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97 Schafe durch Blitz getötet: Herdenschutz senkt laut Fachstellen das Risiko

Im Oberwallis wurden auf der Alp Eggerhorn 97 Schwarznasenschafe durch einen Blitzschlag getötet. Die Schafe befanden sich zum Schutz des Wolfes in einem Nachtpferch. Die Behauptung, dass der Herdenschutz mit Nachtpferchen das Risiko für solche Ereignisse erhöht, hält einer Überprüfung jedoch nicht Stand. Sowohl die Empfehlungen der Herdenschutzfachstellen für sichere Übernachtungsplätze für behirtete Schafe als auch die Einhaltung der Sömmerungsvorschriften der Direktzahlungsverordnung senken das Risiko für Todesfälle von Schafen durch Blitzschläge.

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Griechische Landschildkröten richtig halten: Was das faszinierende Reptil braucht

Die Griechische Landschildkröte wirkt ruhig, genügsam und pflegeleicht. Tatsächlich ist sie ein anspruchsvolles Wildtier, das ein grosses Freilandgehege, viel Fachwissen und eine jahrzehntelange Betreuung benötigt. Wer ihre Bedürfnisse erfüllt, kann ein faszinierendes Reptil beobachten. Griechische Landschildkröten erkunden ihre Umgebung, suchen gezielt nach Futter und wählen je nach Wetter zwischen Sonne, Schatten und geschützten Bereichen.

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Neue Wildruhezonen stärken den Schutz von Wildtieren und Naturräumen

Angesichts der stetigen Zunahme von Outdoor-Aktivitäten verstärkt der Kanton Freiburg den Schutz der Wildtiere. Nebst der bereits bestehenden Wildruhezone La Berra werden 12 neue Wildruhezonen geschaffen. Dadurch sollen die für die Wildtiere unverzichtbaren Ruhe- und Erholungsphasen sichergestellt werden, insbesondere im Winter. Es handelt sich um gezielte Massnahmen, die mit den Freizeitaktivitäten der Bevölkerung vereinbar und zeitlich begrenzt sind. Die 13 Wildruhezonen umfassen 3903 Hektar, was 2,34 % des Kantonsgebiets entspricht. Die entsprechende Verordnung wird am 1. Juli 2027 in Kraft treten.

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Agility: Was ist das? Hindernisse, Regeln und Einstieg für Hund und Halter

Ein Hund, der über Sprünge fliegt, durch einen Tunnel flitzt und über eine Wippe balanciert, während Herrchen oder Frauchen nebenher rennt und dirigiert: Agility gehört zu den bekanntesten Hundesportarten überhaupt. Doch was steckt eigentlich dahinter, und eignet sich Agility für jeden Hund? Agility stammt ursprünglich aus England und ist seit über 30 Jahren auch in der Schweiz fest etabliert. Zuständig für die Sportart ist hierzulande die Schweizerische Kynologische Gesellschaft SKG, genauer deren Technische Kommission Agility, Mobility und Obedience (TKAMO). Dieser Ratgeber erklärt, was Agility ausmacht, welche Hindernisse dazugehören und worauf Einsteigerinnen und Einsteiger achten sollten.

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Gartenpool bauen: Was rechtlich gilt und wie er für Kinder, Haustiere und Wildtiere sicher wird

Ein eigener Pool im Garten gehört für viele Schweizer Familien zu den grossen Sommerwünschen. Bevor die ersten Steine gesetzt werden, lohnt sich aber ein nüchterner Blick auf drei Themen, die schnell übersehen werden: die Bewilligungspflicht, die Sicherheit für Kleinkinder und Haustiere – und der oft vergessene Schutz von Wildtieren, die sich im Garten aufhalten. Ein Pool ist mehr als ein Freizeitvergnügen. Rechtlich gilt er als Bauwerk, das je nach Grösse, Bauart und Kanton bewilligungspflichtig ist. Und sobald Wasser im Spiel ist, steigt automatisch das Risiko für die Kleinsten der Familie, für Hund und Katze sowie für Igel, Vögel und andere Tiere, die sich im Garten bewegen. Dieser Ratgeber ordnet ein, was beim Poolbau in der Schweiz rechtlich gilt und wie sich der Pool für alle sicher gestalten lässt.

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Hitze, Pools und Blaualgen: So schützen Sie Haustiere und Wildtiere im Sommer richtig

Die anhaltend hohen Temperaturen belasten nicht nur Menschen, sondern auch Haus- und Wildtiere. Hitzschlag, verbrannte Pfoten, giftige Blaualgen oder ungesicherte Swimmingpools können schnell lebensgefährlich werden. VIER PFOTEN Schweiz erklärt, welche Risiken im Sommer häufig unterschätzt werden und wie sich Tiere wirksam schützen lassen. Mit einfachen Vorsichtsmassnahmen können Tierhalter viele Gefahren vermeiden und dazu beitragen, dass Hunde, Katzen und Wildtiere sicher durch die heissen Sommertage kommen.

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Grosse Unterschiede bei Insektenentfernern – günstigste Produkte überzeugen am meisten

Wer im Sommer mit Auto oder Motorrad unterwegs ist, kennt das Problem: Hartnäckige Insektenrückstände auf Karosserie, Scheinwerfern oder Helmvisieren lassen sich oft nur mit speziellen Reinigern entfernen. Der Touring Club Schweiz (TCS) hat neun Insektenentferner verglichen – mit überraschenden Ergebnissen. Der Test zeigt, dass ein hoher Preis nicht automatisch für bessere Qualität steht. Bewertet wurden die Reinigungsleistung, die Materialverträglichkeit, der Anwendungskomfort sowie mögliche Risiken für Umwelt und Gesundheit. Dabei zeigten sich deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Produkten.

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Trockenheit gefährdet Fische in Appenzell (AI) – weitere Notabfischungen drohen

Das Amt für Jagd und Fischerei hat aufgrund der anhaltenden Trockenheit bereits mehrere Notabfischungen durchgeführt. Weitere Einsätze dürften in den kommenden Tagen folgen. Unterstützt wird das Amt dabei vom Fischereiverein Appenzell. Die anhaltende Trockenheit setzt den Gewässern im Kanton Appenzell Innerrhoden zunehmend zu. Besonders betroffen sind kleine Fliessgewässer wie der Pöppelbach oder der Steintobelbach. Diese führen derzeit nur noch sehr wenig oder stellenweise gar kein Wasser mehr. Gleichzeitig steigen die Wassertemperaturen kontinuierlich an, was die Lebensbedingungen für Fische zunehmend verschlechtert und für diese in vielen Fällen lebensbedrohlich ist.

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Hitzewelle setzt Fischen in Berns Gewässern zu – Bevölkerung soll Rückzugsorte meiden

Den Fischen wird es aufgrund der aktuellen Hitzewelle in der Aare und in vielen Bächen deutlich zu warm. Gleichzeitig führen zahlreiche Gewässer immer weniger Wasser. Die Tiere leiden unter Hitzestress, unzählige Fische sind bereits gestorben. Das Fischereiinspektorat bittet die Bevölkerung deshalb, Erholungszonen von Fischen nicht zu stören. Die Aare zwischen Thun und dem Wohlensee erreicht stellenweise bereits 24 Grad. Das setzt den Fischen zu. Kaltwasserarten wie Äschen und Forellen geraten ab 20 Grad unter Stress, ab 25 Grad kann die Wassertemperatur für sie tödlich sein. Die Fische ziehen sich deshalb in die letzten kühlen Bereiche eines Gewässers zurück. Das Fischereiinspektorat des Kantons Bern bittet Badende, Böötler und Hundehaltende, diese Rückzugsorte zu meiden.

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Gesicherter Freigang für Katzen: Was auf Balkon, Terrasse und im Garten möglich ist

Irgendwo in der Schweiz wartet heute jemand auf seine Katze. Sie ist gestern Abend nicht nach Hause gekommen. Vielleicht taucht sie wieder auf. Vielleicht nicht. Dieses Szenario kennen viele Katzenhalter. Katzen, die unkontrolliert draussen unterwegs sind, sind täglich Gefahren ausgesetzt: dem Strassenverkehr, Revierkämpfen, Vergiftungen, Wildtieren, landwirtschaftlichen Maschinen und leider auch Menschen, die es nicht gut mit ihnen meinen. Nicht jede Gefahr trifft jede Katze. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass irgendwann etwas passiert, ist real – und sie steigt mit jedem Jahr. Tierärztinnen und Tierschutzorganisationen sehen das täglich. Die gute Nachricht: Es gibt Alternativen, die Katzen genauso glücklich machen – und die deutlich sicherer sind.

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Swiss Equestrian nominiert Vierspänner-Team für die Weltmeisterschaften in Aachen

Die Selektionskommission der Disziplin Fahren von Swiss Equestrian hat die Auswahl für die Weltmeisterschaften der Vierspänner getroffen, die vom 17. bis 23. August 2026 in Aachen (Deutschland) stattfinden werden. Seit mehreren Jahren hat Swiss Equestrian wieder die erfreuliche Möglichkeit, ein ganzes Team für die Weltmeisterschaften der Vierspänner in Aachen zu nennen. Ein Projekt, das mit viel Herzblut und Einsatz in den letzten Monaten nun seine Früchte trägt, sodass sich mehrere Schweizer Fahrer qualifizieren konnten.

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Katzen im Sommer: Hitzschlag, Sonnenbrand und Hautkrebs – was Halter wissen müssen

Katzen gelten als Sonnenanbeter – und das stimmt. Wer eine Samtpfote hat, kennt das Bild: die Katze liegt genüsslich im Lichtstrahl auf dem Fensterbrett und blinzelt zufrieden. Doch was wie Wellness aussieht, kann bei übermässiger Sonneneinstrahlung zur ernsthaften Gefahr werden. Gerade für weisse und hellfarbige Katzen ist Sonnenschutz im Sommer keine Fürsorge, sondern eine Pflicht. Bei warmem Sommerwetter leiden Katzen schneller als viele Halterinnen und Halter denken. Anders als Menschen können sie sich kaum durch Schwitzen kühlen – ihre Schweissdrüsen befinden sich nur an den Pfotenballen. Wer weiss, worauf es ankommt, kann seiner Katze einen sicheren, angenehmen Sommer ermöglichen.

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Hühner artgerecht halten: Alles Wichtige zu Stall, Auslauf, Fütterung und Gesundheit

Morgens, wenn die Stalltüre aufgeht, stolzieren sie hinaus ins Gras, scharren, picken, staubbaden und gackern miteinander. Hühner, die wirklich artgerecht leben dürfen, sind faszinierende, gesellige Tiere mit klaren Bedürfnissen und einer ausgeprägten sozialen Intelligenz. Wer das versteht, legt den Grundstein für glückliche Tiere und ein erfülltes Zusammenleben. Immer mehr Menschen in der Schweiz entscheiden sich dafür, ein paar Hühner zu halten – für frische Eier, das Beobachten der Tiere und den Wunsch nach mehr Naturnähe im Alltag. Laut dem Schweizer Tierschutz STS hat die Geflügelhaltung in der Schweiz in den letzten zwanzig Jahren um über 70 Prozent zugenommen. Damit geht eine grosse Verantwortung einher – denn artgerecht zu halten bedeutet deutlich mehr, als einen Stall hinzustellen und Körner hineinzuwerfen.

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Von Delfinarien bis Eselritten: VIER PFOTEN empfiehlt tierfreundliche Alternativen

In vielen Feriendestinationen in Asien, Afrika sowie in Süd- und Zentralamerika locken Angebote, die Reisende nahe an Wildtiere bringen – Tigerselfies, Kuscheln mit Faultieren, Elefantenbaden oder Spaziergänge mit Löwen. Doch problematische Tierattraktionen finden sich auch in Europa: von Delfinarien über Eselritte bis hin zu vermeintlichen Schutzzentren. Die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN empfiehlt, solche Angebote kritisch zu prüfen. Die Sommerferien stehen vor der Tür. Zahlreiche Menschen möchten sich in dieser Zeit nicht nur erholen, sondern auch Neues entdecken, lokale Traditionen und Speisen probieren und Andenken mit nach Hause bringen. Für viele gehören auch Begegnungen mit Tieren dazu, etwa bei Shows, auf Ausritten oder im Rahmen anderer touristischer Attraktionen.

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Sommergefahren für Tiere: Schon wenige Minuten Wärme können lebensgefährlich sein

Wenn die Temperaturen steigen, geraten Haus- und Wildtiere rasch an ihre Belastungsgrenze. Anders als Menschen können viele Tiere ihre Körpertemperatur nur eingeschränkt regulieren und sind deshalb besonders gefährdet. Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) macht auf die grössten Sommergefahren aufmerksam und zeigt auf, wie man mit einfachen Massnahmen Leben retten kann.

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Verkehrshaus der Schweiz wählt Christoph Franz zum neuen Vereinspräsidenten

Die Mitglieder des Vereins Verkehrshaus der Schweiz haben an ihrer Mitgliederversammlung vom 13. Juni 2026 Christoph Franz als neuen Präsidenten gewählt. An der Versammlung nahmen über 400 Mitglieder teil. Christoph Franz übernimmt das Amt von Alt-Nationalrat Franz Steinegger, der den Verein während 22 Jahren massgeblich geprägt hat. Christoph Franz bringt langjährige Erfahrung in leitenden Positionen in den Bereichen Mobilität, Verkehr und Industrie mit. Er war in verschiedenen Führungsfunktionen bei der Deutschen Lufthansa AG und der Deutschen Bahn AG tätig, war CEO der Swiss International Air Lines und präsidierte von 2014 bis 2023 den Verwaltungsrat der Roche Holding AG.

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Biber, Pfahlbauten und Kulturerbe: Ausstellung beleuchtet den Inkwilersee

Am Mittwoch, 17. Juni 2026, um 18 Uhr, eröffnet die Kantonsarchäologie im Beisein von Regierungsrätin Sandra Kolly im Pächterhaus Museum Blumenstein in Solothurn die Sonderausstellung «UNESCO-Pfahlbauten und der Biber im Inkwilersee». In seinen Sonderausstellungen greift das Pächterhaus aktuelle Themen der Solothurner Archäologie auf: Die neueste Ausgabe blickt zurück auf das Schutzprojekt der prähistorischen Pfahlbaufundstelle mitten im Inkwilersee. Seit einigen Jahren war die Fundstelle an der Grenze der Kantone Solothurn und Bern durch den Biber gefährdet: Für ihre Gänge vom Wasser auf die Insel gruben sich die Tiere durch prähistorische Fundschichten und Hölzer. Archäologische Zeugnisse der Pfahlbausiedlung, die zum UNESCO-Weltkulturerbe «Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen» gehört, gingen damit unwiederbringlich verloren.

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Neues Polymermaterial könnte schwere Röntgenschürzen künftig überflüssig machen

Ein leichtes und flexibles Polymermaterial könnte künftig die schweren Röntgenschürzen ersetzen, die heute in Spitälern und medizinischen Einrichtungen zum Schutz vor Strahlung eingesetzt werden. Nach Angaben der University of Waterloo bietet das neu entwickelte Material einen vergleichbaren Schutz vor Röntgenstrahlung, reduziert das Gewicht der Schutzkleidung jedoch um nahezu 90 Prozent. Damit könnte die Belastung für medizinisches Fachpersonal deutlich sinken, da viele Beschäftigte aufgrund der schweren Schutzkleidung regelmässig über Rücken- und Nackenschmerzen klagen.

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