Als Caspar David Friedrich am 3. Juni 1813, bei einem Sommeraufenthalt in der Sächsischen Schweiz, diesen merkwürdigen Felsen zeichnet, kann er nicht ahnen, dass er einmal Teil seines berühmtesten Gemäldes werden würde. Es ist der Felsen, auf den er später, im Atelier den „Wanderer über dem Nebelmeer“ stellt.
Der Felsen...
Die Basler Fasnacht ist um 75 individuelle und wahrhaft lautstarke Kunstwerke reicher: Die Roser AG aus dem schweizerischen Birsfelden hatte die Schlaginstrument-Spezialisten von der Schlebach AG aus Basel mit feinem Furnier für die Veredelung von herrlichen Trommeln versorgt, die seit diesem Jahr im Fasnacht-Geschehen in und um Basel den Takt angeben.
Gefertigt sind die Trommeln aus dichtem Ahornsperrholz, das mit einer Beschichtung aus den unterschiedlichsten Furnieren optisch veredelt wurde – von Amaranth und Olive bis hin zu Apfel und Ulme.
Vom 3. bis 6. Oktober 2024 bringt Ischgl mit „Ischgl Classics“ zum zweiten Mal klassische Klangvielfalt ins Paznaun. Auf dem Programm der viertägigen Konzertreihe stehen unter anderem Oper, Klassik, Jazz, Blas- und Volksmusik. Ob in der Silvretta Therme, in einem Stall, in der Gondel oder während einer Wanderung – Musikbegeisterte dürfen sich bei 17 Konzerten an ungewöhnlichen Locations in und um Ischgl auf faszinierende musikalische Darbietungen freuen.
Anfang Oktober steht Ischgl zum 2. Mal ganz im Zeichen der klassischen Musik. Bei der Konzertreihe „Ischgl Classics“ unter der künstlerischen Leitung von Daniel Kurz spielen mehrere Blas- und Streich-Ensembles 17 Konzerte an ausgefallenen Locations in Ischgl.
Oskar Eberle (1902–1956) prägte als Theaterwissenschaftler und Regisseur die Theaterszene der Schweiz im 20. Jahrhundert in entscheidender Weise. Auf nationaler Ebene wurde er durch die Inszenierung der Festspiele anlässlich der Landesausstellung 1939 und der Bundesfeier 1941 einer breiten Öffentlichkeit bekannt.
Die Ausstellung im Nidwaldner Museum Winkelriedhaus vermittelt Einblicke in die Lebens- und Arbeitsbedingungen Eberles, dessen Ausbildung und berufliche Tätigkeit durch familiäre Tragödien, wirtschaftliche Not und zwei Weltkriege überschattet waren. Als Wanderausstellung konzipiert, öffnet die Ausstellung im Nidwaldner Museum zusätzlich ein "lokales Schaufenster".
Andermatt Music eröffnet am 28. September 2024 die neue Saison und präsentiert für 2024/25 ein vielfältiges Programm mit 19 Konzertveranstaltungen. Teil des ganzjährigen Saisonprogramms sind mit den "Goethe Tagen" und "The Bash" zudem zwei Festivals, die eigens für Andermatt massgeschneidert die Grenzen zwischen Klassik, Literatur und Popmusik neu ausloten.
Unter der Leitung von Intendantin Lena-Lisa Wüstendörfer wird Andermatt erneut zur alpinen Kulturmetropole. Ausgehend vom Schwerpunkt der klassischen Musik verbindet Andermatt Music Tradition mit Innovation und baut Brücken zu anderen Musikstilen. Diese Offenheit ist ein Leitmotiv, das sich nicht nur musikalisch, sondern auch in der Architektur der Andermatt Konzerthalle selbst wiederfindet, in der Publikums- und Backstagebereich ineinanderfliessen und sich Zuhörende und Musizierende in intimer Atmosphäre begegnen. So nah wie in Europas höchstgelegenem Konzertsaal für Sinfonieorchester kommt man den Aufführenden selten.
Indische Miniaturmalerei, jahrhundertealte afrikanische Masken, geheimnisvoll lächelnde Buddhas, aztekische Götterskulpturen, feinste chinesische Keramik – im Museum Rietberg können Besuchende die Kunst der Welt in Zürich entdecken. Die Sammlungen mit bedeutenden Werken aus Asien, Afrika, Amerika und Ozeanien sind einzigartig in der Schweiz und von internationalem Rang.
So besitzt das Museum Rietberg eine in Europa einmalige Sammlung von über 1'600 Miniaturmalereien und Zeichnungen aus dem indisch-pakistanischen Kulturraum. Die China-Abteilung des Museums mit der weltberühmten Meiyintang-Sammlung umfasst chinesische Keramikkunst aus sechs Jahrtausenden.
Was haben ein mittelalterliches Kloster und eine heutige Firma gemeinsam? Auf den ersten Blick nur wenig. Beim genaueren Hinschauen sind jedoch durchaus Parallelen zu erkennen. Am Museumshäppli vom Donnerstag, 25. Juli 2024, beleuchtet Kunsthistorikerin Betty Sonnberger die Struktur früherer Frauenklöster im Thurgau und richtet das Scheinwerferlicht auf deren tatkräftige, weibliche Führungskräfte.
Eine Äbtissin würde man heute als CEO bezeichnen. Als Vorsteherin eines Frauenklosters war sie Dreh- und Angelpunkt des klösterlichen Lebens. Sie leitete Gebete und Gottesdienste, verwaltete die materiellen Güter des Klosters, plante und organisierte die tägliche Routine, sorgte für die Einhaltung der Disziplin, war verantwortlich für die Instandhaltung der klösterlichen Gebäude und überwachte nicht zuletzt die Finanzen. Ihre Stellung innerhalb des Klosters, aber auch in der Gemeinschaft, machte sie zu einer mächtigen Person in einer männerdominierten Welt.
Das dritte und neueste historische 3D-Stadtmodell zeigt Zürich, wie es um 1500 ausgesehen hat. Es ist ab sofort online in "Zürich 4D" öffentlich zugänglich.
Die Webapplikation "Zürich 4D" macht die bauliche Entwicklung der Stadt von der Jungsteinzeit bis in die mittelfristige Zukunft öffentlich zugänglich und zeigt verschiedene Zeitabschnit...
Der Historiker Prof. Raphael Gross hat im Auftrag von Stadt und Kanton Zürich und der Zürcher Kunstgesellschaft die bisherige Provenienzforschung zur Sammlung Bührle überprüft. Er kommt unter anderem zum Schluss, dass erheblicher weiterer Forschungsbedarf mit Fokus auf die Klärung jüdischen Vorbesitzes besteht. Die Zürcher Kunstgesellschaft und die Eigentümerin der Werke, die Stiftung Sammlung E. G. Bührle, haben Gespräche vereinbart, um zukunftsfähige Lösungen zu finden.
Seit Oktober 2021 werden die Werke der Sammlung Bührle im Chipperfield-Bau des Kunsthaus Zürich als Dauerleihgabe gezeigt. Der Leihvertrag zwischen der Stiftung Sammlung E. G. Bührle und der Zürcher Kunstgesellschaft (Trägerverein des Kunsthaus Zürich) sieht eine feste Vertragsdauer bis Ende 2034 vor. Stadt und Kanton Zürich und die Zürcher Kunstgesellschaft haben im Mai 2023 Prof. Raphael Gross mit einer unabhängigen Überprüfung der bestehenden Provenienzforschung zur Sammlung Bührle beauftragt.
Zwei Jahre des Wartens haben ein Ende! Vom 7. bis 29. September 2024 verwandelt die Biennale Images Vevey die Stadt am Genfersee erneut in ein einzigartiges Freilichtmuseum. Fünfzig namhafte Kunstschaffende aus der ganzen Welt präsentieren spektakuläre Innen- und Aussenprojekte zum Thema (dis)connected.
Die renommierte Biennale Images Vevey, das bedeutendste Rendez-vous für bildende Kunst in der Schweiz, eröffnet zum neunten Mal ihre Türen und überrascht in der malerischen Stadt am Genfersee erneut mit einem aussergewöhnlichen Ausstellungskonzept. Vom 7. bis 29. September 2024 bietet sich die einmalige Gelegenheit, Werke nationaler und internationaler Kunstschaffenden an aussergewöhnlichen Schauplätzen wie an Fassaden, in Kirchen, Unterführungen oder im Park zu erleben – und zwar kostenlos!
Die neue Ausstellung im Nidwaldner Museum Winkelriedhaus legt den Fokus auf Porträts von adeligen und bürgerlichen Damen in der bewegten Zeit zwischen Ancien Régime und Aufklärung. Johann Melchior Wyrsch bildet die Frauen idealisiert oder realistisch ab und erreicht, dass sie sich in ihren Bildnissen als selbstbewusste Persönlichkeiten entfalten können.
Johann Melchior Wyrsch (1732–1798) zählt zu den wichtigsten Vertretern der Porträtmalerei des 18. Jahrhunderts in der Schweiz. Bürgerliche und adelige Damen und Herren aus der Zentralschweiz, aus Solothurn sowie aus Besançon und der Region Franche-Comté gaben Bildnisse bei ihm in Auftrag. Die historischen Quellen geben über die Lebensläufe der porträtierten Männer viel mehr Auskunft als über die Frauen, die oft nur mit ihren Namen und in ihrer gesellschaftlichen Stellung als Gattinnen überliefert sind.
Im August entdeckte ein freiwilliger Mitarbeiter auf einem frisch gepflügten Feld mehrere Schmuckscheiben aus der mittleren Bronzezeit. Sofort meldet er den Fund dem Amt für Archäologie, das am nächsten Tag die Dokumentation und Bergung im Block veranlasste.
Bei der sorgfältigen Freilegung im Labor wurden in den vergangenen Wochen unter anderem 14 sogenannte Stachelscheiben, zwei Spiralfingerringe und über 100 Bernsteinperlen geborgen. Damit handelt es sich um ein bedeutendes Schmuckensemble aus der mittleren Bronzezeit.
Das Béjart Ballet Lausanne gastiert vom 9. bis 12. November im Theater 11 Zürich und führt dabei zwei Stücke auf, die noch nie zuvor in der Limmatstadt zu sehen waren: L’Oiseau de Feu von Maurice Béjart und Tous les hommes presque toujours s’imaginent von Gil Roman.
Komplettiert wird das Programm von Maurice Béjarts-Klassiker Boléro.
Die Kunstmesse „Art International Zurich“ präsentiert vom 13. bis 15. Oktober 2023 im Kongresshaus Zürich aktuelle zeitgenössische Kunst.
Die Kunstmesse ART INTERNATIONAL ZURICH präsentiert vom 13. bis 15. Oktober 2023 im Kongresshaus Zürich aktuelle Gegenwartskunst. Seit 1999 bietet die jährlich stattfindende Kunstmesse einen breiten Überblick über die zeitgenössische Kunst. Sie hat sich zu einem wichtigen Schweizer Marktplatz für neue und moderne Kunst entwickelt. Internationale Galerien und Künstler präsentieren hier aktuelle Positionen der Gegenwartskunst in allen Formaten und für nahezu jedes Budget.