Europa

Oria Liaci glänzt an Strassenlauf-WM mit persönlicher Bestzeit

Oria Liaci hat an der Strassenlauf-WM in Kopenhagen ein starkes Schweizer Resultat geliefert. Die Walliserin lief den Halbmarathon in 1:10:15 Stunden und verbesserte damit ihre persönliche Bestzeit um 16 Sekunden. In einem hochklassig besetzten Feld belegte sie Rang 29. Besonders bemerkenswert ist Liacis Einordnung im europäischen Vergleich. Die 25-Jährige klassierte sich als fünftbeste Europäerin und bestätigte damit ihre starke Entwicklung über die längeren Distanzen. Der Abstand zu den absoluten Spitzenläuferinnen blieb zwar deutlich, im internationalen Feld konnte sich die Schweizerin aber weit vorne behaupten. Für Liaci war der Auftritt der Höhepunkt des Schweizer Sonntags in Kopenhagen. Bereits vor dem Wochenende war klar gewesen, dass sie die einzige Schweizer Starterin im Halbmarathon sein würde. Zuvor hatten Dominic Lobalu, Jonas Raess, Joceline Wind und Delia Sclabas die Schweiz über die kürzeren Distanzen vertreten.

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Bayern hat Brian Madjo auf dem Zettel – Villa-Juwel arbeitet am Comeback

Brian Madjo hat sich mit seinen Auftritten für Aston Villa auch beim FC Bayern München interessant gemacht. Nach Informationen aus dem Umfeld des Spielers beschäftigt sich der deutsche Rekordmeister mit dem erst 17-jährigen Angreifer. Aktuell steht für Madjo allerdings zunächst die Rückkehr nach seiner Verletzung im Vordergrund. Der englische Junioren-Nationalspieler fehlt Aston Villa seit Mitte August. Madjo zog sich nach dem UEFA-Supercup gegen Paris Saint-Germain eine Verletzung zu und konnte seither nicht mehr für die Mannschaft von Unai Emery auflaufen. Der Trainer rechnet nun damit, dass der Stürmer während der aktuellen Länderspielpause wieder vollständig ins Mannschaftstraining einsteigt. Das Interesse aus München kommt nicht völlig überraschend. Bayern kennt Madjo aus nächster Nähe: Im August stand der 17-Jährige im Testspiel zwischen Aston Villa und dem deutschen Rekordmeister auf dem Platz. Seine Entwicklung wird inzwischen auch ausserhalb Englands aufmerksam verfolgt.

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Klopp gibt Deutschland einen klaren Zeitplan für die Rückkehr an die Spitze

Jürgen Klopp hat für den Neuaufbau der deutschen Nationalmannschaft einen klaren Horizont formuliert. Der neue Bundestrainer will seine Spieler so entwickeln, dass Deutschland «in den nächsten zwei, drei Jahren in der Spitze dabei sein» kann. Sein erstes Aufgebot mit insgesamt 44 Spielern zeigt, wie breit Klopp die Suche nach der nächsten Generation angelegt hat. Für die vier anstehenden Nations-League-Partien arbeitet Klopp mit zwei unterschiedlichen Kaderblöcken. Zunächst reisen 24 Spieler für die Spiele gegen die Niederlande und Griechenland an, danach stossen 20 weitere Akteure für die Partien gegen Serbien und erneut Griechenland dazu. Damit erhält der Bundestrainer innert kurzer Zeit einen breiten Überblick über zahlreiche Kandidaten. Der Ansatz ist bewusst auf Entwicklung ausgerichtet. Klopp erklärte bei der Kaderbekanntgabe, dass man nicht danach gesucht habe, was Deutschland fehle, sondern gezielt mit den vorhandenen Spielern arbeiten wolle. Einige Nominationen seien überraschend, doch das Trainerteam habe bewusst etwas in diesen Spielern gesehen.

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Mancini plant Italiens Neuaufbau – "In vier Jahren wieder ganz oben"

Roberto Mancini hat bei seiner Rückkehr nach Coverciano die Richtung für Italiens Nationalmannschaft vorgegeben. Der 61-Jährige will in den kommenden vier Jahren eine neue Mannschaft aufbauen und mit der Squadra Azzurra wieder um grosse Titel spielen. Junge Spieler sollen dabei eine zentrale Rolle übernehmen. Zum Start seines ersten Zusammenzugs seit der Rückkehr als Nationaltrainer hat Mancini gleich 34 Spieler aufgeboten, darunter neun Neulinge. Der Italiener erklärte, er wolle die jungen Profis direkt auf dem Trainingsplatz kennenlernen und möglichst schnell herausfinden, wer die Mannschaft über die kommenden vier Jahre prägen könne. Italien befindet sich nach dem erneuten Verpassen der Weltmeisterschaft in einer Phase des Umbruchs. Mancini übernimmt damit eine ähnliche Aufgabe wie bereits bei seiner ersten Amtszeit ab 2018. Damals führte er die Squadra Azzurra drei Jahre später zum Europameistertitel.

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Spanien setzt langfristig auf Weltmeister-Coach De la Fuente

Spanien setzt langfristig auf Luis de la Fuente. Der spanische Fussballverband RFEF hat den Vertrag mit dem Weltmeister-Trainer bis 2032 verlängert. Damit erhält der 65-Jährige das Vertrauen für einen weiteren langfristigen Zyklus mit der Selección. Der Vorstand der RFEF stimmte der Vertragsverlängerung am Montag einstimmig zu. De la Fuentes bisheriges Arbeitspapier lief bis zur Europameisterschaft 2028, nun ist seine Zukunft bereits für vier weitere Jahre geregelt. Der neue Vertrag umfasst damit auch die Weltmeisterschaft 2030 sowie die Europameisterschaft 2032. Die Verlängerung kommt zwei Monate nach dem grössten Erfolg seiner bisherigen Trainerkarriere. Spanien gewann im Juli den WM-Final gegen Argentinien mit 1:0 nach Verlängerung und holte seinen zweiten Weltmeistertitel. Einen Rückblick auf den Triumph gibt es im Beitrag Spanien krönt sich in New York zum Fussball-Weltmeister 2026.

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Messi trifft traumhaft per Freistoss – Miami verspielt Sieg gegen San Diego

Lionel Messi hat erneut einen Meilenstein erreicht. Der Argentinier erzielt beim 2:2 von Inter Miami gegen San Diego FC per direktem Freistoss sein 20. MLS-Saisontor und ist damit erst der zweite Spieler der Ligageschichte mit mindestens 20 Treffern in drei aufeinanderfolgenden Spielzeiten. Für Inter Miami reicht es trotz einer zwischenzeitlichen Führung erneut nicht zum Sieg. San Diego erwischt den besseren Start und geht bereits in der 12. Minute durch Anders Dreyer in Führung. Messi antwortet zwölf Minuten später auf seine typische Art: Der 39-Jährige zirkelt einen Freistoss von der rechten Seite ins obere linke Eck und stellt auf 1:1. Nach der Pause bringt Luis Suárez Miami in der 74. Minute erstmals in Führung, doch Dreyer gleicht acht Minuten später mit seinem zweiten Treffer zum 2:2-Endstand aus. Für Messi ist das Freistosstor bereits der 101. Pflichtspieltreffer im Trikot von Inter Miami. Erst vor wenigen Tagen hatte der Superstar beim 2:0 gegen Cruz Azul sein 100. Tor für Miami erzielt und den Campeones Cup gewonnen. Nun folgt unmittelbar der nächste persönliche Meilenstein.

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Zakaria und Amenda fallen aus – Yakin nominiert Trio nach

Die Schweizer Nationalmannschaft muss im bevorstehenden Nations-League-Block auch auf Denis Zakaria und Aurèle Amenda verzichten. Beide Spieler fallen angeschlagen beziehungsweise verletzt aus. Nationaltrainer Murat Yakin reagiert und nominiert Isaac Schmidt, Vincent Sierro und Joël Monteiro nach. Zakaria hatte sich am Sonntag im Meisterschaftsspiel mit der AS Monaco verletzt und steht für die kommenden vier Länderspiele nicht zur Verfügung. Auch Amenda kann nicht zum Nationalteam reisen. Der Verteidiger von Coventry City hatte sich bereits am vergangenen Mittwoch im League Cup gegen Aston Villa verletzt und musste früh ausgewechselt werden. Der Schweizerische Fussballverband bestätigte nun den Ausfall beider Spieler. Für Yakin verschärft sich damit die Personalsituation unmittelbar vor dem ersten Zusammenzug nach der WM. Neben Zakaria und Amenda fehlt auch Ruben Vargas verletzt, Granit Xhaka nimmt ebenfalls nicht am aktuellen Camp teil. Bei Amenda hatte sich ein Ausfall bereits nach seiner Verletzung bei Coventry und dem anschliessenden Ausfall gegen Nottingham abgezeichnet.

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Amenda fällt mindestens zwei Monate aus – Nati muss ohne ihn planen

Schlechte Nachrichten für Aurèle Amenda und die Schweizer Nationalmannschaft: Die Wadenverletzung des 23-jährigen Innenverteidigers ist deutlich schwerer als zunächst erhofft. Coventry-Trainer Frank Lampard rechnet mit einer Pause von mindestens zwei Monaten, möglicherweise sogar bis zu drei Monaten. Damit verpasst Amenda den kompletten Nations-League-Block der Schweiz zwischen Ende September und Anfang Oktober. Amenda hatte sich am Mittwoch beim 1:3 im League Cup gegen Aston Villa bereits in der Anfangsphase verletzt und musste in der 12. Minute ausgewechselt werden. Zunächst war lediglich klar, dass die Wade betroffen ist und weitere Untersuchungen notwendig sind. Nun steht fest, dass Coventry länger auf seinen Schweizer Stammverteidiger verzichten muss. Lampard bezeichnete die Verletzung nach dem 1:0-Sieg bei Nottingham Forest als schwerwiegender als ursprünglich angenommen. Für Murat Yakin kommt die Diagnose zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Amenda gehört zum 25-Mann-Aufgebot für die ersten vier Nations-League-Spiele nach der WM und war zunächst fest für den Zusammenzug eingeplant. Noch am Freitag war nach der bestätigten Wadenverletzung lediglich sein Einsatz gegen Nottingham und für die kommenden Nati-Partien fraglich. Mit der neuen Prognose ist nun klar, dass er der Schweiz für diesen gesamten Block nicht zur Verfügung stehen kann.

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PSG gewinnt Le Classique – Garcia kommt bei Marseille spät zum Einsatz

Paris Saint-Germain hat Le Classique für sich entschieden. Der französische Meister gewinnt bei Olympique Marseille mit 2:1 und verschärft damit die Krise des grossen Rivalen. Der Schweizer Ulisses Garcia kommt in der Schlussphase für Marseille zum Einsatz. Nach einer torlosen ersten Halbzeit bringt der eingewechselte Ferran Torres PSG in der 66. Minute per Kopf in Führung. Angel Gomes gleicht sechs Minuten später für Marseille zum 1:1 aus, doch die Freude im Vélodrome hält nur kurz: Bereits in der 74. Minute trifft PSG-Captain Marquinhos zum 2:1 und stellt damit den späteren Endstand her. Für Ulisses Garcia gibt es zumindest persönlich erneut Spielzeit. Der Schweizer Linksverteidiger ersetzt in der 84. Minute Emerson und bestreitet die Schlussphase in Unterzahl. Erst drei Tage zuvor hatte Garcia beim 1:4 bei Besiktas seinen ersten Startelf-Einsatz der Saison erhalten. Nun folgt auch gegen PSG der nächste Einsatz für den 30-Jährigen.

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Burgen und Stadtmauern sichern: Historisches Mauerwerk erhalten und Besucher schützen

Burgen, Wehrtürme und Stadtmauern wirken beständig, doch offene Mauerkrone, gelockerte Fugen und eindringendes Wasser machen historische Befestigungen empfindlich. Ihre Sicherung verlangt deshalb mehr als einzelne Reparaturen. Denkmalpflege, Tragwerksplanung, Archäologie, Natur- und Besucherschutz müssen gemeinsam festlegen, welche Eingriffe erforderlich sind und wie möglichst viel Originalsubstanz erhalten bleibt. Eine zusätzliche Herausforderung entsteht, sobald eine Anlage öffentlich zugänglich ist. Treppen, Wehrgänge und Aussichtspunkte sollen Geschichte unmittelbar erlebbar machen, zugleich dürfen lose Steine, Absturzkanten und überlastete Bauteile niemanden gefährden. Gute Projekte verbinden bauliche Sicherung, verständliche Besucherführung und einen dauerhaft finanzierten Unterhalt.

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Conceição und Bremer führen Juventus zum 2:0 gegen Atalanta

Juventus Turin ist in der Serie A auf die Siegerstrasse zurückgekehrt. Die Bianconeri schlagen Atalanta Bergamo im Allianz Stadium mit 2:0 und reagieren damit auf die 2:3-Niederlage gegen Sassuolo. Francisco Conceição und Gleison Bremer erzielen die beiden Treffer. Juventus übernimmt früh die Kontrolle und belohnt sich in der 28. Minute. Zeki Çelik bringt den Ball von der linken Seite in den Strafraum, Conceição startet im richtigen Moment in die Lücke und schliesst direkt zum 1:0 ab. Atalanta kommt vor der Pause nur selten gefährlich vor das Tor von Guglielmo Vicario und reklamiert nach einem Zweikampf zwischen Pierre Kalulu und Jonathan Rowe vergeblich einen Penalty. Für Juventus ist der Sieg die gewünschte Fortsetzung der klaren Reaktion unter der Woche. Nach dem bitteren Liga-Rückschlag bei Sassuolo hatten die Turiner NEC Nijmegen zum Europa-League-Auftakt mit 5:0 bezwungen. Nun folgt auch in der Meisterschaft wieder ein Erfolg.

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Inter-Legende Sandro Mazzola mit 83 Jahren gestorben

Der italienische Fussball trauert um Sandro Mazzola. Die Inter-Legende ist in der Nacht auf Samstag im Alter von 83 Jahren gestorben. Der frühere Offensivspieler und Captain verbrachte seine gesamte Profikarriere bei den Nerazzurri und gehörte zu den prägenden Figuren der legendären «Grande Inter». Mazzola spielte von 1961 bis 1977 für Inter und absolvierte 565 Pflichtspiele für den Klub. Mit den Mailändern gewann er vier italienische Meisterschaften, zweimal den Europapokal der Landesmeister und zweimal den Weltpokal. Unvergessen bleibt insbesondere das Europacup-Finale 1964 in Wien: Beim 3:1 gegen Real Madrid erzielte Mazzola zwei Treffer und führte Inter damit zum ersten Triumph im wichtigsten europäischen Klubwettbewerb. Auch für die italienische Nationalmannschaft schrieb Mazzola Geschichte. In 70 Länderspielen erzielte er 22 Tore, wurde 1968 Europameister und erreichte zwei Jahre später den WM-Final in Mexiko. Die FIGC ordnete zu seinem Gedenken für sämtliche Partien des Wochenendes eine Schweigeminute an. An den Verbandssitzen in Rom und Coverciano wurden die Flaggen auf halbmast gesetzt.

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Atlético gewinnt Madrid-Derby – Real verliert nach Huijsen-Rot 1:2

Atlético Madrid hat das erste Stadtderby der Saison gegen Real Madrid für sich entschieden. Die Mannschaft von Diego Simeone gewinnt im Riyadh Air Metropolitano mit 2:1 und zieht in der Tabelle am Stadtrivalen vorbei. Entscheidender Moment ist der Platzverweis gegen Real-Verteidiger Dean Huijsen kurz nach der Pause. Die erste Hälfte verläuft weitgehend ausgeglichen und ohne Treffer. In der 52. Minute ändert sich die Partie schlagartig: Huijsen bringt Giuliano Simeone im Strafraum zu Fall und sieht Rot. Alejandro Grimaldo übernimmt den fälligen Penalty und verwandelt in der 53. Minute zum 1:0 für Atlético. Nur sechs Minuten später legt der Gastgeber nach. Giuliano Simeone setzt sich auf der rechten Seite durch und findet Jonathan David im Zentrum. Der kanadische Stürmer trifft zum 2:0 und bringt Atlético klar auf Siegkurs. Real kommt erst in der Schlussphase nochmals heran: Antonio Rüdiger erzielt in der 89. Minute das 1:2, doch für einen Ausgleich reicht es nicht mehr.

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Acosta feiert ersten MotoGP-Sieg – KTM triumphiert beim Heimrennen

Pedro Acosta hat beim Österreich-GP in Spielberg den lange erwarteten Durchbruch geschafft. Der 22-jährige Spanier gewinnt auf dem Red Bull Ring erstmals ein MotoGP-Hauptrennen und beschert KTM ausgerechnet beim Heim-Grand-Prix einen prestigeträchtigen Triumph. Jorge Martin und Marco Bezzecchi komplettieren das Podest für Aprilia. Acosta arbeitet sich nach einem nicht optimalen Start schnell nach vorne. In der vierten Runde überholt er Bezzecchi und übernimmt Rang zwei, in Runde neun zieht er auch am führenden Martin vorbei. Danach kontrolliert der KTM-Pilot das Rennen über 28 Runden und hält den WM-Leader trotz dessen Druck bis zur Zielflagge hinter sich. Für Acosta endet damit eine lange Serie von Podestplätzen ohne Sieg. Vor Spielberg hatte der Spanier bereits 15 Mal in der MotoGP auf dem Podest gestanden, ohne ein Hauptrennen zu gewinnen. Der Triumph gelingt ausgerechnet dort, wo KTM und Red Bull zuhause sind. Für den österreichischen Hersteller ist es zudem der erste MotoGP-Sieg seit dem Thailand-GP 2022.

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Schick trifft erneut – Leverkusen schlägt Leipzig 2:0

Bayer Leverkusen geht mit einem Erfolgserlebnis in die Länderspielpause. Die Werkself gewinnt das Bundesliga-Duell gegen RB Leipzig mit 2:0 und feiert damit den zweiten Heimsieg der Saison. Patrik Schick trifft erneut, Miguel Gutiérrez glänzt mit einem Tor und einer Vorlage. Leipzig erwischt vor 29'573 Zuschauern in der BayArena zunächst den besseren Start. Die Gäste haben mehr Spielanteile und jubeln in der 34. Minute über die vermeintliche Führung durch Christopher Nkunku, doch der Treffer wird wegen einer Abseitsstellung aberkannt. Kurz vor der Pause schlägt Leverkusen zu: Gutiérrez bringt den Ball von links in den Strafraum, Schick kommt mit Tempo angerauscht und trifft in der 44. Minute zum 1:0. Nach dem Seitenwechsel nutzt Leverkusen einen Leipziger Abwehrfehler zum zweiten Treffer. Eine Hereingabe von Ibrahim Maza wird von Willi Orbán durchgelassen, Ridle Baku klärt den Ball direkt vor die Füsse von Gutiérrez. Der Spanier zieht mit links ab und erhöht in der 57. Minute auf 2:0. Leverkusen steht damit nach vier Bundesliga-Spielen bei sieben Punkten, Leipzig bleibt bei sechs Zählern.

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Reusser verteidigt WM-Gold – zweites Regenbogentrikot in Folge

Marlen Reusser ist erneut Weltmeisterin im Einzelzeitfahren. Die Bernerin gewinnt bei der Strassen-WM in Montréal den 39,2 Kilometer langen Kampf gegen die Uhr in 50:24,44 Minuten und verteidigt damit ihren Titel erfolgreich. Silber geht an die Britin Zoe Bäckstedt, Bronze an die Deutsche Franziska Koch. Reusser setzt sich am Ende mit 40,11 Sekunden Vorsprung auf Bäckstedt durch. Koch verliert 45,54 Sekunden auf die Schweizerin. Auf dem schnellen, aber technisch anspruchsvollen Kurs durch Montréal arbeitet sich Reusser im Verlauf des Rennens immer stärker in den Wettbewerb hinein und distanziert ihre direkten Konkurrentinnen besonders auf der zweiten Streckenhälfte entscheidend. Für die 35-jährige Schweizerin ist es der nächste grosse Höhepunkt einer ohnehin starken Saison. Als Titelverteidigerin war Reusser als eine der Topfavoritinnen in das WM-Zeitfahren gestartet. Dass sie dem Druck standhält und erneut Gold holt, bestätigt ihre Stellung als derzeit beste Zeitfahrerin der Welt. Für Swiss Cycling ist es gleich zum Auftakt der Titelkämpfe in Kanada eine prestigeträchtige Goldmedaille.

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Britschgi jubelt mit Parma über ersten Saisonsieg – Sierro startet gegen Sow

Parma Calcio hat im fünften Anlauf den ersten Serie-A-Sieg der neuen Saison gefeiert. Die Mannschaft von Carlos Cuesta bezwingt Genoa im Stadio Ennio Tardini mit 2:1. Aus Schweizer Sicht stehen Vincent Sierro und Djibril Sow von Beginn an auf dem Platz, während der erstmals für die A-Nati aufgebotene Sascha Britschgi in der Schlussphase eingewechselt wird. David Romero bringt Parma in der 37. Minute in Führung. El Bilal Touré legt den Ball für den Angreifer auf, der von ausserhalb des Strafraums zum 1:0 trifft. Genoa antwortet nach der Pause durch Milutin Osmajic: Nach einem schnellen Gegenstoss und dem Zuspiel von Lorenzo Colombo gleicht der Stürmer in der 69. Minute zum 1:1 aus. Die Entscheidung fällt zehn Minuten später. Nesta Elphege leitet einen Konter ein und bedient Pontus Almqvist, der in der 79. Minute zum 2:1 einschiesst. Unmittelbar danach kommt Britschgi für Diego Carlos ins Spiel. Sierro wird ebenfalls in der 80. Minute ausgewechselt, während Sow bei Genoa bis zur 84. Minute auf dem Platz steht. Parma bringt den knappen Vorsprung anschliessend über die Zeit.

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Manzambi glänzt bei erstem Villa-Startelfeinsatz mit Tor und Assist

Johan Manzambi setzt bei Aston Villa ein starkes Ausrufezeichen. Der 20-jährige Schweizer Nationalspieler erzielt bei seinem ersten Premier-League-Einsatz von Beginn an ein Tor, bereitet einen weiteren Treffer vor und führt Villa damit zu einem 3:2-Auswärtssieg bei Tottenham Hotspur. Für die Mannschaft von Unai Emery ist es gleichzeitig der erste Ligasieg der Saison. Tottenham bestimmt zunächst das Geschehen und setzt Aston Villa früh unter Druck, kann seine Chancen aber nicht verwerten. In der vierten Minute der Nachspielzeit der ersten Hälfte schlägt stattdessen der Schweizer zu: Boubacar Kamara bringt den Ball scharf in den Strafraum, Manzambi steht richtig und vollendet zum 1:0 für Villa. Nach der Pause legt Nicolas Jackson in der 67. Minute nach – vorbereitet von Manzambi. Für den Genfer ist es ein besonderer Nachmittag. Erst vor einer Woche hatte er nach seiner Knieverletzung beim 1:2 gegen Nottingham Forest sein Pflichtspieldebüt für Aston Villa gegeben. Nun steht er erstmals in der Premier League in der Startelf und ist direkt an zwei Toren beteiligt. In der 72. Minute wird Manzambi ausgewechselt und kann von der Bank aus verfolgen, wie Villa den Sieg trotz einer turbulenten Schlussphase über die Zeit bringt.

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