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Umziehen ohne eigenes Auto: So klappt der Wohnungswechsel ohne Zeitstress

Ein Umzug ohne eigenes Auto ist kein Improvisationsprojekt. Entscheidend ist eine nüchterne Bestandsaufnahme: Wie viele Kisten, welche sperrigen Möbel und welche schweren Gegenstände müssen über welche Distanz bewegt werden? Daraus ergibt sich die passende Mischung aus Muskelkraft, Lastenvelo, Kurier, Miettransporter, Beiladung oder Umzugsunternehmen. Die realistische Zeitplanung beginnt ebenfalls beim Umzugsgut. Ein kurzer Fahrweg hilft wenig, wenn vier Stockwerke ohne Lift, lange Wege zwischen Haustür und Fahrzeug oder eine enge Zufahrt jede Ladung bremsen. Wer Volumen, Gewicht, Tragewege, Zufahrt und Schlüsseltermine gemeinsam betrachtet, kann auch ohne privaten Personenwagen verlässlich und oft mit weniger Leerfahrten zügeln.

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TCS testet 32 Winterreifen: Beim Bremsweg auf nasser Fahrbahn fast 18 Meter Unterschied

Der TCS hat 32 Winterreifen in zwei Dimensionen getestet, dabei zeigen sich besonders auf nasser Fahrbahn grosse Unterschiede. Bei den getesteten Kleinwagenreifen beträgt die Differenz zwischen dem kürzesten und längsten Bremsweg aus 80 km/h fast 18 Meter. Von sechs Modellen bei Mittelklassereifen rät der TCS aufgrund der Testergebnisse ganz ab. Dennoch gibt es auch wieder Testsieger.

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Acosta feiert ersten MotoGP-Sieg – KTM triumphiert beim Heimrennen

Pedro Acosta hat beim Österreich-GP in Spielberg den lange erwarteten Durchbruch geschafft. Der 22-jährige Spanier gewinnt auf dem Red Bull Ring erstmals ein MotoGP-Hauptrennen und beschert KTM ausgerechnet beim Heim-Grand-Prix einen prestigeträchtigen Triumph. Jorge Martin und Marco Bezzecchi komplettieren das Podest für Aprilia. Acosta arbeitet sich nach einem nicht optimalen Start schnell nach vorne. In der vierten Runde überholt er Bezzecchi und übernimmt Rang zwei, in Runde neun zieht er auch am führenden Martin vorbei. Danach kontrolliert der KTM-Pilot das Rennen über 28 Runden und hält den WM-Leader trotz dessen Druck bis zur Zielflagge hinter sich. Für Acosta endet damit eine lange Serie von Podestplätzen ohne Sieg. Vor Spielberg hatte der Spanier bereits 15 Mal in der MotoGP auf dem Podest gestanden, ohne ein Hauptrennen zu gewinnen. Der Triumph gelingt ausgerechnet dort, wo KTM und Red Bull zuhause sind. Für den österreichischen Hersteller ist es zudem der erste MotoGP-Sieg seit dem Thailand-GP 2022.

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Vom Tankstopp zum Reiseservice: Wie Autobahnraststätten das Reisen veränderten

Autobahnraststätten wirken heute wie selbstverständliche Bestandteile einer längeren Fahrt. Tankstellen, Restaurants, Toiletten, Shops, Spielbereiche und Ladestationen bilden kleine Versorgungszentren neben der Fahrbahn. Entstanden ist dieses Angebot jedoch erst mit dem Ausbau der Autobahnen und der zunehmenden Verbreitung des Autos. Die Geschichte der Raststätte erzählt deshalb zugleich von wachsender Mobilität, veränderten Reisegewohnheiten und neuen Erwartungen an Komfort und Sicherheit. In der Schweiz verlief diese Entwicklung besonders anschaulich. Ein ausrangierter SBB-Speisewagen diente 1967 in Kölliken als erstes Autobahnrestaurant des Landes. Wenige Jahre später standen die Betonschalen von Deitingen Süd für architektonischen Fortschritt, während die 1972 eröffnete Raststätte Würenlos Gastronomie, Einkauf und Freizeit unter einem Dach vereinte. Heute verändert die Elektromobilität den Halt erneut: Aus dem kurzen Tankstopp wird ein planbarer Aufenthalt mit Energieversorgung, Verpflegung und digitalen Diensten.

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Roadtrip mit Hund: Rastplanung, Ausrüstung und Sicherheit im Fahrzeug

Ein Roadtrip mit Hund gelingt am besten, wenn Fahrzeit, Pausen und Transportplatz konsequent aus Sicht des Tieres geplant sind. Ein passendes Sicherungssystem schützt bei Bremsmanövern, während vorbereitete Rastorte Stress, Durst und Bewegungsmangel reduzieren. Auch Temperatur, Verkehrsdichte und die Erfahrung des Hundes mit längeren Autofahrten gehören in die Planung. Spontane Stopps bleiben unterwegs möglich, sollten aber nicht die einzige Strategie sein. Gerade an Autobahnen unterscheiden sich Rastanlagen erheblich: Manche bieten schattige Grünflächen und ruhige Wege, andere bestehen fast vollständig aus Asphalt und Fahrgassen. Eine flexible Route mit mehreren geeigneten Alternativen schafft deshalb mehr Sicherheit.

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Sicher pausieren bei Müdigkeit: Warnsignale erkennen und die Fahrt unterbrechen

Müdigkeit am Steuer beginnt nicht erst mit dem Sekundenschlaf. Schon vorher sinkt die Konzentration, Entfernungen und Geschwindigkeiten werden schlechter eingeschätzt und Reaktionen verzögern sich. Brennende Augen, schwere Lider, häufiges Gähnen oder Schwierigkeiten beim Spurhalten sind deshalb keine Signale für den nächsten Kaffee während der Fahrt, sondern für eine sichere Unterbrechung. Gerade auf langen Autobahnetappen kann eine früh eingeplante Pause verhindern, dass aus gewöhnlicher Erschöpfung eine gefährliche Situation entsteht. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung BFU schätzt, dass Müdigkeit bei rund zehn Prozent aller Verkehrsunfälle eine Rolle spielt. Besonders riskant sind Schlafmangel, lange Wachzeiten, Nacht- und Frühmorgenfahrten sowie monotone Strecken ohne ausreichende Unterbrechungen. Auch Medikamente, Alkohol, Erkrankungen mit gestörtem Schlaf und ein wechselnder Schlafrhythmus können die Fahrfähigkeit beeinträchtigen. Die wirksamste Gegenmassnahme bleibt Schlaf. Geöffnete Fenster, laute Musik oder ein angeregtes Gespräch beseitigen den Schlafdruck dagegen nicht.

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Autobahnreise mit Kindern: Pausen, Beschäftigung und geeignete Zwischenstopps

Eine lange Autobahnreise fordert Kinder anders als Erwachsene. Stundenlanges Sitzen, monotone Geräusche, ungewohnte Essenszeiten und die Aussicht auf ein weit entferntes Ziel können Unruhe auslösen. Mit altersgerechten Etappen, sicheren Pausenorten und vorbereiteten Beschäftigungen wird die Fahrt überschaubarer. Gleichzeitig profitieren Fahrer von Unterbrechungen, die Müdigkeit und nachlassender Konzentration vorbeugen. Ein guter Reiseplan orientiert sich deshalb nicht allein an der vom Navigationsgerät berechneten Fahrzeit. Pausen, Staureserven, Toilettengänge und spontane Bedürfnisse gehören von Beginn an dazu. Entscheidend ist ausserdem, dass Kinder während der gesamten Fahrt korrekt gesichert bleiben und Essen, Bewegung oder Betreuung erst am sicheren Halteplatz stattfinden.

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Alte Bahnhöfe als Baudenkmäler: Architektur, Verkehr und Ortsgeschichte

Alte Bahnhöfe sind gebaute Chroniken des Industriezeitalters. Empfangshallen, Perrondächer und Güterschuppen erzählen vom Aufstieg der Eisenbahn, vom Wachstum der Städte und von einer neuen Erfahrung der Entfernung. Viele Anlagen prägen ihren Ort bis heute: als Verkehrsknoten, Orientierungspunkt und öffentliches Bauwerk mit hoher gesellschaftlicher Bedeutung. Die Erhaltung dieser Architektur verlangt mehr als eine restaurierte Fassade. Historische Substanz, barrierefreie Zugänge, leistungsfähige Perrons und neue Nutzungen müssen zu einem funktionierenden Ganzen verbunden werden. Gerade darin liegt die besondere Qualität eines Bahnhofsdenkmals: Es bewahrt Geschichte, während der Betrieb weiterläuft.

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PARK(ing) Day 2026: Parkplätze in der Schweiz werden für einen Tag zu Begegnungsorten

Am 18. September 2026 findet die 21. Durchführung des internationalen „PARK(ing) Day“ statt. Was 2005 in San Francisco begann, verbreitet sich inzwischen auf der ganzen Welt: Platz, der im Alltag dem Auto zugesprochen wird, soll am PARK(ing) Day für alle zugänglich sein. Seit 2014 koordiniert die verkehrspolitische Umweltorganisation umverkehR diesen Tag in der Schweiz. Gemäss der offiziellen Fahrzeugstatistik des Bundes wurden allein im Juli 2026 in der Schweiz 29'030 neue Strassenmotorfahrzeuge in Verkehr gesetzt. Jedes dieser Fahrzeuge braucht Platz: zum Fahren, aber vor allem zum Abstellen. In der Schweiz gibt es schätzungsweise 8 bis 10 Millionen Parkplätze. Die LITRA schätzt die dafür benötigte Fläche auf rund 120 Quadratkilometer. Das entspricht ungefähr die Fläche des Vierwaldstättersees. Ein Teil dieser Parkplätze befindet sich auf öffentlichem Grund.

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Fahrzeugpflege im Winter: Lack, Scheiben, Dichtungen und Innenraum schützen

Streusalz, Schneematsch, Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen beanspruchen ein Fahrzeug im Winter besonders stark. Salzige Ablagerungen haften an Lack, Felgen und Unterboden, während gefrierendes Wasser Dichtungen und Schlösser belastet. Im Innenraum bringen Schuhe und Kleidung zusätzliche Nässe ein. Eine gezielte Winterpflege schützt deshalb Oberflächen, erhält die Sicht und verhindert, dass kleine Verschmutzungen zu hartnäckigen Schäden werden. Entscheidend ist weder tägliches Polieren noch ein aufwendiges Pflegeprogramm. Sinnvoller sind regelmässige Kontrollen und wenige, materialgerechte Arbeitsschritte. Grober Schmutz wird schonend entfernt, Scheiben bleiben innen und aussen sauber, Dichtungen werden trocken gehalten und der Innenraum kann Feuchtigkeit wieder abgeben.

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Automatikgetriebe im Vergleich: Wandler, Doppelkupplung und stufenlose Systeme

Automatik ist nicht gleich Automatik. Hinter dem gleichen Wählhebel können völlig unterschiedliche technische Konzepte arbeiten: Eine klassische Wandlerautomatik überträgt die Motorkraft beim Anfahren zunächst hydraulisch und kombiniert dies mit festen Gangstufen. Ein Doppelkupplungsgetriebe arbeitet im Kern mit zwei automatisierten Teilgetrieben und zwei Kupplungen. Ein konventionelles CVT verändert die Übersetzung dagegen stufenlos. Diese Unterschiede beeinflussen Anfahrkomfort, Schaltgefühl, Effizienz, Belastbarkeit und Wartung deutlich stärker, als die gemeinsame Bezeichnung „Automatikgetriebe“ vermuten lässt. Welches System besser passt, hängt deshalb vom Fahrzeug und seinem Einsatz ab. Stadtverkehr stellt andere Anforderungen als Anhängerbetrieb, lange Autobahnetappen oder sportliches Fahren. Hinzu kommt die Elektrifizierung: Hybridfahrzeuge verwenden teilweise eigene stufenlose Konzepte, während reine Elektroautos meist mit einer festen Übersetzung auskommen. Ein sinnvoller Vergleich beginnt daher bei der Konstruktion und nicht bei pauschalen Aussagen darüber, welches Getriebe grundsätzlich das beste sei.

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Reifen richtig auswählen: Dimensionen, Kennzeichnungen und Einsatzbereiche

Reifen müssen zur technischen Freigabe des Fahrzeugs, zur Felge, zur Achslast und zum tatsächlichen Einsatz passen. Die Zahlen und Buchstaben auf der Seitenwand liefern dafür wichtige Angaben. Sie beschreiben unter anderem Breite, Bauart, Felgendurchmesser, Tragfähigkeit und zulässige Geschwindigkeit. Darüber hinaus entscheiden Profil, Gummimischung und geprüfte Leistungen darüber, wie sicher ein Reifen bei Nässe, Wärme, Schnee oder hoher Beladung arbeitet. Ein identisches Format macht zwei Reifen noch nicht gleichwertig. Modelle derselben Dimension können sich bei Nassbremsen, Aquaplaning, Fahrstabilität, Rollwiderstand, Geräusch und Verschleiss deutlich unterscheiden. Für eine sachgerechte Auswahl braucht es deshalb drei Ebenen: die zulässige Dimension, die passende Leistungsklasse und ein Reifenmodell, dessen Stärken zum Fahrprofil passen.

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Occasionsauto kaufen: Probefahrt, Unterlagen und technische Kontrollpunkte

Ein Occasionsauto kann finanziell attraktiv sein, doch ein gepflegter Eindruck allein sagt wenig über seinen technischen Zustand aus. Aussagekräftiger sind eine nachvollziehbare Wartungsgeschichte, eine sorgfältige Besichtigung und eine Probefahrt, die verschiedene Fahrsituationen abdeckt. Wer Dokumente und Fahrzeug systematisch prüft, erkennt Unstimmigkeiten häufig noch vor der Vertragsunterzeichnung. Die Motorfahrzeugkontrolle bestätigt lediglich, dass ein Fahrzeug zum Zeitpunkt der Prüfung die gesetzlichen Mindestanforderungen erfüllte. Sie ersetzt weder einen Zustandsbericht noch eine Kaufberatung. Besonders bei älteren, teuren oder technisch komplexen Fahrzeugen schafft deshalb eine unabhängige Kontrolle zusätzliche Sicherheit.

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Das Auto auf lange Fahrten vorbereiten: Technik, Gepäck und Notfallausrüstung

Mehrere hundert Kilometer Autobahn belasten ein Auto anders als tägliche Kurzstrecken. Reifen laufen über Stunden mit höherem Tempo, zusätzliche Passagiere und Gepäck erhöhen das Gewicht, die Kühlung arbeitet bei Sommerhitze intensiver und kleine technische Schwächen können weit entfernt vom Wohnort zur Panne werden. Vor einer langen Fahrt lohnt deshalb ein systematischer Fahrzeugcheck. Reifen, Flüssigkeiten, Beleuchtung und Scheibenwischer stehen ebenso auf der Liste wie eine sichere Beladung und eine Notfallausrüstung, die im Ernstfall tatsächlich erreichbar bleibt. Eine solche Vorbereitung bedeutet nicht, vorsorglich jedes Verschleissteil auszutauschen. Entscheidend ist, vorhandene Warnzeichen ernst zu nehmen und jene Punkte zu kontrollieren, die unterwegs besonders relevant werden. Bei Fahrten ins Ausland kommen länderspezifische Vorschriften hinzu. Warnwesten, Erste-Hilfe-Ausrüstung, Umweltzonen, Mautsysteme oder Winterausrüstung können sich von Land zu Land unterscheiden. Die sinnvollste Vorbereitung verbindet deshalb Fahrzeugtechnik, Reiseplanung und Ladungssicherung zu einem einzigen Check vor der Abfahrt.

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Wetterrisiko Nebel: So kommen Autofahrer im Schweizer Mittelland sicher ans Ziel

Über dem Schweizer Mittelland liegt an manchen Morgen eine geschlossene graue Decke, während auf Jura- und Voralpengipfeln die Sonne scheint. Mal steckt die Landschaft selbst in dichtem Nebel, mal beginnt die Wolkenschicht erst einige hundert Meter über dem Boden. Umgangssprachlich klingt beides ähnlich, meteorologisch sind jedoch Lage, Sichtweite und Entstehung entscheidend. Wer Wetterdaten richtig liest, kann besser abschätzen, wo es grau bleibt, wo die Sonne wartet und welche Risiken unterwegs entstehen. Das Mittelland begünstigt solche Wetterlagen: Feuchte Luft sammelt sich zwischen Jura und Alpen, Seen und nasse Böden liefern zusätzliche Feuchtigkeit, und bei ruhigem Hochdruckwetter kann sich bodennahe Kaltluft halten. Trotzdem ist nicht jede trübe Aussicht klassischer Nebel. Eine tiefe Wolkendecke, Hochnebel, Dunst und frontale Bewölkung können am Fenster nahezu gleich aussehen, reagieren aber unterschiedlich auf Sonne, Wind und Gelände.

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Ferien ohne Auto im Berner Oberland: Unterkünfte, Bergbahnen und Ausflüge

Das Berner Oberland gehört zu jenen Schweizer Ferienregionen, in denen ein eigenes Auto für viele Aufenthalte kaum Vorteile bringt. Interlaken ist als Verkehrsknoten mit Bahn und Schiff gut erschlossen, während Bergdörfer wie Wengen und Mürren ohnehin autofrei sind. Von den Talorten führen Zahnradbahnen, Seilbahnen und Regionalzüge direkt zu Wandergebieten, Aussichtspunkten und hochalpinen Ausflugszielen. Wer Unterkunft und Tagesprogramm an diesem Netz ausrichtet, kann die Region weitgehend ohne Strassenverkehr erleben. Entscheidend für autofreie Ferien ist weniger die Zahl möglicher Verbindungen als die Wahl eines passenden Standorts. Interlaken bietet besonders viele Anschlüsse, Lauterbrunnen liegt günstig zwischen Wengen und Mürren, während eine Übernachtung direkt in einem autofreien Bergdorf Wege verkürzt und frühmorgendliche oder abendliche Ausflüge erleichtert. Gleichzeitig unterscheiden sich Bergbahnen, Schiffslinien und touristische Pässe in Geltungsbereich und Saison deutlich. Eine durchdachte Planung verbindet deshalb Unterkunft, Gepäck, Fahrplan und Ausflugsziele zu einem stimmigen Gesamtpaket.

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Die schönsten Panoramazugreisen der Schweiz: Strecken, Stopps und Reiseplanung

Die Schweiz lässt sich kaum eindrucksvoller bereisen als auf Schienen. Zwischen Matterhorn, Oberalppass, Engadin, Vierwaldstättersee und Genfersee verbinden Panoramazüge spektakuläre Landschaften mit einer Bahninfrastruktur, die selbst Teil des Erlebnisses ist. Glacier Express, Bernina Express, GoldenPass Express und Gotthard Panorama Express unterscheiden sich dabei deutlich: Manche eignen sich für einen ganzen Reisetag, andere lassen sich gut mit Zwischenstopps, Schiffsetappen oder einer Übernachtung kombinieren. Für eine gelungene Panoramazugreise zählt deshalb nicht allein die berühmteste Strecke. Reisezeit, Fahrtrichtung, Reservation, saisonaler Betrieb und sinnvolle Stopps beeinflussen den Ablauf erheblich. Wer mehrere Routen verbinden möchte, sollte zudem genügend Zeit zwischen den einzelnen Etappen lassen. So wird aus einer langen Zugfahrt eine Reise durch unterschiedliche Landschaftsräume – von hochalpinen Pässen bis zu Seen, Weinbergen und südlich geprägten Tälern.

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Antonelli gewinnt Madring-Premiere – Audi aus Hinwil holt WM-Punkt

Kimi Antonelli hat auch den ersten Formel-1-Grand-Prix auf dem neuen Madring gewonnen. Der Mercedes-Pilot setzte sich in Madrid vor Max Verstappen und Lando Norris durch und feierte bereits seinen achten Saisonsieg. Das Audi-Team aus Hinwil durfte ebenfalls jubeln: Nico Hülkenberg holte als Zehnter einen WM-Punkt. Norris war von der Pole-Position gestartet und kontrollierte zunächst das Rennen. Eine virtuelle Safety-Car-Phase nach Problemen bei Lance Stroll veränderte jedoch die Ausgangslage: Antonelli und Verstappen konnten sofort zum Reifenwechsel abbiegen, während Norris die Boxeneinfahrt bereits passiert hatte und erst eine Runde später stoppen konnte. Zusätzlich verlor McLaren bei Norris' Reifenwechsel mehrere Sekunden. Charles Leclerc übernahm daraufhin die Führung, blieb aber bis zur 49. von 57 Runden auf seinen alten Reifen. Nach seinem späten Boxenstopp lag der Weg für Antonelli endgültig frei. Verstappen verteidigte Rang zwei gegen Norris, Leclerc wurde Vierter und George Russell Fünfter.

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