Europa

Deutschland gegen Niederlande – Klassiker zum Klopp-Debüt

In Amsterdam steigt am Donnerstagabend um 20.45 Uhr eines der grossen Spiele zum Auftakt der neuen Nations-League-Saison. Die Niederlande empfangen Deutschland in der Johan Cruijff ArenA – und beide Teams starten mit einem neuen Nationaltrainer in eine neue Ära. Jürgen Klopp gibt sein Debüt als deutscher Bundestrainer, bei Oranje steht erstmals Xavi Hernández an der Seitenlinie. Für beide Mannschaften ist der Klassiker gleichzeitig der erste Schritt in einer anspruchsvollen Gruppe A2 mit Serbien und Griechenland. Die Ausgangslage verspricht viel: Deutschland beginnt nach der enttäuschenden WM 2026 einen personellen und taktischen Neuaufbau, während die Niederlande nach der Weltmeisterschaft ebenfalls einen neuen Zyklus starten. Das Duell besitzt zusätzlich historische Bedeutung. Es ist bereits das 49. Aufeinandertreffen zwischen Deutschland und den Niederlanden. Oranje gewann bislang 12 Partien, Deutschland 18, zwölf Begegnungen endeten unentschieden. Die jüngsten beiden Duelle in der Nations League 2024 brachten ein 2:2 in Amsterdam und einen 1:0-Sieg Deutschlands in München.

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Schweiz startet in Skopje in die Nations League

Die Schweizer Nationalmannschaft startet am Samstagabend um 20.45 Uhr auswärts gegen Nordmazedonien in die neue Nations-League-Kampagne. Nach dem WM-Viertelfinal im Sommer beginnt für Murat Yakins Team damit eine neue Phase – allerdings ohne Granit Xhaka, der beim aktuellen Zusammenzug fehlt. Gleichzeitig erhalten mehrere jüngere Spieler die Chance, sich auf A-Nati-Niveau zu zeigen. Die Schweiz tritt in der Gruppe B1 gegen Nordmazedonien, Schottland und Slowenien an. Nach dem Auftakt in Skopje geht es bereits am Dienstag im Hampden Park gegen Schottland weiter, bevor Anfang Oktober die beiden Heimspiele gegen Slowenien und erneut Nordmazedonien folgen. Die ersten vier Nations-League-Partien werden damit innerhalb von nur elf Tagen ausgetragen. Yakin hat für diesen Block 25 Spieler aufgeboten. 20 davon gehörten bereits zum WM-Kader, mit Winsley Boteli und Sascha Britschgi stehen aber auch zwei Neulinge im Team. Dazu kehren Zachary Athekame, Adrian Bajrami und Alvyn Sanches zurück. Die Nomination von Boteli und Britschgi haben wir bereits ausführlich eingeordnet.

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Bern und ZSC heute gefordert – Doppelrunde in der Women’s League

In der PostFinance Women’s League stehen am Donnerstagabend zwei Partien auf dem Programm. Der SC Bern tritt um 20.15 Uhr bei der Neuchâtel Hockey Academy an, gleichzeitig empfangen die ZSC Lions die HC Davos Ladies in der Swiss Life Arena. Für Bern geht es darum, den guten Saisonstart zu bestätigen, während Zürich und Davos nach bislang wechselhaften Resultaten wichtige Punkte suchen. Der SC Bern reist mit Rückenwind nach Neuchâtel. Nach der 0:2-Auftaktniederlage bei Fribourg-Gottéron reagierten die Bernerinnen mit einem 6:2 gegen Lausanne und einem 4:1 gegen Davos. Neuchâtel wartet dagegen nach Niederlagen gegen Zug, Fribourg und die ZSC Lions noch auf die ersten Punkte der neuen Meisterschaft. In Zürich treffen zwei Teams aufeinander, die bereits gegeneinander gespielt haben: Davos gewann zum Saisonauftakt zuhause mit 2:0 gegen die ZSC Lions. Seither feierte Zürich einen deutlichen 7:0-Erfolg in Neuchâtel, verlor am vergangenen Sonntag aber 2:3 gegen Fribourg-Gottéron. Davos wiederum unterlag zuletzt in Bern mit 1:4.

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Croci-Torti in Italien im Blick – Atalanta beobachtet, Milan behält ihn auf dem Radar

Mattia Croci-Torti macht sich mit seiner Arbeit beim FC Lugano zunehmend auch in Italien einen Namen. Nach Informationen von soccer.ch ist Atalanta auf den 44-jährigen Tessiner aufmerksam geworden und hat ihn bereits mehrfach beobachten lassen. Auch bei der AC Milan ist sein Name weiterhin bekannt, wobei weder in Bergamo noch in Mailand aktuell ein unmittelbarer Trainerwechsel bevorsteht. Atalanta hat im Sommer Maurizio Sarri verpflichtet und setzt bewusst auf einen erfahrenen Fussballlehrer, dem man Zeit geben will. Sollte die sportliche Entwicklung mittelfristig jedoch nicht den Erwartungen entsprechen oder die gewünschte Spielqualität ausbleiben, könnte Croci-Torti nach Informationen von soccer.ch zu einem ernsthaften Namen für die Zukunft werden. Bei Milan wiederum hat sich die Lage von Rúben Amorim nach dem überzeugenden 3:0 gegen Lecce etwas entspannt. Die Rossoneri sind nach fünf Serie-A-Spielen weiterhin ungeschlagen und stehen bei elf Punkten. Gleichzeitig bleiben die Erwartungen hoch, weil Amorim im Sommer einen kostspielig verstärkten Kader erhalten hat und die Mannschaft spielerisch wie resultatmässig liefern muss.

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OL-EM in Litauen startet – Aebersold greift nach Titel und Gesamtweltcup

Für die Schweizer Orientierungslauf-Elite beginnt am Mittwoch in Litauen der nächste Saisonhöhepunkt. Bei den Europameisterschaften rund um Druskininkai und Lazdijai stehen bis Sonntag Titel über die Langdistanz, Mitteldistanz und in der Staffel auf dem Spiel. Im Schweizer Fokus steht Simona Aebersold, die als Titelverteidigerin über die Mitteldistanz antritt und gleichzeitig den Gesamtweltcup anführt. Zum Auftakt steht am Mittwoch die Qualifikation auf dem Programm, bevor am Donnerstag über die Langdistanz erstmals Medaillen vergeben werden. Nach einem Ruhetag folgt am Samstag die Mitteldistanz, am Sonntag bilden die Staffeln den Abschluss. Die EM ist zugleich die vierte und letzte Weltcup-Runde der Saison 2026. Die Schweiz reist mit je acht Frauen und Männern nach Litauen. Neben Simona Aebersold gehören unter anderem Natalia Gemperle, Fabian Aebersold, Daniel Hubmann, Tino Polsini und Matthieu Bührer zum Aufgebot. Besonders Simona und Fabian Aebersold reisen mit viel Selbstvertrauen an: beide gewannen zuletzt erneut den Schweizer Meistertitel über die Mitteldistanz.

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Tedesco lässt Basel warten – Bundesliga und Serie A bleiben im Fokus

Bei der Trainersuche des FC Basel bleibt Domenico Tedesco angeblich ein konkretes Thema, eine schnelle Entscheidung des 41-Jährigen zeichnet sich derzeit aber nicht ab. Nach Informationen von soccer.ch möchte sich Tedesco nach seinem Aus beim FC Bologna bewusst Zeit für seinen nächsten Schritt nehmen. Dabei soll er weiterhin auf eine interessante Möglichkeit in der Bundesliga oder Serie A hoffen. Der FC Basel beschäftigt sich weiterhin mit mehreren Trainerprofilen, darunter auch Tedesco. Von einer Einigung mit dem Deutsch-Italiener kann jedoch keine Rede sein. Vielmehr deutet derzeit einiges darauf hin, dass auch Tedesco selbst seine Möglichkeiten sorgfältig abwägt und nicht wenige Tage nach seinem Ende in Bologna bereits die nächste Aufgabe übernehmen möchte. Ganz ausschliessen lässt sich eine schnelle Entwicklung dennoch nicht. Basel befindet sich seit dem Heimspiel gegen St. Gallen in einer rund dreiwöchigen Nationalmannschaftspause. Genau dieses Zeitfenster könnte Bewegung in die Trainersuche bringen, weil ein neuer Chefcoach vergleichsweise viel Zeit hätte, um die Mannschaft kennenzulernen und erste taktische Anpassungen vorzunehmen.

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Red Bull verlängert mit Hadjar – Franzose bleibt 2027 an Verstappens Seite

Red Bull Racing setzt auch 2027 auf Isack Hadjar. Der Formel-1-Rennstall hat den Vertrag mit dem 21-jährigen Franzosen offiziell verlängert und damit seine Fahrerpaarung für die kommende Saison komplettiert. Hadjar bleibt Teamkollege von Max Verstappen, dessen Vertrag bis Ende 2030 läuft. Die Vertragsverlängerung kommt unmittelbar vor Hadjars Rückkehr ins Cockpit. Wegen einer Handgelenksverletzung hatte er zuletzt die Rennen in Zandvoort, Monza und Madrid verpasst. Für den Grand Prix von Aserbaidschan in Baku ist Hadjar wieder einsatzbereit. Sportlich hat er sich seine Vertragsverlängerung mit einer starken Saison verdient. Hadjar steht aktuell bei sieben Top-6-Platzierungen in Serie, sein bisheriger Höhepunkt war Rang drei in Monaco. Red Bull sieht in ihm damit auch über 2026 hinaus einen zentralen Bestandteil der eigenen Zukunft.

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Europacup-Premiere im Thurgau – Cupsieger fordert tschechischen Meister

Floorball Thurgau steht am Mittwochabend vor einem der grössten Spiele der Klubgeschichte. Der Schweizer Cupsieger empfängt um 19.30 Uhr im Tellenfeld in Amriswil den tschechischen Meister Florbal Mladá Boleslav zum Viertelfinal-Hinspiel des Champions Cups. Für die Ostschweizer ist es das erste Europacup-Heimspiel überhaupt. Der Gegner könnte kaum anspruchsvoller sein. Mladá Boleslav gehört seit Jahren zur europäischen Spitze und reist als tschechischer Meister in die Ostschweiz. Für Thurgau wird das Duell damit zu einem echten internationalen Härtetest. Die Ausgangslage ist dennoch reizvoll. Erst wenige Monate nach dem ersten nationalen Titel der Klubgeschichte darf sich Floorball Thurgau nun erstmals auf dieser Bühne präsentieren. Das Rückspiel findet am 1. Oktober in Tschechien statt.

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Zverev kommt als US-Open-Champion nach London – siebter Laver Cup ist Rekord

Alexander Zverev reist als frischgebackener US-Open-Champion zum Laver Cup nach London. Der 29-jährige Deutsche tritt vom 25. bis 27. September in der O2 Arena für Team Europe an und bestreitet den prestigeträchtigen Teamwettbewerb bereits zum siebten Mal. Kein anderer Spieler kommt auf mehr Teilnahmen. Zverev befindet sich in der erfolgreichsten Phase seiner Karriere. Erst am 13. September gewann er in New York gegen Ben Shelton mit 6:3, 7:6 (7:2), 5:7 und 6:2 seinen zweiten Grand-Slam-Titel. Zuvor hatte er im Juni bei Roland Garros erstmals ein Major gewonnen und danach auch in Wimbledon den Final erreicht. Nun wechselt der Weltranglistenzweite wieder in den Teammodus. In London gehört Zverev gemeinsam mit Carlos Alcaraz, Flavio Cobolli, Jakub Mensik, Rafael Jodar und Casper Ruud zum Aufgebot von Team Europe. Kapitän Yannick Noah will mit seiner Mannschaft nach der Niederlage von San Francisco 2025 den Laver Cup zurückholen.

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Alcaraz ist in London – Laver Cup wird nächster Härtetest nach Comeback

Carlos Alcaraz steht vor seinem nächsten wichtigen Belastungstest nach der langen Verletzungspause. Der 23-jährige Spanier ist in London eingetroffen und trainiert bereits auf dem schwarzen Court in der O2 Arena. Vom 25. bis 27. September tritt er beim Laver Cup für Team Europe an. Für Alcaraz ist der Teamwettbewerb die nächste Station nach seinem Comeback bei den US Open. Dort war der frühere Weltranglistenerste nach viereinhalb Monaten Pause wegen einer Verletzung am rechten Handgelenk bis in den Viertelfinal vorgestossen und erst nach einem Fünf-Satz-Krimi an Ben Shelton gescheitert. Trotz der Niederlage war das Turnier für Alcaraz ein wichtiger Schritt. Er absolvierte fünf Matches ohne neue Beschwerden und erklärte nach dem Viertelfinal, gesund und zufrieden aus New York abzureisen. Nun folgt in London die nächste Belastungsprobe gegen Weltklassespieler.

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Pogačar zurück auf dem Rad – Comeback erst 2027

Tadej Pogačar hat nach seinem schweren Sturz bei der Vuelta a España einen weiteren wichtigen Schritt in seiner Rehabilitation gemacht. Der 27-jährige Slowene sitzt wieder auf dem Rad und absolviert zuhause erste kontrollierte Einheiten auf der Rolle. An ein Renn-Comeback ist 2026 allerdings nicht mehr zu denken. Pogačar war am 29. August auf der achten Etappe der Vuelta schwer gestürzt. Dabei erlitt der Weltmeister einen verschobenen Bruch des linken Schlüsselbeins, einen stabilen Bruch des siebten Halswirbels sowie eine Gehirnerschütterung. Zwei Tage später wurde er in Barcelona erfolgreich am Schlüsselbein operiert. Nun arbeitet der fünffache Tour-de-France-Sieger wieder auf dem Rad. Die Belastung wird bewusst langsam gesteigert. Sein Team UAE Team Emirates-XRG hat bereits bestätigt, dass Pogačar in dieser Saison keine Rennen mehr bestreiten wird. Damit verpasst er unter anderem die Strassen-WM in Montreal, die Europameisterschaften und Il Lombardia.

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Sinner trainiert wieder voll – Peking bleibt das Comeback-Ziel

Jannik Sinner setzt seine Vorbereitung auf das geplante Comeback in Peking fort. Der Weltranglistenerste trainiert inzwischen wieder regelmässig in Monte Carlo, nachdem ihn eine Sehnenentzündung im rechten Knie seit seinem Wimbledon-Triumph im Juli ausser Gefecht gesetzt hatte. Sinner absolvierte in den vergangenen Tagen mehrere Einheiten auf dem Platz und arbeitet dabei schrittweise wieder mit höheren Belastungen. Entscheidend bleibt weiterhin, wie das rechte Knie auf aufeinanderfolgende Trainingstage, Richtungswechsel und längere Ballwechsel reagiert. Bislang gibt es keine offizielle Absage für Peking. Die China Open beginnen am 30. September. Damit bleiben Sinner nur noch wenige Tage, um genügend Matchfitness für seine Rückkehr aufzubauen. Sein Team will dabei kein Risiko eingehen: Peking bleibt das Ziel, eine endgültige Entscheidung über den Start soll aber erst nach den nächsten Belastungstests fallen.

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HC Davos verpflichtet Martin Gernát – Nico Gross fällt sechs Wochen aus

Der HC Davos reagiert auf den verletzungsbedingten Ausfall von Nico Gross und verpflichtet per sofort den slowakischen Verteidiger Martin Gernát. Der 33-Jährige unterschreibt bei den Bündnern einen Vertrag bis zum Ende der laufenden Saison 2026/27 und könnte bereits am Freitag gegen die Rapperswil-Jona Lakers erstmals für den HCD auflaufen. Gernát kommt mit reichlich internationaler Erfahrung nach Davos. In den vergangenen drei Jahren spielte der 1,93 Meter grosse Verteidiger für Lokomotiv Jaroslawl in der KHL. In insgesamt 249 Partien für den russischen Spitzenklub sammelte er 108 Skorerpunkte und erreichte dreimal den Playoff-Final. 2025 und 2026 gewann er mit Lokomotiv den Gagarin Cup. Handlungsbedarf entstand beim HCD auch durch die Verletzung von Nico Gross. Der 26-jährige Verteidiger zog sich am vergangenen Samstag eine Teilverletzung des Innenbands im Knie zu und fällt voraussichtlich rund sechs Wochen aus. Eine Operation ist nach Angaben des Klubs nicht notwendig. Gernát soll der Davoser Defensive nun zusätzliche Erfahrung, Stabilität und offensiven Output verleihen.

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Ronaldo fordert harte Konsequenzen nach geschmacklosen Jota-Gesängen

Cristiano Ronaldo hat sich nach geschmacklosen Gesängen gegen Rúben Neves deutlich zu Wort gemeldet. Fans von Al-Taawoun hatten während des Spiels gegen Al-Hilal den Namen des verstorbenen Diogo Jota skandiert, worauf Ronaldo lebenslange Stadionverbote für die beteiligten Anhänger forderte. Die Szene ereignete sich beim 6:0-Auswärtssieg von Al-Hilal bei Al-Taawoun. Als die Jota-Rufe von den Rängen zu hören waren, reagierte Neves sichtbar und deutete zunächst auf sein Auge und danach in Richtung Himmel. Der portugiesische Mittelfeldspieler war mit Jota eng befreundet und hatte bei dessen Beerdigung zu den Sargträgern gehört. Inzwischen hat auch der saudi-arabische Fussballverband reagiert. Al-Taawoun muss seine nächsten beiden Heimspiele der Saudi Pro League ohne Zuschauer austragen und wurde mit 100'000 Saudi-Riyal gebüsst. Ronaldo hatte zuvor öffentlich erklärt, dass solches Verhalten für ihn die Grenzen des Fussballs überschreite.

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Infantino schlägt externe Prüfung der FIFA-Governance vor

FIFA-Präsident Gianni Infantino reagiert auf die anhaltende Diskussion um die Führung des Weltverbands mit einem Reformvorschlag. Der 56-jährige Schweizer hat dem FIFA-Council eine unabhängige externe Überprüfung der Governance-Strukturen vorgeschlagen. Zudem soll ein strukturierter Dialog mit den 211 Mitgliedsverbänden und den Konföderationen über mögliche Änderungen bei wichtigen strategischen Entscheidungen beginnen. Infantino wandte sich am Montag in einem Schreiben an das FIFA-Council und die Präsidenten sämtlicher 211 Mitgliedsverbände. Dabei geht es insbesondere um die Frage, wie grosse strategische Projekte künftig vorbereitet, kontrolliert und beschlossen werden sollen. Vorschläge sollen bereits beim nächsten FIFA-Council am 15. Oktober diskutiert werden können. Hintergrund ist vor allem die Auseinandersetzung um das inzwischen aufgegebene Projekt «FIFA Forward Enterprise». Der Vorschlag sah eine neue kommerzielle FIFA-Gesellschaft vor, bei der auch externe Investoren hätten beteiligt werden können. Das Vorhaben stiess bei mehreren Konföderationen und Nationalverbänden auf Widerstand und wurde schliesslich nicht weiterverfolgt.

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Union Berlin hält an Lustrinelli fest – Schweizer Trainer soll die Wende schaffen

Beim 1. FC Union Berlin bleibt Mauro Lustrinelli trotz des Fehlstarts und der historischen 0:7-Niederlage beim FC Bayern im Amt. Präsident Dirk Zingler setzt nach aktuellem Stand weiter auf den Schweizer Trainer. Gleichzeitig ist klar: Nach nur einem Punkt aus vier Bundesliga-Spielen und bereits 17 Gegentoren steht Union sportlich deutlich unter Druck. Die Niederlage in München war die höchste Bundesliga-Pleite der Vereinsgeschichte. Nach einem 3:3 gegen Eintracht Frankfurt zum Auftakt folgten ein 0:4 in Leverkusen, ein 1:3 gegen Schalke und schliesslich das 0:7 bei Bayern. Lustrinelli wartet damit weiterhin auf seinen ersten Bundesliga-Sieg mit Union. Trotzdem gibt es bislang kein Signal für einen Trainerwechsel. Union will dem im Sommer begonnenen Umbau Zeit geben. Lustrinelli versucht, die Mannschaft offensiver auszurichten und stärker mit Viererkette sowie mehr Ballbesitz spielen zu lassen. Dieser Prozess ist bislang allerdings nur phasenweise zu erkennen.

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Kloten hat Marco Müller auf dem Radar – Verlängerung beim SC Bern bleibt möglich

Marco Müllers Zukunft beim SC Bern ist offen. Der Vertrag des 32-jährigen Centers läuft nach der Saison 2026/27 aus, und der EHC Kloten wird als möglicher Interessent gehandelt. Gleichzeitig ist eine Vertragsverlängerung in Bern keineswegs ausgeschlossen – eine Entscheidung über Müllers Zukunft ist noch nicht gefallen. Das mögliche Interesse aus Kloten wurde auch von SwissHockeyNews aufgegriffen. Von einer Einigung oder gar einem unterschriebenen Vertrag kann derzeit allerdings keine Rede sein. Müller befindet sich damit in einer klassischen Situation eines Schweizer Spielers mit auslaufendem Vertrag, dessen Zukunft frühzeitig auf dem Transfermarkt diskutiert wird. Bern hatte Müller erst auf die Saison 2025/26 zurückgeholt und damals mit einem Zweijahresvertrag ausgestattet. Der Center stammt aus der SCB-Organisation, debütierte bereits 2011/12 für die Berner in der National League und kehrte nach Stationen bei Ambri-Piotta, dem EV Zug und dem HC Lugano zu seinem Stammklub zurück.

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Kolo Muani nach Fingerbruch operiert – Juventus gibt Entwarnung

Randal Kolo Muani hat sich nach seinem Fingerbruch einer Operation unterziehen müssen. Der Eingriff am kleinen Finger der rechten Hand verlief nach Angaben von Juventus erfolgreich. Der französische Stürmer soll trotz der Verletzung regulär zur Verfügung stehen. Kolo Muani hatte sich die Verletzung in der ersten Halbzeit des 2:0-Heimsiegs gegen Atalanta zugezogen. Untersuchungen nach der Partie ergaben einen Bruch der proximalen Phalanx am fünften Finger der rechten Hand. Deshalb wurde eine operative Versorgung mittels Osteosynthese notwendig. Der Eingriff wurde am Montag im J|medical von Dr. Loris Pegoli durchgeführt. Juventus teilte anschliessend mit, dass die Operation vollständig gelungen sei. Besonders wichtig für Trainer Luciano Spalletti: Der Angreifer soll wegen der Fingerverletzung keine längere Pause benötigen.

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