Europa

Reusser verteidigt WM-Gold – zweites Regenbogentrikot in Folge

Marlen Reusser ist erneut Weltmeisterin im Einzelzeitfahren. Die Bernerin gewinnt bei der Strassen-WM in Montréal den 39,2 Kilometer langen Kampf gegen die Uhr in 50:24,44 Minuten und verteidigt damit ihren Titel erfolgreich. Silber geht an die Britin Zoe Bäckstedt, Bronze an die Deutsche Franziska Koch. Reusser setzt sich am Ende mit 40,11 Sekunden Vorsprung auf Bäckstedt durch. Koch verliert 45,54 Sekunden auf die Schweizerin. Auf dem schnellen, aber technisch anspruchsvollen Kurs durch Montréal arbeitet sich Reusser im Verlauf des Rennens immer stärker in den Wettbewerb hinein und distanziert ihre direkten Konkurrentinnen besonders auf der zweiten Streckenhälfte entscheidend. Für die 35-jährige Schweizerin ist es der nächste grosse Höhepunkt einer ohnehin starken Saison. Als Titelverteidigerin war Reusser als eine der Topfavoritinnen in das WM-Zeitfahren gestartet. Dass sie dem Druck standhält und erneut Gold holt, bestätigt ihre Stellung als derzeit beste Zeitfahrerin der Welt. Für Swiss Cycling ist es gleich zum Auftakt der Titelkämpfe in Kanada eine prestigeträchtige Goldmedaille.

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Britschgi jubelt mit Parma über ersten Saisonsieg – Sierro startet gegen Sow

Parma Calcio hat im fünften Anlauf den ersten Serie-A-Sieg der neuen Saison gefeiert. Die Mannschaft von Carlos Cuesta bezwingt Genoa im Stadio Ennio Tardini mit 2:1. Aus Schweizer Sicht stehen Vincent Sierro und Djibril Sow von Beginn an auf dem Platz, während der erstmals für die A-Nati aufgebotene Sascha Britschgi in der Schlussphase eingewechselt wird. David Romero bringt Parma in der 37. Minute in Führung. El Bilal Touré legt den Ball für den Angreifer auf, der von ausserhalb des Strafraums zum 1:0 trifft. Genoa antwortet nach der Pause durch Milutin Osmajic: Nach einem schnellen Gegenstoss und dem Zuspiel von Lorenzo Colombo gleicht der Stürmer in der 69. Minute zum 1:1 aus. Die Entscheidung fällt zehn Minuten später. Nesta Elphege leitet einen Konter ein und bedient Pontus Almqvist, der in der 79. Minute zum 2:1 einschiesst. Unmittelbar danach kommt Britschgi für Diego Carlos ins Spiel. Sierro wird ebenfalls in der 80. Minute ausgewechselt, während Sow bei Genoa bis zur 84. Minute auf dem Platz steht. Parma bringt den knappen Vorsprung anschliessend über die Zeit.

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Manzambi glänzt bei erstem Villa-Startelfeinsatz mit Tor und Assist

Johan Manzambi setzt bei Aston Villa ein starkes Ausrufezeichen. Der 20-jährige Schweizer Nationalspieler erzielt bei seinem ersten Premier-League-Einsatz von Beginn an ein Tor, bereitet einen weiteren Treffer vor und führt Villa damit zu einem 3:2-Auswärtssieg bei Tottenham Hotspur. Für die Mannschaft von Unai Emery ist es gleichzeitig der erste Ligasieg der Saison. Tottenham bestimmt zunächst das Geschehen und setzt Aston Villa früh unter Druck, kann seine Chancen aber nicht verwerten. In der vierten Minute der Nachspielzeit der ersten Hälfte schlägt stattdessen der Schweizer zu: Boubacar Kamara bringt den Ball scharf in den Strafraum, Manzambi steht richtig und vollendet zum 1:0 für Villa. Nach der Pause legt Nicolas Jackson in der 67. Minute nach – vorbereitet von Manzambi. Für den Genfer ist es ein besonderer Nachmittag. Erst vor einer Woche hatte er nach seiner Knieverletzung beim 1:2 gegen Nottingham Forest sein Pflichtspieldebüt für Aston Villa gegeben. Nun steht er erstmals in der Premier League in der Startelf und ist direkt an zwei Toren beteiligt. In der 72. Minute wird Manzambi ausgewechselt und kann von der Bank aus verfolgen, wie Villa den Sieg trotz einer turbulenten Schlussphase über die Zeit bringt.

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Napoli lässt in Florenz Punkte liegen – Fiorentina erkämpft 1:1

Der SSC Napoli muss in der Serie A den nächsten Dämpfer hinnehmen. Die Mannschaft von Massimiliano Allegri kommt bei der Fiorentina trotz Führung nicht über ein 1:1 hinaus. Billy Gilmour bringt Napoli in der ersten Halbzeit in Führung, Álex Jiménez gleicht kurz nach der Pause für die Gastgeber aus. Die Fiorentina erwischt im Stadio Artemio Franchi den gefährlicheren Start. Arthur Atta trifft in der 17. Minute die Latte, nur wenig später scheitert auch Nicolò Fagioli am Aluminium. Napoli antwortet prompt: Mathías Olivera setzt in der 22. Minute einen Kopfball an den Pfosten, ehe die Gäste praktisch im nächsten Angriff zuschlagen. Nach einem einstudierten Eckball von Matteo Politano steht Gilmour am Strafraumrand frei und trifft in der 23. Minute zum 0:1. Nach der Pause braucht die Fiorentina nur sechs Minuten für die Antwort. Jiménez zieht aus der Distanz ab, Rafa Marín fälscht den Ball entscheidend ab und lässt Vanja Milinkovic-Savic keine Abwehrchance. Für Napoli bedeutet das Remis den nächsten Punktverlust in einer bislang wechselhaften Saison. Die Neapolitaner stehen nach fünf Runden bei sieben Punkten, Fiorentina erhöht sein Konto auf vier Zähler. Einen direkten Schweizer Bezug hatte die Partie nicht.

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Madrid-Derby unter Druck – Real und Atlético jagen Barcelona

Im Madrider Derby steht heute für beide Klubs mehr als nur das Prestige auf dem Spiel. Atlético Madrid empfängt Real Madrid um 16.15 Uhr im Riyadh Air Metropolitano. Nach Barcelonas 3:1-Sieg in Sevilla liegt der Leader bereits bei 21 Punkten – Real und Atlético müssen nachziehen. Real reist mit 15 Punkten aus sechs Spielen an und liegt vor dem Derby sechs Zähler hinter Barcelona. Atlético steht bei 13 Punkten und könnte mit einem Heimsieg bis auf zwei Punkte an den Stadtrivalen heranrücken. Die Mannschaft von Diego Simeone ist im eigenen Stadion in dieser Saison noch ungeschlagen. Für Real ist es bereits das zweite Auswärtsspiel innerhalb von fünf Tagen. Nach dem 4:1-Heimsieg gegen Rayo Vallecano folgte am Dienstag ein hart erkämpftes 3:2 beim FC Elche. Kylian Mbappé erzielte dabei erneut einen Treffer und reist mit acht Toren aus sieben Pflichtspielen zum Derby.

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Xhaka fordert makelloses City – Sunderland vor Härtetest im Etihad

Granit Xhaka und Sunderland stehen heute vor einer der schwierigsten Aufgaben der bisherigen Saison. Die Black Cats gastieren um 15.00 Uhr Schweizer Zeit bei Manchester City, das seine ersten vier Premier-League-Spiele allesamt gewonnen hat. Der Schweizer Nati-Captain soll Sunderland im Etihad Stadium erneut als Führungsspieler durch die Partie führen. City präsentiert sich unter dem neuen Trainer Enzo Maresca bislang makellos. Vier Siege aus vier Ligaspielen, dazu zuletzt ein 2:0 beim FC Porto in der Champions League und ein 5:0 gegen Norwich City im League Cup: Die Citizens haben sämtliche sechs bisherigen Pflichtspiele der Saison gewonnen. Maresca bezeichnet Sunderland vor der Partie dennoch als den bislang schwierigsten Test seiner Mannschaft. Sunderland reist mit neuem Selbstvertrauen nach Manchester. Nach dem 0:2 gegen Meister Arsenal folgte unter der Woche bei der historischen Europacup-Rückkehr gegen AZ Alkmaar ein 1:0-Sieg. Xhaka führte die Black Cats auch dort als Captain aufs Feld und bleibt das zentrale Bindeglied im Mittelfeld.

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Raphinha-Hattrick dreht Partie in Sevilla – Barça bleibt perfekt

Der FC Barcelona setzt seinen perfekten Saisonstart auch beim bislang wohl schwierigsten Liga-Test fort. Die Katalanen gewinnen beim FC Sevilla nach einem Rückstand mit 3:1. Raphinha erzielt alle drei Barça-Tore und schafft damit bereits den zweiten Hattrick innerhalb von vier Tagen. Sevilla geht im Ramón Sánchez-Pizjuán in der 19. Minute durch Fofana in Führung. Nur drei Minuten später gleicht Raphinha aus. Nach der Pause entscheidet der Brasilianer die Partie mit zwei weiteren Treffern in der 52. und 69. Minute. Bei beiden Toren liefert Lamine Yamal die Vorlage. Barcelona gewinnt damit auch das siebte La-Liga-Spiel der Saison und steht bei der maximalen Ausbeute von 21 Punkten. Bereits beim 4:2-Auswärtssieg gegen Levante hatte die Mannschaft von Hansi Flick ihre enorme Offensivstärke gezeigt. Nun übersteht Barça auch in Sevilla eine schwierige Partie und bleibt in allen bisherigen Pflichtspielen dieser Saison siegreich.

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Rieder-Assist reicht nicht – Augsburg verspielt 2:0 in Bremen

Fabian Rieder hat seine starke Bundesliga-Serie fortgesetzt, mit dem FC Augsburg aber eine bittere Niederlage kassiert. Der Schweizer Captain bereitet beim 2:3 bei Werder Bremen die frühe Führung von Robin Fellhauer vor. Augsburg liegt nach 58 Minuten noch 2:0 vorne, ehe Werder die Partie mit drei Toren in der Schlussphase komplett dreht. Vor 39’745 Zuschauern im Weserstadion bringt Fellhauer die Gäste in der 18. Minute nach einem hervorragenden Pass von Rieder mit 1:0 in Führung. Calvin Brackelmann erhöht nach der Pause auf 2:0. Marco Grüll, Niclas Füllkrug und Mitchell Weiser sorgen anschliessend aber für die spektakuläre Bremer Wende. Rieder bleibt damit auch am vierten Bundesliga-Spieltag direkt an einem Augsburger Treffer beteiligt. Bereits beim 2:2 gegen Bayer Leverkusen hatte der Schweizer Captain eine Vorlage geliefert. Trotz seines persönlich starken Saisonstarts kassiert Augsburg nun die erste Niederlage der Meisterschaft.

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Lautaro rettet Inter im Spitzenkampf – Roma verspielt 2:0-Führung

Das Serie-A-Spitzenspiel zwischen der AS Roma und Inter Mailand endet mit einem spektakulären 2:2. Manu Koné schiesst die Römer im Stadio Olimpico mit einem Doppelpack 2:0 in Führung, doch Inter-Captain Lautaro Martínez antwortet nach der Pause ebenfalls mit zwei Treffern. Beide Teams bleiben damit auch nach fünf Meisterschaftsspielen ungeschlagen. Roma erwischt den deutlich besseren Start und geht bereits in der 6. Minute durch Koné in Führung. In der 37. Minute trifft der französische Mittelfeldspieler erneut und bringt die Gastgeber mit 2:0 nach vorne. Doch unmittelbar nach der Pause meldet sich Inter zurück: Lautaro verkürzt in der 46. Minute und erzielt in der 79. Minute auch den Ausgleich. Mitten im Spitzenspiel steht auch ein Schweizer: Manuel Akanji beginnt bei Inter in der Dreierabwehr neben Yann Bisseck und Alessandro Bastoni. Für die Nerazzurri ist es nach dem 3:2-Sieg im Spitzenspiel gegen Napoli bereits die nächste spektakuläre Partie gegen einen direkten Konkurrenten.

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Athekame glänzt gegen Rennes – Tor und Assist beim 4:0

Zachary Athekame setzt seinen starken Start bei Olympique Lyon fort. Der 21-jährige Schweizer trifft beim 4:0-Heimsieg gegen Stade Rennes selbst zum 3:0 und bereitet später auch den vierten Treffer vor. Nach fünf Ligue-1-Spielen steht der Rechtsverteidiger bereits bei zwei Toren und zwei Assists. Lyon stellt die Weichen im Groupama Stadium früh auf Sieg. Ernest Nuamah trifft in der 7. und 30. Minute doppelt und sorgt für eine komfortable Pausenführung. Nur drei Minuten nach Wiederbeginn ist Athekame zur Stelle und erhöht auf 3:0, ehe Corentin Tolisso in der 76. Minute nach Vorarbeit des Schweizers den Schlusspunkt setzt. Für Athekame ist es die nächste starke Vorstellung nach seinem ersten Ligue-1-Tor gegen Auxerre. Der von der AC Milan ausgeliehene Genfer hat sich bei Lyon innerhalb weniger Wochen als Stammkraft etabliert und reist nun mit viel Selbstvertrauen zur Schweizer Nationalmannschaft.

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Manzambi glänzt bei Premier-League-Startelfdebüt – Tor und Assist gegen Tottenham

Johan Manzambi hat bei seinem ersten Premier-League-Einsatz von Beginn weg ein starkes Ausrufezeichen gesetzt. Der 20-jährige Schweizer Nationalspieler erzielte beim 3:2-Auswärtssieg von Aston Villa gegen Tottenham Hotspur das 1:0 und bereitete später auch den zweiten Treffer der Gäste vor. Tottenham bestimmte im eigenen Stadion zunächst die Partie und zwang Villa-Torhüter Zion Suzuki mehrfach zu starken Paraden. Ausgerechnet kurz vor der Pause schlug Aston Villa zu: Boubacar Kamara brachte den Ball in der vierten Minute der Nachspielzeit vor das Tor, wo Manzambi aus kurzer Distanz zum 1:0 vollendete. Für den Genfer war es das erste Premier-League-Tor im Trikot von Aston Villa. Nur eine Woche nach seinem Pflichtspieldebüt gegen Nottingham Forest erhielt Manzambi von Trainer Unai Emery erstmals einen Platz in der Startelf und nutzte seine Chance eindrücklich.

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Kobel hält die Null – Dortmund übernimmt nach 1:0 in Stuttgart die Tabellenführung

Borussia Dortmund hat beim VfB Stuttgart einen knappen 1:0-Auswärtssieg gefeiert und die Tabellenführung in der Bundesliga übernommen. Maximilian Beier erzielte in der 70. Minute den einzigen Treffer des Abends. Einen wichtigen Anteil am Erfolg hatte erneut Gregor Kobel, der sein Tor sauber hielt und mehrere gefährliche Stuttgarter Abschlüsse entschärfte. Dortmund tat sich offensiv lange schwer und benötigte bis tief in die zweite Halbzeit, ehe Beier nach einer Hereingabe des eingewechselten Jobe Bellingham aus kurzer Distanz traf. Stuttgart hatte zuvor mehrfach die Chance zur Führung, scheiterte aber entweder an der Genauigkeit oder am Schweizer Nationalgoalie im BVB-Tor. Für Kobel ist es bereits das zweite Zu-null-Spiel in der Bundesliga in Serie. Vor einer Woche hatte Dortmund mit dem Schweizer zwischen den Pfosten den SC Paderborn 3:0 geschlagen. Über diese Partie hatten wir bereits im Beitrag Kobel hält die Null – Dortmund schlägt Paderborn 3:0 berichtet. Mit dem vierten Sieg im vierten Ligaspiel steht der BVB nun bei zwölf Punkten.

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Audrey Werro ist neue Weltnummer 1 über 800 Meter

Audrey Werro hat einen weiteren historischen Meilenstein erreicht. Die 22-jährige Freiburgerin führt erstmals das offizielle World Ranking von World Athletics über 800 Meter an. Noch nie zuvor stand eine Schweizer Athletin in ihrer Disziplin an der Spitze dieser Wertung. In der am 15. September aktualisierten Rangliste kommt Werro auf 1434 Punkte und verdrängt die britische Olympiasiegerin Keely Hodgkinson mit 1427 Punkten auf Rang 2. Femke Broeders-Bol folgt mit 1389 Punkten auf dem dritten Platz. Noch aussergewöhnlicher: In der europäischen Gesamtwertung über alle Leichtathletik-Disziplinen ist Werro ebenfalls die Nummer 1, weltweit liegt sie im Overall-Ranking auf Position 5. Den entscheidenden Schub für die neue Spitzenposition brachte ihr Sieg bei den World Athletics Ultimate Championships in Budapest. Dort setzte sich Werro in 1:55,88 Minuten gegen Hodgkinson und Broeders-Bol durch. Über diesen letzten grossen Triumph ihrer aussergewöhnlichen Freiluftsaison haben wir bereits ausführlich berichtet: Audrey Werro krönt Traumsaison mit Sieg in Budapest.

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Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Granit Xhaka wegen Covid-Zertifikat

Gegen Granit Xhaka läuft bei der Luzerner Staatsanwaltschaft ein Strafverfahren im Zusammenhang mit einem Covid-Zertifikat. Die Behörde bestätigt Ermittlungen gegen den Captain der Schweizer Nationalmannschaft und eine Ärztin. Ob tatsächlich ein strafrechtlich relevantes Verhalten vorliegt, ist Gegenstand des laufenden Verfahrens – für beide gilt die Unschuldsvermutung. Konkret untersucht die Staatsanwaltschaft, ob es im Zusammenhang mit einer Impfbestätigung zu einer Erschleichung einer falschen Beurkundung oder zu Urkundenfälschung gekommen sein könnte. Nach Informationen von «Blick» soll Xhaka Anfang Oktober von der Staatsanwaltschaft einvernommen werden. Sein Sprecher erklärt, der 33-Jährige stehe den Behörden uneingeschränkt und transparent zur Verfügung. Sportlich befindet sich Xhaka mitten in einer intensiven Phase mit Sunderland und der Schweizer Nationalmannschaft. Erst vor wenigen Tagen führte er seinen englischen Klub bei der Rückkehr auf die europäische Bühne als Captain an – Sunderland feierte dabei gegen AZ Alkmaar einen historischen Europacup-Sieg. Nun rückt neben dem Fussball ein laufendes juristisches Verfahren in den Fokus.

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Lustrinelli erlebt mit Union historische 0:7-Niederlage in München

Mauro Lustrinelli hat mit Union Berlin einen bitteren Abend in München erlebt. Die Mannschaft des Schweizer Trainers verlor beim FC Bayern gleich mit 0:7 und kassierte damit die höchste Bundesliga-Niederlage der Vereinsgeschichte. Michael Olise traf dreimal, Harry Kane doppelt. Jamal Musiala eröffnete das Skore in der 18. Minute, Kane erhöhte per Penalty auf 2:0 und Olise sorgte noch vor der Pause für das 3:0. Nach dem Seitenwechsel trafen Kane, Ismael Saibari und zweimal Olise. Union blieb damit auch im vierten Bundesliga-Spiel unter Lustrinelli ohne Sieg. Aus Schweizer Sicht stand Michel Aebischer in der Berliner Startelf und spielte im zentralen Mittelfeld. Union besitzt nach vier Runden weiterhin nur einen Punkt und weist nun ein Torverhältnis von 4:17 auf. Bereits vor dem Spiel hatten wir den schwierigen Bayern-Härtetest für Mauro Lustrinelli thematisiert.

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Kacuri erstmals für Kosovo aufgeboten – nächster Schritt nach Nati-Wechsel

Dion Kacuri steht erstmals im Aufgebot der kosovarischen A-Nationalmannschaft. Nationaltrainer Franco Foda hat den 22-jährigen Mittelfeldspieler für die vier kommenden Partien der Nations League nominiert. Damit folgt nur wenige Tage nach Kacuris Entscheid gegen die Schweiz der nächste konkrete Schritt seiner internationalen Karriere. Kosovo tritt Ende September und Anfang Oktober gleich viermal in der Liga B der Nations League an. Zum Auftakt wartet am 24. September in Pristina die Republik Irland, drei Tage später folgt das Auswärtsspiel gegen Österreich. Am 1. Oktober trifft Kosovo in Debrecen auf Israel, ehe am 4. Oktober erneut Österreich der Gegner ist. Kacuri gehört zu den neuen Namen in Fodas 27-Mann-Aufgebot. Für den Schweizer Fussball ist die Berufung besonders interessant. Kacuri durchlief mehrere Auswahlstufen des SFV und absolvierte unter anderem acht Partien für die Schweizer U21. Erst am Mittwoch hatten wir über Kacuris Entscheid für Kosovo statt für die Schweiz berichtet. Damals war seine Einladung bereits angekündigt, die definitive Kaderliste aber noch nicht veröffentlicht. Diese Bestätigung liegt nun vor.

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Nati-Aufgebot bremst Rodriguez’ Aufbau bei Torino

Ricardo Rodriguez ist bei Torino zurück – doch ausgerechnet das Schweizer Nationalteam erschwert nun seinen körperlichen Aufbau beim Serie-A-Klub. Wie «Tuttosport» berichtet, hätte Trainer Ignazio Abate die bevorstehende Pause gerne genutzt, um den 34-Jährigen gezielt an die Belastungen des Mannschaftstrainings heranzuführen. Rodriguez gehört jedoch zum Schweizer Aufgebot für die vier Nations-League-Partien zwischen dem 26. September und 6. Oktober. Der Schweizer war erst Anfang September als vereinsloser Spieler nach Turin zurückgekehrt. Weil er während des Sommers keine reguläre Saisonvorbereitung mit einer Mannschaft absolvierte, trainierte Rodriguez zwar individuell, muss sich aber weiterhin an die höheren Belastungen im Klubtraining gewöhnen. Abate hatte nach der Verpflichtung erklärt, Training alleine und tägliche Arbeit mit einer Profimannschaft seien zwei völlig verschiedene Dinge. Damals rechnete der Torino-Coach mit mindestens einer Woche bis zehn Tagen Anpassungszeit. Genau dieser Prozess wird nun unterbrochen. Nach Torinos Serie-A-Spiel am Samstag um 15.00 Uhr in Bologna reist Rodriguez zur Schweizer Nationalmannschaft. Murat Yakin hat den Routinier erneut aufgeboten. Der SFV startet bereits am Montag mit einem Trainingslager in der Südtürkei, bevor innerhalb von elf Tagen vier Nations-League-Partien folgen. Für Torino bleibt damit kaum Gelegenheit, Rodriguez während der Unterbrechung individuell in die gewünschte körperliche Verfassung zu bringen.

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Alessandro Romano vor erstem Italien-Aufgebot

Alessandro Romano steht vor seiner ersten Berufung in die italienische A-Nationalmannschaft. Nach übereinstimmenden Berichten aus Italien gehört der 20-jährige Mittelfeldspieler von Cagliari zum neuen Aufgebot von Nationaltrainer Roberto Mancini für die kommenden Nations-League-Spiele. Für das in Winterthur geborene und vom Schweizer Verband ausgebildete Talent ist es der nächste entscheidende Schritt nach seinem Wechsel zur Squadra Azzurra. Romano gehört zu den auffälligsten neuen Namen im ersten Kader von Mancini nach dessen Rückkehr als italienischer Nationaltrainer. Neben dem Cagliari-Profi sollen unter anderem Issa Doumbia und Mohamed Ali Zoma erstmals zum Kreis der Azzurri gehören. Die offizielle Kaderpublikation des italienischen Verbandes war beim Redaktionscheck am Freitagnachmittag auf der FIGC-Webseite noch nicht aufgeschaltet, mehrere italienische Medien führen Romano jedoch übereinstimmend als Teil des Aufgebots. Für die Schweiz besitzt die Nachricht besondere Brisanz. Romano spielte während seiner Nachwuchszeit für die Schweizer Auswahlteams und wurde vom SFV intensiv umworben. Erst vor wenigen Tagen fiel die Entscheidung zugunsten Italiens. Über Romanos Entscheid für die italienische Nationalmannschaft hatten wir bereits berichtet. Inzwischen hat die FIFA den Wechsel der sportlichen Nationalität freigegeben – damit steht seiner ersten Berufung für Italien nichts mehr im Weg.

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