nachrichtenticker.ch

Kleiner Betrieb: Drei Zahlen für die wöchentliche Liquiditätsplanung

Für eine brauchbare Liquiditätsplanung benötigt ein kleiner Betrieb zunächst keine komplizierte Kennzahlenlandschaft. Drei wöchentlich aktualisierte Werte schaffen die notwendige Übersicht: der tatsächlich verfügbare Geldbestand, die realistisch erwarteten Einzahlungen und sämtliche bis zum jeweiligen Termin fälligen Auszahlungen. Aus diesen drei Zahlen entsteht eine rollende Vorschau auf die Zahlungsfähigkeit. Sie zeigt, ob Löhne, Lieferanten, Miete, Versicherungen, Steuern und andere Verpflichtungen rechtzeitig bezahlt werden können. Entscheidend sind dabei tatsächliche Geldbewegungen und nicht Umsätze, Aufwendungen oder Gewinne aus der Erfolgsrechnung.

Weiterlesen

Staplerwege im kleinen Lager planen: Fussgänger wirksam schützen

In einer kleinen Lagerhalle treffen Menschen, Stapler, Hubwagen und Waren auf engem Raum zusammen. Eine sichere Verkehrsführung beginnt deshalb nicht mit einzelnen Bodenlinien, sondern mit der Frage, welche Bewegungen tatsächlich stattfinden und an welchen Stellen sich Fahr- und Laufwege überschneiden. Wo immer möglich, erhalten Fussgänger einen räumlich getrennten Gehweg. Kreuzungen werden auf wenige gut einsehbare Stellen begrenzt, Türen gegen ein unmittelbares Betreten der Fahrbahn gesichert und Fahrgeschwindigkeiten an Sichtweite, Last und Platzverhältnisse angepasst.

Weiterlesen

Höhenverstellbare Werkbank wählen: Diese Masse sind entscheidend

Vor dem Kauf einer höhenverstellbaren Werkbank genügt es nicht, die verfügbare Wandbreite zu messen. Entscheidend sind der tatsächlich benötigte Höhenbereich, die Abmessungen der Werkstücke, der Platz für Beine und Füsse, die Reichweite zu Werkzeugen sowie die Bewegungsfläche rund um den Arbeitsplatz. Erst diese Werte zeigen, ob eine Werkbank zu den Personen, Tätigkeiten und räumlichen Bedingungen passt. Die Arbeitshöhe lässt sich nicht allein aus der Körpergrösse ableiten. Feine Montagearbeiten benötigen eine andere Position als Hobeln, Feilen oder Arbeiten mit hohem Krafteinsatz. Auch Schraubstock, Werkstück, Auflage und Maschinen verändern die wirksame Arbeitsebene. Deshalb beginnt die Auswahl mit mehreren Messungen direkt am künftigen Einsatzort.

Weiterlesen

Wie prüft ein Betrieb, ob die Beleuchtung an Arbeitsplätzen blendet?

Ob eine Beleuchtung blendet, lässt sich nicht allein an der Helligkeit oder einem Luxwert erkennen. Ein Betrieb sollte jeden Arbeitsplatz aus der tatsächlichen Arbeitsposition prüfen: mit eingeschalteten Leuchten, genutzten Bildschirmen, wechselndem Tageslicht und den üblichen Arbeitsmitteln. Beobachtung, Rückmeldungen der Mitarbeitenden und fachgerechte Messungen ergänzen sich. Blendung entsteht, wenn sehr helle Flächen oder starke Helligkeitsunterschiede das Auge überfordern. Möglich sind direkt sichtbare Leuchten, ein helles Fenster im Blickfeld oder Reflexionen auf Monitoren und glänzenden Werkstücken. Die Prüfung muss deshalb die konkrete Sehaufgabe berücksichtigen – vom Bildschirmarbeitsplatz bis zur Qualitätskontrolle in der Produktion.

Weiterlesen

Regalbelastung im Lager: Fachlast, Feldlast und Kennzeichnung

Für die sichere Einlagerung reicht eine einzige Traglastangabe nicht aus. Entscheidend sind mindestens die zulässige Fachlast der einzelnen Lagerebene und die Feldlast des gesamten Regalabschnitts. Beide Grenzen gelten gleichzeitig und dürfen weder durch schwere Einzelteile noch durch die Summe mehrerer scheinbar korrekt beladener Ebenen überschritten werden. Die verbindlichen Werte stehen üblicherweise auf einem Belastungsschild am Regal sowie in den Hersteller-, Montage- oder Projektunterlagen. Sie gelten jedoch nur für die geprüfte Konfiguration, die vorgesehene Lastverteilung und einen ordnungsgemässen Zustand. Fehlen eindeutige Angaben, darf die Tragfähigkeit nicht anhand ähnlich aussehender Regale geschätzt werden.

Weiterlesen

Werkzeuge am Arbeitsplatz lagern: kurze Wege, Ergonomie und Sicherheit

Häufig genutzte Werkzeuge gehören in den kleinen Greifraum: Sie sollten erreichbar sein, ohne den Oberkörper vorzubeugen, die Schulter hochzuziehen oder den Arm vollständig auszustrecken. Als grobe Orientierung liegt dieser Bereich bei vielen Erwachsenen ungefähr 25 bis 40 Zentimeter vor beziehungsweise neben der üblichen Arbeitshaltung. Eine universelle Zentimeterzahl gibt es jedoch nicht. Körpergrösse, Arbeitsposition, Werkzeuggewicht und Bewegungsablauf verändern den sinnvollen Abstand. Verlässlicher ist ein Praxistest: Bleiben Rücken und Schulter entspannt und lässt sich das Werkzeug mit angewinkeltem Arm sicher greifen, ist der Ablageort für häufige Zugriffe meist geeignet.

Weiterlesen

Neue Rausch Vital Kapseln: Mikronährstoffe für Haare, Haut und Nägel aus der Schweiz

Ab Oktober 2026 sind die Rausch Vital Kapseln mit Schweizer Kräutern mit optimierter Rezeptur erhältlich. An die Stelle der bisherigen Kombination aus Öl- und Kräuterkapseln tritt eine neue Rezeptur mit zwölf Mikronährstoffen, Resveratrol und ausgewählten Pflanzenextrakten. Gleichzeitig erhält das Produkt eine neue, vollständig recyclingfähige Glasverpackung. Das Interesse an Nahrungsergänzungsmitteln wächst: Im Rausch Brand Health Tracking 2026 gaben 64 Prozent der Befragten an, regelmässig Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen – neun Prozent mehr als im Vorjahr.

Weiterlesen

Überweisung an die Facharztpraxis: Was vor dem Termin zu klären ist

Eine Überweisung allein garantiert weder einen Termin noch die Kostenübernahme. Vor dem Besuch in einer Facharztpraxis sollten deshalb Zuständigkeit, Versicherungsmodell, Fragestellung und vorhandene Befunde geklärt sein. Gut übermittelte Unterlagen vermeiden Rückfragen und unnötige Doppeluntersuchungen. Ebenso wichtig sind Hinweise zur Vorbereitung, eine aktuelle Medikamentenliste und die Vereinbarung, wer Befunde erklärt und die weitere Behandlung koordiniert.

Weiterlesen

Hausapotheke sicher prüfen: Abgelaufene Medikamente richtig entsorgen

Abgelaufene Tabletten, angebrochene Säfte und nicht mehr benötigte Rezeptmedikamente gehören nicht vorschnell in den Kehrichtsack. In der Schweiz sollen Arzneimittel aus Haushalten an eine Apotheke, Drogerie oder geeignete kommunale Sammelstelle zurückgegeben werden. Eine regelmässige Kontrolle verhindert zudem, dass ungeeignete Präparate im Notfall versehentlich verwendet werden. Das aufgedruckte Verfalldatum ist dabei nur ein Teil der Prüfung. Bei Tropfen, Säften, Salben und anderen Mehrdosenbehältern kann nach dem Öffnen eine deutlich kürzere Aufbrauchfrist gelten. Auch beschädigte Verpackungen, unklare Beschriftungen, falsche Lagerung und sichtbare Veränderungen sind Gründe, ein Mittel nicht mehr eigenständig anzuwenden.

Weiterlesen

Doppelmayr realisiert in Panama City neue Seilbahn für San Miguelito mit sechs Stationen

Mit der Auftragsvergabe am 15. Oktober 2026 startet die Realisierung der neuen urbanen Seilbahn San Miguelito in Panama City. Doppelmayr errichtet eine 6,6 Kilometer lange Anlage mit sechs Stationen, die dicht besiedelte Gebiete von San Miguelito mit der Metrolinie 2 und dem MetroBus-Netz verbindet. Eine neue urbane Seilbahn verbessert künftig die Anbindung von San Miguelito an wichtige Knotenpunkte des öffentlichen Verkehrsnetzes von Panama City.

Weiterlesen

Wiederkehrende Kopfschmerzen: Was vor dem Arzttermin notiert werden sollte

Bei wiederkehrenden Kopfschmerzen sind für den Arzttermin vor allem Verlauf, Häufigkeit, Schmerzmerkmale, Begleitsymptome und die bisherige Medikamenteneinnahme wichtig. Ein knapp geführtes Kopfschmerztagebuch liefert meist verlässlichere Informationen als der Versuch, mehrere Wochen aus dem Gedächtnis zusammenzufassen. Die Notizen dienen nicht dazu, selbst eine Diagnose zu stellen oder einen einzelnen Auslöser verantwortlich zu machen. Sie sollen typische Muster, Veränderungen und mögliche Warnzeichen sichtbar machen. Damit kann die behandelnde Fachperson gezielter nachfragen, unterschiedliche Kopfschmerzformen einordnen und über notwendige Untersuchungen oder Behandlungen entscheiden.

Weiterlesen

Medikamentenplan: Präparate zu verschiedenen Zeiten sicher organisieren

Ein guter Medikamentenplan ist mehr als eine Liste von Präparaten. Er zeigt eindeutig, welches Mittel in welcher Stärke, Menge und Darreichungsform zu welchem Zeitpunkt vorgesehen ist. Werden Tabletten, Tropfen, Inhalationen, Pflaster oder Injektionen über den Tag verteilt angewendet, muss der Plan sowohl medizinisch korrekt als auch im Alltag verständlich sein. Unklare Angaben wie „morgens“ oder „bei Bedarf“ reichen nicht in jeder Situation aus. Entscheidend sind die ärztlich oder pharmazeutisch bestätigten Vorgaben: Manche Medikamente benötigen feste Abstände, andere müssen zu einer Mahlzeit, auf nüchternen Magen oder an bestimmten Wochentagen angewendet werden. Eigenständige Änderungen der Einnahmezeit oder Dosierung sind deshalb keine geeignete Lösung für organisatorische Schwierigkeiten.

Weiterlesen

Blutdruck zu Hause messen: Sitzposition und Ruhezeit für Vergleichswerte

Vergleichbare Blutdruckwerte entstehen nicht allein durch ein gutes Messgerät. Vor jeder Messung sind mindestens fünf Minuten ruhiges Sitzen sinnvoll. Der Rücken bleibt angelehnt, beide Füsse stehen flach auf dem Boden, die Beine sind nicht überkreuzt und der entspannt abgestützte Messarm bringt die Manschette auf Herzhöhe. Auch der Zeitpunkt beeinflusst das Ergebnis. Sport, Treppensteigen, Kaffee, Nikotin, eine volle Blase oder ein aufreibendes Gespräch können den Blutdruck vorübergehend verändern. Aussagekräftiger als einzelne Spitzenwerte ist deshalb eine Messreihe, die morgens und abends unter möglichst gleichbleibenden Bedingungen durchgeführt und vollständig dokumentiert wird.

Weiterlesen

Vom Porsche 907 bis 911 GT1: ALPDRIVEN zeigt Rennsportgeschichte

Mit der zweiten Ausgabe von ALPDRIVEN geht die erste Sommersaison des neuen Event-Formats auf dem Sustenpass mit einem Star-Aufgebot zu Ende. Es gibt Bilder und Momente, die begeisterten Fans sofort ins Auge stechen: Zum Beispiel, wenn ein 911 GT1 Evolution von 1997 aus einem geschlossenen Autotransporter rollt. Die ersten Schaulustigen sind bereits an Ort und Stelle, bevor es richtig losgeht. Gespannt beobachten sie in den frühen Sonntagmorgenstunden die Vorbereitungen zur zweiten Auflage von ALPDRIVEN. Nachdem Porsche Schweiz das Event-Format im Juni auf dem Grimselpass lanciert hatte, fanden am ersten Oktoberwochenende die Fortsetzung und das Saisonfinale gleichzeitig statt – diesmal auf dem Sustenpass.

Weiterlesen

Ambrì vor Vertragsverlängerung mit Worge Kreü bis Saisonende

Nach Informationen von swisshockey.ch steht der HC Ambrì-Piotta kurz davor, den Vertrag mit William Worge Kreü bis zum Ende der Saison 2026/27 zu verlängern. Der 26-jährige Schwede wurde ursprünglich nur als Ersatz für den verletzten Jesse Virtanen geholt. Nun könnte aus der Übergangslösung ein Engagement über die gesamte Spielzeit werden. Kreü wechselte am 8. September in die Leventina. Sein ursprüngliches Engagement wurde für rund drei Monate bis Dezember 2026 geführt; Ambrì selbst knüpfte die Verpflichtung an Virtanens Rückkehr. Inzwischen hat der 197 Zentimeter grosse Verteidiger in zwölf National-League-Partien drei Assists verbucht und sich mit seiner Defensivarbeit empfohlen. Für den Tessiner National-League-Klub wäre die Verlängerung ein Signal der Kontinuität. Trainer Jussi Tapola hätte auch nach Virtanens Rückkehr eine zusätzliche Defensivoption. Die finanzielle Planung bleibt anspruchsvoll.

Weiterlesen

Ronaldo vor Al-Nassr-Beteiligung – RedBird plant Millionen-Einstieg

Der Eigentümer der AC Milan, Gerry Cardinale, hat Cristiano Ronaldos Klub Al-Nassr im Blick. Seine Investmentgesellschaft RedBird Capital Partners spricht mit dem saudischen Staatsfonds PIF über den Kauf von 70 Prozent des Vereins. Im Raum steht ein Preis von einer Milliarde Saudi-Riyal, umgerechnet rund 221 Millionen Franken. Ronaldo selbst könnte künftig 20 Prozent der Anteile halten. Die Gespräche laufen bereits seit Wochen. Mindestens zweimal haben Vertreter von RedBird und PIF über einen Einstieg verhandelt. Gleichzeitig soll die Bilanz von Al-Nassr durch neue Sponsoringvereinbarungen um Verbindlichkeiten von 800 Millionen Riyal – rund 177 Millionen Franken – entlastet werden. Die Gespräche befinden sich noch in einer frühen Phase. Der mögliche Besitzerwechsel zeigt, wie stark sich der saudische Klubfussball wandelt: Nach Jahren staatlich finanzierter Startransfers sollen private Investoren mehr Verantwortung übernehmen. Für Schweizer Fussballinteressierte ist insbesondere die Frage spannend, ob Ronaldo seine weltweite Bekanntheit künftig nicht nur als Spieler, sondern auch als Eigentümer eines Vereins vermarkten wird.

Weiterlesen

Manchester City droht trotz Traumstart der Abstieg – Finanzskandal erschüttert England

Manchester City führt die Premier League mit sieben Siegen aus sieben Spielen an – und könnte trotzdem absteigen. Nach dem Schuldspruch im Finanzverfahren wird in England über einen historischen Punktabzug diskutiert, der den Klub in die Championship stürzen könnte. Im Zentrum stehen Bilanzverzerrungen von mehr als 900 Millionen Pfund, umgerechnet rund 990 Millionen Franken. Über die Strafe ist noch nicht entschieden. Die unabhängige Kommission stellte am 29. September schwerwiegende Regelverstösse in neun Spielzeiten zwischen 2009 und 2018 fest. Demnach erhöhte City Einnahmen künstlich, verschwieg Kosten und führte Prüfer in die Irre. Der Klub bestreitet die Feststellungen und hat Berufung eingelegt. Die Affäre erschüttert die Glaubwürdigkeit der Premier League. Einen Schweizer Bezug bietet Manuel Akanji: Der heutige Inter-Verteidiger gewann mit City 2023 die Champions League. Die Sanktionen betreffen den Klub, nicht die Spieler.

Weiterlesen

Ronaldo für 30 Tage gesperrt – Nationalteam-Comeback im November möglich

Cristiano Ronaldo ist vom portugiesischen Fussballverband für 30 Tage gesperrt worden. Der Disziplinarrat verhängt gegen den 41-jährigen Nationalmannschaftskapitän zudem eine Busse von 255 Euro. Grund ist seine eigenmächtige Abreise aus dem Trainingslager in Kopenhagen am 30. September 2026. Weil bereits 19 Sperrtage angerechnet werden, könnte Ronaldo im November in die Nationalmannschaft zurückkehren. Der Konflikt begann beim 2:1-Auswärtssieg gegen Norwegen. Nationaltrainer Jorge Jesus liess Ronaldo während der gesamten Partie auf der Ersatzbank, obwohl ihm nach eigener Darstellung ein Einsatz von rund 30 Minuten zugesagt worden war. Nach weiteren Meinungsverschiedenheiten über die öffentliche Kommunikation verliess Ronaldo das portugiesische Team vor dem Nations-League-Spiel gegen Dänemark. Der Entscheid beendet das Disziplinarverfahren, nicht aber die Diskussion über Ronaldos Zukunft in der Seleção. Für den portugiesischen Verband geht es darum, die Autorität des Trainers zu wahren und zugleich den erfolgreichsten Nationalspieler seiner Geschichte wieder einzubinden. Auch in der Schweiz sorgt die Frage nach dem Umgang mit einem Weltstar für Aufmerksamkeit.

Weiterlesen

Empfehlungen