ist brutal. Nach dem 0:1 gegen Frankreich verlor die Türkei zuhause 1:4 gegen Italien und anschliessend 0:3 in Belgien. Mit null Punkten und 1:8 Toren liegt der WM-Teilnehmer abgeschlagen am Tabellenende der Gruppe A1. Bereits beim Italien-Spiel in Bursa forderten Teile des Publikums lautstark Montellas Rücktritt, nach der Niederlage in Lüttich nahm der Druck nochmals zu. Montella will davon nichts wissen. Nach dem Belgien-Spiel erklärte er, die Mannschaft müsse sich weiterentwickeln, ihr Bestes geben und weiterarbeiten. Rückhalt besitzt der Italiener zumindest weiterhin beim Verband: Sein Vertrag läuft bis zum Ende der EM 2028, TFF-Präsident İbrahim Hacıosmanoğlu hatte Montella selbst nach dem enttäuschenden WM-Auftritt öffentlich verteidigt und Kontinuität eingefordert. Hinter Montella liegen zudem persönlich schwere Monate: Im Juli starb seine Schwester Caterina nach einem schweren Unfall im eigenen Haus.

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Schweizerinnen drehen 0:2 und schlagen Tschechien

Die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft beendet das Turnier der Women’s Euro Hockey Tour in Lahti mit einem spektakulären Erfolg. Gegen Tschechien dreht das Team von Head Coach Shannon Miller in den letzten Minuten einen 0:2-Rückstand und gewinnt nach Penaltyschiessen mit 3:2. Leoni Balzer verwandelt als einzige Schützin ihren Penalty, während Andrea Brändli alle fünf tschechischen Versuche stoppt. Lange deutete wenig auf einen Schweizer Sieg hin. Tschechien war über weite Strecken spielbestimmend und ging im Schlussdrittel durch Ellen Jarabkova und Tereza Vanisova innerhalb kurzer Zeit mit 2:0 in Führung. Noch drei Minuten vor Schluss stand die Schweiz vor der dritten Niederlage im dritten Turnierspiel. Dann folgte die grosse Wende. Rahel Enzler verkürzte in der 57. Minute auf 1:2. Nur zwei Minuten später traf Sinja Leemann bei sechs gegen fünf zum 2:2. Nach einer torlosen Verlängerung fiel die Entscheidung im Penaltyschiessen, wo Balzer traf und Brändli sämtliche tschechischen Schützinnen bezwang.

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Asllani trifft – Kosovo ringt Österreich ein 1:1 ab

Kosovo hat Tabellenführer Österreich in Pristina ein 1:1 abgerungen und bleibt damit im Rennen um die Spitzenplätze der Nations-League-Gruppe B3. Fisnik Asllani brachte die Mannschaft von Franco Foda in der 70. Minute in Führung, ehe Christoph Lang fünf Minuten vor Schluss noch für Österreich ausglich. Aus Schweizer Sicht standen Amir Saipi und Leon Avdullahu beide in der Startformation. Kosovo zeigte gegenüber dem 1:3 im Hinspiel eine deutlich stabilere Leistung. Österreich hatte zwar mehr Ballbesitz und insgesamt mehr Abschlüsse, die Gastgeber hielten defensiv aber lange dagegen. Saipi bestätigte nach seinem starken Auftritt beim 0:0 gegen Israel erneut das Vertrauen von Foda. Die Führung fiel nach 70 Minuten. Der eingewechselte Asllani nutzte Kosovos beste Phase und brachte das Fadil-Vokrri-Stadion zum Kochen. Österreich reagierte spät: Der ebenfalls eingewechselte Christoph Lang erzielte in der 85. Minute nach Vorarbeit von Sasa Kalajdzic das 1:1.

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Modrić nach 0:7-Blamage: "Ich schäme mich"

Kroatien erlebt gegen England einen der bittersten Abende seiner Fussballgeschichte. Die Mannschaft von Slaven Bilić verliert in Rijeka mit 0:7 und kassiert damit die höchste Niederlage seit der Unabhängigkeit. Captain Luka Modrić fand danach ungewöhnlich deutliche Worte und erklärte, dass er sich erstmals in seinen 20 Jahren im Nationalteam nach einem Spiel schäme. England zerlegte die Kroaten bereits vor der Pause. Harry Kane, Jude Bellingham, Anthony Gordon und Bukayo Saka sorgten für eine 4:0-Führung nach 45 Minuten. Nach dem Seitenwechsel trafen Kane und Saka jeweils ein zweites Mal, ehe Morgan Rogers kurz vor Schluss den siebten Treffer erzielte. Für Kroatien ist das 0:7 ein neuer Negativrekord. Die bislang höchste Niederlage war das 0:6 gegen Spanien im Jahr 2018 gewesen. Besonders bitter: Bereits am Dienstag wartet ausgerechnet wieder Spanien auf die Mannschaft von Bilić.

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Evenepoel krönt Comeback mit erstem EM-Titel

Remco Evenepoel ist erstmals Strassen-Europameister. Der Belgier gewinnt das 196,3 Kilometer lange EM-Rennen von Ljubljana nach Šenčur nach einem dramatischen Finale im Foto-Finish gegen Giulio Ciccone. Besonders bemerkenswert: Evenepoel musste rund 36 Kilometer vor dem Ziel einen Sturz verkraften und kämpfte sich dennoch zurück an die Spitze. Evenepoel und Ciccone erreichten nach 4:16:37 Stunden gemeinsam die Zielgerade. Erst das Zielfoto brachte die Entscheidung zugunsten des 26-jährigen Belgiers. Christian Scaroni komplettierte als Zweiter Italiener auf dem Podest die Medaillenränge und erreichte das Ziel 59 Sekunden hinter dem Sieger. Für Evenepoel ist der Triumph eine eindrucksvolle Reaktion auf die Strassen-WM in Montreal. Dort hatte der vierfache Zeitfahr-Weltmeister im Strassenrennen lediglich Rang zwölf belegt. Nur eine Woche später holt er nun jenen bedeutenden internationalen Strassentitel, der ihm in seiner umfangreichen Sammlung bislang noch gefehlt hatte.

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Irland gegen Israel: Geisterspiel mit grosser Bedeutung

Irland trifft am Sonntagabend in der Nations League auf Israel – allerdings nicht zuhause, sondern im serbischen Bačka Topola. Die Partie wurde von der FAI wegen operativer Herausforderungen auf neutralen Boden verlegt und findet in der TSC Arena unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Sportlich besitzt das Duell für beide Teams erhebliche Bedeutung. Irland steht nach drei Spielen bei vier Punkten und kämpft gemeinsam mit Kosovo um Rang zwei hinter Österreich. Nach dem 0:1 zum Auftakt in Pristina folgte ein klarer 3:0-Sieg gegen Israel, ehe die Mannschaft von Heimir Hallgrímsson zuletzt gegen Österreich nach einer 2:0-Führung noch ein 2:2 hinnehmen musste. Israel wartet dagegen weiterhin auf den ersten Sieg dieser Nations-League-Kampagne. Nach Niederlagen gegen Österreich und Irland holte die Mannschaft beim 0:0 gegen Kosovo erstmals einen Punkt. Damit steht Israel vor dem Rückspiel gegen Irland bereits erheblich unter Druck, wenn der Anschluss an die oberen Plätze der Gruppe B3 nicht früh verloren gehen soll.

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Wales gegen Dänemark: Direktduell unter Druck

Wales empfängt am Sonntagabend Dänemark zu einem wichtigen Nations-League-Duell in Cardiff. Beide Mannschaften stehen nach drei Spielen bei drei Punkten und kämpfen hinter dem souveränen Leader Portugal um die beste Ausgangslage für die zweite Hälfte der Gruppenphase. Anpfiff im Cardiff City Stadium ist um 20.45 Uhr Schweizer Zeit. Wales geht mit neuem Selbstvertrauen in die Partie. Nach Niederlagen gegen Portugal und Dänemark gelang am Donnerstag mit dem 2:1 gegen Norwegen der erste Sieg überhaupt in Liga A. Dan James und Neco Williams drehten dabei einen frühen Rückstand und verschafften dem Team von Craig Bellamy dringend benötigten Rückenwind. Dänemark reist dagegen nach einem Rückschlag nach Wales. Beim 2:4 gegen Portugal kam die Mannschaft von Brian Riemer zweimal zum Ausgleich, musste sich in der Schlussphase aber dennoch geschlagen geben. Weil Dänemark, Norwegen und Wales nun alle bei drei Punkten stehen, besitzt das direkte Duell in Cardiff erhebliches Gewicht.

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Hollands Van Dijk vor Jubiläum gegen Serbien

Die Niederlande empfangen am Sonntagabend Serbien zum vierten Spieltag der Nations League. Im Philips Stadion in Eindhoven kann Oranje mit einem Sieg den Druck auf Tabellenführer Griechenland erhöhen. Für Captain Virgil van Dijk könnte die Partie besonders werden: Der Verteidiger steht vor seinem 100. Länderspiel. Die Niederlande sind in der laufenden Nations League noch ungeschlagen. Nach dem 1:1 gegen Deutschland folgte ein 2:1-Auswärtssieg in Serbien, zuletzt erkämpfte sich Oranje in Griechenland nach einem 0:2-Rückstand noch ein 2:2. Damit steht die Mannschaft von Xavi Hernández nach drei Spielen bei fünf Punkten. Serbien reist dagegen mit drei Niederlagen nach Eindhoven. Nach zwei 1:2-Heimniederlagen gegen Griechenland und die Niederlande verlor das Team von Veljko Paunovic am Donnerstag auch in Deutschland mit 0:2. Für die Serben wird die Lage in Gruppe A2 damit zunehmend schwierig.

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Deutschland in Griechenland unter Zugzwang

Deutschland steht am Sonntagabend in Thessaloniki vor einem wichtigen Nations-League-Spiel. Das Team von Jürgen Klopp trifft um 20.45 Uhr Schweizer Zeit auf Tabellenführer Griechenland und liegt vor dem vierten Spieltag bereits drei Punkte hinter den Gastgebern. Nach der 0:1-Heimniederlage im Hinspiel bietet sich dem DFB-Team nun die schnelle Gelegenheit zur Revanche. Griechenland hat sich mit sieben Punkten aus drei Spielen an die Spitze der Gruppe A2 gesetzt. Die Mannschaft von Ivan Jovanovic gewann zunächst 2:1 in Serbien und danach 1:0 in Deutschland, ehe sie zuhause gegen die Niederlande trotz einer 2:0-Führung noch ein 2:2 hinnehmen musste. Deutschland reagierte auf die Niederlage gegen die Griechen zuletzt mit einem 2:0 gegen Serbien. Damit ist die Ausgangslage klar: Ein deutscher Auswärtssieg würde beide Mannschaften wieder auf sieben Punkte bringen. Gewinnt Griechenland erneut, würde der Vorsprung auf Deutschland bereits sechs Punkte betragen. Gleichzeitig lauern die Niederlande mit fünf Zählern zwischen den beiden Teams.

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Kosovo fordert Österreich im Schlüsselspiel

Kosovo empfängt am Sonntagabend in Pristina Tabellenführer Österreich zu einem Schlüsselspiel der Nations League. Vor dem vierten Spieltag liegt die Mannschaft von Franco Foda mit vier Punkten drei Zähler hinter Österreich. Mit einem Heimsieg würde Kosovo im Kampf um Rang eins wieder vollständig aufschliessen. Die Ausgangslage hat sich seit dem ersten Duell verändert. Österreich gewann am 27. September in Wien mit 3:1 gegen Kosovo, musste sich danach in Irland nach einem 0:2-Rückstand aber mit einem 2:2 begnügen. Kosovo wiederum holte nach der Niederlage in Österreich beim 0:0 gegen Israel einen Punkt und blieb erstmals in dieser Nations-League-Kampagne ohne Gegentor. Aus Schweizer Sicht bleibt Kosovo besonders interessant. Leon Avdullahu gehört auch für das heutige Spiel zum offiziellen Aufgebot und hat alle bisherigen drei Nations-League-Partien bestritten. Im Tor steht mit Amir Saipi zudem der frühere Lugano-Goalie zur Verfügung. Anpfiff im Stadiumi Fadil Vokrri in Pristina ist um 18.00 Uhr.

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Verstappen gewinnt Regen-Chaos von Sepang

Max Verstappen hat beim aussergewöhnlichen Bahrain-Grand-Prix in Malaysia seinen ersten Formel-1-Sieg der Saison 2026 gefeiert. Der Red-Bull-Pilot setzte sich auf dem Sepang International Circuit vor WM-Leader Kimi Antonelli und Lewis Hamilton durch. Heftiger Regen, technische Probleme und mehrere Unterbrechungen machten das Rennen zu einem der turbulentesten des Jahres. Verstappen war von der Poleposition gestartet, verlor die Führung unter schwierigen Bedingungen zunächst jedoch an Antonelli. Nach einem Safety-Car-Neustart schlug der Niederländer zurück, überholte den Mercedes-Piloten und setzte sich anschliessend an der Spitze fest. Für Verstappen ist es der 72. Grand-Prix-Sieg seiner Karriere und der erste seit Abu Dhabi 2025. Während Verstappen und Red Bull endlich ihren ersten Saisonsieg feiern, machte Antonelli im WM-Kampf einen gewaltigen Schritt. Sein Mercedes-Teamkollege George Russell musste wenige Runden vor Schluss mit einem technischen Problem aufgeben. Antonelli führt die Fahrer-WM nun mit 320 Punkten und 84 Zählern Vorsprung auf Russell an.

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Goggias Saisonstart bleibt nach Doppelinfektion offen

Sofia Goggias Vorbereitung auf den Ski-Winter 2026/27 ist nach zwei Virusinfektionen erheblich gestört. Die Italienerin leidet noch immer unter den Folgen von Chikungunya und Parvovirus B19 und kann derzeit nicht abschätzen, wann sie wieder vollständig belastbar sein wird. Damit ist offen, ob die Speed-Spezialistin rechtzeitig für den Weltcup-Auftakt ihrer Disziplinen zurückkehrt. Goggia hatte während des Trainingslagers in Ushuaia plötzlich ungewöhnlich starke Gelenkschmerzen und grosse Erschöpfung verspürt. Nach ihrer vorzeitigen Rückkehr nach Italien ergaben medizinische Untersuchungen zwei unterschiedliche Virusinfektionen. Die FISI bestätigte Ende September, dass die Kombination beider Infektionen zu einer starken körperlichen Schwächung geführt habe. Nun hat Goggia selbst weitere Details genannt. Zunächst habe sie sich durch den Stich einer infizierten Mücke mit Chikungunya angesteckt, danach sei zusätzlich Parvovirus B19 festgestellt worden. Die akute Phase sei inzwischen überwunden, die Nachwirkungen seien jedoch weiterhin deutlich spürbar. Für die Schweizer Speed-Fahrerinnen ist die Entwicklung besonders mit Blick auf die Rennen in St. Moritz und die weitere Saison von Bedeutung.

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Márquez gewinnt in Japan – nur noch zwei Punkte hinter Martín

Marc Márquez hat den Grand Prix von Japan in Motegi gewonnen und den WM-Kampf damit weiter zugespitzt. Der Ducati-Pilot setzte sich über 24 Runden vor Jorge Martín und Marco Bezzecchi durch. In der Gesamtwertung fehlen Márquez nun nur noch zwei Punkte auf Leader Martín. Martín verteidigte von der Poleposition zunächst die Führung und hielt Márquez sowie Bezzecchi hinter sich. In Runde 11 griff Márquez in Kurve 9 an, ging am Aprilia-Piloten vorbei und übernahm die Spitze. Danach kontrollierte der amtierende Weltmeister das Rennen und gewann mit 1,363 Sekunden Vorsprung. Nach dem Sprintsieg am Samstag komplettiert Márquez damit ein perfektes Motegi-Wochenende. Martín verteidigt die WM-Führung mit 333 Punkten, Márquez steht nach dem Japan-GP bei 331 Zählern.

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Spanien bleibt makellos – Yamal trifft erneut

Spanien hat auch sein drittes Spiel in der Nations League gewonnen und Tschechien in Oviedo mit 3:1 bezwungen. Lamine Yamal brachte die Selección bereits in der 6. Minute in Führung, Rodri erhöhte noch vor der Pause. Nach dem tschechischen Anschlusstreffer sorgte Mikel Merino in der Schlussphase für die Entscheidung. Spanien kontrollierte die Partie im Estadio Carlos Tartiere von Beginn an. Yamal traf mit einem sehenswerten Abschluss zum 1:0, Rodri stellte in der 36. Minute auf 2:0. Tschechien meldete sich durch Jiří Sláma in der 70. Minute zurück und machte die Schlussphase nochmals spannend. Die Hoffnung der Gäste hielt jedoch nicht bis zum Ende. Ladislav Krejčí sah in der 85. Minute nach seiner zweiten Gelben Karte Rot, ehe Merino in der 88. Minute das 3:1 erzielte. Spanien steht damit nach drei Gruppenspielen bei neun Punkten und feiert zugleich den zehnten Sieg in Serie.

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Schweiz dreht Spiel gegen Slowenien und bleibt makellos

Die Schweizer Nationalmannschaft setzt ihren perfekten Start in die Nations League fort und gewinnt in Luzern gegen Slowenien mit 2:1. Nach einem frühen Rückstand dreht das Team von Murat Yakin die Partie noch vor der Pause. Nach drei Spielen steht die Schweiz damit bei neun Punkten und führt die Gruppe B1 weiterhin souverän an. Slowenien erwischte den deutlich besseren Start. Bereits in der 2. Minute nutzte Zan Vipotnik einen schnellen Angriff über die rechte Seite und traf nach Zuspiel von Aljoša Matko zum 0:1. Die Schweiz reagierte jedoch sofort und kam in der 10. Minute zum Ausgleich, als Erik Janža eine Hereingabe nach einem Eckball unglücklich ins eigene Tor lenkte. Noch vor der Pause folgte die Wende. Zeki Amdouni setzte sich in der Offensive durch, über einen slowenischen Verteidiger gelangte der Ball zu Dan Ndoye. Der Angreifer schloss in der 38. Minute kraftvoll zum 2:1 ab. In der zweiten Halbzeit verpasste die Schweiz mehrfach die Vorentscheidung, brachte den knappen Vorsprung aber über die Zeit.

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Island fertigt Bulgarien mit 3:0 ab

Island bleibt in der Nations League auf Erfolgskurs und schlägt Bulgarien in Reykjavík klar mit 3:0. Orri Steinn Óskarsson erzielte im Laugardalsvöllur zwei Tore, Mikael Egill Ellertsson setzte kurz vor Schluss den Schlusspunkt. Für Bulgarien geht die schwierige Kampagne dagegen weiter: Auch nach dem dritten Gruppenspiel wartet die Mannschaft auf den ersten Sieg. Óskarsson brachte Island in der 37. Minute in Führung. Nach der Pause erhöhte der Captain in der 60. Minute aus kurzer Distanz auf 2:0. Später hatte der Stürmer sogar die Chance auf seinen dritten Treffer, scheiterte jedoch mit einem Penalty am bulgarischen Torhüter. In der Schlussminute bereitete Óskarsson schliesslich noch das 3:0 durch Ellertsson vor. Damit feiert Island nach dem 3:0 in Luxemburg den zweiten klaren Sieg in Folge und bleibt nach drei Nations-League-Partien ungeschlagen. Bulgarien steht dagegen nach dem 1:2 gegen Luxemburg, dem 0:0 gegen Estland und der deutlichen Niederlage in Island weiter ohne Sieg da.

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England fertigt Kroatien mit 7:0 ab!

England hat Kroatien in der Nations League mit 7:0 deklassiert und dem WM-Dritten von 2022 die höchste Niederlage seiner Länderspielgeschichte zugefügt. Harry Kane und Bukayo Saka trafen jeweils doppelt, dazu waren Jude Bellingham, Anthony Gordon und Morgan Rogers erfolgreich. Bereits zur Pause führte die Mannschaft von Thomas Tuchel in Rijeka mit 4:0. Kane eröffnete das Torfestival in der 8. Minute nach Vorarbeit von Bellingham. Der Mittelfeldspieler erhöhte in der 21. Minute selbst auf 2:0, ehe Gordon in der 39. Minute und Saka unmittelbar vor der Pause nachlegten. Kroatien fand gegen Englands aggressives Pressing und hohes Tempo praktisch keine Lösungen. Auch nach dem Seitenwechsel liess England nicht nach. Kane traf in der 53. Minute zum 5:0, Saka erzielte in der 68. Minute seinen zweiten Treffer und der eingewechselte Morgan Rogers setzte in der Schlussphase den Schlusspunkt. Für Kroatien ist das 0:7 noch deutlicher als das bisherige Rekorddebakel, das 0:6 gegen Spanien im Jahr 2018.

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